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Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?

Title: Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?

Essay , 2019 , 6 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna-Louisa Lobergh (Author)

Politics - Environmental Policy

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Summary Excerpt Details

Das Essay stellt dar, inwiefern die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung ins Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung eingeflossen sind. Dazu wird das Forderungspapier von Fridays for Future mit dem „Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050“ verglichen. Dies hat zum Ziel, den Einfluss der Protestbewegung auf die deutsche Politik offenzulegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Eine Schülerin startet eine globale Jugendbewegung

2. Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?

2.1 CO2-Steuer

2.2 Kohleausstieg bis 2030

2.3 Ende der Subventionierung fossiler Energieträger bis Ende 2019

2.4 Hundertprozentige erneuerbare Energieversorgung

2.5 Nettonull 2035

2.6 Ernüchternde Bilanz

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist es, den tatsächlichen Einfluss der Fridays for Future-Bewegung auf die deutsche Klimapolitik zu analysieren, indem die zentralen Forderungen der Jugendbewegung direkt mit dem "Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zur Umsetzung des Klimaschutzplans 2050" verglichen werden.

  • Analyse der Wirksamkeit von Klimaschutzdemonstrationen auf politische Entscheidungsprozesse
  • Vergleich der Forderungen von Fridays for Future mit tatsächlichen Regierungsmaßnahmen
  • Diskussion der CO2-Bepreisung als zentrales klimapolitisches Instrument
  • Evaluation der Ambitionen zur Energiewende und des Kohleausstiegs

Auszug aus dem Buch

CO2-Steuer

Die CO2-Steuer ist in aller Munde und wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Sie hat es vom Forderungskatalog der Protestbewegung ins Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung geschafft; jedoch bei weitem nicht in dem Format, in dem es die Fridays for Future-Gruppe gefordert hat. Diese fordert die Einführung einer CO2-Steuer bis Ende 2019 auf alle Treibhausgasemissionen aus allen betroffenen Bereichen. Mithilfe von Daten des Umweltbundesamtes haben die Jugendlichen ihre Forderung mit 180 Euro pro Tonne CO2 beziffert: Mit diesem Preis können die Kosten gedeckt werden, die der Jugend von heute sowie künftigen Generationen durch den Ausstoß von Treibhausgasen entstehen (vgl. Fridays for Future Deutschland o. J.). Im Klimapaket der Bundesregierung ist jedoch lediglich eine Steuer von 10 Euro pro Tonne CO2 vorgesehen, welche zu 2021 eingeführt werden und bis 2025 sukzessive auf 35 Euro steigen soll. 2026 können dann Höchstpreise von 60 Euro pro Tonne CO2 erreicht werden (vgl. BMU 2019: 24f.). Zum Vergleich: In Schweden existiert bereits seit 1991 eine solche CO2-Steuer, die aktuell bei 120 Euro pro Tonne liegt (vgl. Knopf und Kalkuhl 2019). Damit ist das Land weltweiter Spitzenreiter im Bereich der CO2-Besteuerung (ebd.). Zudem soll die CO2-Steuer in Deutschland ab 2021 nur in den Sektoren Verkehr und Wärme erhoben werden (vgl. BMU 2019: 24). Es kann also festgestellt werden, dass diese Forderung der Fridays for Future-Bewegung durch die Bundesregierung nicht erfüllt wird: Die CO2-Steuer kommt aus Sicht der Bewegung zwei Jahre zu spät, fällt zu niedrig aus und betrifft zu wenige Bereiche.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eine Schülerin startet eine globale Jugendbewegung: Einleitung in die Entstehung der Fridays for Future-Bewegung durch Greta Thunberg und Skizzierung der Relevanz des Themas für die deutsche Politik.

2. Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?: Hauptteil, der verschiedene Forderungen (CO2-Steuer, Kohleausstieg, Energieversorgung) gegen das Klimaschutzprogramm 2030 prüft.

2.1 CO2-Steuer: Analyse der Diskrepanz zwischen der geforderten CO2-Bepreisung durch die Bewegung und dem tatsächlich geplanten Einstiegspreis der Bundesregierung.

2.2 Kohleausstieg bis 2030: Vergleich des von der Bewegung geforderten Ausstiegsdatums mit dem im Klimaschutzprogramm festgeschriebenen Ausstiegsjahr 2038.

2.3 Ende der Subventionierung fossiler Energieträger bis Ende 2019: Untersuchung der fehlenden konkreten Umsetzung eines Subventionsstopps für fossile Energieträger im Regierungsdokument.

2.4 Hundertprozentige erneuerbare Energieversorgung: Bewertung der Regierungsziele zur Nutzung erneuerbarer Energien im Vergleich zur Forderung nach einer vollständigen Umstellung bis 2035.

2.5 Nettonull 2035: Einschätzung der Klimaziele im Hinblick auf Treibhausgasneutralität und die Unklarheit der Regierungspläne für das Jahr 2035.

2.6 Ernüchternde Bilanz: Fazit, das festhält, dass die Forderungen zwar das Thema Klimaschutz auf die Agenda gesetzt haben, aber kaum eins zu eins im Klimapaket umgesetzt wurden.

Schlüsselwörter

Fridays for Future, Klimaschutzprogramm 2030, Bundesregierung, CO2-Steuer, Klimawandel, Kohleausstieg, Klimaschutz, Treibhausgasemissionen, Energiewende, Protestbewegung, Pariser Klimaabkommen, Klimapolitik, Nettonull

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auf die politische Entscheidungsfindung in Deutschland anhand des Klimaschutzprogramms 2030.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die CO2-Bepreisung, den Kohleausstieg, die Subventionierung fossiler Energien sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein Abgleich der Forderungen der Aktivisten mit den tatsächlichen Maßnahmen der Bundesregierung, um den Erfolg der Protestbewegung messbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen komparativen Vergleich zwischen dem Forderungspapier der Bewegung und dem offiziellen Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sektionen, die jeweils eine spezifische Forderung (wie z.B. CO2-Steuer oder Kohleausstieg) auf ihre Berücksichtigung im Klimapaket hin prüfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Klimaschutz, Fridays for Future, Klimaschutzprogramm 2030, CO2-Steuer und politische Agenda.

Warum wird die CO2-Steuer als unzureichend bewertet?

Die Autorin argumentiert, dass der geplante Preis pro Tonne CO2 zu niedrig ist, zu spät greift und zu wenige Sektoren umfasst, als es die Bewegung gefordert hatte.

Welches Fazit zieht die Autorin zum Einfluss der Bewegung?

Obwohl konkrete Forderungen kaum eins zu eins übernommen wurden, resümiert die Autorin, dass die Bewegung erfolgreich das Thema Klimaschutz fest auf der politischen Agenda etabliert hat.

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Details

Title
Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?
College
RWTH Aachen University  (Institut für Politische Wissenschaft)
Grade
1,3
Author
Anna-Louisa Lobergh (Author)
Publication Year
2019
Pages
6
Catalog Number
V942583
ISBN (eBook)
9783346302953
Language
German
Tags
Fridays for Future Klima Klimapaket Bundesregierung soziale Bewegung Klimabewegung Jugendbewegung Klimaschutz Umwelt Umweltschutz Protestbewegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Louisa Lobergh (Author), 2019, Inwiefern sind die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung in das Klimapaket der Bundesregierung eingeflossen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/942583
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