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Betrachtung der Liebespaare in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream"

Title: Betrachtung der Liebespaare in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream"

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Markus Friedrich (Author)

English Language and Literature Studies - Literature

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Summary Excerpt Details

Jack shall have Jill;
Nought shall go ill;
The man shall have his mare again,
And all shall be well.
Mit diesen Worten beendet Puck in William Shakespeares A Midsummer Night´s Dream die vorangegangenen Liebeswirren und trägt in der Folge dazu bei, dass das Stück zu seinem harmonischen Ende findet. Vor allem um Liebe geht es in dieser Komödie, besonders wie sie in der Illusion und der Realität ausgedrückt wird. Zunächst scheinen tiefe Gefühle nicht möglich zu sein, doch letztlich lösen sich die Widrigkeiten in Wohlgefallen auf und nahezu alle Charaktere sind wieder miteinander versöhnt. Das Interessante bei A Midsummer Night´s Dream ist, dass nicht nur eine unglückliche Liebesbeziehung thematisiert wird, sondern äußerst unterschiedliche Paare präsentiert werden, deren Probleme sehr individuell angelegt sind. Obwohl die Personen im Spiel aufeinander treffen und einander beeinflussen, sind sie doch vorrangig mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt. Aufgrund dieser facettenreichen Ausprägungen der Liebe sollen die Liebesbeziehungen Gegenstand der vorliegenden Seminararbeit sein und deren Besonderheiten und Unterschiede näher untersucht werden.
Nach einer allgemeinen Darstellung des Handlungsverlaufs in A Midsummer Night´s Dream werden im Anschluss die einzelnen Liebespaare einer genaueren Analyse unterzogen. Zunächst der athenische Herzog Theseus und seine zukünftige Ehefrau Hippolyta, danach die Beziehung der beiden Elfen Oberon und Titania, die durch einen kleinen Jungen auf die Probe gestellt werden. Auch Titanias Bindung zu Bottom soll dabei von Bedeutung sein, wenn auch nicht in der ihr gebührenden Ausführlichkeit, da dies den Rahmen dieser Seminararbeit sprengen würde. Zuletzt geht es um die beiden Liebespaare Lysander und Hermia, sowie Demetrius und Helena. Der folgende Teil der Arbeit widmet sich zwei verschiedenen theoretischen Ansätzen bezüglich des Themas Liebe. Zum einen soll Platons Einteilung der Liebe, so ausführlich in seinem Werk Symposion dokumentiert, präsentiert und in Bezug zu A Midsummer Night´s Dream gesetzt werden. Dem gegenüber steht Niklas Luhmanns Theorie der Liebescodifizierung, wie er sie in seiner Abhandlung „Liebe als Passion“ aufgestellt hat. Der Schlussteil beinhaltet eine Zusammenfassung der im Laufe der Argumentation erarbeiteten Erkenntnisse sowie Ausblicke auf weitere nicht in diesem Zusammenhang erwähnte Forschungsgebiete und Untersuchungen [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen und Aufbau der Arbeit

2. Die Handlung in A Midsummer Night´s Dream

3. Die einzelnen Paare des Stückes

3.1 Theseus und Hippolyta

3.2 Oberon und Titania

3.3 Hermia und Lysander/ Helena und Demetrius

4. Theoretische Ansätze zur Liebesdeutung

4.1 Platons Liebesmodell

4.2 Niklas Luhmanns Codierung der Intimität

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die facettenreichen Ausprägungen der Liebe und deren Auswirkungen auf die Liebesbeziehungen in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream". Dabei wird analysiert, wie die verschiedenen Paare des Stückes mit individuellen Konflikten umgehen und welche Rolle soziale Hierarchien sowie theoretische Deutungsansätze, insbesondere von Platon und Niklas Luhmann, für das Verständnis dieser Beziehungen spielen.

  • Analyse der Liebesbeziehungen von Theseus und Hippolyta, Oberon und Titania sowie der jungen Athener Paare.
  • Untersuchung von Machtstrukturen und der Rolle patriarchaler Ordnung.
  • Anwendung des platonischen Liebesmodells auf die Charaktere und ihre Entwicklung.
  • Einbezug von Niklas Luhmanns Systemtheorie und der "Codierung der Intimität".
  • Reflexion über die Darstellung von Liebe, Treue und Wunschvorstellungen im Kontext der Komödie.

Auszug aus dem Buch

3.1 Theseus und Hippolyta

Gleich zu Beginn des Stückes wird der Leser mit dem Herzog von Athen, Theseus, und der Amazonenkönigin Hippolyta konfrontiert, die vier Tage vor ihrer Hochzeit stehen. Während Theseus einen sehr ungeduldigen Eindruck macht und den Tag der Vermählung kaum erwarten kann, scheint seine zukünftige Gattin viel besonnener und weniger leidenschaftlich zu sein, was sich unter anderem in ihren folgenden Worten wiederspiegelt: “Four days will quickly steep themselves in night;/ Four nights will quickly dream away the time” (I.i.7-8).

Um die unterschiedlichen Erwartungshaltungen verstehen zu können, muss man die Vorgeschichte der beiden Charaktere kennen. Wie Angela Pitt schreibt, hat Theseus die Amazonen im Krieg besiegt und deren Königin von ihrer Schwester getrennt um sie zu heiraten. Die Beziehung von Theseus und Hippolyta spannt gleichsam einen Bogen vom Krieg zur Heirat, vom Schwert zum Ring, wie Lyons angibt. Der Herzog streitet sein brutales Vorgehen nicht im Geringsten ab, bestätigt es vielmehr, wenn er sagt, “Hippolyta, I wooed thee with my sword,/ And won thy love doing thee injuries” (I.i.16-17).

So hat ihr erster Auftritt eher kriegerische als romantische Züge und indem Theseus die Amazone heiratet, schafft er es laut Pitt die patriarchalische Ordnung, wie sie in der Gesellschaft Shakespeares vorherrschend war, herzustellen. Lyons bemerkt dazu, dass es schwierig ist für den Leser, die Beziehung zwischen den beiden als Liebe zu verstehen. Die Vermutung, dass Hippolyta Theseus Belohnung für seinen Sieg gegen die Amazonen ist, liegt nahe. Wenn die Amazonenkönigin auch sehr passiv auftritt und sich ihrem Schicksal offensichtlich ergibt, zeigt sie dennoch ihren Unmut gegenüber der nun herrschenden Situation. Deutlich wird dies beim Streit zwischen Egeus und Hermia um deren Hochzeit. Während Theseus Partei für den Vater ergreift und sogar droht streng nach dem athenischen Gesetz zu verfahren, schweigt Hippolyta und verzieht ihre Miene, was Theseus zu folgender Bemerkung veranlasst: “Come, my Hippolyta; what cheer, my love?” (I.i.122).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkungen und Aufbau der Arbeit: Das Kapitel führt in das Thema der verschiedenen Liebesbeziehungen in Shakespeares Komödie ein und erläutert die methodische Vorgehensweise der Analyse.

2. Die Handlung in A Midsummer Night´s Dream: Hier wird der Handlungsverlauf des Stückes zusammengefasst, inklusive der Verwicklungen um die vier jungen Athener und das Elfenpaar.

3. Die einzelnen Paare des Stückes: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Charaktere und Liebeskonstellationen, unterteilt in die Gruppen der Adligen, der jungen Liebenden und der Feen.

4. Theoretische Ansätze zur Liebesdeutung: In diesem Hauptteil wird das Thema Liebe theoretisch fundiert, indem Platons Konzepte von sinnlicher und spiritueller Liebe sowie Luhmanns Theorie der Intimität auf das Stück angewendet werden.

5. Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Untersuchung werden reflektiert und die Bedeutung der patriarchalen Ordnung sowie die Originalität von Shakespeares Darstellung betont.

Schlüsselwörter

William Shakespeare, A Midsummer Night´s Dream, Liebe, Begehren, Theseus, Hippolyta, Oberon, Titania, Platon, Niklas Luhmann, Intimität, patriarchalische Ordnung, Liebesbeziehungen, Literaturanalyse, Systemtheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Liebesbeziehungen in Shakespeares Komödie "A Midsummer Night's Dream" und analysiert, wie die verschiedenen Paare durch die Liebe verändert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung von Liebe, die Rolle der patriarchalen Hierarchie, das Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und Geist sowie den Einfluss gesellschaftlicher Codes auf individuelle Gefühle.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Unterschiede und Besonderheiten der Liebeskonstellationen im Stück herauszuarbeiten und diese mithilfe der Theorien von Platon und Niklas Luhmann wissenschaftlich zu deuten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text des Dramas mit soziologischen und philosophischen Theorien zur Liebesdeutung verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Charakteranalyse der Liebespaare (Theseus/Hippolyta, Oberon/Titania, Hermia/Lysander, Helena/Demetrius) sowie die theoretische Fundierung der Liebesbegriffe nach Platon und Luhmann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Liebe, Begehren, patriarchale Ordnung, Intimität, Codierung der Liebe, sowie die spezifischen Protagonisten des Stückes.

Inwiefern beeinflusst der soziale Status der Figuren ihre Liebesbeziehungen?

Die Arbeit zeigt auf, dass insbesondere die jungen Adligen unter der Bevormundung durch ihre Eltern und Vorgesetzten stehen, während das Elfenpaar eher nach eigenen, wenn auch machtpolitisch geprägten, Regeln agiert.

Welche Rolle spielt die "patriarchale Ordnung" im Stück nach Ansicht des Autors?

Der Autor argumentiert, dass die Harmonie am Ende des Stückes maßgeblich durch die Sicherung und Wiederherstellung dieser Ordnung erreicht wird, was oft mit der Unterwerfung der weiblichen Charaktere einhergeht.

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Details

Title
Betrachtung der Liebespaare in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream"
College
LMU Munich
Grade
1,0
Author
Markus Friedrich (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V94003
ISBN (eBook)
9783640097203
Language
German
Tags
Betrachtung Liebespaare William Shakespeares Midsummer Night Dream
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Friedrich (Author), 2005, Betrachtung der Liebespaare in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/94003
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