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Hybris in antiker Poesie. Selbstüberschätzung und Kompromisslosigkeit in der Antigone des Sophokles

Titel: Hybris in antiker Poesie. Selbstüberschätzung und Kompromisslosigkeit in der Antigone des Sophokles

Akademische Arbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Christoph Zistler (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll hauptsächlich die Tragödie der Antigone des Sophokles untersuchen; welche der Figuren zeigen Hybris und wie ist dies mit Sophokles' Intentionen und Moralvorstellungen verbunden?
Eingangs soll die Verwendung von Hybris als Moralbegriff sowohl kurz bei Homer, als auch bei Aischylos aufgezeigt werden. Dies dient zur Untersuchung der Verwendung von Hybris und die Verbindung zu den Intentionen des Verfassers bereits in früheren Autoren. Anschließend konzentriert sich die Arbeit auf die Interpretation der Antigone des Sophokles. Dafür sollen zuerst Quellenkritische Überlegungen vorgenommen werden. Danach sollen Aspekte der Hybris zuerst bei Kreon, anschließend bei Antigone herausgearbeitet werden. Als nächster Punkt wird eine mögliche gegenseitige Beeinflussung Kreons' und Antigones' im Hinblick auf deren jeweilige Hybris untersucht. Dabei soll auch immer wieder der Bezug zu den Intentionen des Verfassers beleuchtet werden. Die Arbeit schließt mit der Zusammenfassung der vorgebrachten Ergebnisse ab.
Fishers Abhandlung über Hybris gibt einen guten Überblick über die Thematik. Sie stellt die Verwendungen von Hybris in antiken Autoren dar und schlüsselt diese sowohl sprachlich als auch inhaltlich auf. Pöggeler's und Steiner's Monographien zeigen die verschiedenen Deutungen der Antigone, erläutert durch eigene Kommentare und verbunden mit eigenen Ergebnissen. Sie liefern Ergebnisse zur sozialen Stellung Kreons und Antigones, auch im Hinblick auf die Durchführung ihrer Interessen. Des Weiteren bezieht sich diese Arbeit auf Lefèvre's Aufsatz zur Antigone, welcher überzeugend den Konflikt zwischen Antigone und Kreon erklärt, Ergebnisse für die Assoziation der Antigone mit Hybris liefert und dies mit den Moralvorstellungen Sophokles' verknüpft

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Verwendung von Hybris bei Homer und Aischylos.

3. Hybris in der Antigone: Kreon

4. Hybris bei der Antigone: Antigone

5. Gegenseitige Beeinflussung: Kreon vs. Antigone

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Begriffs „Hybris“ in der antiken Literatur, mit einem besonderen Fokus auf die Tragödie „Antigone“ von Sophokles. Ziel der Untersuchung ist es, die moralischen Intentionen der Autoren offenzulegen und aufzuzeigen, wie Hybris bei verschiedenen Figuren zur sozialen und persönlichen Selbstüberschätzung führt und letztlich in das Verderben mündet.

  • Historische Herleitung des Hybris-Begriffs bei Homer und Aischylos.
  • Analyse der Hybris-Aspekte bei den Charakteren Kreon und Antigone.
  • Untersuchung der gegenseitigen Beeinflussung der Kontrahenten.
  • Verknüpfung der literarischen Darstellung mit den Moralvorstellungen und dem Menschenbild des Sophokles.

Auszug aus dem Buch

3. Hybris in der Antigone: Kreon

Nachdem die Verwendung von Hybris bei Homer und Aischylos untersucht und ein möglicher Bezug zur Moralvorstellung des Verfasser beleuchtet wurde, widmet sich die Arbeit nun der Analyse und der Interpretation der Antigone des Sophokles. Es sollen nun vorerst quellenkritische Betrachtungen zur Grundlage der Interpretation der Antigone des Sophokles durchgeführt werden.

Ein entscheidender Faktor für die Assoziation der Figur des Kreon mit Hybris ist dessen Selbstüberschätzung. Es fällt ebenso wie bei Homers Agamemnon die konstante Etablierung seiner Herrscherrolle auf. Gleich zu Beginn rechtfertigt Kreon den Anspruch auf den Thron mit dem Erbrecht. Außerdem stellt er sich daraufhin durch Anführen seines Idealbildes eines schlechten Herrschers als guten und göttlich legitimierten Herrscher dar. Kreons Wahrnehmung seiner Herrscherrolle, jedoch, ist durch ein hohes Maß an Selbstüberschätzung verblendet. Er versteht seinen anfangs angesprochenen „höchsten Ratschluss“, an den sich ein jeder Herrscher zu halten hat, als seine eigene Moral und Vernunft. Er hält sich für eine unfehlbare, höchste Instanz, was hier allem Anschein nach eine Überschätzung seiner Fähigkeiten als Herrscher als Ursache hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in den Begriff der Hybris als moralischen Appell in der Antike ein und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der Darstellung in der Sophokles-Tragödie.

2. Die Verwendung von Hybris bei Homer und Aischylos.: Dieses Kapitel beleuchtet die Wurzeln des Hybris-Verständnisses in der Ilias und den Persern, wobei die Gefahren des Hochmuts gegenüber Menschen und Göttern aufgezeigt werden.

3. Hybris in der Antigone: Kreon: Das Kapitel analysiert Kreons Selbstbild als unfehlbarer Herrscher und wie seine mangelnde Selbstreflexion ihn in den Untergang führt.

4. Hybris bei der Antigone: Antigone: Hier wird Antigones Kompromisslosigkeit als Form der Hybris diskutiert, die trotz edler Motive zum persönlichen Verderben beiträgt.

5. Gegenseitige Beeinflussung: Kreon vs. Antigone: Die Untersuchung zeigt auf, wie der Konflikt zwischen staatlicher Ordnung und religiösen Bräuchen die Hybris beider Charaktere gegenseitig verstärkt.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass antike Dichter Hybris als Werkzeug für moralische Appelle nutzten, um zur Besonnenheit und zur Reflexion über das eigene Handeln aufzurufen.

Schlüsselwörter

Hybris, Antigone, Sophokles, Homer, Aischylos, Selbstüberschätzung, Moralbegriff, Tragödie, Kreon, Anmaßung, Herrschaft, Kompromisslosigkeit, Besonnenheit, Antike, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie antike Autoren den Begriff der Hybris als moralischen Appell nutzten, um vor Hochmut und Selbstüberschätzung zu warnen, insbesondere am Beispiel von Sophokles' „Antigone“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die literaturwissenschaftliche Analyse von Macht, Ehre, dem göttlichen Willen und der moralischen Verantwortung des Individuums im Spannungsfeld zwischen Staat und Religion.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen der literarischen Ausgestaltung der Hybris bei den Figuren Kreon und Antigone und dem spezifischen Moralappell des Autors Sophokles herauszuarbeiten.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Es wurde eine interpretative Analyse der Primärtexte (Homer, Aischylos, Sophokles) in Verbindung mit der Einbeziehung fachwissenschaftlicher Literatur und quellenkritischer Betrachtungen angewandt.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil analysiert schrittweise die verschiedenen Ausprägungen von Hybris bei Homer, Aischylos und insbesondere in den Rollen von Kreon und Antigone in der Tragödie „Antigone“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Neben dem zentralen Begriff der Hybris stehen Wörter wie Selbstüberschätzung, Moralvorstellungen, Kompromisslosigkeit, Besonnenheit und der Konflikt zwischen Individuum und Staat im Zentrum.

Warum wird Kreon als eine Figur mit Hybris eingestuft?

Kreon zeigt durch seine Selbstüberschätzung und die Gleichsetzung seiner politischen Entscheidungen mit unfehlbarer Vernunft eine klassische Form der Hybris, die den Zusammenbruch seiner Weltordnung provoziert.

Inwiefern ist auch Antigones Handeln mit Hybris assoziiert?

Antigone wird trotz ihres moralisch als edel empfundenen Anliegens durch ihre extreme Kompromisslosigkeit und ihre bewusste Auflehnung gegen das geltende Staatsrecht ebenfalls in den Kontext der Hybris gerückt.

Welche Rolle spielen die Götter im Verständnis von Hybris bei Aischylos?

Bei Aischylos wird Hybris besonders dann als fatal empfunden, wenn der Mensch versucht, die Grenzen zwischen seiner irdischen Sphäre und dem göttlichen Willen zu überschreiten, was unweigerlich ins Verderben führt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hybris in antiker Poesie. Selbstüberschätzung und Kompromisslosigkeit in der Antigone des Sophokles
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Seminar für Alte Geschichte)
Veranstaltung
Griechische Kulturgeschichte des 5. Jh. v. Chr.
Note
1.0
Autor
Christoph Zistler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V937954
ISBN (eBook)
9783346266972
ISBN (Buch)
9783346266989
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hybris Antigone Sophokles Kreon Homer Aischylos
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Zistler (Autor:in), 2017, Hybris in antiker Poesie. Selbstüberschätzung und Kompromisslosigkeit in der Antigone des Sophokles, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/937954
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Leseprobe aus  16  Seiten
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