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Der Film "Biutiful" von Alejandro Gonzáles Iñárritu. Monokulturelle Herausforderungen, transkulturelles Gedächtnis und transkulturelle Solidarität im Film

Title: Der Film "Biutiful" von Alejandro Gonzáles Iñárritu. Monokulturelle Herausforderungen, transkulturelles Gedächtnis und transkulturelle Solidarität im Film

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karina Stolte (Author)

Romance Studies - Spanish Studies

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit zeigt auf, dass der Film "Biutiful" von Alejandro Gonzáles Iñárritu alles andere als Starkino der widerwärtigsten Sorte, rassistisch, reaktionär ist. Dafür wird sich auf Mono-Multi-Inter- und Transkulturalitätskonzepte von Guido Rings und Heinz Antor sowie auf Fremdheitsdefinitionen von Julia Reuter und Kai Uwe Hellmann gestützt, um die folgenden Forschungsfragen zu beantworten. Inwieweit und wie genau löst “Biutiful” tradierte Grenzen, Dichotomien und Hierarchien in seiner Migrationsdarstellung auf? Und wo sind die Grenzen der Transkulturalität? Anhand auserwählter Szenen sollen dabei die Themengebiete monokulturelle Herausforderungen, transkulturelles Gedächtnis und transkulturelle Solidarität abgedeckt werden.

Die Rezensionen zu Iñárritus "Biutiful" spalten sich. In Cannes wurde der Film als Tsunami der Emotionen gefeiert. Andere wiederum sprechen von einem „Feelbad kino“, und kritisieren die vielen aufkommenden Emotionen. Einige gehen sogar soweit und sprechen von einem rassistischen und reaktionären Starkino. Tatsächlich zeigt der Film die heruntergekommen Gegenden Barcelonas, in denen Migranten Ausbeutung, Gewalt und Rassismus erfahren. Von den uns bekannten touristischen Orten ist kaum etwas zu sehen. Der an Prostatakrebs erkrankte Protagonist Uxbal wird mit vielen tragischen Momenten konfrontiert, sodass es zwischenzeitlich kaum mehr Hoffnung auf Besserung zu geben scheint. Iñárritu zeigt uns die letzten Tage von Uxbals Leben, wie er versucht mit sich und der Welt ins Reine zu kommen und das Leben seiner Kinder abzusichern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Ansätze

2.1. Kulturkonzepte

2.2. Fremdheitsdefinitionen - Das Eigene und das Fremde

3. Filmanalyse

3.1. Alejandro Gonzáles Iñárritu

3.2. Über den Film

3.3. Monokulturelle Herausforderungen

3.4. Transkulturelles Gedächtnis

3.5. Transkulturelle Solidarität

4. Abschließende Betrachtung

5. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Film "Biutiful" von Alejandro González Iñárritu hinsichtlich der Auflösung traditioneller Grenzen, Dichotomien und Hierarchien in der Migrationsdarstellung. Ziel ist es aufzuzeigen, dass der Film entgegen kritischer Stimmen keine rassistische oder reaktionäre Haltung einnimmt, sondern durch transkulturelle Ansätze eine gesellschaftskritische Perspektive auf die Lebensrealitäten von Migranten bietet.

  • Konzepte der Mono-, Multi-, Inter- und Transkulturalität
  • Fremdheitsdefinitionen und die Konstruktion von "Wir" und den "Anderen"
  • Analyse monokultureller Herausforderungen wie Rassismus und Ausbeutung
  • Die Rolle des transkulturellen Gedächtnisses und der Solidarität im Film

Auszug aus dem Buch

3.3. Monokulturelle Herausforderungen

Monokulturelle Herausforderungen, wie Rassismus, Ausbeutung und Gewalt gegenüber den senegalesischen und chinesischen Migranten, scheinen in Biutiful deutlich im Fokus zu stehen. Nicht zuletzt dadurch kann der Eindruck entstehen, es handele sich um einen rassistischen Film, wie viele Kritiker gerne behaupten.

Im Film werden zahlreiche rassistische Aussagen getätigt, vor allem durch Tito (Uxbals Bruder) und Zanc (Polizist). Nachdem Uxbal Ekweme vor seiner gewaltsamen Festnahme beschützen will, wird auch er in Gewahrsam genommen. Tito übernimmt die Kaution und holt seinen Bruder aus dem Gefängnis ab. Belustigt fragt er Uxbal: „Also du prügelst dich für Neger, he?“ [0:42:13], womit er abwartend auf Uxbals senegalesischen Freund hindeutet. Uxbal geht nicht weiter auf die provokante Frage seines Bruders ein, sondern fragt wie sich die chinesischen Migranten bei der Arbeit auf der Baustelle ergeht, woraufhin sein Bruder erwidert: "Die Schlitzaugen wissen noch nicht mal was ein Mauerer ist. Verstehen tuen sie auch nichts und dann sehen sie noch alle gleich aus“ [0:43:06]. Tito bezieht sich hier nicht nur auf das Aussehen der Migranten, sondern auch auf ihre (seiner Meinung nach nicht vorhandenen) intellektuellen Fähigkeiten. Auch im Gespräch mit dem korrupten Polizisten Zanc [01:11:40-01:14:00] werden ähnliche Aussagen getätigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Film Biutiful und die kritische Rezeption vor und formuliert die Forschungsfragen zur transkulturellen Darstellung von Migration.

2. Theoretische Ansätze: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Kulturkonzepten und Fremdheitsdefinitionen, die als Basis für die spätere Filmanalyse dienen.

3. Filmanalyse: Hier erfolgt die Anwendung der Theorie auf den Film, wobei Regie, narrative Struktur, monokulturelle Barrieren sowie transkulturelle Brückenbauten analysiert werden.

4. Abschließende Betrachtung: Das Fazit fasst zusammen, wie im Film durch transkulturelle Solidarität und Gedächtnis eine Überwindung starrer Identitätsgrenzen angedeutet wird.

5. Quellenverzeichnis: Hier sind sämtliche im Text verwendete wissenschaftliche Literatur und Quellen gelistet.

Schlüsselwörter

Biutiful, Alejandro González Iñárritu, Transkulturalität, Monokulturalität, Fremdheit, Migration, Identität, Interkulturelle Kompetenz, Rassismus, Solidarität, Transkulturelles Gedächtnis, Migrationsdarstellung, Gesellschaftskritik, Hybride Räume.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Film Biutiful hinsichtlich seiner Darstellung von Migrationsprozessen und der Überwindung von Ausgrenzung durch transkulturelle Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Kontrast zwischen monokulturellen, ausgrenzenden Strukturen und der Vision einer transkulturellen Solidarität sowie der gegenseitigen Anerkennung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, inwieweit der Film tradierte Grenzziehungen auflöst und wo die Grenzen der Transkulturalität im Kontext der dargestellten Ausbeutung liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Kultur- und Fremdheitskonzepte, welche in einer strukturierten Filmanalyse angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Regisseurs und des Films, die Untersuchung von Rassismus und Ausbeutung sowie die Analyse von Solidarität und Gedächtnis als integrative Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Transkulturalität, Fremdheit, Identität, Migration, Rassismus und Solidarität.

Warum wird der Film Biutiful als gesellschaftskritisch eingestuft?

Die Arbeit argumentiert, dass die Darstellung von Rassismus und Gewalt an prominenten touristischen Orten Barcelonas eine bewusste Anklage der gesellschaftlichen Zustände darstellt.

Welche Rolle spielt der Protagonist Uxbal?

Uxbal fungiert als widersprüchliches Bindeglied: Er ist sowohl aktiv an der Ausbeutung von Migranten beteiligt als auch ein Akteur, der durch Solidarität transkulturelle Grenzen überwindet.

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Details

Title
Der Film "Biutiful" von Alejandro Gonzáles Iñárritu. Monokulturelle Herausforderungen, transkulturelles Gedächtnis und transkulturelle Solidarität im Film
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Romanistik)
Course
Selbst-und Fremdbegegnungen im Kino mit Migrationsthematik: europäische und amerikanische Perspektiven
Grade
1,0
Author
Karina Stolte (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V937121
ISBN (eBook)
9783346264909
ISBN (Book)
9783346264916
Language
German
Tags
Kultur Kino Migration Multikulturalität Transkulturalität Monokulturalität Interkulturalität Fremdheit Iñárritu Biutiful Film Javier Bardem Monokulturelle Herausforderung Grenzöffnung Transkulturelle Solidarität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karina Stolte (Author), 2020, Der Film "Biutiful" von Alejandro Gonzáles Iñárritu. Monokulturelle Herausforderungen, transkulturelles Gedächtnis und transkulturelle Solidarität im Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/937121
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