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Das Institut für Staatspolitik als Bindeglied und Stichwortgeber für PEGIDA, Identitäre Bewegung und AfD

Titel: Das Institut für Staatspolitik als Bindeglied und Stichwortgeber für PEGIDA, Identitäre Bewegung und AfD

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sozialarbeiter B.A. Lutz Kiehne (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird untersucht, wie das Institut für Staatspolitik als Bindeglied und Stichwortgeber für PEGIDA, Identitäre Bewegung und AfD fungiert und so eine zentrale Rolle als maßgeblicher Akteur in der Vernetzung rechter Kreise einnimmt.

Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession steht angesichts des 2017 erfolgten Einzugs der AfD als Partei mit völkisch-nationalistischen bis offen rassistischen Tendenzen in den deutschen Bundestag vor Herausforderungen, die weit über die Arbeit des Streetworkers mit rechten Jugendlichen hinausgehen. Soziale Arbeit muss sich gesellschaftlicher Zusammenhänge, deren Akteuren und Wirkungsweisen bewusst sein, diese benennen und nach Möglichkeit durch sozialpolitischen Einfluss eingreifen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprünge des Instituts für Staatspolitik

3. Entstehung, Aufbau und Ziele des IfS

4. Das IfS und die Alternative für Deutschland

5. Das IfS und die PEGIDA-Bewegung

6. Das IfS und die Identitäre Bewegung

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Rolle des „Instituts für Staatspolitik“ (IfS) als zentrale Vermittlungs- und Vernetzungsinstanz zwischen der Neuen Rechten, der AfD, der PEGIDA-Bewegung sowie der Identitären Bewegung. Ziel ist es, die metapolitischen Strategien und den Einfluss des IfS auf den gesellschaftlichen Diskurs sowie seine Funktion als Stichwortgeber für rechtsextreme und nationalistische Akteure kritisch zu beleuchten.

  • Historische Herleitung und metapolitische Konzepte des IfS
  • Die Rolle des IfS bei der strategischen Ausrichtung der AfD
  • Vernetzung des IfS mit der PEGIDA-Bewegung
  • Analyse der aktionistischen Methoden der Identitären Bewegung unter dem Einfluss des IfS
  • Bedeutung der „Neuen Rechten“ für die gesellschaftliche Rechtsverschiebung

Auszug aus dem Buch

3. Entstehung, Aufbau und Ziele des IfS

Im Mai 2000 gründeten im hessischen Bad Vilbel Götz Kubitschek, Karlheinz Weißmann und andere Vertreter der Neuen Rechten das Institut für Staatspolitik mit dem Anspruch, neben der von Armin Mohler betriebenen Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung ein „Reemtsma-Institut von rechts“ zu etablieren. „Ziel des IfS ist es, die extreme Rechte zunächst intellektuell aus der diskursiven Isolation zu führen, um sich damit die Chance auf einen nachhaltigen Einfluss als legitime Strömung zu sichern.“ (Antifaschistisches Infoblatt, 2004: S. 26). Zeitgleich mit dem Institut für Staatspolitik gründete Kubitschek den rechten Buchverlag „Edition Antaios“ (ab 2012 „Verlag Antaios“), der als Hausverlag des IfS gelten kann. Mitbegründer des IfS, Karlheinz Weißmann sah das Ziel des IfS 2001 in einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ darin, geistigen Einfluss zu gewinnen und die Lufthoheit nicht über Stammtischen, sondern über Hörsälen und Seminarräumen zu erlangen. Er wolle Einfluss auf die Köpfe derjenigen gewinnen, die Macht- und Mandatsträger seien (Kellershohn, 2016: S. 440).

2003 zogen IfS und Verlag nach Schnellroda in Sachsen-Anhalt um, wo beide mehr und mehr zum Kristallisationspunkt der Neuen Rechten wurden und mit der Zeitschrift „Sezession“ ein eigenes Organ etablierten, dessen Titel programmatisch verstanden werden kann. Mit provokativen Happenings sollte eine konservativ-subversive Aktion auf den Weg gebracht werden. Von der Annahme ausgehend, dass sich Deutschland in einem Zustand des Vorbürgerkriegs befände, zeichneten einige Autoren der Sezession und Referenten des IfS ein Horrorbild vermeintlicher Gewalt gegen Deutsche (Botsch, 2016: S. 64).

Der selbstgewählte Aufgabenbereich des IfS umfasst von Seminaren, Veröffentlichungen und Tagungen bis hin zur Förderung von Forschungsarbeiten ein breites Spektrum, zu dem auch Sommer- und Winterakademien, sowie das „Berliner Kolleg“ gehören. Die Bandbreite der Redner auf Tagungen liest sich wie ein Who-is-who der rechtsextremen Szene und reicht von Aktivisten der sogenannten Anti-Antifa über Mitarbeiter der Republikaner bis hin zum ehemaligen Rechtsterroristen Alain de Benoist. Ziel dieser Tagungen, Seminare etc. ist neben der Verbreitung inhaltlicher Positionen und Strategien auch die Netzwerkbildung und somit Einflussnahme auf die Gesellschaft über den bisherigen Dunstkreis rechtsintellektueller Akteure hinaus (Antifaschistisches Infoblatt, 2004: S. 27f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Erstarken rechtsextremer Akteure und die Notwendigkeit, das Institut für Staatspolitik als ideologische Schaltzentrale in diesem Kontext zu untersuchen.

2. Ursprünge des Instituts für Staatspolitik: Dieses Kapitel zeichnet die theoretischen Wurzeln der Neuen Rechten nach, insbesondere den Einfluss der „Nouvelle Droite“ und der „Konservativen Revolution“.

3. Entstehung, Aufbau und Ziele des IfS: Hier werden die Gründungsumstände, die Strategie der metapolitischen Einflussnahme und die Vernetzung durch Verlag und Publikationen detailliert dargestellt.

4. Das IfS und die Alternative für Deutschland: Das Kapitel analysiert die inhaltliche und strategische Verbindung zwischen dem IfS und der AfD sowie den Einfluss auf prominente Parteipersonalien.

5. Das IfS und die PEGIDA-Bewegung: Es wird aufgezeigt, wie das IfS als Stichwortgeber für die PEGIDA-Bewegung fungierte und die „Kampf um die Straße“-Strategie unterstützte.

6. Das IfS und die Identitäre Bewegung: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Identitären Bewegung und deren Anwendung „konservativ-subversiver“ Aktionsformen unter Anleitung des IfS.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das IfS erfolgreich als Vermittlungsinstanz zwischen rechtsextremer Theorie und aktivistischer Praxis fungiert hat.

Schlüsselwörter

Institut für Staatspolitik, IfS, Neue Rechte, AfD, PEGIDA, Identitäre Bewegung, Metapolitik, Rechtsextremismus, Nationalismus, Götz Kubitschek, Sezession, Edition Antaios, Rechtsverschiebung, Konservative Revolution, Politische Ideologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Rolle des Instituts für Staatspolitik (IfS) als zentrale Schnittstelle und ideologische Kraft innerhalb des rechten politischen Spektrums in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Entstehungsgeschichte rechtsextremer Thinktanks, metapolitische Strategien zur Beeinflussung des öffentlichen Diskurses sowie die Vernetzung zwischen intellektuellen Vordenkern und populistischen Bewegungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie das IfS als Vermittlungs- und Vernetzungsinstanz agiert, um rechtsextreme Ideologien in breitere gesellschaftliche und parlamentarische Bereiche zu tragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, Medienberichten, Publikationen des Instituts selbst sowie zeitgeschichtlichen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zum IfS im Kontext von AfD, PEGIDA und der Identitären Bewegung, wobei insbesondere die personellen und strategischen Überschneidungen beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind „Metapolitik“, „Neue Rechte“, „Rechtsverschiebung“, „Netzwerkbildung“ und „rechtsextreme Ideologie“.

Inwiefern beeinflusste das IfS die rhetorische Ausrichtung der AfD?

Das IfS lieferte durch Vordenker wie Götz Kubitschek strategische Konzepte, die der AfD halfen, gezielte Tabubrüche zu begehen und eine autoritäre Rhetorik im parlamentarischen Diskurs zu etablieren.

Welche Funktion nehmen die Publikationen des Instituts (z.B. „Sezession“) ein?

Diese Publikationen fungieren als programmatische Sprachrohre, die neue rechte Begriffe populär machen und Strategien für aktivistische Aktionen in die Szene tragen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Institut für Staatspolitik als Bindeglied und Stichwortgeber für PEGIDA, Identitäre Bewegung und AfD
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel  (Soziale Arbeit)
Veranstaltung
Rechtsextremismus und hate-crimes
Note
1,0
Autor
Sozialarbeiter B.A. Lutz Kiehne (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V935276
ISBN (eBook)
9783346261496
ISBN (Buch)
9783346261502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Institut für Staatspolitik IfS PEGIDA Identitäre Bewegung IB AfD
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sozialarbeiter B.A. Lutz Kiehne (Autor:in), 2018, Das Institut für Staatspolitik als Bindeglied und Stichwortgeber für PEGIDA, Identitäre Bewegung und AfD, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/935276
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Leseprobe aus  16  Seiten
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