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"Der große König". Das Bild Friedrichs des Großen im Nationalsozialismus

Titel: "Der große König". Das Bild Friedrichs des Großen im Nationalsozialismus

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Heroisierung Friedrichs der Großen im Nationalsozialismus.

Hierzu wird zunächst ein allgemeiner Überblick über Friedrich in der Literatur vor der NS-Zeit gegeben, um dann das Friedrich-Bild genauer in der Propaganda zu betrachten. Es werden die verschiedenen Aspekte dieser beleuchtet, wie z.B. der Film "Der große König", der Tag von Potsdam, sowie auch Hitlers und Goebbels Bild von Friedrich. Im Vordergrund stehen die Mittel, mit denen Friedrich porträtiert wurde, allerdings werden auch die Differenzen dieses Bildes und des echten Friedrichs betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Friedrich der Große in der Literatur

2.1 Friedrich in der Literatur bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten

2.2 Friedrich in der Literatur des dritten Reichs

3. Friedrich im Film

3.1 Der alte und der junge König:

3.2 Der Große König

4. Der Tag von Potsdam

5. Friedrichs Rollen in der NS-Propaganda

6. Das Bild Friedrichs in der NS-Führungsebene

6.1 Friedrich der Große in Adolf Hitlers Weltanschauung

6.2 Friedrich der Große bei Joseph Goebbels

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Bild Friedrichs des Großen instrumentalisiert wurde, um es in die nationalsozialistische Weltanschauung einzupassen, und klärt dabei die Frage, ob der Preußenkönig lediglich als Propagandainstrument fungierte oder tatsächlich von der Führungsebene verehrt wurde.

  • Die Kontinuität und der Wandel der Friedrich-Rezeption in der deutschen Literatur.
  • Die Rolle des Mediums Film als Propagandawerkzeug im Nationalsozialismus.
  • Die symbolische Bedeutung des "Tags von Potsdam" zur Legitimation des NS-Regimes.
  • Die Funktion Friedrichs in der NS-Propaganda zur Bewältigung von Krisenzeiten und Niederlagen.
  • Das spezifische Friedrich-Bild in der persönlichen Weltanschauung von Adolf Hitler und Joseph Goebbels.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Große König

Dieser Film gilt als das Sinnbild für die Durchhalteparole der Nationalsozialisten. Er wurde wohl schon im Frühjahr 1940 von Goebbels geplant, jedoch war die Uraufführung erst am 3. März 1942. Ausschnitte des Filmes liefen im selben Jahr auch am Vorabend des Führergeburtstages, wohl um durch die Gemeinsamkeiten der beiden Männer, Hitlers Führungsqualitäten hervor zu heben. Der Regisseur des Filmes war Veit Harlan und die Figur Friedrichs wurde auf Wunsch Hitlers und gegen Goebbels Vorschlag von Otto gebühr gespielt. Die Bedeutung, welche diesem Film beigemessen wurde, lässt sich wohl auch daran zeigen, dass Goebbels persönlich große Teile von diesem Überwachte und zum Teil das Drehbuch umschrieb. Der Film zeigt Friedrich in seinen verzweifelten Situationen. Er beginnt mit einer Rede Friedrichs zu seinen Generälen. Diese Rede könnte auch auf Hitler zugeschrieben sein. Im Verlauf des Filmes wird betont, dass Friedrich gegen alle Kämpft, dass keiner mehr an seinen Sieg glaubt (weder die eigenen Generäle, noch der Feind), dass seine Aussichtslose Situation auf die Flucht seiner Soldaten zurückzuführen ( das schlimmste Verbrechen überhaupt) ist und das Bündnisse mit dem Feind nicht in Frage kommen. Interessant ist dabei, dass die Kritik, welche an Friedrich vorgenommen wurde, wohl fast genauso auch auf Hitler angewendet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der nationalsozialistischen Instrumentalisierung Friedrichs des Großen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der tatsächlichen Verehrung versus der propagandistischen Nutzung.

2. Friedrich der Große in der Literatur: Dieses Kapitel analysiert den Wandel des Friedrich-Bildes von der Zeit vor der Machtergreifung bis in das "dritte Reich" hinein und zeigt auf, wie literarische Werke in die NS-Ideologie integriert wurden.

3. Friedrich im Film: Hier wird untersucht, wie der Film als "neues Medium" genutzt wurde, um durch visuelle Darstellung und gezielte Symbolik die NS-Durchhalteparolen zu stützen.

4. Der Tag von Potsdam: Das Kapitel beleuchtet diesen zentralen propagandistischen Akt als Versuch, das neue NS-Regime durch die Anlehnung an preußische Traditionen und die Person Friedrichs zu legitimieren.

5. Friedrichs Rollen in der NS-Propaganda: Es werden die verschiedenen Funktionsweisen des Friedrich-Mythos dargestellt, insbesondere wie dieser als Identifikationsfigur und Legitimationsgrundlage diente.

6. Das Bild Friedrichs in der NS-Führungsebene: Dieses Kapitel fokussiert auf die persönliche Rezeption Friedrichs durch Adolf Hitler und Joseph Goebbels und deren Einfluss auf die offizielle Staatsideologie.

7. Fazit: Die Zusammenfassung der Arbeit unterstreicht, dass die Verehrung Friedrichs keine Erfindung des Nationalsozialismus war, sondern geschickt auf ein bestehendes Traditionsbild aufbaute.

Schlüsselwörter

Friedrich der Große, Nationalsozialismus, NS-Propaganda, Preußen, Adolf Hitler, Joseph Goebbels, Tag von Potsdam, Durchhalteparole, Geschichtsbild, Filmpropaganda, Identifikationsfigur, Legitimationsstrategie, Preußentum, Historischer Mythos, Ideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische und propagandistische Instrumentalisierung von Friedrich dem Großen durch das NS-Regime.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Literatur, dem Medium Film, der politischen Symbolik des "Tags von Potsdam" sowie der persönlichen Geschichtsauffassung der NS-Führung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob Friedrich der Große in der NS-Zeit lediglich als Objekt der Propaganda diente oder von Hitler und Goebbels tatsächlich verehrt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geschichtswissenschaftliche Analyse, die primäre Quellen wie Tagebucheinträge, Reden und zeitgenössische Filme mit einer Aufarbeitung bestehender Literatur verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Literatur und Film als Medienträger sowie die Analyse der gezielten Verwendung Friedrichs in der Propaganda und im Weltbild Hitlers und Goebbels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Friedrich der Große, Nationalsozialismus, Propaganda, Film, Preußen, Hitler, Goebbels und Legitimationsstrategie.

Welche Bedeutung hatte der "Tag von Potsdam" für die NS-Propaganda?

Er diente als strategisches Mittel, um das neue Regime als legitimen Nachfolger preußischer Traditionen zu präsentieren und die alten Eliten einzubinden.

Wie unterschied sich die filmische Darstellung von Friedrich in der NS-Zeit?

Im Vergleich zur Literatur wurde der Film stärker durch die NS-Führung überwacht und kontrolliert, um spezifische Botschaften, insbesondere Durchhalteparolen, direkt an das Volk zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Der große König". Das Bild Friedrichs des Großen im Nationalsozialismus
Hochschule
Universität Stuttgart  (Neuere Geschichte)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V932292
ISBN (eBook)
9783346258533
ISBN (Buch)
9783346258540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich II Nationalsozialismus Propaganda
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, "Der große König". Das Bild Friedrichs des Großen im Nationalsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/932292
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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