Diese Hausarbeit beschreibt die staatliche Förderung Elterngeld für "frischgebackene" Eltern sowie die bis jetzt schon zu verzeichnende Auswirkung auf das Erziehungsverhalten der Väter seit das Elterngeld eingeführt wurde. In dieser Hausarbeit wurde herausgearbeitet, inwieweit auch Väter das Elterngeld in Anspruch nehmen und eventuell eine "Babypause" einlegen.
Hier folgt ein kleiner Auszug der Einleitung:
1. Das Elterngeld
Am 1. Januar 2007 ist das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) vom 5. Dezember 2006 in Kraft getreten. Das bisherige Erziehungsgeld gibt es seit dem 1. Januar 2007 nicht mehr. Stattdessen wurde für Geburten ab dem 1. Januar 2007 das Elterngeld eingeführt. Damit wurde die finanzielle Förderung von Familien in der ersten Zeit nach der Geburt grundlegend neu gestaltet.
Das Elterngeld wird einem betreuenden Elternteil zum Ausgleich des weggefallenen Erwerbseinkommens gezahlt. Es soll Impulse zur Realisierung von Kinderwünschen, die Aktivierung der Väter für die Familie und insgesamt eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit setzen.
Mit dem neuen Elterngeld wird ein bis zu 14 Monate langer Schonraum für Eltern geschaffen, damit diese einen guten Start ins neue Leben mit dem neuen Familienzuwachs bekommen. Sie können ohne finanzielle Sorgen in das Familienleben hineinfinden. Auch die Väter haben mit dem Elterngeld erstmals einen attraktiven Anreiz, sich aktiv in den ersten Lebensmonaten um die Betreuung ihres Kindes zu kümmern...
Inhaltsverzeichnis
1. Das Elterngeld
1.1 Voraussetzungen
1.2 Anspruchsberechtigter Personenkreis
1.3 Höhe
1.4 Dauer
2. Antragstellung
3. Ziele des Elterngeldes
4. Die Rolle des Vaters
5. Inanspruchnahme des Elterngeldes durch die Väter
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert das am 1. Januar 2007 eingeführte Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) mit einem besonderen Fokus auf dessen finanzielle Anreize für Väter und die daraus resultierenden Auswirkungen auf deren Erziehungsverhalten.
- Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen des Elterngeldes
- Berechnungsmodi des Elterngeldes und einkommensabhängige Ersatzraten
- Zielsetzung der familienpolitischen Neuregelung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Empirische Analyse der Inanspruchnahme durch Väter basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes
- Veränderung der gesellschaftlichen Rollenbilder und der Vaterrolle in der Erziehung
Auszug aus dem Buch
1. Das Elterngeld
Am 1. Januar 2007 ist das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) vom 5. Dezember 2006 in Kraft getreten. Das bisherige Erziehungsgeld gibt es seit dem 1. Januar 2007 nicht mehr. Stattdessen wurde für Geburten ab dem 1. Januar 2007 das Elterngeld eingeführt. Damit wurde die finanzielle Förderung von Familien in der ersten Zeit nach der Geburt grundlegend neu gestaltet.
Das Elterngeld wird einem betreuenden Elternteil zum Ausgleich des weggefallenen Erwerbseinkommens gezahlt. Es soll Impulse zur Realisierung von Kinderwünschen, die Aktivierung der Väter für die Familie und insgesamt eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit setzen.
Mit dem neuen Elterngeld wird ein bis zu 14 Monate langer Schonraum für Eltern geschaffen, damit diese einen guten Start ins neue Leben mit dem neuen Familienzuwachs bekommen. Sie können ohne finanzielle Sorgen in das Familienleben hineinfinden. Auch die Väter haben mit dem Elterngeld erstmals einen attraktiven Anreiz, sich aktiv in den ersten Lebensmonaten um die Betreuung ihres Kindes zu kümmern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Das Elterngeld: Erläutert die gesetzliche Einführung des BEEG sowie die grundlegenden Bedingungen hinsichtlich Voraussetzungen, Anspruchsberechtigung, Höhe und Dauer der Leistung.
2. Antragstellung: Beschreibt das formale Prozedere sowie die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Elterngeldes bei der zuständigen Stelle.
3. Ziele des Elterngeldes: Analysiert die politische Intention hinter der Neuregelung, insbesondere im Hinblick auf Geburtenraten, Erwerbsunterbrechungen und die Förderung der Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie.
4. Die Rolle des Vaters: Untersucht den historischen Wandel von Rollenverteilungen in der Familie und die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung für den Wunsch von Vätern, aktiver an der Kindererziehung teilzuhaben.
5. Inanspruchnahme des Elterngeldes durch die Väter: Präsentiert aktuelle statistische Daten des Statistischen Bundesamtes zur tatsächlichen Nutzung des Elterngeldes durch Väter im Jahr 2007.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die positive Entwicklung des gestiegenen Väteranteils bei der Kinderbetreuung seit Einführung des Elterngeldes.
Schlüsselwörter
Elterngeld, BEEG, Vätermonate, Familienpolitik, Kinderbetreuung, Erziehungsverhalten, Erwerbseinkommen, Vereinbarkeit, Geburtenrate, Elternzeit, Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz, Teilzeitarbeit, Chancengerechtigkeit, Ersatzrate, Statistisches Bundesamt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen und sozialen Neuausrichtung der Familienförderung in Deutschland durch das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) mit Fokus auf die aktive Rolle des Vaters.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Regelungen zum Bezug des Elterngeldes, die mathematische Berechnung der Leistungen sowie die empirische Auswertung der Akzeptanz dieser Maßnahmen bei Vätern.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es aufzuzeigen, ob das Elterngeld durch seine Ausgestaltung finanzielle Anreize schafft, die Väter dazu bewegen, stärker in die Kindererziehung einzusteigen und das traditionelle Rollenmodell aufzubrechen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Autorin verwendet eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller gesetzlicher Bestimmungen sowie eine Auswertung amtlicher Statistiken zur Inanspruchnahme der Leistung durch Väter im Jahr 2007.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des BEEG (Voraussetzungen, Höhe, Dauer), das Antragsverfahren, die politischen Zielsetzungen sowie eine detaillierte Auswertung der Statistik zu den von Vätern gestellten Elterngeldanträgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Elterngeld, Vätermonate, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erziehungsverhalten und einkommensabhängige Ersatzrate.
Warum war das alte Erziehungsgeld im Vergleich zum Elterngeld weniger attraktiv für Väter?
Das alte Erziehungsgeld bot keine ausreichende finanzielle Kompensation für entgangenes Einkommen, was dazu führte, dass Väter aus Furcht vor hohen Einkommenseinbußen seltener in Elternzeit gingen.
Welche Bedeutung haben die Partnermonate?
Partnermonate sind zusätzliche Monate Elterngeldbezug, die speziell dazu dienen, Väter zu motivieren, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um einen aktiveren Beitrag zur Kinderbetreuung zu leisten.
Wie verändert das Elterngeld laut Fazit das Rollenverständnis?
Das Elterngeld führt laut der Autorin zu einer messbaren Veränderung im Erziehungsverhalten, da es Vätern ermöglicht, ohne existenzbedrohende Geldeinbußen zuhause bei den Kindern zu bleiben, was langfristig die Vaterrolle stärkt.
- Quote paper
- Janina Floeter (Author), 2008, Elterngeld - Finanzielle Förderung und Auswirkungen auf das Erziehungsverhalten der Väter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/92776