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Die Polizei im Umgang mit und gegen Ethnic Profiling

Eine Betrachtung der polizeilichen Fehlerkultur

Titel: Die Polizei im Umgang mit und gegen Ethnic Profiling

Seminararbeit , 2020 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lara Haupthoff (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik des Ethnic Profiling und dem Umgang der Polizei mit und gegen Ethnic Profiling. Welche präventiven Maßnahmen werden zur Verhütung von rassistischen Vorkommnissen im Polizeialltag getroffen? Wie intensiv fällt die Aufarbeitung und/oder Sanktion von beteiligten Beamten in solchen Fällen, in denen es durch Unachtsamkeit oder Torheit zu Ethnic Profiling kommen konnte, in der Praxis wirklich aus?

Das Thema Rassismus ist spätestens seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise vor ein paar Jahren (wieder) aktueller denn je. Verstärkt durch diese wachsende Sensibilität melden sich immer mehr der People of Color zu Wort und berichten von übermäßigen Kontrollen und Andersbehandlung durch die Polizei. Ein solches Fehlverhalten ist im fachlichen Sprachgebrauch als Racial- oder auch Ethnic Profiling bekannt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Polizeiliche Fehlerkultur

2.1 Fehlerbegriff

2.2 Polizeikultur

2.3 Fehlerkultur

3 Ethnic Profiling

3.1 Begriffsbestimmungen

3.2 Rechtliche Einordnung

3.3 Auswirkungen

4 Umgang mit Ethnic Profiling

4.1 Erklärungsansätze

4.2 Präventionsarbeit

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die polizeiliche Fehlerkultur im Kontext von Ethnic Profiling, um zu analysieren, wie die Polizei mit Vorwürfen rassistischer Diskriminierung umgeht, welche präventiven Maßnahmen existieren und inwieweit eine offene Fehlerkultur zur Problemlösung beitragen kann.

  • Definition und theoretische Einordnung von polizeilicher Fehlerkultur und Cop Culture.
  • Begriffsbestimmung und rechtliche Relevanz von Ethnic Profiling.
  • Analyse der Auswirkungen von Ethnic Profiling auf Betroffene und die Gesellschaft.
  • Untersuchung von Erklärungsansätzen und bestehenden Präventionsstrategien innerhalb der Polizei.
  • Kritische Reflexion über die Anerkennung des Problems und notwendige Reformansätze.

Auszug aus dem Buch

2.1 Fehlerbegriff

Die Grundlage für eine jede Fehlerkultur ist zunächst das Vorhandensein von Fehlern innerhalb der betrachteten Gruppe. Doch was genau definiert einen Fehler? Kai Seidensticker, Kriminaloberkommissar der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (KKF NRW), beschreibt den Fehlerbegriff wie folgt:

„Als Fehler kann man eine Entscheidung bezeichnen, die durch ein Subjekt nach Abwägung vorhandener Alternativen in interaktionalem oder prozessualem Kontext getroffen wurde und eine nicht-intendierte Abweichung von einer im jeweiligen Bezugssystem gültigen Norm zur Folge hat, die ex post durch ein (nicht zwangsläufig anderes) Subjekt als unerwünscht bewertet wird.“

Das Urteilen darüber, ob ein Handeln fehlerhaft war, obliegt folglich nicht immer dem Handelnden selber, sodass objektive und subjektive Urteile nicht selten auseinander gehen. Auch ist allgemein bekannt, dass die Umwelt von jedem Menschen anders wahrgenommen wird: „Zwischen unserer subjektiven Wahrnehmung und Realität besteht keine Übereinstimmung.“

Die Polizei hat jeden Tag mit den ‚Fehlern‘ der Bevölkerung zu arbeiten: Sie nimmt bspw. Unfälle durch Fehler im Fahrverhalten auf, stellt Täter, die Fehler durch Verstöße gegen Strafnormen begehen, und bewahrt Menschen durch die Verhütung von Straftaten davor Fehler zu machen. Doch wie sieht es in den eigenen Reihen aus? Innerhalb der Polizeiarbeit wird mit beinahe jedem Einsatz in Grundrechte der Bevölkerung eingegriffen und/oder der Schutz anderer Grundrechte bewahrt:

„[So] hat die Polizei eine zentrale Rolle dabei, die Ausübung der Grundrechte zu gewährleisten - z. B. wenn sie eine Versammlung schützt. So hat sich ein Rollenverständnis der [.] Polizei als bürgernahe Institution durchgesetzt, die sich an den Bedürfnissen der Bürger orientiert und auf dem Schutz der Menschen- und Bürgerrechte basiert.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Themas Rassismus und Ethnic Profiling im Polizeialltag ein und stellt die Fragestellung nach der polizeilichen Fehlerkultur sowie deren Umgang mit solchen Vorwürfen vor.

2 Polizeiliche Fehlerkultur: Dieses Kapitel definiert den Fehlerbegriff im polizeilichen Kontext, unterscheidet zwischen Polizeikultur und der subkulturellen Cop Culture und beleuchtet die Mechanismen des internen Umgangs mit Fehlern.

3 Ethnic Profiling: Hier erfolgt eine detaillierte Begriffsbestimmung, rechtliche Einordnung unter Bezugnahme auf das Diskriminierungsverbot sowie eine Analyse der negativen gesellschaftlichen Auswirkungen von Ethnic Profiling.

4 Umgang mit Ethnic Profiling: Das Kapitel untersucht Ursachen für diskriminierende Praktiken und stellt Ansätze der Präventionsarbeit, insbesondere in der Ausbildung und durch professionelle Kommunikationsstrategien, dar.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die deutlichen Defizite in der Anerkennung und Behandlung von Ethnic Profiling innerhalb der Polizei und fordert eine grundlegende Sensibilisierung sowie objektive Kontrollmechanismen.

Schlüsselwörter

Polizei, Fehlerkultur, Ethnic Profiling, Rassismus, Cop Culture, Diskriminierungsverbot, Grundrechte, Prävention, Polizeiausbildung, Vorurteile, Stereotype, Menschenrechte, Polizeiarbeit, Diskriminierung, Fehlermanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der polizeilichen Fehlerkultur und untersucht, wie die Polizei mit Ethnic Profiling umgeht und welche präventiven Ansätze existieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Fehlern im Polizeikontext, die Abgrenzung von Polizeikultur zu Cop Culture, die rechtliche Bewertung von Racial Profiling sowie Möglichkeiten der Fehlerprävention.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, wie die Polizei mit Ethnic Profiling umgeht, welche präventiven Maßnahmen zur Verhinderung rassistischer Vorkommnisse existieren und wie die Aufarbeitung solcher Fälle in der Praxis aussieht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur polizeilichen Fehlerkultur und zum Ethnic Profiling zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den theoretischen Rahmen der Fehlerkultur, definiert den Begriff des Ethnic Profiling, beleuchtet dessen rechtliche und gesellschaftliche Konsequenzen und diskutiert Erklärungsmodelle sowie Präventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie polizeiliche Fehlerkultur, Ethnic Profiling, institutionelle Diskriminierung, Cop Culture und präventive Polizeiarbeit charakterisiert.

Warum wird im Dokument so stark zwischen "Polizeikultur" und "Cop Culture" unterschieden?

Die Unterscheidung ist zentral, da die Polizeikultur oft offizielle Leitbilder widerspiegelt, während die Cop Culture als eine informelle Subkultur gilt, die das Verhalten im Alltag stark beeinflusst und oft zu einer anderen Fehlerwahrnehmung führt.

Welche Rolle spielt die Ausbildung für die Prävention von Ethnic Profiling?

Die Ausbildung wird als zentraler Hebel gesehen, da hier soziale Kompetenzen, ethisches Bewusstsein und eine kritische Reflexion des eigenen Handelns vermittelt werden müssen, um diskriminierende Routinen frühzeitig zu durchbrechen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Polizei im Umgang mit und gegen Ethnic Profiling
Untertitel
Eine Betrachtung der polizeilichen Fehlerkultur
Veranstaltung
Fehlerkultur
Note
1,0
Autor
Lara Haupthoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V925664
ISBN (eBook)
9783346252425
ISBN (Buch)
9783346252432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fehlerkultur Polizei Ethnic Profiling Racial Profiling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lara Haupthoff (Autor:in), 2020, Die Polizei im Umgang mit und gegen Ethnic Profiling, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/925664
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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