Nachdem die S’uS in der vorherigen Stunde im Plenum zusammen den dritten Lektionstext Le programme gelesen haben und anhand dessen, sowohl neue grammatikalische Strukturen (Formulierung offener Fragen) und neue Wörter erlernt haben, findet in der Besucherstunde die Planung und Durchführung eines Dialoges statt, in dem die S’uS ein Programm für den Austausch mit einer französischen Schule in Dortmund planen. Der Anspruch dieser Aufgabe liegt darin, dass die S’uS ein interessantes Programm erarbeiten, indem sie (I) zunächst selbst wissen, was man einem französischen Austauschschüler in Dortmund zeigen kann, (II) sie wissen, wie sie auf die Vorschläge ihres Partners eingehen und ggf. Alternativen nennen können und (III) die Bereitschaft zeigen, diesen Dialog im Plenum vorzustellen und von ihren S’uS Feedback zu erhalten.
Wie bereits genannt, handelt es sich hierbei um eine Lerngruppe, die noch nicht gut mit kooperativen Lernmethoden vertraut ist, weil innerhalb des gesamten Jahrgangs viele Probleme im Arbeitsverhalten, der Kooperationsbereitschaft und der Leistungsbereitschaft vorhanden sind. Dennoch wird der Dialog in der Besucherstunde sukzessiv aufbereitet, sodass innerhalb der Unterrichtseinheit eine Progression vom begleitenden hin zum selbstständigen Lernen stattfindet.
Die Lerngruppe ist es nicht gewöhnt im Unterricht durchgängig die Zielsprache zu benutzen und sie tendieren oft dazu, ins Deutsche zu wechseln. Die Dialogsituation hat hierbei den Vorteil, dass die notwenigen Informationen (Was können wir machen?) und die dazugehörigen Phrasen zur Rückmeldung (Ich bin einverstanden/ nicht einverstanden) den S’uS bekannt sind, weil sie vorher im Plenum gesammelt werden. Außerdem haben die S’uS die Möglichkeit, Notizen während der Arbeitsphase zu machen, sodass sie immer wieder etwas haben, auf das sie sich stützen können, wenn sie nicht weiter wissen sollten.
Inhaltsverzeichnis
1. LÄNGERFRISTIGE UNTERRICHTSZUSAMMENHÄNGE
1.1 HINWEISE ZUR LERNAUSGANGSLAGE
1.2 THEMEN DES UNTERRICHTSVORHABENS
2. PLANUNGSENTSCHEIDUNGEN ZUR UNTERRICHTSSTUNDE
2.1 AKTUELLER KOMPETENZSTAND AM BEGINN DER UNTERRICHTSSTUNDE
2.2 HAUSAUFGABEN
2.2.1 HAUSAUFGABEN ZUR STUNDE
2.2.2 HAUSAUFGABEN ZUR FOLGESTUNDE
2.3 ANGESTREBTER KOMPETENZSTAND AM ENDE DER STUNDE
2.3.1 KOMPETENZSCHWERPUNKT
2.3.2 STUFEN DES KOMPETENZAUFBAUS
2.3.3 BEZUG ZU DEN KOMPETENZERWARTUNGEN
2.4 UNTERRICHTSVERLAUFSPLAN
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Unterrichtsstunde besteht darin, die Schülerinnen und Schüler durch eine kooperative Dialogplanung für einen deutsch-französischen Schüleraustausch zur aktiven Anwendung ihrer französischen Sprachkenntnisse zu motivieren und ihre funktionale kommunikative Kompetenz im Teilbereich "an Gesprächen teilnehmen" zu fördern.
- Förderung der funktionalen kommunikativen Kompetenz im Bereich Sprechen
- Einsatz kooperativer Lernmethoden zur aktiven Sprachproduktion
- Planung von Freizeitaktivitäten im Kontext eines Schüleraustauschs
- Verwendung von Redemitteln zur Meinungsäußerung und Konsensfindung
- Stärkung der interkulturellen Kompetenz durch Bezugnahme auf den Austausch
Auszug aus dem Buch
2.1 Aktueller Kompetenzstand am Beginn der Unterrichtsstunde
Nachdem die SuS in der vorherigen Stunde im Plenum zusammen den dritten Lektionstext Le programme gelesen haben und anhand dessen, sowohl neue grammatikalische Strukturen (Formulierung offener Fragen) und neue Wörter erlernt haben, findet in der Besucherstunde die Planung und Durchführung eines Dialoges statt, in dem die SuS ein Programm für den Austausch mit einer französischen Schule in Dortmund planen. Der Anspruch dieser Aufgabe liegt darin, dass die SuS ein interessantes Programm erarbeiten, indem sie (I) zunächst selbst wissen, was man einem französischen Austauschschüler in Dortmund zeigen kann, (II) sie wissen, wie sie auf die Vorschläge ihres Partners eingehen und ggf. Alternativen nennen können und (III) die Bereitschaft zeigen, diesen Dialog im Plenum vorzustellen und von ihren SuS Feedback zu erhalten.
Wie bereits genannt, handelt es sich hierbei um eine Lerngruppe, die noch nicht gut mit kooperativen Lernmethoden vertraut ist, weil innerhalb des gesamten Jahrgangs viele Probleme im Arbeitsverhalten, der Kooperationsbereitschaft und der Leistungsbereitschaft vorhanden sind. Dennoch wird der Dialog in der Besucherstunde sukzessiv aufbereitet, sodass innerhalb der Unterrichtseinheit eine Progression vom begleitenden hin zum selbstständigen Lernen stattfindet.
Die Lerngruppe ist es nicht gewöhnt im Unterricht durchgängig die Zielsprache zu benutzen und sie tendieren oft dazu, ins Deutsche zu wechseln. Die Dialogsituation hat hierbei den Vorteil, dass die notwenigen Informationen (Was können wir machen?) und die dazugehörigen Phrasen zur Rückmeldung (Ich bin einverstanden/ nicht einverstanden) den SuS bekannt sind, weil sie vorher im Plenum gesammelt werden. Außerdem haben die SuS die Möglichkeit, Notizen während der Arbeitsphase zu machen, sodass sie immer wieder etwas haben, auf das sie sich stützen können, wenn sie nicht weiter wissen sollten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. LÄNGERFRISTIGE UNTERRICHTSZUSAMMENHÄNGE: Dieses Kapitel erläutert die Lernausgangslage der sechsten Klasse und ordnet das Unterrichtsvorhaben in das übergeordnete Thema des Lehrwerks ein.
2. PLANUNGSENTSCHEIDUNGEN ZUR UNTERRICHTSSTUNDE: Hier werden der aktuelle Kompetenzstand, die Hausaufgaben, der angestrebte Lernzuwachs sowie der konkrete methodisch-didaktische Ablauf der Stunde detailliert beschrieben.
3. LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen sowie des verwendeten Lehrwerks.
4. ANHANG: Dieser Bereich enthält unterstützendes Material für die Schüler, wie etwa Feedbackkarten, sowie die antizipierten Lernprodukte.
Schlüsselwörter
Französischunterricht, Schüleraustausch, funktionale kommunikative Kompetenz, Sprechen, Dialogplanung, Kooperatives Lernen, Unterrichtsentwurf, Lehrwerk, Sekundarstufe I, Wortschatz, Grammatik, Interkulturelle Kompetenz, Partizipation, Lernausgangslage, Unterrichtsplanung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein Unterrichtsentwurf für eine Französischstunde in der sechsten Klasse, in der Schülerinnen und Schüler einen Schüleraustausch planen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Planung von Freizeitaktivitäten, der Austausch mit einer Partnerschule und die Festigung grammatikalischer sowie wortschatzorientierter Strukturen.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das primäre Ziel ist die Förderung der funktionalen kommunikativen Kompetenz im Bereich "Sprechen" durch das Führen eines Dialogs über Austauschaktivitäten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Fokus liegt auf kooperativen Lernmethoden, die durch eine sukzessive Progression vom angeleiteten zum selbstständigen Lernen gekennzeichnet sind.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Planung der Unterrichtsphasen, der Analyse des Vorwissens und der didaktischen Rechtfertigung der gewählten Sozialformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Französischunterricht, Schüleraustausch, Sprechkompetenz und kooperatives Lernen charakterisieren.
Wie gehen die Schüler mit den Herausforderungen der Zielsprache um?
Da die Lerngruppe noch nicht durchgängig einsprachig arbeitet, werden notwendige Phrasen vorab gesammelt und Notizen als stützende Hilfsmittel erlaubt.
Welche Rolle spielen die Feedbackkarten?
Die Feedbackkarten dienen der Sicherungsphase, in der sich die Schüler gegenseitig nonverbal Rückmeldung zu Sprache, Inhalt und Performanz geben.
- Arbeit zitieren
- Ibrahim Kaddoura (Autor:in), 2018, Kooperative Planung eines Programmes für einen deutsch-französischen Schüleraustausch, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/925431