Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Social Work

Männliche Sozialisation als Faktor für rechtsorientierte Einstellungen? - Möglichkeiten und Wege für präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit

Title: Männliche Sozialisation als Faktor für rechtsorientierte Einstellungen? - Möglichkeiten und Wege für präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit

Diploma Thesis , 2008 , 89 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexander Brettin (Author)

Social Work

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Rassistische Übergriffe, insofern sie schockierend genug und dementsprechend Auflagen steigernd sind, finden in den Medien immer wieder Erwähnung. Wie beispielsweise die fremdenfeindliche Hetzjagd in Müggeln.
Diese Gewaltverbrechen werden meist von männlichen Jugendlichen begangen, das zeigt exemplarisch eine Studie der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz in Berlin. Danach sind 93% der Tatverdächtigen einer rechtsextremen Gewalttat männlichen Geschlechtes.
Was bildet die gedankliche Grundlage rechtsextremer Straftäter? Wie lässt sich ein rechtsextremes Weltbild beschreiben und woraus besteht dessen Fundament? Besteht ein Zusammenhang zwischen dem männlichen Geschlecht und rechtsextremen Straftaten? Welche Rolle spielen dabei von Gewalt geprägte Streitigkeiten unter Jugendlichen?
So sind mir die rivalisierenden Auseinandersetzungen, um Stärke beweisen zu müssen, zwischen männlichen Gleichaltrigen aus individuellen Erfahrungen bekannt.
Ein wichtiges Element ist für mich die Dekonstruktion des traditionellen männlichen Geschlechterbildes. Diese Dekonstruktion offenbart Männern ein größeres Potential, als es bisher wahrgenommen wird. In Diskussionen werden Mittel und Wege gesucht, Frauen im Zugang zu traditionell männlich besetzten Positionen zu unterstützen. Bei der Bundeskonferenz des Jugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt wurde beispielsweise ein „Genderpapier“ diskutiert, in dem eine geschlechtliche Gleichberechtigung über eine Quotenregelung gefordert wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung und Motivation zur Arbeit

1.2 Fragestellung und Aufbau der Arbeit

2 Problemstellung und mögliche Erklärungsansätze

2.1 Der Begriff und die Ideologie des Rechtsextremismus

2.2 Studie zu rechtsextremen Einstellungen

2.3 Erklärungsansätze zur Entstehung von Rechtsextremismus

2.4 Zusammenhang zwischen Rechtsextremismus und Männlichkeit im Hinblick auf die Sozialisation

2.4.1 Sozialisationstheorie

2.4.2 Theorie des Sozialen Lernens

2.4.3 Sozialisationsinstanzen

2.4.4 Männliche Sozialisation

2.4.5 Begriff der Autonomie

2.5 Identitätskonstruktion in pluralistischen Gesellschaften – Wie kommt es in diesem Zusammenhang zu einer Ideologie der Ungleichwertigkeit?

3 Warum und wie gegen Rechtsextremismus vorgehen?

3.1 Warum dagegen vorgehen? – Demokratische Gesellschaftsordnung

3.2 Außerschulische Jugendbildung als Sozialisationsinstanz

3.3 Rechtliche Grundlage

3.4 Kritikpunkte an Prävention

3.4.1 Pädagogik der Anerkennung

3.4.2 Anti-Bias-Ansatz

3.4.3 Jungenarbeit

3.5 Konzeptentwicklung

3.5.1 Inhaltsanalyse

3.5.2 Didaktische Reduktion

3.5.3 Ziele

3.5.4 Methoden

4 Konkretes Konzept zur Prävention

4.1 Problemdarstellung

4.2 Organisatorischer Rahmen

4.3 Zielgruppe

4.4 Inhaltsanalyse

4.5 Didaktische Reduktion

4.6 Ziele

4.7 Methoden

4.7.1 Erlebnispädagogik

4.7.2 Methoden des sozialen Lernens

4.7.3 Feedback

4.8 Gesamtkonzept

5 Schlussfolgerung

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen männlicher Sozialisation und der Entfaltung rechtsextremer Einstellungsmuster, um daraus ein präventives Konzept für die außerschulische politische Bildungsarbeit zu entwickeln, das geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt und Möglichkeiten zur Dekonstruktion traditioneller Männlichkeitsbilder bietet.

  • Zusammenhang zwischen Männlichkeit und Rechtsextremismus
  • Sozialisationstheoretische Grundlagen und männliche Identitätskonstruktion
  • Kritik an klassischen Präventionsansätzen
  • Methoden der geschlechtsspezifischen Jungenarbeit
  • Didaktische Konzepte zur Förderung von Autonomie und Empathie

Auszug aus dem Buch

2.4.4 Männliche Sozialisation

In diesem Abschnitt wird ein kurzer Exkurs auf die im Zusammenhang mit der Problemstellung relevanten Punkte in der männlichen Sozialisation unternommen. Im Sinne der Untersuchung des Problems der männlichen Sozialisation als Faktor für rechtsorientierte Einstellungen und dessen Lösung wird sich auf die bereits beschriebene Argumentationslinie der Entstehung einer Ideologie der Ungleichwertigkeit konzentriert.

Trotz des zunehmenden Aufbruchs der Geschlechterrollen, werden Jungen häufig traditionell sozialisiert. Jungen bekommen in ihrer Sozialisation vermittelt, sie müssen nach außen hin orientiert agieren und Rationalität beweisen.45

Im Gegensatz zu Mädchen dürfen Jungen keine Gefühle zeigen, sie erleben negative Reaktionen ihrer Umwelt, wenn sie Gefühle zeigen.46 Da Gefühle ja wiederum aus dem Inneren kommen, dürfen sie von den nach außen orientierten Jungen nicht zugelassen werden. Ein viel zitierter Spruch bei der Erziehung von Jungen ist: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“. Mit diesem Spruch wird dem Jungen vermittelt, es ist positiv, nicht zu weinen und zwingend notwendig die eigenen Gefühle nicht zuzulassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Arbeit sowie die Fragestellung und den geplanten Aufbau der Untersuchung.

2 Problemstellung und mögliche Erklärungsansätze: Analysiert den Rechtsextremismus als mehrdimensionales Phänomen und beleuchtet die Rolle der männlichen Sozialisation bei der Entstehung von Ungleichwertigkeitsvorstellungen.

3 Warum und wie gegen Rechtsextremismus vorgehen?: Diskutiert die Notwendigkeit von Prävention auf Basis demokratischer Werte und evaluiert Ansätze wie Jungenarbeit und Pädagogik der Anerkennung.

4 Konkretes Konzept zur Prävention: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse in ein praktisches Seminarkonzept für die außerschulische Jugendbildung.

5 Schlussfolgerung: Führt die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung von Reflexionsprozessen in der pädagogischen Arbeit.

6 Zusammenfassung: Fasst die zentralen Thesen und Ergebnisse der Diplomarbeit stichpunktartig zusammen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Männliche Sozialisation, Politische Bildung, Jungenarbeit, Prävention, Ideologie der Ungleichwertigkeit, Autonomie, Hegemoniale Männlichkeit, Diskriminierung, Anti-Bias-Ansatz, Pädagogik der Anerkennung, Identitätskonstruktion, Sozialisationstheorie, Jugendliche, Wertesystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, inwieweit die männliche Sozialisation als begünstigender Faktor für die Entstehung von rechtsextremen und rechtsorientierten Einstellungen bei Jugendlichen fungiert und wie darauf basierend präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Ideologie des Rechtsextremismus, die Analyse männlicher Sozialisationsprozesse, die Konstruktion von Männlichkeitsbildern, die Rolle von Sozialisationsinstanzen sowie kritische Reflexionen über bestehende Präventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines schlüssigen pädagogischen Konzepts für die außerschulische Jugendarbeit, das männliche Jugendliche dabei unterstützt, alternative Rollenmodelle zu entwickeln und die eigene Autonomie zu stärken, um gegen rechtsextreme Ideologien immuner zu werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es werden eine Literaturanalyse zu bestehenden Theorien sowie die Vorstellung und Auswertung einer empirischen Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland als theoretisches Fundament genutzt, um darauf aufbauend ein pädagogisches Konzept zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Problembeschreibung, eine Auseinandersetzung mit Sozialisationstheorien und Männlichkeitsmodellen sowie die detaillierte Ausarbeitung eines Präventionskonzepts mit den Schwerpunkten Jungenarbeit, Anti-Bias-Ansatz und Pädagogik der Anerkennung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Männliche Sozialisation, Rechtsextremismus, hegemoniale Männlichkeit, Ungleichwertigkeitsvorstellungen, Autonomie, Pädagogik der Anerkennung, Jungenarbeit und Konzeptentwicklung.

Warum ist die "Jungenarbeit" ein so zentraler Bestandteil des Konzepts?

Die Jungenarbeit ist zentral, da sie einen geschützten Raum bietet, um tradierte Männlichkeitsbilder und den damit verbundenen Leistungs- und Selbstdarstellungsdruck zu reflektieren, was eine Grundvoraussetzung für die Überwindung von rechtsextremen Denkmustern ist.

Wie soll das vorgeschlagene Präventionskonzept konkret umgesetzt werden?

Das Konzept sieht ein fünftägiges Wochenseminar vor, das Methoden wie Erlebnispädagogik, Feedback-Übungen, Expertenbefragungen und diskursive Kleingruppenarbeit kombiniert, um den Jugendlichen Möglichkeiten zur Selbstreflexion und Identitätsarbeit zu eröffnen.

Excerpt out of 89 pages  - scroll top

Details

Title
Männliche Sozialisation als Faktor für rechtsorientierte Einstellungen? - Möglichkeiten und Wege für präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit
College
Erfurt University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Alexander Brettin (Author)
Publication Year
2008
Pages
89
Catalog Number
V92447
ISBN (eBook)
9783638061605
Language
German
Tags
Männliche Sozialisation Faktor Einstellungen Möglichkeiten Wege Ansätze Bildungsarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Brettin (Author), 2008, Männliche Sozialisation als Faktor für rechtsorientierte Einstellungen? - Möglichkeiten und Wege für präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/92447
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  89  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint