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Die Mütter der Gläubigen und ihre Töchter

Vom Einfluss bedeutender Frauengestalten in der islamischen Geschichte auf heutige Musliminnen

Titel: Die Mütter der Gläubigen und ihre Töchter

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2015 , 44 Seiten

Autor:in: Maria Senoglu (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert bedeutende Frauengestalten der islamischen Geschichte und erarbeitet deren Einfluss auf heutige Musliminnen.

Als "Mütter der Gläubigen" versteht man die Ehefrauen des Propheten MuÎammad, die gläubigen Musliminnen als Vorbild dienen. Einige wichtige Ereignisse, die sich während ihrer Ehen mit dem Propheten zugetragen haben, sind indirekt im Koran angesprochen und haben Gesetze begründet, die bis in unsere Gegenwart gültig sind. Doch nicht nur sie, viele andere Frauen haben in den Anfängen des Islam mitgewirkt, die neue Religion zu unterstützen und zu verbreiten. Als Mütter und Erzieherinnen, als spirituelle Lehrerinnen sowie einflussreiche Persönlichkeiten in Politik und Gesellschaft sind diese Frauen zu Rollenmodellen für Musliminnen in aller Welt geworden und beeinflussen bis heute deren Glaubens- und Lebensgestaltung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Frauen aus der Frühzeit des Islams

1.1 cÀ’iša bt. AbÙ Bakr, die gelehrte Lieblingsfrau

1.2 Zaynab bt. ÉaΚ und der Schleier

1.3 Umm Salama, eine emanzipierte Frau

1.4 Sukayna bt. al-Íusayn, die Rebellin

2. Frauen als Mystikerinnen

2.1 RÁbica al-cAdawiyya, die erste Heilige im Islam

2.2 FÁÔima aus Nishapur, die Lehrerin

2.3 FÁÔima von Damaskus und Qurašiyya von NasÁ, zwei widerspenstige Gottesdienerinnen

3. Die Situation muslimischer Frauen zwischen muslimischem und islamistischem Feminismus

3.1 Zaynab al-ĠazÁlī und Nadia Yassine, zwei islamistische Feministinnen

3.2 Amīna WadÙd und FÁÔima Mernissi, zwei Vertreterinnen der muslimischen Feministinnen

3.3 Die Situation der ‚normalen‘ Muslimin oder: Jeder Kopf ist anders

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Einfluss bedeutender Frauengestalten der islamischen Geschichte auf das Selbstverständnis und die Lebensrealität heutiger Musliminnen. Dabei wird analysiert, wie historische Vorbilder, religiöse Überlieferungen und deren moderne Interpretationen das Spannungsfeld zwischen traditionellen Rollenbildern, feministischen Strömungen und gesellschaftlicher Teilhabe prägen.

  • Analyse prägender Frauenfiguren aus der islamischen Frühzeit und mystischen Tradition.
  • Gegenüberstellung von muslimischem und islamistischem Feminismus.
  • Untersuchung der historischen Wurzeln und der heutigen Debatte um das Kopftuch.
  • Reflexion über die Bedeutung von Identität und individueller Freiheit im modernen Islam.
  • Diskussion über patriarchale Strukturen und die Herausforderung durch religiös-konservative Interpretationen.

Auszug aus dem Buch

1.1 cÀ’iša bt. AbÙ Bakr, die gelehrte Lieblingsfrau

cÀ’iša war die Tochter des AbÙ Bakr, eines nahen Freundes und Unterstützers MuÎammads. Sie wurde um 614 in Mekka geboren und wurde bereits als Kind einem anderen Mann zur Heirat versprochen, doch nachdem MuÎammad sich für sie interessierte, wurde das erste Heiratsversprechen aufgelöst. So soll sie im Alter von 6 Jahren den Propheten in Mekka geheiratet haben, wobei die Ehe erst in Medina vollzogen wurde, als sie geschlechtsreif war. Dort soll sie der Prophet als sehr junge Frau, die noch mit ihren Freundinnen und mit Puppen spielte, von der Schaukel geholt haben; sie wurde von den Frauen gewaschen und zurechtgemacht und dem Propheten zum Vollzug der Ehe zugeführt. Diese Heirat gilt als die erste Liebesheirat im Islam.

Der Prophet soll schon vorher von seiner jungen Frau geträumt haben, wie ihm diese in einer Bahn weißer Seide übergeben wurde. Die Prophetengenossen bezeichneten cÀ’iša als die „Geliebte des Geliebten AllÁhs“, und cÀ’iša selbst hörte diesen Ehrentitel wohl nur allzu gern. Eine Überlieferung besagt, dass cÀ’iša für MuÎammad der „allerliebste Mensch“ war, gefolgt von ihrem Vater AbÙ Bakr und cUmar, dem zweiten Kalifen. cÀ’iša berichtet in einigen Überlieferungen, wie sie gemeinsam mit dem Propheten häusliche Arbeiten verrichtete; so spann sie, während MuÎammad die Schuhe flickte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Frauen aus der Frühzeit des Islams: Dieses Kapitel beleuchtet das Wirken und die Vorbildfunktion zentraler weiblicher Gestalten wie cÀ’iša, Zaynab, Umm Salama und Sukayna im Kontext der islamischen Frühgeschichte.

2. Frauen als Mystikerinnen: Hier wird die Rolle von Frauen in der sufischen Tradition untersucht, wobei insbesondere RÁbica al-cAdawiyya und andere Gelehrte als spirituelle Autoritäten hervorgehoben werden.

3. Die Situation muslimischer Frauen zwischen muslimischem und islamistischem Feminismus: Dieses Kapitel analysiert moderne feministische Debatten im Islam, kontrastiert islamistische mit muslimischen Feministinnen und diskutiert die soziokulturelle Bedeutung des Kopftuchs sowie die individuelle Lebensrealität heutiger Musliminnen.

Schlüsselwörter

Muslimin, Islam, Feminismus, Kopftuch, Geschichte, Prophet, Religion, Gelehrsamkeit, Mystik, Identität, Geschlechterrollen, Emanzipation, Koran, Tradition, Moderne.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische und gegenwärtige Rolle muslimischer Frauen unter Berücksichtigung von religiösen Vorbildern, patriarchalen Traditionen und der Debatte um moderne feministische Strömungen innerhalb des Islams.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den einflussreichen Frauenfiguren der islamischen Frühzeit, der Rolle von Frauen als Mystikerinnen und der aktuellen Auseinandersetzung zwischen islamistischem und muslimischem Feminismus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Wissen über bedeutende historische Frauengestalten das Selbstverständnis und das Verhalten heutiger Musliminnen beeinflusst und wie sie sich zwischen religiöser Tradition und Moderne positionieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historisch-kritische Analyse von Biografien, religiösen Quellentexten und zeitgenössischen Diskursen, um die Entwicklungen weiblicher Rollenbilder im islamischen Kulturraum nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Teile: Die Analyse historischer Vorbilder (u.a. cÀ’iša, Sukayna), die Untersuchung religiöser Freiräume für Frauen durch Mystik und die heutige Debatte über Feminismus und das Kopftuch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Muslimin, Feminismus, Identität, Koran, Geschichte, Geschlechterrollen und die religiöse sowie gesellschaftliche Praxis im modernen Islam.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen "islamistischem" und "muslimischem" Feminismus?

Der islamistische Feminismus sieht den Islam als politische Kraft, die den Staat gestalten soll, während der muslimische Feminismus für eine Trennung von Staat und Religion plädiert und koranische Aussagen historisch-kritisch neu interpretiert.

Welche Bedeutung hat das Kopftuch laut der Arbeit?

Das Kopftuch wird als ein vielschichtiges Symbol analysiert, das je nach Kontext als religiöse Pflicht, Ausdruck kultureller Identität, Zeichen des Widerstands oder Symbol patriarchaler Unterdrückung wahrgenommen wird.

Warum spielt Sukayna bt. al-Íusayn eine besondere Rolle als Vorbild?

Sukayna wird als selbstbewusste "barza-Frau" porträtiert, die für ihre Unabhängigkeit, ihre geistige Brillanz und ihr öffentliches Auftreten bekannt war, was sie zu einem historischen Vorbild für die Freiheit muslimischer Frauen macht.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Mütter der Gläubigen und ihre Töchter
Untertitel
Vom Einfluss bedeutender Frauengestalten in der islamischen Geschichte auf heutige Musliminnen
Veranstaltung
Vortrag an der VHS Donaueschingen 2015
Autor
Maria Senoglu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
44
Katalognummer
V919809
ISBN (eBook)
9783346229465
ISBN (Buch)
9783346229472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mütter gläubigen töchter einfluss frauengestalten geschichte musliminnen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Senoglu (Autor:in), 2015, Die Mütter der Gläubigen und ihre Töchter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/919809
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  44  Seiten
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