Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis .................... 2
1. Einleitung ..................................... 1
2. Definitionen................................... 1
2.1 Going Private ............................. 1
2.2 Mittelständische Unternehmen.. 2
3. Möglichkeiten des Going Private.. 2
3.1 Reguläres Delisting .....................2
3.2 Kaltes Delisting ...................... 3
3.2.1 Verschmelzung ....................................................................................................... 3
3.2.2 Formwechsel .......................................................................................................... 3
3.2.3 Eingliederung ......................................................................................................... 3
3.2.4 Übertragende Auflösung ........................................................................................ 4
3.2.5 Squeeze-out ............................................................................................................ 4
4. Motive für das Going Private ................................................................................. 5
5. Fazit ........................................................................................................................ 5
Literaturverzeichnis........................................................................................................... 7
6. Ehrenwörtliche Erklärung ...................................................................................... 8
Das Going Private stellt den gegenläufigen Prozess zum Börsengang dar und erfreut sich immer höherer Beliebtheit. So konnte man besonders in Dänemark zwischen 2016 und 2018 den Trend beobachten, dass bedeutend mehr börsennotierte Gesellschaften sich von der Börse zurückzogen, als dass neue zugelassen wurden.
Ziel des Scientific Essays ist es, Definitionen für das Going Private und für mittelständische Unternehmen zu liefern, Möglichkeiten für den Going Private-Prozess vorzustellen und darüber hinaus Motive zu präsentieren, warum sich Unternehmen von der Börse zurückziehen wollen.
Bei der Bearbeitung des Scientific Essays wird hauptsächlich auf Literaturrecherchen zurückgegriffen. Im 2. Kapitel werden Definitionen zu Going Private und mittelständischen Unternehmen geliefert. Das 3. Kapitel behandelt die Möglichkeiten für das Going Private und im 4. Kapitel werden die Motive dafür vorgestellt. Im letzten Kapitel folgt dann das Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Going Private
2.2 Mittelständische Unternehmen
3. Möglichkeiten des Going Private
3.1 Reguläres Delisting
3.2 Kaltes Delisting
3.2.1 Verschmelzung
3.2.2 Formwechsel
3.2.3 Eingliederung
3.2.4 Übertragende Auflösung
3.2.5 Squeeze-out
4. Motive für das Going Private
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Scientific Essays ist es, das Phänomen des "Going Private" bei mittelständischen Unternehmen zu beleuchten, relevante Definitionen zu klären sowie die verschiedenen prozessualen Möglichkeiten und Beweggründe für einen Börsenrückzug darzustellen.
- Begriffsbestimmung von Going Private und mittelständischen Unternehmen
- Analyse der Wege zum Delisting (regulär vs. kaltes Delisting)
- Untersuchung von Verschmelzung, Formwechsel und Squeeze-out
- Darstellung der Motive für den Rückzug vom Kapitalmarkt
- Bewertung der Kosten-Nutzen-Relation für börsennotierte Unternehmen
Auszug aus dem Buch
3.1 Reguläres Delisting
Das reguläre Delisting wurde im Rahmen des Dritten Finanzmarktförderungsgesetzes am 01.04.1998 offiziell eingeführt. Seitdem sind börslich gelistete Unternehmen, welche am kompletten Rückzug von der Börse interessiert sind, in der Lage, um die Aufhebung der Börsennotierung zu beantragen6. Dabei werden jedoch nicht nur die Interessen des antragstellenden Emittenten, sondern auch im besonderen Maße die der Anleger berücksichtigt. Folglich ist es möglich, dass im Rahmen des Schutzes der externen Anteilseigner der Antrag abgelehnt wird7.
Das reguläre Delisting kann v.a. dann erfolgen, wenn alle Anteilseigner vom Rückkauf der Anteile überzeugt werden können oder der Handel an einer anderen Börse fortgeführt wird8. Da gerade der erste Punkt realistisch gesehen nicht – oder nur zu völlig überzogenen Konditionen – durchgeführt werden kann, gibt es die Möglichkeit, um den Anteilseignern eine Entschädigung zu bezahlen, welche u.U. über dem Börsenkurs liegen kann9.
Neben der vollständigen Entschädigung muss den Anteilseignern das Recht zugesprochen werden, um im Rahmen einer gerichtlichen Überprüfung die Angemessenheit der Entschädigung zu prüfen10.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Going Private ein und beschreibt den wachsenden Trend des Börsenrückzugs anhand von Beispielen sowie die Zielsetzung und methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe "Going Private" sowie "Mittelständische Unternehmen" definiert, wobei auf unterschiedliche Ansätze und Kennzahlen eingegangen wird.
3. Möglichkeiten des Going Private: Dieses Kapitel systematisiert die verschiedenen Verfahrenswege für einen Börsenrückzug, unterteilt in das reguläre Verfahren sowie verschiedene Formen des kalten Delistings.
4. Motive für das Going Private: Das Kapitel beleuchtet die strategischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gründe, die Unternehmen dazu veranlassen, den Börsenrückzug anzustreben.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und weist auf den weiteren Forschungsbedarf in diesem Bereich hin.
Schlüsselwörter
Going Private, Delisting, Börsenrückzug, Mittelstand, Kapitalmarkt, Aktiengesellschaft, Squeeze-out, Publizitätspflichten, Börsenzulassung, Entschädigung, Finanzmarktförderungsgesetz, Unternehmensfinanzierung, Aktionärsschutz, Verschmelzung, Formwechsel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt den Prozess des "Going Private", also den Rückzug von Unternehmen von der Börse, mit einem spezifischen Fokus auf mittelständische Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen, die rechtlichen und praktischen Möglichkeiten des Delistings sowie die Motive, die Unternehmen zu diesem Schritt bewegen.
Was ist das primäre Ziel des Scientific Essays?
Ziel ist es, ein Verständnis für die verschiedenen Vorgehensweisen beim Going Private zu schaffen und die Beweggründe für den Rückzug vom Kapitalmarkt darzulegen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?
Die Arbeit basiert primär auf einer systematischen Literaturrecherche und der Auswertung bestehender theoretischer sowie rechtlicher Konzepte.
Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Delisting-Methoden (regulär vs. kaltes Delisting) und eine Analyse der treibenden Motive für diesen Prozess.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Going Private, Delisting, Börsenzulassung, Squeeze-out, Publizitätspflichten und Aktionärsschutz.
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem regulären und einem kalten Delisting?
Das reguläre Delisting ist ein offizielles Verfahren, das gesetzlich verankert ist, während ein kaltes Delisting durch strukturelle Maßnahmen wie Verschmelzungen oder Formwechsel erreicht wird, die faktisch zum Ende der Börsennotierung führen.
Warum ziehen sich gerade mittelständische Unternehmen vermehrt von der Börse zurück?
Oft sind die hohen laufenden Kosten für die Aufrechterhaltung der Börsenfähigkeit, die Belastung durch Publizitätspflichten und der Wettbewerbsnachteil durch Transparenz gegenüber Konkurrenten ausschlaggebend.
Welche Rolle spielt der Squeeze-out im Kontext dieser Arbeit?
Der Squeeze-out wird als eine spezielle Möglichkeit des Going Private erläutert, bei der Minderheitsaktionäre gegen eine angemessene Abfindung ausgeschlossen werden können.
Gibt es eine endgültige Schlussfolgerung zu den Auswirkungen des Going Private?
Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das Thema aufgrund der Dynamik am Kapitalmarkt und der begrenzten Literaturlage weiteren Forschungsbedarf hat, insbesondere hinsichtlich der langfristigen Unternehmensentwicklung nach dem Delisting.
- Quote paper
- Arturas Denisovas (Author), 2020, Going Private mittelständischer Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/915670