Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Change-Prozesse im Unternehmen. Einstellungsänderung von und durch Multiplikatoren

Ausgewählte Theorien und ein Beispielkonzept mit Führungskräften und Personalern

Titel: Change-Prozesse im Unternehmen. Einstellungsänderung von und durch Multiplikatoren

Hausarbeit , 2016 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anke Jung (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird zunächst darauf eingegangen, was Einstellungen sind und wie sich diese laut ausgewählten Theorien verändern lassen. Die ausgewählten Theorien zur Einstellungsänderung sind: Persuasive Kommunikation - Yale-Ansatz - Elaboration-Likelihood-Modell (ELM) - Heuristisch-systematische Modell der Persuasion (HSM) - Kognitive Dissonanz - Emotionen - Abhängigkeit von Art und Kultur - Gegenwehr zur Einstellungsänderung.

Anschließend wird an einem Beispiel ein Konzept für Unternehmen vorgestellt. Dabei wird gezeigt, wie Unternehmen eine Einstellungsänderung bei Führungskräften und Personalern (als Multiplikatoren) herbeiführen können, damit diese den Mitarbeitern eine positive Einstellung zu bevorstehenden Veränderungen vermitteln können.

Die Globalisierung und der technische Fortschritt nehmen immer mehr zu. Das hat zur Folge, dass Veränderungen, die das Marktgeschehen betreffen, sich viel schneller über den gesamten Erdball ausbreiten. Um hier mithalten zu können, müssen sich Firmen ständig anpassen. Ein Change-Prozess folgt dem nächsten. Dieser permanente Wandel stellt eine hohe Belastung für die Mitarbeiter dar. Doch was passiert mit diesen? Ziehen die Mitarbeiter am gleichen Strang wie die Geschäftsleitung und sind offen für Anpassung und Fortschritt? Welche Einstellung haben Sie zu Veränderungen und lassen sich diese positiv gestalten?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einstellungen

2.1. Definition Einstellung

2.2. Einstellungsarten

2.3. Einstellungsentstehung

2.4. Funktion von Einstellungen

3. Theorien zur Einstellungsänderung

3.1. Persuasive Kommunikation

3.1.1. Yale-Ansatz

3.1.2. Elaboration-Likelihood-Modell (ELM)

3.1.3. Heuristisch-systematische Modell der Persuasion (HSM)

3.2. Kognitive Dissonanz

3.3. Emotion

3.4. Abhängigkeit von Art und Kultur

3.5. Gegenwehr zur Einstellungsänderung

4. Konzept zur Einstellungsänderung bei Multiplikatoren

4.1. Problemstellung in Unternehmen

4.2. Die Wirkung von Multiplikatoren

4.3. Änderung der Einstellung bei Multiplikatoren

5. Diskussion und Reflexion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht theoretische Grundlagen der Einstellungsänderung und überträgt diese auf ein praxisorientiertes Konzept für Unternehmen, um Multiplikatoren in Change-Prozessen erfolgreich einzubinden und Widerstände abzubauen.

  • Grundlagen und Entstehung psychologischer Einstellungen
  • Wissenschaftliche Theorien zur persuasiven Kommunikation und Einstellungsänderung
  • Analyse von Widerstandsmechanismen und Gegenwehr
  • Konzeptionelle Anwendung für Führungskräfte in Veränderungsprozessen
  • Bedeutung der Rolle von Multiplikatoren für den Unternehmenserfolg

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Elaboration-Likelihood-Modell (ELM)

Das Elaboration-Likelihood-Modell (ELM) gehört zu den Zwei-Prozess-Theorien der Persuasion, da das Modell erstens von einer zentralen Informationsverarbeitung und zweitens von einer peripheren Informationsverarbeitung ausgeht. Mit diesen beiden Prozessen wird beschrieben, wie persuasive Kommunikation zur Einstellungsänderung führt.

Nach der aktuellen Modellbeschreibung sind die vier Kernelemente des ELM das Elaborationskontinuum, die zentrale und periphere Route der Persuasion, die Konsequenzen dieser beiden Verarbeitungsmöglichkeiten sowie multiple Rollen von Variablen im Persuasionsprozess.

„Mit Elaboration ist das Ausmaß gemeint, in dem eine Person über die in einer Botschaft enthaltenen themenrelevanten Argumente nachdenkt.“ Durch die eingeschränkte Kapazität des menschlichen Gehirns ist es i.d.R. nicht möglich über alle Einzelheiten einer Botschaft nachzudenken, was dazu führt, dass von einem Elaborationskontinuum gesprochen wird. Zudem hängt die gedankliche Verarbeitung einer Botschaft neben den situativen Bedingungen, wie z.B. bei einer Ablenkung, oder der Fähigkeit des Menschen Informationen zu verarbeiten auch von der Motivation des Einzelnen ab, kognitiv tätig zu werden. Zum Beispiel wird davon ausgegangen, dass Menschen mit starkem Kognitionsbedürfnis, die sich also gerne mit aufwändigen Gedanken beschäftigen, ihre Einstellung eher aufgrund von Argumenten eines Vortrags ändern, als solche, die ein geringes Bedürfnis nach Kognition haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen von Change-Prozessen ein und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, theoretische Erkenntnisse auf die Einstellungsarbeit mit Multiplikatoren anzuwenden.

2. Einstellungen: Dieses Kapitel definiert den Einstellungsbegriff, erläutert verschiedene Einstellungsarten und deren Entstehung sowie die zentrale Funktion von Einstellungen im menschlichen Leben.

3. Theorien zur Einstellungsänderung: Dieser Abschnitt bietet einen fundierten Überblick über psychologische Theorien, wie persuasive Kommunikation, kognitive Dissonanz und den Einfluss von Emotionen auf Einstellungsänderungen.

4. Konzept zur Einstellungsänderung bei Multiplikatoren: Das Kernstück der Arbeit wendet die theoretischen Modelle auf die betriebliche Praxis an, um Führungskräfte und Personaler gezielt bei Veränderungsprozessen zu unterstützen.

5. Diskussion und Reflexion: Hier werden die Grenzen und Herausforderungen des entwickelten Konzepts kritisch beleuchtet, insbesondere hinsichtlich der praktischen Anwendbarkeit und des zeitlichen Aufwands.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer individuellen Betrachtung in Change-Prozessen zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung einer mitarbeiterzentrierten Unternehmenskultur.

Schlüsselwörter

Einstellungsänderung, Multiplikatoren, Change-Management, Persuasion, Elaboration-Likelihood-Modell, Kognitive Dissonanz, Unternehmensführung, Mitarbeiterbindung, Veränderungsprozesse, Sozialpsychologie, Unternehmenskommunikation, Widerstand, Motivation, Führungskräfte, Outsourcing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozialpsychologischen Grundlagen von Einstellungen und deren Änderung, um diese Erkenntnisse gezielt für eine positive Steuerung von Veränderungsprozessen in Unternehmen nutzbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Einstellungsänderung, der Funktion von Einstellungen sowie der praktischen Implementierung dieser psychologischen Prozesse durch Multiplikatoren im betrieblichen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein praxisnahes Konzept zu erstellen, mit dem Unternehmen Widerstände gegen Change-Prozesse mindern können, indem sie die Einstellung der involvierten Multiplikatoren gezielt positiv beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung etablierter Modelle, wie dem Elaboration-Likelihood-Modell (ELM), auf ein konstruiertes Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Einstellungsänderungen und die anschließende Entwicklung eines konkreten Konzepts für Führungskräfte und Personaler in Veränderungsprozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Einstellungsänderung, Change-Management, Persuasion, Multiplikatoren, Kognitive Dissonanz und Mitarbeiteridentifikation.

Wie unterscheidet sich die zentrale von der peripheren Route der Persuasion im ELM?

Bei der zentralen Route findet eine tiefgehende, kritische Auseinandersetzung mit Argumenten statt, während bei der peripheren Route einfache Heuristiken (wie Vertrauen zum Sprecher) genutzt werden, ohne die Inhalte detailliert zu prüfen.

Warum ist die Rolle der Multiplikatoren im Outsourcing so entscheidend?

Da Multiplikatoren als Vermittler zwischen Führungsetage und Belegschaft fungieren, bestimmt ihre eigene Einstellung über den Erfolg oder das Scheitern bei der Akzeptanz notwendiger Veränderungen durch die Mitarbeiter.

Welche Rolle spielt die kognitive Dissonanz in diesem Konzept?

Die kognitive Dissonanz wird als Werkzeug genutzt, um durch die Einbindung des Multiplikators in die Lösungsfindung („Partizipation“) eine dauerhafte, innerlich überzeugte Einstellungsänderung zu bewirken.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Change-Prozesse im Unternehmen. Einstellungsänderung von und durch Multiplikatoren
Untertitel
Ausgewählte Theorien und ein Beispielkonzept mit Führungskräften und Personalern
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Anke Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
36
Katalognummer
V912227
ISBN (eBook)
9783346228901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einstellungsänderung persuasive Kommunikation Persuasion Yale-Ansatz Elaboration-Likelihood-Modell ELM Heuristisch-systematische Modell der Persuasion HSM kognitive Dissonanz Emotionen Gegenwehr zu Einstellungsänderungen Abhängigkeit von Art und Kultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anke Jung (Autor:in), 2016, Change-Prozesse im Unternehmen. Einstellungsänderung von und durch Multiplikatoren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/912227
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  36  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum