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Der Wandel des sozialen Konflikts und der Protestkultur in Europa

Wo bleibt der Protest der Alten?

Title: Der Wandel des sozialen Konflikts und der Protestkultur in Europa

Essay , 2015 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefan Herber (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

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In dieser Arbeit soll zunächst die Ausgangsbasis "Wo bleibt der Protest der Alten?" erläutert werden, bevor auf weitere Fragen zur Altersstruktur von Protestbewegungen aus soziologischer Perspektive eingegangen wird. Nach Meinung der Autoren von "Die Altersrevolution – wie wir in Zukunft alt werden" steht mit dem Renteneintritt der 68er eine Revolution des Alters bevor, die sich nicht passiv, sondern der kämpferischen und konfliktorientierten Mentalität ihrer Ursprungsideale gemäß aktiv und „selbstbestimmt“ dem Jugendwahn entgegen stellt. Diese Prognose soll im Folgenden abschließend anhand geeigneter theoretischer Konzepte und empirischer Betrachtungen diskutiert und bewertet werden.

Ist von sozialem Protest und sozialen Bewegungen die Rede, so waren die dadurch erweckten Assoziationen lange Zeit zumeist eindeutig: Politische und/oder wirtschaftliche Krisenzeiten, Widerspruch gegen Eliten und Machthabende, die bestimmte als Missstände empfundene Zustände verursachen oder billigen, verkörpert im jugendlichen, politischen Rebellen. Jugendlichkeit als ein zentrales Moment von Widerspruch und Aufbruch scheint dem Phänomen des sozialen Protests in gewisser Weise eingeschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Wo bleibt der Protest der Alten?

Zielsetzung & Themen

Der Essay untersucht, ob der demographische Wandel und die alternde Gesellschaft die Entstehung einer neuen "Altenbewegung" begünstigen. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob das Phänomen des sozialen Protests zwangsläufig mit Jugendlichkeit verknüpft ist oder ob ältere Generationen ein eigenes, kollektives Widerstandspotenzial entwickeln.

  • Historische und theoretische Einordnung von sozialem Protest
  • Die soziologische Konstruktion des Begriffs "Alter"
  • Kritische Diskussion der Prognosen über eine "Altersrevolution"
  • Analyse aktueller Protestformen älterer Menschen (z.B. Bürgerproteste)
  • Abgrenzung zwischen lokalem Protest und gesamtgesellschaftlichem Anspruch

Auszug aus dem Buch

Wo bleibt der Protest der Alten?

Ist von sozialem Protest und sozialen Bewegungen die Rede, so waren die dadurch erweckten Assoziationen lange Zeit zumeist eindeutig: Politische und/oder wirtschaftliche Krisenzeiten, Widerspruch gegen Eliten und Machthabende, die bestimmte als Missstände empfundene Zustände verursachen oder billigen, verkörpert im jugendlichen, politischen Rebellen. Jugendlichkeit als ein zentrales Moment von Widerspruch und Aufbruch scheint dem Phänomen des sozialen Protests in gewisser Weise eingeschrieben, wohl nur wenige widersprächen, würde man sagen, mit einem gewissen Alter korreliere die „Bereitschaft, aufzubegehren und Risiken einzugehen“ (Kurtenbach 2012: 48). Dennoch finden sich in der sozialwissenschaftlichen Theorie nur schwerlich Anhaltspunkte für die Jugendlichkeit als ein Definitionskriterium für „soziale Bewegungen“.

Betrachtet man das Phänomen der sozialen Bewegung in einer historischen und theoretischen Gesamtschau (wie es zahlreiche einführende theoretische Texte zu diesem Thema tun), so wird klar, dass dies, wie oben bereits vorweggenommen, regelmäßig nicht geschieht. Der geradezu banale Grund: Die Empirie bestärkt die Richtigkeit dieser Annahme. Sowohl die altersstrukturelle Zusammensetzung der Trägerschaft historischer als auch aktueller Bewegungen würde wohl kaum den Schluss zulassen, über Einzelphänomene oder eine Kategorie von Jugendbewegungen hinaus, soziale Bewegungen mit „Jugend“ grundlegend zu verknüpfen. Die Schwierigkeit einer solchen Frage liegt darin, dass sie, abgesehen vom sozialwissenschaftlich ohnehin schwierig festzulegenden „sozialen Protest“, mehrere Dimensionen umfasst, die überdies wiederum miteinander verknüpft sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wo bleibt der Protest der Alten?: Der Essay erörtert theoretische Ansätze sowie empirische Befunde, um die Frage zu beantworten, ob und wie ältere Generationen als Akteure in sozialen Bewegungen in Erscheinung treten.

Schlüsselwörter

Sozialer Protest, soziale Bewegungen, Alter, demographischer Wandel, Altersrevolution, Jugendlichkeit, politische Partizipation, Bürgerprotest, 68er-Generation, Alterssoziologie, kollektive Identität, Lebenslauf, Alter(n)s-Konstruktion, politische Sozialisation, unkonventionelle Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Annahme, dass das Altern der Gesellschaft und der demographische Wandel zur Entstehung neuer, von älteren Menschen getragener sozialer Bewegungen führen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die theoretische Verknüpfung von Protest mit Jugendlichkeit, die soziale Konstruktion des Alters sowie die Analyse aktueller, teils bürgerlicher Protestformen unter Beteiligung älterer Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluierung der These einer bevorstehenden "Altersrevolution", die eine kämpferische und politisch aktive Generation von Ruheständlern postuliert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Essay nutzt eine theoriegeleitete Literaturanalyse soziologischer Konzepte sowie eine Diskussion empirischer Beobachtungen und aktueller Medienberichte über Protestformen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, warum die theoretisch angenommene "Altersrevolution" bisher ausgeblieben ist und warum aktuelle Proteste wie bei "Stuttgart 21" eher materialistisch motivierte Bürgerproteste als ideale Altenbewegungen sind.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind soziale Bewegungen, demographischer Wandel, Alterskonstruktion, politische Partizipation und die Abgrenzung von "altem" und "neuem" Protest.

Warum findet die "Altersrevolution" der 68er laut Autor nicht statt?

Der Autor argumentiert, dass bisher keine Anzeichen eines Mentalitätsbruchs erkennbar sind und dass ein Großteil der Seniorenproteste eher lokale, bürgerliche Interessen verfolgt, statt eine gesamtgesellschaftliche "Altenbewegung" zu formen.

Welche Rolle spielen die "Grauen Panther" in der Analyse?

Die Grauen Panther werden als historisches Beispiel für eine versuchte Altenbewegung angeführt, die jedoch aufgrund mangelnder Breitenwirkung und innerer Unstimmigkeiten nicht als dauerhaftes Modell für politischen Protest im Alter bestätigt werden konnte.

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Details

Title
Der Wandel des sozialen Konflikts und der Protestkultur in Europa
Subtitle
Wo bleibt der Protest der Alten?
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Stefan Herber (Author)
Publication Year
2015
Pages
10
Catalog Number
V911987
ISBN (eBook)
9783346232625
Language
German
Tags
wandel konflikts protestkultur europa protest alten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Herber (Author), 2015, Der Wandel des sozialen Konflikts und der Protestkultur in Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/911987
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