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Eine Stilanalyse des Oeuvres von Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865)

Title: Eine Stilanalyse des Oeuvres von Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865)

Term Paper , 2019 , 45 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Franziska Zimmert (Author)

Art - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht den Stil von Ferdinand Georg Waldmüller. Zunächst wird der Stil der Porträts näher betrachtet, indem die Porträtierten in drei Ausdrucksmodi gruppiert und auf die unterschiedliche Darstellungsweise analysiert werden. Im darauffolgenden Kapitel werden die realistischen und idealisierten Elemente in der Landschaftsmalerei erarbeitet. Da ein Großteil der Werke Genregemälde sind, beschäftigt sich das vierte Kapitel mit deren Stil. Abschließend werden die Stilelemente der Blumenmalerei und Stillleben herausgearbeitet. Eine Zusammenfassung des Hauptteils schließt die Arbeit im letzten Teil ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Porträtmalerei

3. Landschaftsmalerei

4. Genremalerei

5. Blumenmalerei

6. Fazit

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den künstlerischen Stil von Ferdinand Georg Waldmüller, einem der bedeutendsten Vertreter des Wiener Biedermeiers, mit dem Ziel, seine Arbeitsweise in den verschiedenen Gattungen wie Porträt-, Landschafts-, Genre- und Blumenmalerei zu analysieren und deren Charakteristika herauszuarbeiten.

  • Stilistische Analyse der Porträtmalerei und ihrer Ausdrucksmodi
  • Untersuchung von Realismus und Idealismus in der Landschaftsmalerei
  • Betrachtung der Genremalerei im Kontext gesellschaftlicher Wirklichkeit
  • Analyse der Lichtinszenierung und Stofflichkeit bei Waldmüller
  • Vergleich der Blumenmalerei mit traditionellen Vorbildern

Auszug aus dem Buch

3. Landschaftsmalerei

Waldmüllers Landschaftsgemälde zählen aufgrund der Raum- und Lichtinszenierung zu den „reinsten Ausprägungen des frühen Naturalismus in der Malerei des 19. Jahrhunderts“. Der Künstler ahmt in seinen Bildern die Natur detailgetreu und exakt nach und wurde dafür von seinen Zeitgenossen stark kritisiert. Diese sagten, dass Waldmüllers Landschaftsbilder, wie beispielsweise das Werk „Alte Ulmen im Prater“ (1831, Abb. 11) große Naturstudien seien und nicht der Gattung Landschaftsmalerei entsprächen. Der Künstler Ferdinand Waldmüller sah seine Landschaftsdarstellungen im Gegensatz zu seinen Malerkollegen, die solche oft als Vorarbeiten für größere Gemälde schufen, jedoch als autonome Kunstwerke. Genauso wie in den Porträts legte Waldmüller in seinen Landschaftsbildern großen Wert auf eine realistische und detailgenaue Abbildung. Die mikroskopisch genauen Naturdarstellungen und Detailwiedergaben basierten auf der Sachlichkeit der Vedutenmalerei, die Waldmüller als Vorbild nahm.

Seine Landschaftsmotive entsprechen zufälligen und alltäglichen Situation, wie beispielsweise das Bild „Blick auf Ischl“ (1838, Abb. 12) mit einer Familie im Vordergrund, die unter den Bäumen rastet und einem Dorf und Gebirgskamm im Hintergrund. Der Naturausschnitt ist dabei „die Enge des menschlichen Sehwinkels“ beschränkt. Das durch die Baumkronen rieselnde Licht und die unkonventionelle Wiedergabe der Bäume sind Neuerungen, die es in den vorhergehenden Epochen noch nicht in der Malerei gab und auch nicht den Akademien gelehrt wurden. Im Gemälde „Traunsee mit Schloss Orth“ (um 1830, Abb. 13) wurde das Wasserschloss von dem Künstler an den linken Bildrand gedrängt und auch der Berg Traunstein nimmt keineswegs das Zentrum ein. Für Waldmüller sind nicht die Objekte, die er abbildete, interessant, sondern wie diese im Licht erscheinen und sich darstellen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Epoche des Wiener Biedermeiers ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Waldmüllers Stil anhand seiner verschiedenen Gattungen zu untersuchen.

2. Porträtmalerei: Hier wird der Porträtstil Waldmüllers anhand verschiedener Altersgruppen und Ausdrucksmodi analysiert, wobei der Fokus auf dem Dualismus zwischen Idealität und Realität liegt.

3. Landschaftsmalerei: Dieses Kapitel behandelt die realistische Naturauffassung Waldmüllers und seine innovative Art der Raum- und Lichtinszenierung in seinen Landschaftsgemälden.

4. Genremalerei: Der Fokus liegt hier auf der Darstellung der bäuerlichen Welt und des sozialen Lebens im Biedermeier, wobei Waldmüllers kritische Beobachtungsgabe der Realität beleuchtet wird.

5. Blumenmalerei: Es wird analysiert, wie Waldmüller die Blumenmalerei weiterentwickelte und durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten eigene, von Traditionen abweichende Akzente setzte.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung, die Waldmüller als „Sonnenmaler“ charakterisiert und seine Fähigkeit betont, Wirklichkeit und Lichtdramatik zu vereinen.

7. Anhang: Dieser Teil enthält das Literaturverzeichnis sowie das Abbildungsverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

Ferdinand Georg Waldmüller, Wiener Biedermeier, Porträtmalerei, Landschaftsmalerei, Genremalerei, Blumenmalerei, Naturalismus, Lichtinszenierung, Stofflichkeit, Realismus, Idealismus, Kunstgeschichte, Malerei des 19. Jahrhunderts, Bildkomposition, Naturdarstellung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der künstlerischen Stilistik von Ferdinand Georg Waldmüller und seiner Bedeutung innerhalb der Epoche des Wiener Biedermeiers.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die verschiedenen Gattungen, in denen Waldmüller tätig war: Porträt-, Landschafts-, Genre- und Blumenmalerei.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Arbeitsweise Waldmüllers, insbesondere seinen Umgang mit Realismus, Licht und Komposition, in den jeweiligen Gattungen detailliert aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen kunsthistorischen Ansatz der Stilanalyse, um anhand konkreter Werkanalysen die Entwicklung und Charakteristika von Waldmüllers Schaffen herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Kapitel zu den vier Hauptgattungen, in denen der Künstler arbeitete, und untersucht dort jeweils die spezifische Herangehensweise, etwa die Lichtführung oder die Rollenverteilung der Porträtierten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Naturalismus, Lichtinszenierung, Biedermeier, Realismus und der spezifischen Gattungsvielfalt im Werk Waldmüllers.

Wie bewertet die Arbeit Waldmüllers Rolle innerhalb der Landschaftsmalerei?

Die Arbeit stellt heraus, dass Waldmüller im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen seine Landschaften als autonome Kunstwerke begriff und durch die neuartige Licht- und Rauminszenierung als Vorreiter des Naturalismus gilt.

Welches Fazit zieht die Arbeit über Waldmüllers Arbeitsweise?

Waldmüller wird als „Sonnenmaler“ gewürdigt, dessen primäres Ziel die wirklichkeitsgetreue Abbildung der Natur war, wobei die Darstellung des Lichts als sein persönlichster Beitrag zu seiner Gesamtleistung hervorgehoben wird.

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Details

Title
Eine Stilanalyse des Oeuvres von Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865)
College
University of Passau
Grade
1,3
Author
Franziska Zimmert (Author)
Publication Year
2019
Pages
45
Catalog Number
V910980
ISBN (eBook)
9783346205810
ISBN (Book)
9783346205827
Language
German
Tags
eine ferdinand georg oeuvres stilanalyse waldmüller
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Zimmert (Author), 2019, Eine Stilanalyse des Oeuvres von Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/910980
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