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Visualisierungen im Geschichtsunterricht am Beispiel des Plakats

Title: Visualisierungen im Geschichtsunterricht am Beispiel des Plakats

Intermediate Examination Paper , 2007 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Janine Bormann (Author)

Pedagogy - General

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Beschäftigt man sich mit dem Thema Visualisierung, so fällt schnell auf, dass der Begriff für eine Vielzahl von Begriffen wie „Abbildung“, „Grafik“, „Schaubild“, „Bild“, „Illustrationen“ synonym verwendet wird. Doch was heißt es, einen Sachverhalt zu visualisieren? Hartmann definiert den Begriff Visualisierung im Zusammenhang von lehren und lernen folgendermaßen: „Visualisierung sind bildhafte Umsetzung[en] von Inhalten – gelegentlich in Verbindung mit Tonmedien – zur Unterstützung des gesprochenen Wortes“. Während Hartmann eine eher allgemeine Definition darlegt, versucht der Didaktiker Stary den Begriff Visualisierung genauer zu definieren, indem er zunächst zwischen Bildsprache (ikonische Zeichen) und Zeichensprache (symbolische Zeichen) unterscheidet. Einerseits können nach seiner Meinung Sachverhalte konkret visualisiert werden; diese weisen folglich mehr oder weniger Ähnlichkeiten mit dem bezeichneten Objekt auf wie zum Beispiel Fotografien oder Piktogramme. Anderseits können abstrakte Sachverhalte visualisiert werden. Diese werden durch Konventionen dem bezeichneten Gegenstand zugeordnet wie beispielsweise Schemata oder Diagramme. Stary definiert den Begriff daher folgendermaßen: „Visualisieren bezeichnet die Tätigkeit, einen bislang im Zeichensystem der Wortsprache ausgedrückten Inhalt entweder durch bildsprachliche Zeichen zu ergänzen, oder aber ihn gar ganz in die Bildsprache zu übersetzen.“ Das heißt, Visualisierung sind keineswegs nur „Illustrationen“, sondern sie erhalten ihre Qualität durch den „Übersetzungsvorgang“. Sie sind stets Mittler, Vermittler und Träger von Informationen. Ergänzend dazu macht Thies darauf aufmerksam, dass Visualisierungen „nicht nur als Garnierung von Texten und somit als ,bekömmliches Fastfood’ zu präsentieren [sind], sondern ihren zahlreichen Dimensionen gerecht werden sollen.“ Mit anderen Worten müssen Visualisierungen immer eine didaktische Absicht verfolgen.
Im Folgenden wird die Visualisierung zunächst aus lernpsychologischer Sicht betrachtet, anschließend soll auf den didaktischen Nutzen von Visualisierungen anhand ihrer Funktionen eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Visualisierungen

1.1 Definition von „Visualisierung“

1.2 Notwendigkeit der Visualisierung aus lernpsychologischer Sicht

1.3 Funktionen der Visualisierung aus didaktischer Sicht

1.3.1 Anregungsfunktion

1.3.2 Erklärungsfunktion

1.3.3 Aktivierungsfunktion

1.3.4 Fokusfunktion

1.3.5 Interpretationsfunktion

1.4 Mögliche Visualisierungsformen und Medien im Unterricht

1.5 Kriterien für die Visualisierung

1.6 Zusammenfassung

2. Das Plakat als visuelles Medium im Geschichtsunterricht

2.1 Das Plakat als Geschichtsquelle

2.2 Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

2.3 Die Vorteile von Plakaten im Geschichtsunterricht

3. Beispiel: Das Wahlplakat der SPD

3.1 Kernaussage des Plakats

3.2 Die Einordnung im Rahmenlehrplan

3.3 Der Einsatz des Wahlplakats im Unterricht

3.3.1 Mit dem Plakat anregen

3.3.2 Mit dem Plakat erklären

3.3.3 Mit dem Plakat aktivieren

3.3.4 Mit dem Plakat fokussieren

3.3.5 Mit dem Plakat interpretieren

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen von Visualisierungen im Unterricht, mit einem besonderen Fokus auf den Einsatz von Plakaten als visuelles Medium im Geschichtsunterricht, um Lernprozesse zu fördern und historisches Denken zu schulen.

  • Grundlagen der Visualisierung aus lernpsychologischer und didaktischer Sicht.
  • Das Plakat als Massenmedium und historische Geschichtsquelle.
  • Didaktisch-methodische Einsatzmöglichkeiten von Plakaten im Unterricht.
  • Praktische Analyse eines SPD-Wahlplakats aus der Weimarer Republik.
  • Förderung der Interpretationsfähigkeit und des Geschichtsbewusstseins bei Schülern.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition von „Visualisierung“

Beschäftigt man sich mit dem Thema Visualisierung, so fällt schnell auf, dass der Begriff für eine Vielzahl von Begriffen wie „Abbildung“, „Grafik“, „Schaubild“, „Bild“, „Illustrationen“ synonym verwendet wird. Doch was heißt es, einen Sachverhalt zu visualisieren? Hartmann definiert den Begriff Visualisierung im Zusammenhang von lehren und lernen folgendermaßen: „Visualisierung sind bildhafte Umsetzung[en] von Inhalten – gelegentlich in Verbindung mit Tonmedien – zur Unterstützung des gesprochenen Wortes“.

Während Hartmann eine eher allgemeine Definition darlegt, versucht der Didaktiker Stary den Begriff Visualisierung genauer zu definieren, indem er zunächst zwischen Bildsprache (ikonische Zeichen) und Zeichensprache (symbolische Zeichen) unterscheidet. Einerseits können nach seiner Meinung Sachverhalte konkret visualisiert werden; diese weisen folglich mehr oder weniger Ähnlichkeiten mit dem bezeichneten Objekt auf wie zum Beispiel Fotografien oder Piktogramme. Anderseits können abstrakte Sachverhalte visualisiert werden. Diese werden durch Konventionen dem bezeichneten Gegenstand zugeordnet wie beispielsweise Schemata oder Diagramme.

Stary definiert den Begriff daher folgendermaßen: „Visualisieren bezeichnet die Tätigkeit, einen bislang im Zeichensystem der Wortsprache ausgedrückten Inhalt entweder durch bildsprachliche Zeichen zu ergänzen, oder aber ihn gar ganz in die Bildsprache zu übersetzen.“ Das heißt, Visualisierung sind keineswegs nur „Illustrationen“, sondern sie erhalten ihre Qualität durch den „Übersetzungsvorgang“. Sie sind stets Mittler, Vermittler und Träger von Informationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Visualisierungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Visualisierung und beleuchtet deren Notwendigkeit aus lernpsychologischer sowie didaktischer Perspektive.

2. Das Plakat als visuelles Medium im Geschichtsunterricht: Das Kapitel betrachtet Plakate als historische Quelle sowie als wirkungsvolles und flexibles Arbeitsmittel im Geschichtsunterricht.

3. Beispiel: Das Wahlplakat der SPD: Hier wird die praktische Anwendung der zuvor erörterten Theorien anhand eines konkreten historischen Wahlplakats der SPD im Unterrichtsverlauf analysiert.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Bedeutung des Plakats als vielseitiges Medium und betont die Wichtigkeit der Förderung der Interpretationskompetenz bei Schülern.

Schlüsselwörter

Visualisierung, Geschichtsunterricht, Plakat, Lernpsychologie, Didaktik, Bildquelle, Weimarer Republik, Wahlplakat, SPD, Interpretation, Medienerziehung, Historisches Denken, Lernmotivation, Mehrfachkodierung, Geschichtsquelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Nutzen von Visualisierungen im Unterricht, insbesondere den didaktischen Einsatz von Plakaten im Geschichtsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen lernpsychologische Grundlagen, die Funktion von Visualisierungen, die Rolle von Plakaten als Geschichtsquelle und deren praktische Analyse im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch den Einsatz von Plakaten Lernprozesse im Geschichtsunterricht anregen, Inhalte erklären und die Interpretationsfähigkeit der Schüler fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch lernpsychologische Literatur und einer praktischen Analyse am Beispiel eines SPD-Wahlplakats aus der Weimarer Republik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte der Visualisierung, eine fachliche Einordnung des Plakats als Quelle und eine detaillierte methodische Anleitung zur Nutzung von Plakaten in verschiedenen Unterrichtsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Visualisierung, Geschichtsunterricht, Plakat, Didaktik, historische Bildquellen und die Förderung von Geschichtsbewusstsein.

Warum wird das SPD-Wahlplakat aus dem Jahr 1932 als Beispiel gewählt?

Es dient als konkretes, visuell ansprechendes Beispiel, um die Aggressivität politischer Wahlkämpfe der damaligen Zeit und die propagandistische Bildsprache zu illustrieren.

Kann man mit Plakaten gänzlich neues Wissen vermitteln?

Nein, die Autorin betont, dass Schüler in der Regel ein gewisses Vorwissen benötigen, um den Sachverhalt auf einem Plakat korrekt dekodieren und interpretieren zu können.

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Details

Title
Visualisierungen im Geschichtsunterricht am Beispiel des Plakats
College
University of Potsdam  (Institut für Psychologie)
Grade
1,3
Author
Janine Bormann (Author)
Publication Year
2007
Pages
29
Catalog Number
V90966
ISBN (eBook)
9783638055352
ISBN (Book)
9783638948128
Language
German
Tags
Visualisierungen Geschichtsunterricht Beispiel Plakats
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Bormann (Author), 2007, Visualisierungen im Geschichtsunterricht am Beispiel des Plakats, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/90966
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