Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Pflege älterer und alter Menschen in Österreich

Stellenwert und Problemfelder der informellen Leistungserbringung

Titel: Pflege älterer und alter Menschen in Österreich

Seminararbeit , 2008 , 14 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Claudia Kraus (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Pflege älterer und alter Menschen ist angesichts weitreichender gesellschaftlicher Veränderungen und der demografischen Entwicklung eine große Herausforderung für Politik, Sozialwirtschaft und Gesellschaft. Die Politik erkannte die Unterstützung älterer pflegebedürftiger Menschen in den vergangenen zwei Jahrzehnten als eigenständiges Sozialpolitikfeld, welches sich durch sozialpolitische Reformen etablierte.
Trotz aller staatlichen Maßnahmen sind es nach wie vor die Familienangehörigen, die den Großteil der Pflegeleistungen erbringen. Vor einigen Jahren rückte die Rolle der informellen Pflegepersonen stärker in den Mittelpunkt des Interesses.
Im Rahmen dieser Seminararbeit werden folgende Fragestellungen beantwortet: Welchen Stellenwert nimmt die informelle Leistungserbringung bei der Pflege älterer und alter Menschen in Österreich ein? Mit welchen Problemfeldern ist die Erbringung informeller Pflege konfrontiert?
Um einen Überblick über die Pflegesituation in Österreich zu erhalten, wird im ersten Kapitel der Bedarf an Pflegeleistungen anhand der Bundespflegegeldbezieher erhoben und auf den tatsächlichen Bedarf an Pflegeleistungen eingegangen. Um den staatlichen Bereich der Leistungserbringung abzudecken folgt darauf eine Darstellung des österreichischen Pflegesystems mit einer detailierten Betrachtung der staatlichen Geld- und Sachleistungen.
Das dritte Kapitel widmet sich den vorhandenen Diensten und Einrichtungen der Altenpflege. Einerseits wird ein Überblick über Einrichtungen der formellen Pflege gegeben, andererseits der Bereich der informellen Pflegeleistungen näher betrachtet und auf Problemfelder eingegangen. Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit den Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Personen des informellen Bereichs.
Im Rahmen der abschließenden Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse werden die oben genannten Fragestellungen beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Bedarf an Pflegeleistungen

2. Das österreichische Pflegesystem

a) Geldleistungen

b) Sachleistungen

3. Dienste und Einrichtungen der Altenpflege

a) Einrichtungen der formellen Pflege

I. Stationäre Dienste

II. Ambulante Dienste

III. Teilstationäre Dienste

b) Informelle Pflege

4. Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Personen des informellen Bereichs

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Stellenwert der informellen Pflege älterer Menschen in Österreich und beleuchtet die damit verbundenen sozialpolitischen Problemfelder, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Pflege- und Erwerbsarbeit sowie die soziale Absicherung pflegender Angehöriger.

  • Stellenwert und Bedeutung der informellen Pflege in der österreichischen Pflegelandschaft
  • Analyse staatlicher Rahmenbedingungen und Finanzierungsformen der Altenpflege
  • Herausforderungen und Belastungen für informell pflegende Personen
  • Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen

Auszug aus dem Buch

b) Informelle Pflege

Unter informeller Pflege versteht man die häusliche Betreuung und Pflege im familiären Umfeld durch nahe Angehörige. Zwar liegen wenige aussagekräftige Daten über das Leistungsangebot im Bereich der informellen Altenpflege in Österreich vor, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass ungefähr 80% der pflegebedürftigen Menschen überwiegend informell gepflegt werden. Dabei sind etwa 80% der Pflegenden Frauen. (Vgl. Österle/Hammer, 2004:36) Hauptbetreuungspersonen sind insbesondere PartnerInnen, Töchter und Schwiegertöchter. Mehr als die Hälfte der pflegenden Frauen sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Bezüglich der geschlechtsspezifischen Altersverteilung lässt sich feststellen, dass die pflegenden Männer überwiegend bereits im Pensionsalter stehen, dem gegenüber sich pflegende Frauen mehrheitlich noch im erwerbstätigen Alter befinden. (Vgl. Badelt et al. 1997)

Die Betreuung und Pflege einer Person nimmt einen hohen zeitlichen Aufwand in Anspruch. Für informelle Pflegepersonen sind die Pflegearbeit und eine reguläre Beschäftigung außerhalb des Haushalts nur schwer oder gar nicht zu vereinbaren.

Im informellen Pflegebereich sind es primär Frauen, die von der Problematik der Abstimmung von Erwerbs- und Pflegearbeit und den damit zusammenhängenden Implikationen für die eigene soziale Absicherung betroffen sind. Bei Aufgabe oder Reduktion der Erwerbstätigkeit verzichten sie nicht nur auf ein eigenes Einkommen, sondern haben in der Regel auch enorme Benachteiligungen im Sozialsystem, vor allem im Pensionssystem, zu erleiden, da Ansprüche darauf an eine reguläre Erwerbstätigkeit geknüpft sind. Dadurch haben informelle Pfleger mit einem enormen finanziellen und zeitlichen Druck umzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die gesellschaftliche Relevanz der Altenpflege und Darstellung der zentralen Fragestellungen hinsichtlich der informellen Leistungserbringung.

1. Der Bedarf an Pflegeleistungen: Erläuterung der Struktur der Pflegebedürftigkeit in Österreich anhand der Daten der Bundespflegegeldbezieher.

2. Das österreichische Pflegesystem: Darstellung der Kombination aus Geld- und Sachleistungen als staatliche Säulen der Unterstützung pflegebedürftiger Personen.

3. Dienste und Einrichtungen der Altenpflege: Überblick über das formelle System (stationär, ambulant, teilstationär) sowie eine differenzierte Betrachtung der informellen Pflege.

4. Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Personen des informellen Bereichs: Aufzählung von Unterstützungsangeboten wie Beratungen, Pflegetelefon und Möglichkeiten der Familienhospizkarenz.

Zusammenfassung: Fazit zur Bedeutung der informellen Pflege und Aufzeigen des dringenden sozialpolitischen Handlungsbedarfs.

Schlüsselwörter

Informelle Pflege, Altenpflege, Pflegesystem, Österreich, Pflegegeld, Sachleistungen, Pflegende Angehörige, Vereinbarkeit, Sozialpolitik, Pensionsversicherung, Familienhospizkarenz, Stationäre Pflege, Ambulante Dienste, Teilstationäre Dienste, Pflegebedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Stellenwert und den spezifischen Problemfeldern, die mit der informellen Pflege älterer und alter Menschen in Österreich einhergehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Struktur des österreichischen Pflegesystems, der Unterschied zwischen formellen und informellen Pflegeeinrichtungen sowie die soziale Absicherung pflegender Angehöriger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Stellenwert der informellen Pflege zu verdeutlichen und aufzuzeigen, mit welchen Hürden und Belastungen diese Form der Betreuung für die betroffenen Personen verbunden ist.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer theoretischen Analyse bestehender sozialpolitischer Daten, Gesetzestexte und wissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedarfsanalyse, die Darstellung der staatlichen Finanzierung, die Klassifizierung der Pflegeeinrichtungen und eine Diskussion über Entlastungsmaßnahmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind informelle Pflege, österreichisches Pflegesystem, Pflegegeld, soziale Absicherung und Vereinbarkeit von Erwerbs- und Pflegearbeit.

Warum wird die informelle Pflege in Österreich als so bedeutend eingestuft?

Sie ist unverzichtbar, da etwa 80% aller pflegebedürftigen Menschen im häuslichen Umfeld primär von Familienangehörigen versorgt werden.

Welche spezifische soziale Benachteiligung ergibt sich oft für pflegende Frauen?

Da viele Pflegende ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder aufgeben müssen, entstehen ihnen Nachteile im Sozial- und Pensionssystem, da diese an eine reguläre Beschäftigung geknüpft sind.

Was ist die Bedeutung der seit 2006 existierenden Selbstversicherung?

Sie ermöglicht eine begünstigte Pensionsversicherung für pflegende Angehörige ab Pflegegeldstufe 3, um Benachteiligungen im Pensionssystem abzumildern.

Wie bewertet die Autorin die derzeitige sozialpolitische Situation?

Obwohl das Interesse an informeller Pflege wächst, sieht die Autorin weiterhin einen dringenden Handlungsbedarf, um konkrete Rechte für diese Personengruppe zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflege älterer und alter Menschen in Österreich
Untertitel
Stellenwert und Problemfelder der informellen Leistungserbringung
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien  (Sozialpolitik)
Veranstaltung
Ökonomie sozialer Dienstleistungen
Note
1,00
Autor
Claudia Kraus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V90961
ISBN (eBook)
9783638055260
ISBN (Buch)
9783638947558
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Menschen Dienstleistungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Kraus (Autor:in), 2008, Pflege älterer und alter Menschen in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/90961
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum