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Ist Leiharbeit ein prekäres Beschäftigungsverhältnis?

Titel: Ist Leiharbeit ein prekäres Beschäftigungsverhältnis?

Hausarbeit , 2016 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand empirischer Daten eine Art "typischen" Leiharbeiter zu erstellen, dessen Situation auf dem Arbeitsmarkt sich mit Hilfe herausgearbeiteter Kriterien untersuchen lassen muss. Hierfür werden statistische Daten kombiniert. Abschließend wird die Frage, ob der "typische" Leiharbeiter in einem prekären Beschäftigungsverhältnis arbeitet ebenso beantwortet, wie die Frage nach einer generellen Prekarität der Leiharbeit.

Leiharbeit – wenn dieses Wort fällt, ertönen die Alarmglocken vieler Menschen. Ein unwürdiges Arbeitsverhältnis, welches den letzten Ausweg aus der Arbeitslosigkeit darstellt oder, nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses, vor eben jener bewahren soll. Die negative Konnotation, die diese, zunächst sachliche Beschreibung eines Arbeitsverhältnisses erhält, resultiert besonders aus der öffentlichen Wahrnehmung von Leiharbeit und der medialen Stilisierung.

So kann man den Eindruck gewinnen, dass Leiharbeit grundsätzlich ein prekäres Arbeitsverhältnis darstellt. Dieser Frage, nämlich ob Leiharbeit immer und grundsätzlich ein prekäres Arbeitsverhältnis darstellt, möchte ich in dieser Arbeit auf den Grund gehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Definition Leiharbeit

2.2 Definition Normalarbeitsverhältnis

2.3 Definition Atypische Beschäftigungsverhältnisse

2.4 Definition Prekäres Beschäftigungsverhältnis

3. Die Gruppe der Leiharbeiter

3.1 Personenbezogene Daten

3.1.1 Alter

3.1.2 Tätigkeiten

3.1.3 Geschlecht

3.1.4 Berufsabschluss

3.1.5 Nationalität

3.2 Beschäftigungsbezogene Daten

3.2.1 Branchen

3.2.2 Einkommen

3.2.3 Beschäftigungsformen der Leiharbeit

3.2.4 Beschäftigungsdauer

3.2.5 Zu- und Abgänge in Arbeitslosigkeit

3.2.6 Vor Eintritt in Leiharbeit

3.3 Der „typische“ Leiharbeiter

4. Leiharbeit als prekäres Beschäftigungsverhältnis

4.1 Einkommen / Bruttolohn

4.2 Soziale Sicherung

4.3 Beschäftigungsstabilität

4.4 Beschäftigungsfähigkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Leiharbeit grundsätzlich und immer als prekäres Beschäftigungsverhältnis einzustufen ist. Hierzu wird auf Basis empirischer Daten ein "typischer" Leiharbeiter erstellt, dessen Situation anschließend anhand von Kriterien wie Einkommen, Beschäftigungsstabilität und sozialer Absicherung auf ihr Gefährdungspotenzial hin analysiert wird.

  • Analyse der öffentlichen und medialen Wahrnehmung von Leiharbeit
  • Erstellung eines Profils des „typischen“ Leiharbeiters anhand statistischer Merkmale
  • Gegenüberstellung von Leiharbeit und Normalarbeitsverhältnis
  • Kritische Prüfung der Prekarität von Leiharbeitsverhältnissen
  • Plädoyer für eine individuell differenzierte Betrachtung statt pauschaler Stigmatisierung

Auszug aus dem Buch

3.3 Der „typische“ Leiharbeiter

Der „typische“ Leiharbeiter, der aus den statistischen Daten hervorgeht, würde sich wie folgt darstellen. Zunächst hat der „typische“ Leiharbeiter sein fünfunddreißigstes Lebensjahr noch nicht vollendet und ist ein deutscher Mann. Des Weiteren hat er einen anerkannten Berufsabschluss und arbeitet als Helfer im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit oder in der Metall- und Elektroindustrie. Durch seine Helfertätigkeit würde er 1.449,00 Euro monatliches Bruttoeinkommen erwerben und wäre sozialversicherungspflichtig Vollzeit beschäftigt. Sein Leiharbeitsverhältnis dauert maximal ein Jahr und vor dessen Aufnahme, war er arbeitslos.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die negative öffentliche Wahrnehmung von Leiharbeit und führt die Forschungsfrage ein, ob Leiharbeit zwangsläufig ein prekäres Beschäftigungsverhältnis darstellt.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe wie Leiharbeit, Normalarbeitsverhältnis, atypische Beschäftigung und Prekarität wissenschaftlich definiert und voneinander abgegrenzt.

3. Die Gruppe der Leiharbeiter: Dieser Hauptteil analysiert mittels personenbezogener und beschäftigungsbezogener Daten die Struktur der Leiharbeiterschaft und entwirft das Profil eines „typischen“ Leiharbeiters.

4. Leiharbeit als prekäres Beschäftigungsverhältnis: Hier wird das Profil des typischen Leiharbeiters anhand verschiedener Dimensionen wie Einkommen, Stabilität und sozialer Sicherung kritisch auf seinen prekären Charakter hin untersucht.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer differenzierten Antwort auf die Ausgangsfrage und fordert eine Abkehr von pauschalen Urteilen hin zu einer individuelleren Bewertung von Beschäftigungsverhältnissen.

Schlüsselwörter

Leiharbeit, Prekarität, Beschäftigungsverhältnis, Normalarbeitsverhältnis, Arbeitsmarkt, Beschäftigungsstabilität, Einkommensarmut, Sozialversicherung, Arbeitnehmerüberlassung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarktstatistik, Soziale Ausgrenzung, Beschäftigungsfähigkeit, Atypische Beschäftigung, Helfertätigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit der weit verbreiteten Annahme auseinander, dass Leiharbeit grundsätzlich immer ein prekäres Beschäftigungsverhältnis ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die begriffliche Einordnung von Leiharbeit im Vergleich zum Normalarbeitsverhältnis, die statistische Profilierung des Leiharbeiters und die Evaluierung prekärer Arbeitsmerkmale.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Erstellung eines „typischen“ Leiharbeiters empirisch zu prüfen, ob dieses Beschäftigungsverhältnis notwendigerweise prekär ist oder ob eine differenziertere Betrachtung nötig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine quantitative Analyse statistischer Daten (u.a. der Bundesagentur für Arbeit), um ein idealtypisches Profil zu erstellen und dieses gegen etablierte wissenschaftliche Dimensionen von Prekarität zu spiegeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erhebung personenbezogener Merkmale (Alter, Geschlecht, Nationalität) und beschäftigungsbezogener Daten (Branchen, Einkommen, Dauer), die zur Definition des „typischen“ Leiharbeiters führen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Prekarität, Leiharbeit, Beschäftigungsstabilität, Normalarbeitsverhältnis und Soziale Sicherung.

Warum wird das Einkommen als Indikator für Prekarität in Frage gestellt?

Die Arbeit stellt fest, dass das Einkommen des „typischen“ Leiharbeiters zwar unter dem Durchschnitt liegt, aber bei einer Betrachtung der Mindeststandards (Zweidrittel-Median) nicht zwingend die Prekaritätsgrenze unterschreitet.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin hinsichtlich der "generellen Prekarität"?

Die Autorin bejaht die Prekarität primär aufgrund der geringen Beschäftigungsstabilität, fordert jedoch eine stufenweise und individuelle Betrachtung, anstatt jedes Leiharbeitsverhältnis pauschal als prekär zu stigmatisieren.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Leiharbeit ein prekäres Beschäftigungsverhältnis?
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Grundlagen der Sozialpolitik
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V909397
ISBN (eBook)
9783346222671
ISBN (Buch)
9783346222688
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leiharbeit Prekarität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Ist Leiharbeit ein prekäres Beschäftigungsverhältnis?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/909397
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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