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Miles Davis musikalischer Werdegang bis 1970

Analyse des Albums "Bitches Brew"

Titel: Miles Davis musikalischer Werdegang bis 1970

Hausarbeit , 2008 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jacek Brzozowski (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Album Bitches Brew des Jazz-Trompeters Miles Davis. Dabei verfolge ich folgende Fragestellungen. Zum einen stellt sich die allgemeine Frage von Davis‘ Motivation, gerade so ein Album zu produzieren. Dabei versuche ich die Argumentation zu verdeutlichen, ob Davis aus kommerziellen oder ideellen Gründen dieses Album produziert hat.
So werde ich zuallererst eine allgemeine Einführung bis ins Jahr 1968 herleiten. Davis‘ musikalische Entwicklung werde ich innerhalb dieses Kapitels anhand von Notenbeispielen aus den Jahren 1947 bis 1970 erläutern, um seinen drastischen ästhetischen Stilwandel verdeutlichen zu können und diesen im Kontext der Fragestellung zu diskutieren. Dabei gehe ich letztlich auf das Stück Pharaoh’s Dance des Albums Bitches Brew ein, indem ich die Studio-Arbeit zu diesem Stück und das Solo von Miles Davis eingehend analysiere.
Weiterhin versuche ich darzulegen, inwiefern dieses Album im Musik-historischen Kontext von Bedeutung ist und welche Stil-bildenden Einflüsse an weitere Musiker und Gruppen weitergegeben wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Davis‘ Werdegang bis 1968

2.1. Davis‘ musikalische Entwicklung und Studio-Erfahrung ab 1968:

3. Die Besetzung bei Bitches Brew

3.1. Studio-Arbeit zu „Bitches Brew“

3.2. Analyse der Studio-Arbeit zu „Pharaoh’s Dance“

3.3. Analyse zu Davis‘ „Pharaoh’s Dance-Solo“

3.4. Zusammenfassung der musikalischen Merkmale von 1968 - 1970

4. Fusion

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den musikalischen Werdegang des Jazz-Trompeters Miles Davis bis zum Jahr 1970 mit einem besonderen Fokus auf die Entstehung und Bedeutung des wegweisenden Albums Bitches Brew. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwiefern die stilistische Neuorientierung und der Übergang zum Fusion-Stil durch kommerzielle oder künstlerisch-ideelle Beweggründe motiviert waren.

  • Stilistische Analyse der Entwicklung von Miles Davis zwischen 1947 und 1970.
  • Untersuchung der innovativen Studiopraxis und Schnitttechnik bei Bitches Brew.
  • Analyse musikalischer Strukturen anhand von Transkriptionen (u.a. Pharaoh's Dance).
  • Einordnung des Albums als Gründungsdokument des Fusion-Jazz.

Auszug aus dem Buch

3.1. Studio-Arbeit zu „Bitches Brew“

In seiner Biographie schwärmt Davis von den Studio-Aufnahmen zu Bitches Brew vom 19. - 21. August des Jahres 1969: „Es war eine Jam-Session wie in den alten Bebop-Zeiten im Minton’s.“

Damit idealisiert er gewissermaßen diese Aufnahmen, was wohl ein publikumswirksames Mittel der Legenden-Schaffung implizieren könnte. Denn es waren keine Sessions im geläufigen Verständnis. Vielleicht herrschte bei diesen Aufnahmen auch ein spirit des kollektiven Zusammenspielens, wie damals im Minton’s Playhouse, was aber nichts im Geringsten mit dem musikalischen Schöpfungsprozess, im Sinne einer durch Kommunikation entstehenden Gruppenmusik unter Gleichrangigen und den Bitches Brew-Aufnahmen gemeinsam hatte.

Das geläufige Verfahren der Aneinanderreihung von Improvisationen nach der Vorstellung des Themas wurde nun durch Davis‘ Funktion als Dirigent ersetzt. „Wir fingen an, und ich führte die Musiker - wie ein Dirigent. Manchmal schrieb ich für jemanden eine kleine Passage oder erklärte ihm, dass ich seine Stimme anders hörte, und die Musik wuchs, wurde immer besser. […] Diese Aufnahmesession war also die Entwicklung eines schöpferischen Prozesses, eine lebendige Komposition.“ Er versuchte also die individuelle Interpretation jedes Musikers zu steuern und zu einem Gesamtklang zu verschmelzen. Bis zu zwölf Musiker postierten sich im Halbkreis um Davis herum, so dass er mit allen entweder durch sein Trompetenspiel oder durch Handzeichen kommunizieren konnte. Hierbei hatte zwar jeder Musiker eine Art improvisatorische Freiheit, die aber durch Anweisungen und Vorstellungen des Dirigenten Davis gesteuert wurde. Dieser Umstand muss aber nicht negativ gesehen werden, denn gerade die Funktion eines Bandleaders erfordert eine solche Vorgehensweise. Schließlich sagen befreundete Musiker, dass man durch Davis‘ Einfluss anders spiele, was gerade der Sinn eines Leaders sei, seine Musiker aus ihren ausgetretenen Pfaden hervorzulocken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich Davis' Motivation für den Stilwechsel und Ankündigung der Analyse des Albums Bitches Brew.

2. Davis‘ Werdegang bis 1968: Überblick über die stilistische Entwicklung vom Bebop über den Cool Jazz und Hard Bop bis hin zum modalen Jazz.

2.1. Davis‘ musikalische Entwicklung und Studio-Erfahrung ab 1968:: Untersuchung der zunehmenden Einflüsse aus Rock- und Popmusik sowie der veränderten ästhetischen Konzeption.

3. Die Besetzung bei Bitches Brew: Analyse der neuartigen, stark erweiterten Instrumentierung und der Rolle der Elektrifizierung für den typischen Klang des Albums.

3.1. Studio-Arbeit zu „Bitches Brew“: Erläuterung des neuen, von Davis dirigierten Aufnahmeprozesses und der Abkehr von klassischen Session-Modellen.

3.2. Analyse der Studio-Arbeit zu „Pharaoh’s Dance“: Detaillierte Betrachtung der Schnitttechnik und des Zusammenfügens einzelner Aufnahmesequenzen zu einem Ganzen.

3.3. Analyse zu Davis‘ „Pharaoh’s Dance-Solo“: Musikalische Untersuchung der Improvisation unter Einbeziehung von Skalen und Rhythmik im Kontext des modalen Konzepts.

3.4. Zusammenfassung der musikalischen Merkmale von 1968 - 1970: Synthese der stilistischen Gemeinsamkeiten der späten Davis-Alben wie Tonalität und rhythmische Gestaltung.

4. Fusion: Diskussion der Entstehung des Jazz-Rock-Stils und der marktwirtschaftlichen sowie künstlerischen Einordnung dieses neuen Genres.

5. Resümee: Kritische Würdigung der künstlerischen Qualität des Albums und Fazit zur Bedeutung von Miles Davis als Pionier moderner Jazzentwicklungen.

Schlüsselwörter

Miles Davis, Bitches Brew, Jazzgeschichte, Fusion, Modal Jazz, Hard Bop, Cool Jazz, Studioproduktion, Improvisation, Musikwissenschaft, Teo Macero, Elektrifizierung, Rhythmik, Tonale Basis, Klanggestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den musikalischen Wandel von Miles Davis im Zeitraum von 1947 bis 1970, mit einem Schwerpunkt auf dem Album Bitches Brew.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die stilistische Entwicklung vom Bebop zum Fusion, die Rolle der Studioproduktion sowie die Veränderung der Ensemble-Besetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob der dramatische Stilwandel und die Hinwendung zum Rock-geprägten Jazz auf kommerziellen Druck oder auf einen künstlerisch motivierten Entwicklungsprozess zurückzuführen sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine stilkritische Analyse, die durch die Auswertung von Musikbeispielen, Notationen und musikwissenschaftlicher Literatur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Besetzung, der speziellen Aufnahmetechnik und den musikalischen Charakteristika einzelner Stücke wie Pharaoh's Dance.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fusion, Reduktion, modale Spielweise, Elektrifizierung und Kollektivimprovisation charakterisiert.

Welche Rolle spielt Teo Macero bei den Aufnahmen zu Bitches Brew?

Teo Macero fungierte als Produzent, der durch intensive Schnitt- und Montagetechniken aus den rohen Aufnahmesessions ein "lebendiges" Gesamtwerk komponierte.

Wie unterscheidet sich die Studiopraxis bei diesem Album von früheren Werken?

Anders als bei früheren Jazz-Aufnahmen wurde Bitches Brew nicht einfach live eingespielt, sondern aus etlichen Takes durch aufwendige Edierung und Montage zusammengesetzt.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Miles Davis musikalischer Werdegang bis 1970
Untertitel
Analyse des Albums "Bitches Brew"
Hochschule
Folkwang Universität der Künste  (Musikwissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Jazzgeschichte
Note
1,3
Autor
Jacek Brzozowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
31
Katalognummer
V90411
ISBN (eBook)
9783638045117
ISBN (Buch)
9783638940948
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Miles Davis Jazzgeschichte 1970 Jazz-Rock Fusion Rock-Jazz Bitches Brew Miles Davis Musikwissenschaften Musikgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacek Brzozowski (Autor:in), 2008, Miles Davis musikalischer Werdegang bis 1970, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/90411
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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