Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Sportwissenschaft

Das Entstehen von Übertraining. Stresssyndrome im Sport

Titel: Das Entstehen von Übertraining. Stresssyndrome im Sport

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Verena Fendl (Autor:in)

Gesundheit - Sportwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Stresssyndromen im Sport, die bei Übertraining entstehen. Dazu wird zunächst der Begriff Übertraining von dem Begriff Overreaching abgegrenzt und dann entsprechend erläutert, was unter diesen Termini zu verstehen ist.

Die darauffolgenden Abschnitte beschäftigen sich mit den möglichen Entstehungsmechanismen des Übertrainings, dessen körperliche und psychische Symptome sowie dessen Pathophysiologie. Des Weiteren werden hinsichtlich der Früherkennung des Übertrainings zwei standardisierte Fragebögen vorgestellt. Im Anschluss daran werden die Prävalenz, die Präventionsmöglichkeiten und die möglichen Bestandteile der Therapie des Übertrainingssyndroms thematisiert.

Im Übergang zur Darstellung der Problematik anhand eines prominenten Fallbeispiels beschäftigt sich die Arbeit mit den Abgrenzungsmöglichkeiten der Stresssyndrome Übertraining im Sport und Burnout im Sport. Der Abschluss der Arbeit bietet schließlich einen Ausblick in die Leistungssportreform als zukünftige Präventionsmöglichkeit des Übertrainings.

Für viele Sportler ist es ein Muss hart zu trainieren, um sich in ihrer Sportart laufend zu verbessern. Dieser Enthusiasmus kann jedoch dazu führen, dass der Sportler in den Zustand des Übertrainings gerät und damit Gefahr läuft, körperliche und psychische Schäden davonzutragen; denn die Regeneration ist im Trainingsprozess ebenso wichtig wie das Training selbst.

Das Phänomen Übertraining ist sowohl in den Sportwissenschaften, vor allem aber auch in der Sportmedizin mittlerweile keine unbekannte Problematik. So wird schon seit den 1950er Jahren in Fachkreisen zum Thema Übertraining publiziert. Im Profisport stellt das Übertraining eines der größten Ängste des Leistungssportlers dar, will doch jeder Sportler eine möglichst schnelle, ökonomische und optimale Leistungssteigerung erzielen. Aufgrund des häufigen Auftretens der Übertrainingsproblematik wird der Zustand des Übertrainings von einigen Autoren sogar als normaler Bestandteil kontinuierlicher Leistungsentwicklung erachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problematik der uneinheitlichen Begriffsverwendung

2.1 Ablauf des Funktionellen Overreachings

2.2 Definition des Begriffs Übertraining und Formen des Übertrainings

3. Ätiologie: Entstehungsmechanismen des Übertrainings

4. Symptome von Übertraining

4.1 Körperliche Symptome des Übertrainings

4.2 Psychische Symptome des Übertrainings

5. Pathophysiologie des Übertrainings

6. Möglichkeiten der Früherkennung des Übertrainings anhand standardisierter Fragebögen

7. Prävalenz: Häufigkeit des Übertrainings innerhalb verschiedener Sportarten

8. Präventionsmöglichkeiten des Übertrainingssyndroms

9. Therapie des Übertrainingssyndroms

10. Problematik der Abgrenzung der Stresssyndrome Übertraining im Sport und Burnout im Sport

11. Darstellung der Problematik Übertraining bis Burnout anhand eines Fallbeispiels: Fußballspieler Sebastian Deisler

12. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Übertrainings im Leistungssport, grenzt den Begriff von Overreaching sowie Burnout ab und beleuchtet die medizinischen sowie psychologischen Hintergründe, um Präventionsmöglichkeiten und therapeutische Ansätze aufzuzeigen.

  • Medizinische und psychologische Symptomatik des Übertrainings
  • Pathophysiologische Entstehungsmechanismen
  • Methoden zur Früherkennung mittels standardisierter Fragebögen
  • Strategien zur Prävention und Therapie
  • Abgrenzung der Stresssyndrome Übertraining und Burnout

Auszug aus dem Buch

4.1 Körperliche Symptome des Übertrainings

Einzelne Anzeichen für ein Übertraining werden oftmals deutlich sichtbar, sind aber für sich gesehen nicht aussagekräftig genug, um eine Diagnose zu stellen. Um ein Übertraining diagnostizieren zu können, müssen verschiedene körperliche Symptome in Kombination auftreten; denn jedes Symptom für sich gesehen kann auch lediglich als Resultat einer einzelnen hohen Belastung auftreten und muss noch nicht im Zusammenhang mit dem Syndrom des Übertrainings in Verbindung gebracht werden. Die Diagnose Übertraining sollte dabei nicht nur auf Basis mehrerer objektiver Parameter, sondern auch auf Grundlage der Erfahrung von Sportmedizinern, Trainer und Therapeuten beruhen, um zu entscheiden, ob und inwieweit Trainingsbelastungen zu reduzieren sind. Nach Van Dusseldorp und Kravitz (2012) sind folgende körperliche Symptome ein Anzeichen des Übertrainings:

- Anhaltende Müdigkeit (schwere Beine)

- Schlafstörungen (Einschlafprobleme, Alpträume, nächtliches Erwachen)

- Appetitverlust

- Gewichtsverlust

- Libidoverlust

- Veränderung/Störung des Menstruationszyklus bei Frauen

- Erhöhter Ruhe- und Belastungspuls

- (Übermäßig) starkes Schwitzen

- Häufig wiederkehrende (Atemwegs-)Infektionen

- Erhöhte Verletzungsanfälligkeit

- Starker, anhaltender Muskelkater

- Geschwollene Lymphknoten

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz von Regeneration im Hochleistungssport und definiert den Rahmen der Untersuchung von Übertraining.

2. Problematik der uneinheitlichen Begriffsverwendung: Das Kapitel adressiert terminologische Unschärfen in der Fachliteratur und differenziert zwischen funktionellem Overreaching und Übertraining.

3. Ätiologie: Entstehungsmechanismen des Übertrainings: Hier werden Ursachen wie Trainingsmonotonie, mangelnde Erholung und externe Stressoren detailliert dargelegt.

4. Symptome von Übertraining: Es wird eine umfassende Übersicht über körperliche und psychische Anzeichen gegeben, die ein multifaktorielles Krankheitsbild charakterisieren.

5. Pathophysiologie des Übertrainings: Dieses Kapitel beschreibt hormonelle Fehlsteuerungen und Mechanismen wie die BCAA- sowie Glykogenmangel-Hypothese.

6. Möglichkeiten der Früherkennung des Übertrainings anhand standardisierter Fragebögen: Die Wirksamkeit des POMS und des EBF-Sport als diagnostische Instrumente wird hier evaluiert.

7. Prävalenz: Häufigkeit des Übertrainings innerhalb verschiedener Sportarten: Eine Diskussion über die Schwierigkeit, statistische Daten zur Häufigkeit des Syndroms zu erheben.

8. Präventionsmöglichkeiten des Übertrainingssyndroms: Dieses Kapitel stellt Strategien wie Periodisierung und die Beachtung individueller Belastungsgrenzen zur Vermeidung von Übertraining vor.

9. Therapie des Übertrainingssyndroms: Der Fokus liegt auf der Ursachenausschaltung durch Reduktion von Belastung und eine schrittweise Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.

10. Problematik der Abgrenzung der Stresssyndrome Übertraining im Sport und Burnout im Sport: Die theoretische Abgrenzung der beiden Syndrome wird anhand existierender wissenschaftlicher Herangehensweisen erörtert.

11. Darstellung der Problematik Übertraining bis Burnout anhand eines Fallbeispiels: Fußballspieler Sebastian Deisler: Die theoretischen Erkenntnisse werden anhand der Karriere von Sebastian Deisler auf die Praxis übertragen.

12. Ausblick: Abschließend wird die Entwicklung des Leistungssports im Kontext der Leistungssportreform kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Übertraining, Übertrainingssyndrom, Overreaching, Regeneration, Leistungssport, Sportmedizin, Burnout, Trainingssteuerung, Periodisierung, Belastungs-Regeneration-Prinzip, Pathophysiologie, psychische Belastung, Früherkennung, Profifußball, Leistungsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen des Übertrainings im Leistungssport, um die Ursachen, Symptome und therapeutischen Möglichkeiten wissenschaftlich fundiert darzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Belastungsbegriffen, den pathophysiologischen Grundlagen, diagnostischen Fragebögen sowie der Abgrenzung zum Burnout-Syndrom.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Entstehen von Übertraining zu schaffen und Präventionsstrategien für Athleten und Trainer abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller sportwissenschaftlicher Fachpublikationen und Fallbeispielen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Abhandlung der körperlichen und psychischen Symptomatik, der hormonellen Regulationsstörungen sowie der diagnostischen Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Übertraining, Regeneration, Periodisierung, Burnout im Sport sowie sportwissenschaftliche Diagnostik.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen Overreaching und Übertraining so wichtig?

Die Abgrenzung ist entscheidend, da Overreaching als notwendiger Trainingsreiz für Leistungssteigerungen dient, während das Übertrainingssyndrom einen pathologischen, gesundheitsgefährdenden Zustand darstellt.

Wie lässt sich die Karriere von Sebastian Deisler im Kontext der Arbeit einordnen?

Die Biografie dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie ein Zusammenspiel aus physischer Überforderung, psychischem Druck und medialisierter Erwartungshaltung zu einem vorzeitigen Karriereende führen kann.

Warum gibt es kaum präzise Daten zur Häufigkeit des Übertrainings?

Es fehlen einheitliche statistische Erhebungen, und aufgrund der komplexen, individuellen Symptomatik ist die Einschätzung einer Dunkelziffer in der Fachwelt äußerst schwierig.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Entstehen von Übertraining. Stresssyndrome im Sport
Hochschule
Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (vormals H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst)
Note
1,7
Autor
Verena Fendl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V903519
ISBN (eBook)
9783346237705
ISBN (Buch)
9783346237712
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entstehen übertraining stresssyndrome sport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Fendl (Autor:in), 2019, Das Entstehen von Übertraining. Stresssyndrome im Sport, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/903519
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum