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Regenbogenfamilien. Die Vielfalt von Familienkonstellationen und die Anforderungen für die Institution Schule

Titel: Regenbogenfamilien. Die Vielfalt von Familienkonstellationen und die Anforderungen für die Institution Schule

Seminararbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kim Eileen Beckmannn (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Regenbogenfamilie". Der Fokus liegt hierbei jedoch vor allem auf dem schulischen Kontext, weil die Schule als Institution zum einen die Einstellung der Gesellschaft widerspiegelt und zum anderen auch einen sozialen Raum darstellt, indem eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen aufeinandertreffen und so in Kontakt mit unterschiedlichen Lebensformen kommen. Das Forschungsinteresse dieser Arbeit richtet sich also an die Frage, welche Anforderungen die familiäre Vielfalt an die gesellschaftlichen Institutionen, insbesondere die Schule, stellt. Um diese zu beantworten, wird zunächst untersucht, wie die rechtliche Grundlage für homosexuelle Paare aussieht, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, da durch die Gesetze auch die Einstellung der Gesellschaft repräsentiert wird.

Anschließend wird auf die unterschiedlichen Familienformen in knapper Weise eingegangen, welche aber nicht weitergehend untersucht werden sollen, sondern lediglich aufzeigen, durch welche Vielfältigkeit sich unsere Gesellschaft auszeichnet. Diese Vielfältigkeit wird nicht nur positiv aufgenommen, sondern auch oftmals kritisiert, weshalb sowohl die negativen als auch die positiven Positionen bezüglich homosexueller Elternpaare untersucht werden.

Schließlich nimmt die Arbeit konkret Bezug auf die Schule und betrachtet dabei einerseits Diskriminierungserfahrungen und zum anderen auch den Zusammenhang von Aufklärungsunterricht in der Schule und der Akzeptanz sexueller Vielfalt. Zuletzt werden die Handlungsmöglichkeiten der Schule herausgearbeitet, die sich aus den vorangegangenen Beobachtungen ergeben und die Frage beantwortet, weshalb gerade die Vielfalt von Familienformen und vor allem die "Regenbogenfamilie" die Schule vor Herausforderungen stellt und offen thematisiert werden muss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche Grundlage

3. Die Vielfalt der „Regenbogenfamilie“

4. Ambivalente Positionen zu gleichgeschlechtlicher Elternschaft

5. Erfahrungen in der Institution Schule

a. Diskriminierungserfahrungen

b. Aufklärungsunterricht

6. Handlungsmöglichkeiten in der Institution Schule

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Anforderungen die zunehmende familiäre Vielfalt, insbesondere durch „Regenbogenfamilien“, an gesellschaftliche Institutionen und primär an die Schule stellt. Ziel ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Diskurse und die konkreten Erfahrungen betroffener Kinder zu analysieren, um daraus notwendige Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und die Schulentwicklung abzuleiten.

  • Rechtliche Entwicklung und Gleichstellung homosexueller Paare in Deutschland.
  • Vielfalt innerhalb des Begriffs „Regenbogenfamilie“ und deren Konfliktpotential.
  • Kritische Positionen zur gleichgeschlechtlichen Elternschaft und deren wissenschaftliche Einordnung.
  • Erfahrungen von Kindern in der Schule hinsichtlich Diskriminierung und Mobbing.
  • Die Rolle des Aufklärungsunterrichts und der Lehrkräfte bei der Förderung von Toleranz.

Auszug aus dem Buch

3.Ambivalente Positionen zu gleichgeschlechtlicher Elternschaft

Bevor die einzelnen Positionen und Forschungsergebnisse, die sich kritisch mit dem Thema Regenbogenfamilie auseinandersetzen, angeführt werden, soll zunächst einmal der Ursprung für die negative Kritik gesucht werden.

Der Familientherapeut Jasper Juul bezeichnet eine Regenbogenfamilie überspitzt als „Frontalangriff auf das Adam-und-Eva-Prinzip“19. Damit verdeutlicht er, dass in unserer Gesellschaft die „klassische Hetero-Konstellation eine Konstante“20 darstellt und dies vermutlich auch in Zukunft so sein wird. Auf diese Konstante stützen sich die Politik, unsere Weltanschauung und vor allem auch die Religion. Und darin liegt nach Juul auch der Aspekt, an dem sich die meisten Kritiker stoßen. Die Kritik beruhe vor allem auf der Angst, dass eine gut funktionierende Regenbogenfamilie zeigen könne, dass es für Kinder nicht zwingend notwendig ist, Vater und Mutter zu haben.

Eine der Kernfragen in der Auseinandersetzung mit Regenbogenfamilien, ist deshalb die nach dem Recht des Kindes auf einen Vater und eine Mutter und auf dieser Einstellung beruht auch ein Großteil der Kritiken, die im Zusammenhang mit Regenbogenfamilien geäußert werden.22

Begründet wird dies durch die Annahme, dass die Rollen Mutter und Vater angeblich jeweils „spezifische Funktionen [erfüllen] und […] eine besondere Bedeutung für die Entwicklung des Kindes“23 innehaben, weil sowohl Vater, als auch Mutter sich auf Grund ihres Geschlechts durch bestimmte Verhaltensweisen auszeichnen. Diese Einstellung ist allerdings an ein traditionelles Rollenbild der „Zweigeschlechtlichkeit“24 gebunden.25

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz des Themas Regenbogenfamilie dar und begründet das Forschungsinteresse am schulischen Kontext als sozialen Raum.

2. Rechtliche Grundlage: Dieses Kapitel skizziert die historische und aktuelle Gesetzeslage zur Gleichstellung homosexueller Eltern in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf Adoptionsrechte.

3. Die Vielfalt der „Regenbogenfamilie“: Hier werden die verschiedenen Modelle und Strukturen innerhalb von Regenbogenfamilien erläutert und deren potentielle Konfliktfelder diskutiert.

4. Ambivalente Positionen zu gleichgeschlechtlicher Elternschaft: Dieses Kapitel beleuchtet die kritischen gesellschaftlichen Stimmen gegenüber Regenbogenfamilien und setzt diese in den Kontext traditioneller Rollenbilder.

5. Erfahrungen in der Institution Schule: Hier wird der schulische Alltag von Kindern aus Regenbogenfamilien mit Blick auf Diskriminierung und das Potential des Aufklärungsunterrichts untersucht.

6. Handlungsmöglichkeiten in der Institution Schule: Das Kapitel leitet konkrete pädagogische Strategien ab, wie Lehrkräfte Diskriminierung begegnen und ein tolerantes Schulklima fördern können.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass gesellschaftliche Vorurteile der Hauptgrund für die Belastung von Regenbogenfamilien sind und fordert eine stärkere Repräsentation durch Öffentlichkeitsarbeit und Schule.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Referenzen.

Schlüsselwörter

Regenbogenfamilie, Schule, Gleichgeschlechtliche Elternschaft, Diskriminierung, Aufklärungsunterricht, Toleranz, Familienvielfalt, Mobbing, Rollenmodelle, Rechtliche Gleichstellung, Identitätsentwicklung, Schulische Inklusion, Homophobie, Gesellschaftliche Akzeptanz, Diversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und die Lebensrealität von Regenbogenfamilien im schulischen Kontext sowie die damit verbundene gesellschaftliche Debatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen rechtliche Aspekte, die Vielfalt der Familienmodelle, gesellschaftliche Vorurteile sowie die pädagogische Verantwortung der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Institutionen wie die Schule durch gezielte Bildungsarbeit und tolerante Haltungen zur Normalisierung familiärer Vielfalt beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Forschungsergebnisse, Studien (wie das LBS-Kinderbarometer) und rechtliche Vorgaben vergleicht und synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert rechtliche Rahmenbedingungen, die Formenvielfalt von Regenbogenfamilien, die Kritik an ihnen, die Diskriminierungssituation von Kindern in Schulen und Strategien für Lehrkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Regenbogenfamilie, Schule, Diskriminierung, sexuelle Vielfalt, Gleichstellung und pädagogische Handlungskompetenz.

Wie unterscheidet sich die rechtliche Lage heute im Vergleich zur Vergangenheit?

Die Arbeit zeigt auf, dass sich die rechtlichen Bedingungen in den letzten 25 Jahren durch Schritte wie die Stiefkindadoption und schließlich die Ehe für alle deutlich zugunsten von Homosexuellen verbessert haben.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Bekämpfung von Mobbing?

Die Schule wird als wichtiger Ort identifiziert, der durch einen inklusiven Lehrplan und engagierte Lehrkräfte Vorurteile abbauen und Schutzräume für betroffene Kinder schaffen kann.

Gibt es bei Kindern aus Regenbogenfamilien gehäuft Entwicklungsstörungen?

Die Forschung zeigt, dass keine signifikanten Unterschiede in der psychischen Entwicklung oder Schulleistung zu Kindern aus heterosexuellen Familien bestehen; etwaige Probleme resultieren primär aus externer Diskriminierung.

Warum ist Öffentlichkeitsarbeit laut der Autorin so wichtig?

Öffentlichkeitsarbeit ist entscheidend, um Regenbogenfamilien aus der gesellschaftlichen Nische zu holen und sie als normales, gleichwertiges Familienmodell zu etablieren, wodurch Diskriminierung entgegengewirkt wird.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Regenbogenfamilien. Die Vielfalt von Familienkonstellationen und die Anforderungen für die Institution Schule
Note
1,0
Autor
Kim Eileen Beckmannn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V901897
ISBN (eBook)
9783346241085
ISBN (Buch)
9783346241092
Sprache
Deutsch
Schlagworte
regenbogenfamilien vielfalt familienkonstellationen anforderungen institution schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kim Eileen Beckmannn (Autor:in), 2018, Regenbogenfamilien. Die Vielfalt von Familienkonstellationen und die Anforderungen für die Institution Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/901897
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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