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Der Heimatbegriff im 21. Jahrhundert. Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung

Titel: Der Heimatbegriff im 21. Jahrhundert. Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung

Akademische Arbeit , 2020 , 10 Seiten , Note: 1

Autor:in: Friedemann Bauknecht (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist "Heimat" und was ist für mich "Heimat"? Obwohl der Begriff "Heimat" in verschiedensten Kontexten auftaucht und vielfältig genutzt wird, scheint es schwierig zu benennen, was "Heimat" bedeutet.

Während manch einer den Geburtsort als seine Heimat bezeichnet, verbinden andere eine bestimmte Landschaft, wie die Ostsee oder den Schwarzwald, oder gewisse Bräuche und Feste, wie den Kölner Karneval, oder das bekannte Schützenfest aus der Kindheit, mit Heimat. Andererseits wird Heimat aus einer Makroperspektive gerne auch mit einem Land oder Nation gleichgesetzt und beispielsweise Deutschland oder Frankreich als Vaterland und damit als "Heimat" tituliert. Da jedoch aufgrund der immer stärkeren Globalisierung, auch eine verstärkte kulturelle Vermischung stattfindet und damit einhergehend Fragen nach der Zugehörigkeit und Heimat nicht immer mit der Kindheit und Geburtsort gleichgesetzt werden, stellt sich wieder vermehrt die Frage nach dem Heimatbegriff und seinen Grenzen in der heutigen Zeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Geschichtliche Entwicklungen des Begriffsverständnisses

2.2 Heimat Heute – Begriffsannäherung

2.2.1 Fragestellungen

2.2.2 Begriffsverständnis

2.2.3 Methodologische Fundierung

3. Ergebnisse

3.1 Kritik

3.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Transformation und Dynamik des Heimatbegriffs im 21. Jahrhundert vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche wie Globalisierung, Migration und Individualisierung. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich das Verständnis von Heimat von einer statischen, ortsgebundenen Identitätskategorie hin zu einem flexiblen, subjektiven Konstrukt – oft als „Beheimatung“ bezeichnet – gewandelt hat.

  • Geschichtliche Kontextualisierung des Heimatbegriffs (Romantik bis 68er-Bewegung)
  • Einfluss von Globalisierung und Mobilität auf Zugehörigkeitsgefühle
  • Rolle des Heimatbegriffs in populistischen Diskursen
  • Wandel von traditionellen Identitätsräumen zu individuellen Konstrukten
  • Methodische Ansätze in der kulturwissenschaftlichen Heimatforschung

Auszug aus dem Buch

2.1 Geschichtliche Entwicklungen des Begriffsverständnisses

Die geschichtliche Betrachtung des Heimatbegriffs zeigt auf, dass sich das Konzept von Heimat im Laufe der Zeit und gesellschaftlichen Entwicklungen stark verändert hat. Exemplarisch dafür stehen die Romantik, die Zeit des Kolonialismus und Nationalsozialismus und die 60er/70er Jahre, die folgend kurz skizziert werden sollen.

Auch wenn die Romantik oft als Geburtsstätte eines emotional aufgeladenen Heimat-Begriffs gilt, der die Natur und das Ländliche im Allgemeinen glorifizierte, ist der Begriff wesentlich früher zu verorten, wie die etymologischen Überlieferungen zeigen und den Begriff auf die Gotik mit dem Wort „haims“, übersetzt „Dorf“, zurückführen lassen.6 Neben der Naturverbundenheit und irdischen Ortsbindung, stellte Heimat in der Romantik auch eine transzendente Verbindung zum Imaginären, Überirdischen dar, der vor allem im religiösen Kontext der Pilgerwanderungen gebraucht wurde, und somit schon damals mehrdeutig genutzt wurde.7

Während die Heimatbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Ziel hatte, sich gegen eine Industrialisierung und Modernisierung zu stellen und die Zerstörung der Landschaft verhindern wollte, wurde Heimat in der Zeit der Weimarer Republik und vor allem des Nationalsozialismus stark idealisiert und als Wunschvorstellung weitergeführt. Gerade politisch, wurde mit der „Blut und Boden Ideologie“ der NSDAP versucht Heimat als Imperialismus-Instrument zu nutzen und das Eigene („Das Volk“), vom Fremden zu distinguieren.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Vielschichtigkeit des Heimatbegriffs ein und begründet die Notwendigkeit einer Untersuchung angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Veränderungen wie Globalisierung und Migration.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die historischen Entwicklungen des Begriffs sowie die aktuelle, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema unter Einbeziehung soziologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektiven.

2.1 Geschichtliche Entwicklungen des Begriffsverständnisses: Dieses Unterkapitel skizziert die historische Genese des Begriffs von der etymologischen Herkunft über die Romantik und den Nationalsozialismus bis hin zur Nachkriegszeit.

2.2 Heimat Heute – Begriffsannäherung: Hier wird der theoretische Diskurs über das moderne Heimatverständnis im 21. Jahrhundert beleuchtet, welches stärker durch Mobilität und Individualisierung geprägt ist.

2.2.1 Fragestellungen: Dieses Kapitel erläutert, wie sich die Forschungsfragen unter dem Einfluss von Migration und Identitätssuche im modernen Kontext verändert haben.

2.2.2 Begriffsverständnis: Dieses Unterkapitel diskutiert Ansätze, die Heimat als individuelles Interpretament und weniger als festen, ortsgebundenen Begriff definieren.

2.2.3 Methodologische Fundierung: Hier wird die methodische Basis der herangezogenen Literatur, primär theoretisch verortet, kritisch hinterfragt.

3. Ergebnisse: Das Ergebniskapitel fasst zusammen, dass Heimat heute eher als selbstbestimmter Prozess der „Beheimatung“ denn als starre Kategorie verstanden wird.

3.1 Kritik: Dieser Abschnitt reflektiert die Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Forschung und hinterfragt die Konsistenz des „neuen“ Heimatbegriffs.

3.2 Ausblick: Der Ausblick identifiziert neue Forschungspotenziale, insbesondere im Bereich der Gender Studies sowie der ökologischen Nachhaltigkeitsbewegungen.

Schlüsselwörter

Heimat, Beheimatung, Kulturwissenschaft, Identität, Globalisierung, Migration, Spätmoderne, Territorialität, Heimatforschung, Diskursanalyse, Sozialer Raum, Posttraditionale Gesellschaft, Zugehörigkeit, Identitätsstiftung, Heimatbegriff

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die kulturwissenschaftliche Untersuchung des Heimatbegriffs im 21. Jahrhundert und dessen Wandel unter aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Begriffs, der Bedeutung von Globalisierung und Migration für das Heimatgefühl sowie der Debatte um eine „neue“ Definition von Heimat.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Transformation des Heimatkonzepts von einer statischen, geografischen Verortung zu einem dynamischen, subjektiven Konstrukt (Beheimatung) darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Diskursanalyse, um Konzepte hinter dem Heimatbegriff in der aktuellen kulturwissenschaftlichen Fachliteratur zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst die historische Genese (Romantik bis 68er) und analysiert anschließend die heutige Begriffsannäherung unter Berücksichtigung soziologischer und theologischer Sichtweisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Heimat, Beheimatung, Identität, Globalisierung, Migration und Diskursanalyse.

Inwiefern unterscheidet sich das moderne Heimatverständnis vom historischen?

Während früher der Geburtsort oder die Region als konstitutiv galten, wird Heimat heute als individueller, flexibler Prozess der Identitätsstiftung begriffen, der nicht zwingend an einen festen Ort gebunden ist.

Welchen Einfluss hat die „Beheimatung“ auf die moderne Forschung?

Der Begriff „Beheimatung“ verdeutlicht den Wechsel hin zu einer aktiven, reflektierten Definition von Zugehörigkeit durch das Subjekt, was ein zentrales Thema aktueller Heimatstudien darstellt.

Welche Rolle spielen politische Strömungen in dieser Arbeit?

Die Arbeit greift auf, dass der Heimatbegriff auch von nationalistischen Bewegungen als Instrument zur Abgrenzung vom „Fremden“ instrumentalisiert wird.

Was schlägt der Autor für zukünftige Forschungen vor?

Es wird angeregt, das Thema stärker unter den Aspekten der Gender Studies sowie in Verbindung mit neuen ökologischen Bewegungen wie „Fridays for Future“ zu betrachten.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Heimatbegriff im 21. Jahrhundert. Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung
Hochschule
Universität Regensburg  (Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur)
Note
1
Autor
Friedemann Bauknecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
10
Katalognummer
V901418
ISBN (eBook)
9783346208026
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heimat Kultur Identität Forschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Friedemann Bauknecht (Autor:in), 2020, Der Heimatbegriff im 21. Jahrhundert. Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/901418
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Leseprobe aus  10  Seiten
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