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Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen. Werden sie in Gebrauchs- und Lernergrammatiken korrekt wiedergegeben?

Titel: Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen. Werden sie in Gebrauchs- und Lernergrammatiken korrekt wiedergegeben?

Hausarbeit , 2019 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Konrad Altmann (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Werden die Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen in Gebrauchs- und Lernergrammatiken richtig wiedergegeben?

Zunächst werden mehrere zusammenfassende und eine Übersicht bietende Gebrauchs- und Lernergrammatiken in Bezug auf die Gebrauchsbedingungen des werden-Futurs untersucht und Inhalte aus diesen Grammatiken zusammengestellt. Im Anschluss wird mithilfe wissenschaftlicher Literatur versucht, eine gewisse linguistische Ansicht zu besagten Bedingungen dieser Art des Futurs herauszuarbeiten. Danach soll diese Ansicht mit den Inhalten der anfangs analysierten Grammatiken verglichen werden. Daraus lässt sich dann ein Fazit schließen, durch welches deutlich werden soll, ob die untersuchten Grammatiken die Gebrauchsbedingungen eines werden-Futurs im Deutschen korrekt wiedergeben. Anhand dessen kann auch der auf die Fragestellung dieser Hausarbeit bezogene sprachwissenschaftliche Anspruch dieser Grammatiken festgestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Inhalte verschiedener Gebrauchs- und Lerner-grammatiken in Bezug auf die Gebrauchsbedingungen des werden-Futurs

1.1 Zwei exemplarische Kurzgrammatiken

1.2 Duden. Die Grammatik

1.3 Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht

2. Eine sprachwissenschaftliche Betrachtung der Thematik

2.1 Futur als Tempusform?

2.2 Gebrauchsvarianten von werden + Infinitiv

2.3 Verhältnis zum futurischen Präsens

2.4 Der Unterschied zwischen dem spontanen und dem gewählten Aus- druck von Zukünftigem

3. Abgleich der Grammatiken mit der Forschungsmeinung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen in gängigen Gebrauchs- und Lernergrammatiken korrekt und umfassend dargestellt werden, indem sie diese mit dem aktuellen linguistischen Forschungsstand abgleicht.

  • Analyse der Darstellung des werden-Futurs in ausgewählten Grammatiken
  • Gegenüberstellung von grammatischen Regelwerken und wissenschaftlicher Literatur
  • Diskussion des werden-Futurs als Tempusform versus Ausdruck von Modalität
  • Vergleich von spontanem Sprachgebrauch und gewählter Ausdrucksweise
  • Bewertung der Eignung verschiedener Grammatiktypen für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse

Auszug aus dem Buch

2.4 Der Unterschied zwischen dem spontanen und dem gewählten Aus- druck von Zukünftigem

Nach Vater (31994: 75) „muß wohl […] zwischen spontanem und angelerntem bzw. gewähltem Sprachgebrauch unterschieden werden.“ Genauer gesagt stellt sich der Umstand so dar, dass bei spontaner Nutzung das zukunftsbezogene Präsens bevorzugt wird. Versucht ein Sprecher allerdings, sich „korrekter“ auszudrücken und achtet mehr auf seine Sprachwahl, dann geht die Verwendungstendenz in Richtung des zukunftsbezogenen werden-Futurs (vgl. Vater 31994: 75). Bei letzterem Fall handelt es sich um den „gewählten, bewußt nach dem Schulunterricht modellierten Gebrauch“ (Vater 31994: 75). In diesem Zusammenhang wird von Vater (31994: 75) der Wetterbericht im Fernsehen genannt, bei dem man feststellen kann, dass der Sprecher anfangs versucht, sich besonders korrekt auszudrücken und für seine Wettervorhersagen das zukunftsbezogene werden-Futur nutzt. Beim Fortschreiten des Wetterberichts kann der Sprecher aber in spontansprachlichere Muster verfallen und zum zukunftsbezogenen Präsens wechseln (vgl. Vater 31994: 75).

Diesen Überlegungen entsprechend ist es auch so, dass nach Hacke (2009: 25) im Allgemeinen „in Situationen, in welchen Probanden von der Aufzeichnung ihres Gesprächs wussten, werden + Infinitiv öfter verwendet wird, als es unter normalen Umständen wohl der Fall wäre“. Hacke führt in diesem Zusammenhang beispielsweise Itayama (1993)12 an. Bei Hacke (2009: 25) lässt sich in Bezug auf solche Phänomene ebenfalls wie bei Vater (31994: 75) der Gedanke finden, dass so etwas oft auf den Schulunterricht zurückgeführt wird. Dort soll den Lernenden beigebracht werden, dass werden + Infinitiv genutzt wird, um Zukünftiges auszudrücken (vgl. Hacke 2009: 25). Andere Optionen dafür werden anscheinend außen vor gelassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Inhalte verschiedener Gebrauchs- und Lerner-grammatiken in Bezug auf die Gebrauchsbedingungen des werden-Futurs: Untersuchung der Darstellung des werden-Futurs in zwei Kurzgrammatiken, dem Duden und einer speziellen Lernergrammatik.

2. Eine sprachwissenschaftliche Betrachtung der Thematik: Vertiefte Auseinandersetzung mit der Einordnung des Futurs als Tempus oder Modus sowie Analyse der verschiedenen Gebrauchsvarianten und Abgrenzung zum Präsens.

3. Abgleich der Grammatiken mit der Forschungsmeinung: Evaluierung der in den analysierten Grammatiken vermittelten Informationen anhand der sprachwissenschaftlichen Diskussion.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Korrektheit und Breite der untersuchten Grammatiken und Empfehlungen für verschiedene Nutzertypen.

Schlüsselwörter

werden-Futur, Gebrauchsgrammatik, Lernergrammatik, Tempus, Modalität, Sprachwissenschaft, Zukunftsbezug, Präsens, Sprachgebrauch, Linguistik, Modalverb, Forschungsstand, Deutsch als Fremdsprache, Stilistik, Sprachvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie präzise und umfassend verschiedene Gebrauchs- und Lernergrammatiken die Bedingungen für die Verwendung des werden-Futurs im Deutschen darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Einordnung des Futurs in das Tempussystem des Deutschen, die Unterscheidung zwischen temporalen und modalen Lesarten sowie der Einfluss des Sprachunterrichts auf die Sprachproduktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu erforschen, ob Grammatiken ihre theoretischen und praktischen Angaben zum werden-Futur korrekt und im Einklang mit aktuellen linguistischen Erkenntnissen wiedergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine vergleichende Analyse durch, bei der sie Inhalte ausgewählter Grammatiken extrahiert und diese mit wissenschaftlicher Fachliteratur sowie eigenen Überlegungen zum Sprachgebrauch abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Grammatiken, eine fundierte linguistische Diskussion der Konstruktion „werden + Infinitiv“ und einen kritischen Vergleich dieser beiden Bereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind werden-Futur, Modalität, Tempus, Gebrauchsgrammatik, Linguistik und der Vergleich zwischen temporaler und modaler Bedeutung.

Warum wird das werden-Futur in der Forschung oft als "Modalität" diskutiert?

Da viele Aussagen über die Zukunft nicht mit Sicherheit getroffen werden können, argumentieren Linguisten, dass das Futur häufig weniger eine Zeitform als vielmehr einen Ausdruck von Vermutung oder Unsicherheit darstellt.

Wie unterscheidet sich der spontane vom gewählten Sprachgebrauch bei Zukunftsbezug?

Spontan wird oft das Präsens bevorzugt, während Sprecher, die sich "korrekt" ausdrücken wollen oder den Schulunterricht im Bewusstsein haben, verstärkt zum werden-Futur greifen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen. Werden sie in Gebrauchs- und Lernergrammatiken korrekt wiedergegeben?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft)
Veranstaltung
Linguistische Texttheorie: Referenz
Note
3,0
Autor
Konrad Altmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V900966
ISBN (eBook)
9783346191380
ISBN (Buch)
9783346191397
Sprache
Deutsch
Schlagworte
werden Futur werden-Futur Lernergrammatik Gebrauchsgrammatik Duden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Konrad Altmann (Autor:in), 2019, Gebrauchsvarianten des werden-Futurs im Deutschen. Werden sie in Gebrauchs- und Lernergrammatiken korrekt wiedergegeben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/900966
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Leseprobe aus  22  Seiten
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