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Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der RFID-Technologie im Handel

Titel: Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der RFID-Technologie im Handel

Seminararbeit , 2007 , 25 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Jennifer Hage (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Automatische Identifikationssysteme (Auto-ID) werden heutzutage in vielen Bereichen wie z.B. in der Beschaffungs- und Distributionslogistik, in Produktionsbetrieben und im Handel eingesetzt. Mit diesen Systemen sollen Informationen gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Besonders verbreitet sind die sehr preisgünstigen Barcode-Etiketten. Allerdings lassen sich mit Barcodes Probleme wie Lagerbestandsabweichungen, Diebstahl und Rückrufaktionen von Produkten nicht vollständig lösen. Mit RFID-Systemen hingegen lassen sich alle Lagerbewegungen von entsprechend identifizierbaren Produkten in Echtzeit im Lagerverwaltungssystem abbilden. Die Übertragung der Daten zwischen dem Datenträger und dem Lesegerät erfolgt kontaktlos, wodurch Umgebungseinflüsse wie Feuchtigkeit, Staub, Öl und Schmutz bei dieser Technologie kein Problem darstellen. RFID findet heute schon verbreitet Anwendung bei Zutrittskontrollen, bei Skipässen oder zur Tieridentifikation. Im Han-del steht die Entwicklung und Verbreitung noch am Anfang, da hier der flächendeckende Einsatz besonders schwierig ist, weil die Technik von Lieferanten und Anbietern aufeinander abgestimmt bzw. eine durchgängige Standardisierung erfolgen muss um die Optimierungspotenziale ausschöpfen zu können. Dieses Standardisierungsproblem ist zum Teil wegen der noch vorherrschenden Zweifel an der Technologie nur schwer zu überwinden. Aber „trotz aller Hindernisse halten viele Industriebeobachter die RFID-Technik für die nächste große Welle, auf der die Rationalisierungsbemühungen der Industrie reiten werden.“
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von RFID im Handel. In den nächsten Kapiteln möchte ich nach den Begriffserklärungen zuerst die Einsatzmöglichkeiten und danach die Grenzen und Risiken des Einsatzes der RFID-Technik im Handel darstellen. Im letzten Kapitel fasse ich die Ergebnisse schließlich zusammen. Radio Frequency Identification (RFID) übersetzt man ins Deutsche als Identifizierung mit Hilfe von Hochfrequenz, was bedeutet, dass die Technik es ermöglicht Daten per Funk zu übertragen. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die zur Kennzeichnung von Gegenständen, Tieren und Personen verwendet wird. Ein großer Vorteil dieser Technologie ist, dass sie die Möglichkeit bietet Daten lesen zu können, ohne diese Daten berühren oder direkt sehen zu müssen.

Leseprobe


Struktur der Seminararbeit

1 Einleitung

2 RFID-Technik

2.1 Begriffserklärung RFID

2.2 Bestandteile eines RFID-Systems

2.2.1 Erklärung von Transponder und Lesegerät

2.2.2 Elektronischer Produktcode

2.3 Einsatzmöglichkeiten und Ziele des Einsatzes

3 Handel

3.1 Begriffserklärung Handelsbetrieb

3.2 Funktioneller und institutioneller Handel

3.3 Klassifizierung der Handelsunternehmen

4 Einsatzmöglichkeiten von RFID im Handelsbetrieb

4.1 Chancen von RFID

4.2 Einsatz auf Palettenebene

4.3 Einsatz auf Kartonageebene

4.4 Einsatz auf Artikelebene

5 Grenzen und Risiken des Einsatzes von RFID

5.1 Kosten der RFID-Systeme

5.2 Technische Hindernisse

5.3 Unzureichende Standardisierung der Systeme

5.4 Datenschutzrechtliche Bedenken gegenüber RFID

5.5 Fehlende Erfahrung des Handels im Umgang mit der RFID-Technik

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale sowie die gegenwärtigen Herausforderungen beim Einsatz der RFID-Technologie im Einzelhandel. Dabei wird analysiert, wie durch den Einsatz von Funktechnologie die Effizienz in der Logistik gesteigert und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimiert werden können, während gleichzeitig die bestehenden Barrieren für eine flächendeckende Implementierung beleuchtet werden.

  • Technologische Grundlagen der RFID-Systeme (Transponder und EPC)
  • Einsatzszenarien in Handelsbetrieben auf Paletten-, Kartonage- und Artikelebene
  • Analyse der Kosteneffizienz und technischer Hindernisse bei der Implementierung
  • Bewertung datenschutzrechtlicher Aspekte und Bedenken
  • Untersuchung von Rationalisierungspotenzialen durch Echtzeit-Transparenz

Auszug aus dem Buch

4.2 Einsatz auf Palettenebene

Ein Großteil der Ware, die in einem Einzelhandelsbetrieb angeliefert wird, wird auf Paletten transportiert. Diese Paletten sind normalerweise mit Barcodes versehen und werden beim Verlassen des Lagers des Herstellers manuell gescannt. Vom Hersteller aus gelangen sie zunächst in die einzelnen Distributionszentren der Handelsunternehmen. Dort gibt es häufig wieder Lagermitarbeiter, die jede einzelne Palette manuell scannen. Danach werden die Paletten eingelagert, meistens in Hochregallager, wo sie bis zur weiteren Kommissionierung bereitstehen. Dies bedeutet mehrere Arbeitsschritte für die Mitarbeiter im Lager, da die Palette mit dem Transportgerät zu dem für sie vorgesehenen Lagerplatz transportiert werden muss, dort abgeladen und bei späterem Gebrauch wieder ausgelagert werden muss. Im Distributionszentrum werden die Paletten neu gepackt um sie als gemischte Paletten an die einzelnen Filialen zu schicken. Die Paletten bekommen einen neuen Barcode, der oftmals jeweils beim Verlassen des Distributionszentrums und beim Eintreffen in der Filiale manuell von einem Mitarbeiter eingescannt wird.

Werden am Anfang der Prozesskette RFID-Transponder an den Paletten angebracht, werden viele Arbeitsschritte erleichtert oder fallen weg und man kann viel Arbeitszeit einsparen und an anderer Stelle verwenden. Die jeweiligen Warenein- und -ausgänge werden auch mit Lesegeräten ausgestattet. So werden beim Verlassen des Lagers des Herstellers und beim Eintreffen in der Distributionszentren die Paletten automatisch beim Vorbeiführen an den Lesegeräten erfasst und erkannt. Dadurch kann zeitgleich festgestellt werden, ob die richtigen Paletten verladen werden. Im Distributionszentrum des Einzelhändlers kann bei Eintreffen der Ladung in Echtzeit ermittelt werden, welcher freie Palettenplatz im Hochregallager für diese Palette optimal ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung im Bereich der Warenidentifikation und Einführung in die Thematik der RFID-Technologie als mögliche Lösung.

2 RFID-Technik: Erläuterung der technologischen Funktionsweise, der Bestandteile sowie der Zielsetzungen und Einsatzgebiete von RFID.

3 Handel: Definition und Klassifizierung des Handels sowie Einordnung der Bedeutung des Sektors für die RFID-Anwendung.

4 Einsatzmöglichkeiten von RFID im Handelsbetrieb: Detaillierte Betrachtung der Chancen und der spezifischen Anwendungsszenarien auf Paletten-, Kartonage- und Artikelebene.

5 Grenzen und Risiken des Einsatzes von RFID: Kritische Auseinandersetzung mit den Hemmnissen, insbesondere Kosten, technischer Komplexität, Standardisierung und Datenschutz.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Seminararbeit mit einem Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung und die Ablösung bestehender Systeme.

Schlüsselwörter

RFID, Handel, Logistik, Warenfluss, Transponder, Electronic Product Code, EPC, Bestandsmanagement, Standardisierung, Datenschutz, Lieferkette, Rationalisierung, Artikelebene, Einzelhandel, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) bei ihrem Einsatz im Handel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen, die verschiedenen Ebenen der Implementierung (Palette, Karton, Artikel) sowie die wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen der RFID-Technologie für Handelsbetriebe darzulegen und aufzuzeigen, warum eine flächendeckende Einführung trotz Rationalisierungspotenzialen bisher nur langsam voranschreitet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Praxisbeispielen, wie etwa der Metro Group oder der Rewe Group.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Beschreibung der Technik, eine Einordnung in den Handel, eine Analyse der Anwendungsmöglichkeiten und eine kritische Auseinandersetzung mit Risiken wie Kosten und Datenschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören RFID, Supply Chain, Bestandsmanagement, EPC, Standardisierung und Prozessoptimierung.

Warum ist die Implementierung auf Artikelebene aktuell noch so schwierig?

Auf Artikelebene stehen aktuell noch hohe Stückkosten der Transponder im Verhältnis zum Artikelwert, technische Probleme durch Materialeinflüsse sowie datenschutzrechtliche Bedenken im Weg.

Welchen Einfluss haben Metalle und Flüssigkeiten auf RFID?

Diese Materialien führen zu Störsignalen bei der Datenerfassung, was das reibungslose Auslesen der Transponder erschwert.

Was bedeutet das „Flag Tag“-Konzept?

Es handelt sich um eine spezielle Etikettenform, bei der der Transponder in einer abstehenden Flagge untergebracht ist, um einen Luftspalt zum Objekt zu erzeugen und so die Lesbarkeit bei problematischen Oberflächen zu verbessern.

Welche Rolle spielen die Datenmengen bei RFID?

Durch die kontinuierliche Erfassung in Echtzeit entstehen sehr hohe Datenmengen, die eine entsprechende IT-Infrastruktur zur Verarbeitung und Auswertung erfordern.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der RFID-Technologie im Handel
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Produktions- und Logistikmanagement
Note
2.0
Autor
Jennifer Hage (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
25
Katalognummer
V89777
ISBN (eBook)
9783638039208
ISBN (Buch)
9783638935968
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einsatzmöglichkeiten RFID-Technologie Handel Produktions- Logistikmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Hage (Autor:in), 2007, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen der RFID-Technologie im Handel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/89777
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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