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Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich

Eine ereignisbasierte Erhebung

Titel: Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich

Bachelorarbeit , 2007 , 40 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: Bachelor of Science in Psychology Claudio Stricker (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Belastende Ereignisse werden aufgrund einer ereignisbasierten Erhebung in Tagebuchform untersucht. Vierzig Probanden einer öffentlichen Verwaltung berichten insgesamt 584 Ereignisse in einem Zeitraum von 3 mal 7 Tagen

Mit dem Fokus auf soziale Stressoren gerichtet, wird ein Kategoriensystem entwickelt, welches einen Vergleich zwischen Arbeits- und Privatleben ermöglicht. Bei der Untersuchung der Häufigkeiten werden Ergebnisse aus anderen Studien bestätigt. Beim Vergleich von sozialen Stressoren bei der Arbeit und im Privaten werden Unterschiede bezüglich der Kategorien ersichtlich, welche auf verschiedene Belastungsmuster der beiden Lebensbereiche hindeuten.

Im Vergleich verschiedener Berufsgruppen sind keine Unterschiede bei den sozialen Stressoren auszumachen. Zusammenhänge der beiden Skalen soziale Stressoren sowie Selbstwert und dem Anteil sozialer Stressoren werden nicht gefunden und stützen damit die Auffassung, dass einzelne Ereignisse nicht immer repräsentativ sind für längerdauernde Bedingungen, wie sie in Skalen erfasst werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich: Eine ereignisbasierte Erhebung

Untersuchungsfragen und Hypothesen

Methode

Stichprobenbeschreibung

Instrumente

Design

Durchführung

Resultate

Häufigkeit und Inhalt der Stressoren

Arbeitsbezogene Ereignisse

Private Ereignisse

Nicht eindeutig Arbeit oder Privates

Vergleich Anzahl und Häufigkeit sozialer Stressoren bei der Arbeit und Privat

Vergleich Personen mit und ohne Führungsfunktion

Soziale Stressorskala und soziale Stressoren im Bereich Arbeit (Hypothesen 1a-1b).

Selbstwert und soziale Stressoren (Hypothese 2).

Diskussion

Inhalt und Häufigkeiten

Soziale Stressoren im Vergleich.

Soziale Stressoren in Abhängigkeit der Funktion.

Soziale Stressorskala und soziale Stressoren im Bereich Arbeit.

Selbstwert und soziale Stressoren.

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel der Bachelorarbeit ist die Analyse und der Vergleich von auftretenden sozialen Stressoren im Arbeits- und Privatleben sowie deren Zusammenhänge mit Persönlichkeitsmerkmalen mittels einer ereignisbasierten Erhebung.

  • Ereignisbasierte Erfassung täglicher Belastungen
  • Vergleich sozialer Stressoren im Arbeits- und Privatbereich
  • Analyse des Einflusses von Führungsfunktionen auf Stresserleben
  • Überprüfung des Zusammenhangs zwischen ereignisbasierten Stressdaten und Skalenwerten
  • Untersuchung der Rolle des Selbstwerts als Ressource bei Stress

Auszug aus dem Buch

Soziale Stressoren bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich: Eine ereignisbasierte Erhebung

Berichte über Stress im alltäglichen Leben werden von einem zunehmenden Anteil der Bevölkerung geäussert. Mehrheitlich sind damit Belastungen bei der Arbeit gemeint, welche einen Einfluss auf unser Wohlbefinden (Warr, 1999) und langfristig auch auf die Gesundheit (Siegrist, 2002) haben können. Andererseits werden auch zunehmend Stressoren im Privatleben und an deren Schnittpunkt zur Arbeit (Grebner, Elfering, Semmer, Kaiser-Probst, & Schlapbach, 2004) in die Untersuchungen miteinbezogen. Ganz allgemein wird Stress zu einem zunehmend bedeutsamen Befindens- und Kostenfaktor im Arbeits- und Privatleben und deshalb auch immer mehr Gegenstand von Untersuchungen.

Soziale Stressoren können sowohl häufig auftretende kleine alltägliche Ärgernisse, wie auch seltenere, bedeutende zwischenmenschliche Probleme sein (Grebner, Elfering, & Semmer, 2006, zitiert nach Emch & Galliker, 2006). Damit kommt ihnen eine ganz besondere Bedeutung zu. Einerseits stellen sie einen erheblichen Anteil an der Gesamtzahl erlebter Stressoren (vgl. dazu Kaiser-Probst & Schlapbach, 2000; Grebner et al., 2004), andererseits untergraben soziale Stressoren wichtige Ressourcen, wie die soziale Unterstützung, welche für ein adäquates Coping ausschlaggebend sind. Somit begünstigen sie die Entstehung neuer Situationen, welche als belastend empfunden werden. Nicht zuletzt deshalb spielen sie in der heutigen Arbeitswelt mit vielen zwischenmenschlichen Interaktionen eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Um ein ganzheitliches Bild vom Stresserleben im Alltag zu erheben und damit auch Einflüsse verschiedenster Tätigkeiten im Tagesverlauf untersuchen zu können, ist es entscheidend die Erhebung der Stressoren nicht auf den Arbeitstag zu beschränken. Sondern kontinuierlich und über mehrere Tage hinweg eine zeitnahe Dokumentation aller Aktivitäten zu gewährleisten. Dies ist mit dem Selbstbeobachtungsinstrument COMES (Computergestütztes Erfassungs-System, [Reicherts, Perrez, & Matathia, 1986]) gegeben. Basierend auf dem Situations-Verhaltens-Modell der Belastungsverarbeitung nach Reicherts (1988), werden Stressepisoden als Abfolge von Ereignissen verstanden, beginnend mit der Situationseinschätzung. Dafür ist das COMES ein adäquates Erhebungsverfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich: Eine ereignisbasierte Erhebung: Einleitung in die Bedeutung von Stress als Befindens- und Kostenfaktor sowie Vorstellung des methodischen Ansatzes der ereignisbasierten Erhebung.

Untersuchungsfragen und Hypothesen: Darstellung der deskriptiven Ziele sowie der spezifischen Hypothesen bezüglich des Zusammenhangs von Stressoren, Persönlichkeitsmerkmalen und Führungsfunktionen.

Methode: Beschreibung der Stichprobe, der verwendeten Instrumente (COMES, soziale Stressorskala, Selbstwertskala) sowie des Studiendesigns und der Datenerhebung.

Resultate: Präsentation der erhobenen Häufigkeiten und Inhalte von Stressereignissen im Arbeits- und Privatleben sowie statistische Auswertung der Hypothesen.

Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext bestehender Studien, kritische Reflexion der Methodik und Einordnung der Bedeutung für die Stressforschung.

Schlüsselwörter

Sozialer Stress, Arbeitsbelastung, Privatleben, Ereignisbasierte Erhebung, Stressoren, COMES, Soziale Stressorskala, Selbstwert, Stressprävention, Arbeitskontrolle, Zwischenmenschliche Konflikte, Belastungsverarbeitung, Coping, Berufsfunktion, Führungskraft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Auftreten und die Häufigkeit von sozialen Stressoren im Arbeits- und Privatleben durch eine ereignisbasierte Erhebung in Tagebuchform.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Stressereignissen, der Vergleich zwischen verschiedenen Lebensbereichen sowie die Rolle von individuellen Ressourcen wie dem Selbstwert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu analysieren, ob sich substanzielle Unterschiede in den sozialen Stressoren zwischen Arbeits- und Privatleben zeigen und welche Zusammenhänge zwischen ereignisbasierten Daten und stabilen psychologischen Skalen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das computergestützte Selbstbeobachtungs-Instrument COMES verwendet, ergänzt durch deskriptive Auswertungen und Korrelationsanalysen mit standardisierten psychologischen Skalen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die detaillierte Darstellung der Resultate (Häufigkeitsanalysen) und die anschließende Diskussion der Ergebnisse im wissenschaftlichen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sozialer Stress, Ereignisbasierte Erhebung, Arbeitsbelastung, Coping und Selbstwert sind zentrale Begriffe der Studie.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Arbeit und Privatleben eine Rolle?

Die Untersuchung dient dazu, verschiedene Belastungsmuster zu identifizieren und zu prüfen, ob stressauslösende Faktoren domänenspezifisch (also arbeits- oder freizeitbezogen) variieren.

Welche Rolle spielt die Führungsfunktion bei der Untersuchung?

Es wurde untersucht, ob sich die Häufigkeit und Art der berichteten sozialen Stressoren zwischen Personen mit und ohne Führungsfunktion unterscheidet, wobei die vorliegende Studie keine signifikanten Unterschiede fand.

Wie ist die Aussagekraft der Ergebnisse in Bezug auf langfristige Stresswerte?

Die Arbeit legt nahe, dass Zusammenhänge zwischen einzelnen, ereignisbasierten Stressberichten und langfristigen stabilen Skalenwerten nur schwer direkt nachweisbar sind, was weitere Forschungen zu Mediatoren notwendig macht.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich
Untertitel
Eine ereignisbasierte Erhebung
Hochschule
Universität Bern  (Psychologie)
Note
1.5
Autor
Bachelor of Science in Psychology Claudio Stricker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
40
Katalognummer
V89699
ISBN (eBook)
9783638038034
ISBN (Buch)
9783640862054
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialer Stress Arbeit Privatleben Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Science in Psychology Claudio Stricker (Autor:in), 2007, Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/89699
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Leseprobe aus  40  Seiten
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