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Anfangsschwimmen - Vergleich von drei Didaktiken

Titel: Anfangsschwimmen - Vergleich von drei Didaktiken

Hausarbeit , 2006 , 17 Seiten , Note: 2

Autor:in: Rieke Prenntzell (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zu Beginn meiner Ausführungen möchte ich einige Dinge zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit sagen.
Im Folgenden werde ich drei Bücher vergleichen, die sich unter anderem mit der Didaktik und Methodik des Anfangsschwimmens beschäftigen. Ich werde zunächst die einzelnen Bücher vorstellen, wobei ich mich auf die wesentlichen Punkte konzentriere und so wenig wie möglich aber so viel wie nötig ins Detail (z.B. welche Spiele/Übungen konkret gemacht werden und/oder aus welchen einzelnen Schritten die methodische Übungsreihe besteht) gehen werde, um den formellen Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen.
Ein abschließendes Fazit enthält sowohl einen Vergleich der drei Modelle sowie einen Ausblick, welche Konsequenzen sich für eine Lehrkraft aus dem Studium der angegebenen Literatur für den (Anfangs-)Schwimmunterricht und seine Gestaltung ergeben können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Schwimmen – Lernen Üben Trainieren“

2.1 Grundsätzliche Überlegungen

2.2 Die Rolle der Wassergewöhnung

2.3 Zur Wasserbewältigung

2.4 Stationsarbeit und Differenzierung

3. „Schwimmen in Schule und Verein“

3.1 Die Phasen des Schwimmenlernens

3.2 Die Auseinandersetzung mit dem Element Wasser

3.3 Auftrieb in Brust- und Rückenlage

3.4 Das Tauchen

3.5 Das Ausatmen gegen den Wasserwiderstand

3.6 Die ungeformten Sprünge zur Mutschulung

3.7 Das Gleiten in Brust- und Rückenlage

4. „1001 Spiel- und Übungsformen im Schwimmen

4.1 Grundsätzliche Überlegungen

4.2 Das Kernmodell Schwimmen

4.3 Die Kernelemente

4.4 Die Kernbewegungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, drei maßgebliche Fachbücher zur Didaktik und Methodik des Anfangsschwimmens vergleichend gegenüberzustellen. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Lehrmodelle die methodischen Schritte zur Wassergewöhnung und Wasserbewältigung strukturieren, um Lehrkräften eine fundierte Orientierung für die Gestaltung eines motivierenden und erfolgreichen Schwimmunterrichts zu geben.

  • Didaktik und Methodik des Anfangsschwimmens
  • Wassergewöhnung und Wasserbewältigung
  • Strukturierung von Lernphasen im Schwimmen
  • Differenzierungsformen im Schwimmunterricht
  • Spiel- und Übungsformen zur Wassergewöhnung

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Rolle der Wassergewöhnung

Ein zentrales Problem vieler Schwimmanfänger liegt darin, dass sie sich nicht trauen, den Kopf in der Bauchlage auf das Wasser zu legen und sich somit eine entspannte und wasserangepasste Körperlage unmöglich machen. Der Grund hierfür liegt darin, dass das menschliche Gehirn über existenzsichernde Orientierungsreaktionen verfügt, die dazu führen, dass das Bewegungsverhalten im Wasser unangemessen und „schwimmungünstig“ (vgl. „Schwimmen – Lernen Üben Trainieren“, S. 13) ist. Meistens treten diese Reaktionen als Folge von vielen unterschiedlichen Reizen auf wie z.B. die Temperatur, die veränderten Druckverhältnisse und der Aufenthalt in einem flüssigen Milieu, die im Körper einen nervösen Erregungszustand hervorrufen. In machen Fällen kann auch ein einzelner Reiz eine derartige Reaktion zur Folge haben, dass ein zweckmäßiges Lernen im Wasser unmöglich wird.

In der Bauchlage befindet sich der Körper nun nicht mehr in der aufrechten Haltung und der Kopf, der das Gleichgewichtsorgan beherbergt liegt in der Vertikalen auf gleicher Höhe mit dem Rumpf und den Extremitäten. Evolutionsbedingt ist der menschliche Körper darauf ausgerichtet, den Kopf in aufrechter Stellung zu halten. Befindet er sich nun in der Waagerechten, setzt der Kopfstellreflex ein, der dazu da ist, die Atmung zu sichern, eine optimale Wasserlage aber unmöglich macht.

In der Wassergewöhnung sollen diese „Wasserreize“, die vor allem das Tauchen, Springen, Schweben, Gleiten und die Atmung betreffen, mit Hilfe von Spielen herabsetzen so dass eine Habituation eintritt. Dies erklärt auch die sinnvolle Organisationsform der Gruppe im Anfangsschwimmen, die es ermöglicht, z.B. Tick- und Abschlagspiele ins Wasser zu verlagern und den/die Nichtschwimmer/in von den unangenehmen Reizen ablenken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung, einen Vergleich dreier didaktischer Modelle zum Anfangsschwimmen anzustellen und Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung abzuleiten.

2. „Schwimmen – Lernen Üben Trainieren“: Darstellung der Ansätze von Wilke und Daniel, die den Fokus auf die Unterscheidung zwischen Wassergewöhnung und Wasserbewältigung sowie auf einen weitgehend gerätelosen Unterricht legen.

3. „Schwimmen in Schule und Verein“: Analyse des Modells von Graumann, Lohmann und Pflesser, welches den Schwerpunkt auf methodische Übungsreihen und ein systematisches „Vom Einfachen zum Schweren“ legt.

4. „1001 Spiel- und Übungsformen im Schwimmen: Einführung in das Kernmodell Schwimmen nach Bucher, das durch spielerische Elemente und Testreihen eine Orientierung für Lehrkräfte bietet.

5. Fazit: Zusammenfassende Gegenüberstellung der drei Modelle, wobei Gemeinsamkeiten wie der spielerische Ansatz und Unterschiede in der methodischen Umsetzung hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Anfangsschwimmen, Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, Didaktik, Methodik, Schwimmunterricht, Kernmodell Schwimmen, Stationsarbeit, Spielformen, Auftrieb, Wasserwiderstand, Bewegungslehre, Schwimmenlernen, Lehrkraft, Differenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht drei unterschiedliche fachliterarische Modelle zur Didaktik und Methodik des Anfangsschwimmens, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede für die Unterrichtspraxis herauszuarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wassergewöhnung, der Wasserbewältigung, verschiedenen Organisationsformen wie der Stationsarbeit und der Bedeutung der systematischen Vermittlung von Schwimmfertigkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Lehrkräften durch den Vergleich verschiedener Fachliteratur eine fundierte Entscheidungsgrundlage und ein „Handwerkzeug“ für einen sichereren und motivierenden Einstieg in den Anfangsschwimmunterricht zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturvergleichende Arbeit, in der die methodischen und didaktischen Ansätze aus drei verschiedenen Fachbüchern analysiert und auf ihre praktische Anwendbarkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil stellt nacheinander die drei Modelle von Wilke/Daniel, Graumann/Lohmann/Pflesser und Bucher detailliert vor und erläutert deren spezifische Konzepte zur Wassergewöhnung und zur methodischen Hinführung zum Schwimmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Anfangsschwimmen, Wassergewöhnung, Wasserbewältigung, methodische Didaktik, Wassergefühl und spielerische Übungsformen.

Warum ist die „Wassergewöhnung“ so entscheidend?

Sie dient dazu, existenzsichernde Orientierungsreaktionen und Ängste im neuen Milieu Wasser abzubauen, damit ein zweckmäßiges und entspanntes Lernen überhaupt erst möglich wird.

Wie unterscheiden sich die Modelle in Bezug auf Hilfsmittel?

Während einige Autoren (Wilke und Daniel) einen weitgehend gerätelosen Unterricht bevorzugen, um Realitätsverlust zu vermeiden, integrieren andere Modelle Hilfsmittel gezielter als spielerische oder methodische Unterstützung.

Welche Rolle spielt die „Stationsarbeit“ in diesem Kontext?

Sie wird als effektive Methode zur Binnendifferenzierung empfohlen, um den unterschiedlichen Leistungsständen in einer Gruppe gerecht zu werden und Schülern eigenverantwortliches Lernen zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anfangsschwimmen - Vergleich von drei Didaktiken
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
2
Autor
Rieke Prenntzell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V89244
ISBN (eBook)
9783638043854
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anfangsschwimmen Vergleich Didaktiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rieke Prenntzell (Autor:in), 2006, Anfangsschwimmen - Vergleich von drei Didaktiken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/89244
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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