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Die Bedeutung der Regionalförderung in der Europäischen Union für kleine und mittelständische Unternehmen

Titel: Die Bedeutung der Regionalförderung in der Europäischen Union für kleine und mittelständische Unternehmen

Essay , 2008 , 17 Seiten

Autor:in: Mathias Kunze (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Hintergrund und Ziele der Regional- und Strukturförderung in der Europäischen Union

Auch wenn die Europäische Union zu den am höchsten entwickelten Wirtschaftszonen der Welt gehört, bestehen erhebliche Unterschiede in den sozialen und ökonomischen Entwicklungsniveaus der einzelnen Mitgliedsländer. Diese Tatsache wurde durch die Erweiterung der Europäischen Union im Jahre 2007 noch verstärkt. Die neuen Mitglieder aus Osteuropa haben eine deutlich geringere Wirtschaftskraft als die Bestandsmitglieder. Zu den wichtigsten Grundsätzen der Politik in der Europäischen Union gehören daher die Stärkung des endogenen Entwicklungspotenzials einzelner Regionen sowie die Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Im Vordergrund dieser Aktivitäten stehen einerseits der Abbau ökonomischer und sozialer Disparitäten sowie andererseits die Förderung einer dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung.

Um derartige Entwicklungsunterschiede auszugleichen, gehört die Kohäsionspolitik seit der Einheitlichen Europäischen Akte von 1986 zu den zentralen Aufgabenbereichen der Europäischen Union. Dieser Politikbereich basiert auf der Überzeugung der innereuropäischen Solidarität. Die reicheren Regionen geben den ärmeren Regionen Unterstützung, um eine Anpassung der Lebensqualität innerhalb der Europäischen Union zu erreichen. Zur Erfüllung dieses Zwecks existiert eine Reihe von Strukturprogrammen. Die wichtigsten Instrumente, mit denen die Europäische Union diese Unterschiede ausgleichen will, sind die Strukturfonds und der Kohäsionsfonds. Hierbei handelt es sich um Finanzinstrumente, welche unmittelbar auf die Arbeits- und Lebensbedingungen innerhalb der Gemeinschaft zielen. Primär dienen Europäische Strukturfonds zur regionalen und sozialen Abschwächung innerhalb der einzelnen Regionen bestehenden Unterschieden mittels Förderung von Betrieben. Aber auch Unterstützung bei der Ansiedlung beziehungsweise dem Aufbau neuer Unternehmen in strukturschwachen Regionen werden unterstützt.
Seit dem Jahre 1988 wurden insgesamt 480 Milliarden Euro in ‚benachteiligte’ Regionen investiert. Bis zur Erweiterung flossen die meisten Fördermittel nach Griechenland (42,6 Prozent), Portugal (35,2 Prozent), Irland (26,7 Prozent), die neuen deutschen Bundesländer (18,9 Prozent), Italien (Mezzogiorno – 17,4 Prozent) und Spanien (14,7 Prozent). Nach der nunmehr vollzogenen (Ost-) Erweiterung der Europäischen Union besteht ein Großteil der Fördergeldernehmer aus den Staaten in Mittel- und Osteuropa. Viele ehemalige Fördergeldernehmerregionen befinden sich nun oberhalb der 75-Prozent-Marke. Aus diesem Grund wurden auch die Strukturprogramme und die Kohäsionspolitik nach 2006 überarbeitet.

Im vorliegenden Beitrag wird deshalb zunächst auf die Förderpolitik eingegangen, welche bis zum Jahre 2006 bestandskräftig war. Anschließend werden jene Neuregelungen erörtert, welche nach dem Jahre 2006 vorgenommen wurden. Aufgrund der Vielzahl von Förderarten und Förderprogrammen können diese nicht in der Gesamtheit und somit auch nicht im Detail abgehandelt werden. Es soll vielmehr ein Überblick über die Möglichkeiten der Förderung und den speziellen Nutzen für kleine und mittelständische Unternehmen gegeben werden, wobei der Fokus der Ausführungen den Konstellationen in Deutschland gilt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hintergrund und Ziele der Regional- und Strukturförderung in der Europäischen Union

2. Die regionale Strukturförderung in der Europäischen Union

2.1. Die Förderperiode in den Jahren 2000 bis 2006

2.2. Die Förderperiode der Jahre 2007 bis 2013

3. Bedeutung der EU-Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen

3.1. Begriffsklärung

3.2. Förderungen für kleine und mittelständische Unternehmen

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der regionalen Strukturförderung der Europäischen Union für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Dabei liegt der Fokus darauf, wie sich die Förderpolitik in verschiedenen Perioden entwickelt hat und welche speziellen Unterstützungsmechanismen KMU nutzen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

  • Analyse der europäischen Struktur- und Kohäsionspolitik.
  • Vergleich der Förderperioden 2000–2006 und 2007–2013.
  • Definition und Bedeutung von kleinen und mittelständischen Unternehmen.
  • Darstellung von Finanzierungshilfen und Fördermöglichkeiten für Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.2. Förderungen für kleine und mittelständische Unternehmen

KMU nehmen aus Sicht der Europäischen Union eine tragende Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen ein. Darüber hinaus gelten sie generell als Faktor sozialer Stabilität und wirtschaftlicher Dynamik. Aber insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen sehen sich auch Hindernissen ausgesetzt, welche sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen können. Wie bereits erwähnt, beziehen sich derartige Probleme meist auf den Zugang zu Fremd- und Eigenkapital. Dies liegt daran, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht in einem erforderlichen Umfang oder aber nur zu hohen Kosten über einen Zugang zum Kapitalmarkt verfügen. Um diese Nachteile gegenüber den größeren Unternehmen auszugleichen, werden kleine und mittelständische Unternehmen aus einigen Förderprogrammen in einem besonderen Maße gefördert beziehungsweise sind ausschließlich antragsberechtigt.

Dazu gehören zum Beispiel die Kreditbürgschaften des Europäischen Investitionsfonds (EIF). Dieser übernimmt Rückbürgschaften beziehungsweise Kobürgschaften bei Krediten. Die Europäische Investitionsbank ist zu vierzig Prozent, die EU-Kommission zu dreißig Prozent an dieser Bürgschaft beteiligt. Darüber hinaus sind 76 Finanzinstitute aus 25 Mitgliedstaaten integriert. Das primäre Ziel besteht darin, kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Investitionsfinanzierungen unter zumutbaren Kosten zu erleichtern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hintergrund und Ziele der Regional- und Strukturförderung in der Europäischen Union: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Disparitäten innerhalb der EU und führt in die Kohäsionspolitik sowie die grundlegenden Strukturinstrumente zur Angleichung der Lebensverhältnisse ein.

2. Die regionale Strukturförderung in der Europäischen Union: Hier werden die Förderstrukturen und Prioritäten der Perioden 2000–2006 sowie 2007–2013 detailliert dargelegt, wobei insbesondere auf die Reformen und den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit eingegangen wird.

3. Bedeutung der EU-Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen: Das Kapitel definiert zunächst den KMU-Begriff und untersucht anschließend spezifische Finanzierungsinstrumente wie Kreditbürgschaften und Risikokapital, die KMU beim Zugang zu Kapital unterstützen.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die mangelnde Transparenz sowie den bürokratischen Aufwand im „Förderdschungel“ der Europäischen Union.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Regionalförderung, Strukturpolitik, Kohäsionspolitik, KMU, Strukturfonds, EFRE, ESF, Wettbewerbsfähigkeit, Investitionsförderung, Kreditbürgschaften, Strukturprogramme, De-minimis-Beihilfen, Wirtschaftsförderung, Europäischer Investitionsfonds.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Zielen und Instrumenten der europäischen Regional- und Strukturförderung und deren spezifischer Auswirkung auf kleine und mittelständische Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der EU-Förderpolitik, die Strukturfonds der Union und die Finanzierungsmöglichkeiten für KMU.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Fördermöglichkeiten für KMU in der EU zu geben und den Nutzen dieser Unterstützung vor dem Hintergrund deutscher Konstellationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von EU-Verordnungen, Förderprogrammen und der Auswertung einschlägiger Literatur zur Regionalpolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Förderperioden 2000–2006 und 2007–2013, definiert KMU und stellt konkrete Finanzierungshilfen wie Bürgschaften und Risikokapital vor.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Regionalförderung, Strukturfonds, KMU, Kohäsionspolitik und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie unterscheidet sich die Zielsetzung der Förderperioden nach 2006?

Nach 2006 wurde die Förderung stärker an der Lissabon-Strategie ausgerichtet, um nachhaltiges Wachstum und Wissensbasierung innerhalb der erweiterten Europäischen Union zu fördern.

Welches Hindernis wird für KMU in der Schlussbetrachtung hervorgehoben?

Der Autor bemängelt die mangelnde Transparenz und die bürokratische Komplexität des „Förderdschungels“, die potenzielle Antragsteller abschrecken kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Regionalförderung in der Europäischen Union für kleine und mittelständische Unternehmen
Autor
Mathias Kunze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
17
Katalognummer
V89008
ISBN (eBook)
9783638032544
ISBN (Buch)
9783638932752
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung Regionalförderung Europäischen Union Unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mathias Kunze (Autor:in), 2008, Die Bedeutung der Regionalförderung in der Europäischen Union für kleine und mittelständische Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/89008
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Leseprobe aus  17  Seiten
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