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Schizophrenie - Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung

Alltägliche Aufklärungsansätze wie Integration gelingen kann

Titel: Schizophrenie - Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung

Hausarbeit , 2005 , 41 Seiten , Note: "keine"

Autor:in: Theresia Friesinger (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz vielfacher Anti-Stigmatisierungs-Kampagnen in Form von Internetauftritten der Betroffenen- und Angehörigen-Vereine und der Einführung des jährlichen Förderpreises für Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, der von der „Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde“ (DGPPN) in Kooperation mit dem Verein „Open the doors e.V.“ und der „Sanofi-Aventis Deutschland GmbH“ mit
6000,- € dotiert wird, ist die gesellschaftliche Akzeptanz und das Verständnis gegenüber psychisch erkrankten Menschen* immer noch mehr als unzureichend.
Mangelnde Information und verzerrte Berichte in den Medien führen bei den Betroffenen zu einem verstärkten Schamgefühl, zu Resignation und sozialem Rückzug. Nicht zuletzt werden doch psychisch Kranke in der Öffentlichkeit oftmals als verwirrte Kreaturen (Psychopaten) dargestellt, die Böses und Gewalttätiges im Sinn haben.
Nach meiner Themenbegründung werde ich zunächst auf die Frage „Was heißt normal? eingehen und Normalität in Relation zu Andersartigkeit setzen. Wie könnte der Umgang mit Andersartigkeit aussehen? Ist die gesellschaftlich gesetzte Norm Menschen mit psychischen Leiden als abnormal gelten zu lassen die einzig wahre Lösung? Im Folgenden werde ich auf die Klärung und Abgrenzung der Begriffe Psychose und Schizophrenie eingehen, um diesbezüglich Unklarheiten zu beseitigen. [...] Die Hausarbeit werde ich beispielhaft mit der authentischen Krankheitsgeschichte von Dorina B. sporadisch und anschaulich untermauern und anhand ihrer Krankheitsbiografie die Bedeutung der Angehörigenarbeit aufzeigen. Da die humanistische Psychiatrie viel zur Enthospitalisierung und zu mehr Integration beigetragen hat, möchte ich im Anschluss auf einige positive wie auch kritische Aspekte eingehen. Hat die Ambivalenz der Psychiatrie noch ihre Berechtigung? Lässt sie immer noch genügend Raum für Stigma?
Alltägliche Aufklärungsansätze, die so konzipiert sind, dass möglichst viele Menschen erreicht werden können, sind ein weiterer Schwerpunkt meiner Hausarbeit. Die Ansätze sollen auch Nicht-Interessierte ansprechen und betroffen machen. Müssen Konzepte hinterfragt, oder sogar, um Stigma zu verhindern, ganz aufgegeben werden? Was bewirken Antistigma-Kampagnen und wie können sie gelingen? Was unternimmt Soziale Arbeit, um den Stigmatisierungsprozess aufzuhalten und was kann sie optimierend dazu beitragen?
All diese Fragen und darüber hinaus, sind meiner Meinung nach, wichtige stigmareduzierende Themen, die nicht fehlen dürfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Begründung meines Themas

1.2 Was heißt normal?

2 DIE SCHIZOPHRENE PSYCHOSE – EINE ERKRANKUNG MIT VIELEN GESICHTERN

2.1 Abgrenzung zwischen Psychose und Schizophrenie

2.2 Krankheitsbild und Verlauf

2.2.1 Das Prodromalstadium

2.2.2 Plus-Symptomatik und Minus-Symptomatik

2.2.3 Auf der Suche nach den Ursachen

2.2.4 Die akute Symptomatik, Medikation und ihre Nebenwirkungen

2.3 Weiterer Verlauf der Krankheit und Prognose

2.3.1 Die Bedeutung der Rezidivprophylaxe

2.3.2 Die medikamentöse Rückfallschutzbehandlung

2.3.3 Unterschied zwischen klassischen und atypischer Depotform

2.3.4 Das „Image-Problem“ der Depotform

3 DIE ANGEHÖRIGEN

3.1 Die Leistung der Angehörigen anhand der Geschichte von Dorina B.

3.1.1 Beginn der Krankheit

3.1.2 Erster Rückfall

3.1.3 Zweiter Rückfall

3.2 Auswertung der Krankheitsgeschichte in bezug auf Angehörigenarbeit

4 DIE AKZEPTIERENDE PSYCHIATRIE UND IHRE HÜRDEN

4.1 Wo steht der Mensch in der Psychiatrie?

4.2 Die Ambivalenz der Psychiatrie

5 DEM STIGMA MIT EINFACHEN ANSÄTZEN BEGEGNEN

5.1 „Schizophren“ und „verrückt“ - die schrecklichen Worte im Alltagsgebrauch

5.2 Integrationsansätze

5.2.1 Aufklärungen auf einfachster Basis über Medien, Print und Face-to-face

5.2.2 Aufklärung über die Einbindung von Kultur in der Psychiatrie

5.2.3 Aufklärung durch frühkindliche Integrationspädagogik

5.2.4 Aufklärung über den Dialog mit den Betroffenen

5.3 Konzeption von einem simplen, biopsychosozialem Erklärungsmodell

5.4. Der Diagnose einen neuen Namen geben?

5.5. Ablegen von Konzepten, die Stigmatisierung fördern

5.6 Die Verantwortung der Gesellschaft im Umgang mit der Krankheit

5.7 Was bewirken Antistigma-Kampagnen tatsächlich?

5.8 Was unternimmt Soziale Arbeit gegen den Stigmatisierungsprozess?

5.8 Appellierendes Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien gegen die Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung von Menschen mit der Diagnose Schizophrenie. Das primäre Ziel ist es, alltägliche Aufklärungsansätze zu identifizieren und zu fördern, um ein besseres gesellschaftliches Verständnis zu entwickeln und eine gelingende Integration der Betroffenen zu unterstützen.

  • Analyse der Krankheit Schizophrenie und deren Stigmatisierung in der Gesellschaft.
  • Bedeutung und Rolle der Angehörigenarbeit im Krankheits- und Genesungsprozess.
  • Kritische Reflexion der Rolle der Psychiatrie und der Ambivalenz zwischen Schutz und Repression.
  • Konzeption alltagsnaher und niederschwelliger Ansätze zur Aufklärung und Entstigmatisierung.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Erster Rückfall

Ihre Tochter war drei Jahre alt, als sie sich plötzlich wieder immer mehr zurückzog und sich zum Schluss nur noch mit ihrem Kind beschäftigte. Ihr Mann stand wieder mal total abseits und fühlte sich natürlich abgestoßen, hintergangen und nicht geliebt. Wieder ging sie von selbst, diesmal zu einer anderen Ärztin. Im Wartesaal saßen nur „komische“ Menschen und sie hatte nur noch den Wunsch von dieser Welt zu scheiden, da alles, selbst ihr Kind, ihr als unwichtig und sinnlos erschien. Als sie schließlich nicht mehr fähig war, ihr Leben zu meistern, die verschriebenen Tabletten nicht halfen und sie ein Suizidversuch hinter sich hatte, wurde sie ins Zentrum für Psychiatrie Winnenden eingewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation der Autorin und die Einbettung des Stigmatisierungsproblems in den gesellschaftlichen Kontext.

2 DIE SCHIZOPHRENE PSYCHOSE – EINE ERKRANKUNG MIT VIELEN GESICHTERN: Detaillierte medizinische und psychosoziale Grundlagen, inklusive Krankheitsverlauf, Diagnostik, Medikation und Prognose.

3 DIE ANGEHÖRIGEN: Untersuchung der lebenswichtigen Rolle von Angehörigen bei der Betreuung und der Bedeutung von Angehörigenarbeit anhand einer Fallstudie.

4 DIE AKZEPTIERENDE PSYCHIATRIE UND IHRE HÜRDEN: Kritische Auseinandersetzung mit den Zielen einer humanistischen Psychiatrie im Vergleich zur realen therapeutischen Praxis und deren Ambivalenzen.

5 DEM STIGMA MIT EINFACHEN ANSÄTZEN BEGEGNEN: Vorstellung konkreter, alltagsnaher Strategien zur Entstigmatisierung durch Aufklärung, neue Erklärungsmodelle und die spezifischen Möglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Schizophrenie, Psychose, Stigmatisierung, Entstigmatisierung, Angehörigenarbeit, Soziale Arbeit, Psychiatrie, Integration, Symptomatik, Rezidivprophylaxe, Neuroleptika, biopsychosoziales Modell, Empowerment, Selbsthilfe, gesellschaftliche Akzeptanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Stigmatisierung von Menschen mit Schizophrenie und zeigt Ansätze auf, wie durch alltägliche Aufklärung eine bessere Integration und gesellschaftliche Anerkennung erreicht werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis der Erkrankung, der Rolle der Angehörigen, der kritischen Reflexion der psychiatrischen Praxis sowie der aktiven Antistigma-Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und aufzuzeigen, wie Betroffene und Angehörige durch ein fundiertes Wissen und eine wertschätzende Umgebung unterstützt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen und Modelle (wie das Vulnerabilitäts-Stress-Modell) mit einer qualitativen Einzelfallanalyse einer Krankheitsbiografie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Krankheitsbild, die Bedeutung der Medikation, die Rolle der Angehörigen, die Hürden der Psychiatrie und konkrete Integrationsansätze detailliert erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Neben dem zentralen Begriff Schizophrenie sind Stigmatisierung, Angehörigenarbeit, Soziale Arbeit, Antistigma-Kampagnen und Empowerment prägend für die Arbeit.

Warum ist die Angehörigenarbeit für die Autorin so zentral?

Die Autorin hebt hervor, dass Angehörige bei Krisen oft die ersten sind, die intervenieren können, und dass ihre Unterstützung sowie ihr Verständnis maßgeblich zum Genesungsprozess und zur Stabilität des Betroffenen beitragen.

Welchen Stellenwert nimmt die "soziale Arbeit" in diesem Kontext ein?

Soziale Arbeit wird als zentraler Akteur gesehen, der koordinierend wirkt, das personenzentrierte Handeln fördert und die Lücke zwischen professioneller Psychiatrie und der Lebenswelt der Betroffenen schließt.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schizophrenie - Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung
Untertitel
Alltägliche Aufklärungsansätze wie Integration gelingen kann
Hochschule
Hochschule Esslingen
Note
"keine"
Autor
Theresia Friesinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
41
Katalognummer
V88473
ISBN (eBook)
9783638024747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schizophrenie Gegen Stigmatisierung Ausgrenzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresia Friesinger (Autor:in), 2005, Schizophrenie - Gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/88473
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Leseprobe aus  41  Seiten
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