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Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung bei Kindern

Title: Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung bei Kindern

Intermediate Examination Paper , 2008 , 24 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Sandra Hein (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

In meiner Zwischenprüfungsarbeit werde ich auf das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kindern eingehen. Dieses Thema ist für mich besonders interessant, da ich ein Praktikum in einer pädagogischen Tageseinrichtung in Wollershausen absolviert habe. Die Einrichtung versteht sich als eine familienunterstützende Institution zwischen ambulanter und stationärer Erziehungshilfe. Dort habe ich selbst erfahren, wie unterschiedlich die Krankheit von Kindern und Eltern angesehen wird und mich näher mit dem Thema beschäftigt.
Zuerst werde ich näher auf die Diagnosekriterien der Hyperaktivitätsstörung eingehen sowie die Entstehung der Krankheit beschreiben. Des Weiteren gehe ich auf die Kernsymptome sowie zusätzlich auftretende Störungen ein. Zudem stelle ich Interventionskonzepte vor, zu denen medizinische und psychologische Ansätze gehören.
In Kapitel 5.4 gebe ich einen kurzen Einblick in die Arbeit der Tagesgruppe in Wollershausen und schließe ein Fazit im sechsten Kapitel.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Diagnosekriterien für eine Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung

2. Wie entsteht das Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom?

3. Die Kernsymptome

3.1 Unaufmerksamkeit

3.2 Hyperaktivität

3.3 Impulsivität

4. Zusätzlich auftretende Störungen

Entwicklungs-, Lern- und Teilleistungsstörungen

5. Interventionskonzepte

5.1 Medizinische Ansätze

5.2 Psychologische Ansätze

5.2.1 Das Selbstinstruktionstraining

5.2.2 Die Selbstmanagement- Methode

5.3 Elternzentrierter Ansatz

5.4 Pädagogische Ansätze der Tagesgruppe Wollershausen

6. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Erscheinungsbild der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern auseinander. Ziel ist es, ein Verständnis für die Diagnose, Entstehung und Symptomatik zu schaffen sowie die Wirksamkeit verschiedener medizinischer, psychologischer und pädagogischer Interventionskonzepte anhand praktischer Erfahrungen in einer Tagesgruppe zu beleuchten.

  • Diagnostische Grundlagen und Kernsymptome von ADHS.
  • Neurobiologische und psychosoziale Erklärungsansätze für die Störungsentstehung.
  • Kritische Reflexion medikamentöser Behandlungen wie Ritalin.
  • Psychologische Therapieansätze: Selbstinstruktion und Selbstmanagement.
  • Pädagogische Förderung in einem teilstationären Rahmen (Tagesgruppe).

Auszug aus dem Buch

1. Diagnosekriterien für eine Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung

„Hyperaktivität“, „Hyperkinetisches Syndrom“ und „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ sind wohl die geläufigsten Bezeichnungen. Die aktuell im deutschen Sprachraum verwendete Bezeichnung für das Krankheitsbild lautet ADHS, was Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung heißt und aus dem amerikanischen „Attention Deficit Hyperactivity Disorder“ übersetzt wurde. Die Bezeichnung soll deutlich machen, dass es sich primär um eine Aufmerksamkeitsstörung handelt und die Hyperaktivität je nach Ausprägung hinzukommen kann oder auch nicht. In meiner Arbeit verwende ich zumeist häufiger die Abkürzung ADHS verwenden.

Alle Kinder haben Phasen, in denen sie laut, zappelig, unkonzentriert oder vergesslich sind. Wenn wir ein extrem lebhaftes vierjähriges Kind, das ständig zwischen Aufgaben wechselt und vor bestimmten Spielaktivitäten ausweicht mit einem zweijährigen Kind vergleichen, bei dem das gleiche Verhalten auftritt, so werden wir die Merkmale bei dem jüngeren Kind als weniger ungewöhnlich empfinden. Bei manchen Kindern scheint es sich aber um einen Dauerzustand zu handeln. Was Eltern und Bezugspersonen beklagen, ist oft nicht so sehr ein Mehr an Aktivität als vielmehr Aktivität am falschen Platz: in Situationen, in denen sie nicht erwartet wird. Sie träumen vor sich hin, vergessen wichtige Dinge, sind nicht zu motivieren und wissen nichts mit sich und ihrem Spielzeug anzufangen. Ständig fallen sie durch ihr unangepasstes Verhalten auf, das sich anscheinend jeder Erziehungsmaßnahme entzieht. Ein Großteil der Kinder fällt schon im Säuglingsalter durch Eß- und Schlafprobleme auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Diagnosekriterien für eine Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung: Das Kapitel führt in das Krankheitsbild ADHS ein, grenzt es von normalen kindlichen Entwicklungsphasen ab und erläutert die diagnostischen Herausforderungen.

2. Wie entsteht das Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom?: Es werden neurobiologische Faktoren sowie der Einfluss psychosozialer Aspekte diskutiert, um die komplexen Ursachen der Störung zu erklären.

3. Die Kernsymptome: Hier werden die drei Hauptmerkmale Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität detailliert beschrieben und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Kinder erläutert.

4. Zusätzlich auftretende Störungen: Das Kapitel behandelt Komorbiditäten wie Störungen des Sozialverhaltens, depressive Verstimmungen sowie Entwicklungs- und Teilleistungsstörungen.

5. Interventionskonzepte: Es werden verschiedene Therapieansätze vorgestellt, darunter medikamentöse Behandlungen sowie psychologische Trainingsmethoden und pädagogische Angebote für Familien.

6. Ausblick: Eine kritische Reflexion über die Stabilität von Therapieeffekten und die Bedeutung einer frühzeitigen, ganzheitlichen Unterstützung der Kinder.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Ritalin, Verhaltenstherapie, Pädagogik, Tagesgruppe, Erziehungskompetenz, Entwicklungsförderung, Diagnose, Neurobiologie, Sozialverhalten, Kindesentwicklung, Elternarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem ADHS-Syndrom bei Kindern, beleuchtet dessen Symptomatik sowie die Möglichkeiten einer Unterstützung durch therapeutische und pädagogische Interventionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die medizinische Diagnostik, die psychologische Verhaltenstherapie und die pädagogische Arbeit in tagesstrukturierenden Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das ADHS-Krankheitsbild zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie betroffene Kinder und ihre Familien effektiv unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der praktischen Reflexion pädagogischer Konzepte, ergänzt durch Fallbeispiele aus einer Tagesgruppe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Kernsymptome, die Diskussion über Ursachen, eine Analyse medikamentöser Ansätze sowie den Vergleich verschiedener psychologischer und pädagogischer Förderkonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ADHS, Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungsberatung und Interventionskonzepte charakterisiert.

Welche Rolle spielen Medikamente wie Ritalin laut der Autorin?

Die Autorin betrachtet Ritalin als eine notwendige, aber nur unterstützende Maßnahme, die allein keine Heilung bewirkt und pädagogische Arbeit keinesfalls ersetzen kann.

Was zeigt das Beispiel der Tagesgruppe Wollershausen?

Es verdeutlicht, dass verhaltensauffällige Kinder oft nicht nur krankheitsbedingt handeln, sondern dass ihr Verhalten auch ein Hilferuf nach mehr Struktur und Zuwendung im familiären Kontext sein kann.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung bei Kindern
College
University of Göttingen
Grade
bestanden
Author
Sandra Hein (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V88039
ISBN (eBook)
9783638023535
Language
German
Tags
Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung Kindern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Hein (Author), 2008, Die Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/88039
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