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Die Bedeutung des Humankapitals für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz

Title: Die Bedeutung des Humankapitals für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz

Diploma Thesis , 2002 , 92 Pages , Grade: 5.2 (Schweiz)

Autor:in: David Saillen (Author)

Economics - Case Scenarios

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Summary Excerpt Details

Die Wachstumstheorie war lange Zeit ein nur wenig beachteter Zweig der Makroökonomie. Mit dem Einzug der höheren Mathematik in die Wirtschaftswissenschaften hat sich dies jedoch geändert. Es wundert nicht, dass vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten viele Wirtschaftsforscher sich auf das Gebiet der Wachstumstheorie konzentriert haben. Die Erklärung von Wachstumsraten und vor allem die Analyse der Determinanten für ein nachhaltiges Wachstum sind zentral für den Wohlstand der Gesellschaft.

Obwohl die Unterschiede von Wachstumsraten in den Bereichen von 1-2% unspektakulär erscheinen, haben sie doch tiefgreifende Effekte auf den Wohlstand. Durch ein einfaches Beispiel soll kurz gezeigt werden, was für Wohlstandseffekte eine Senkung bzw. Erhöhung der Wachstumsrate um 1% mit sich bringt1. In der Periode 1870-1990 ist das Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 1.9% gewachsen. Dies hat der Bevölkerung ermöglicht das Pro- Kopf-Einkommen von damals CHF 5000.- auf etwa CHF 45′000.- zu erhöhen2. Dies entspricht einem Multiplikator von neun. D. h., der Durchschnittsbürger in der Schweiz war 1990 neunmal so reich wie 1870. Wäre nun die Wachstumsrate um einen Prozentpunkt tiefer gewesen, hätte sich das Einkommen lediglich auf CHF 14′000.- verdreifacht. Unterstellt man nun eine um einen Prozentpunkt höhere Wachstumsrate für diese Periode, hätte sich das Pro-Kopf-Einkommen mit einem Multiplikator von 30 auf CHF 150′000.- erhöht. Anders ausgedrückt, hat die Schweiz bei einer langfristigen Wachstumsrate von 1.9% das Pro-Kopf-Einkommen in nur 37 Jahren verdoppelt. Wenn man nun alternativ die Verdoppelungszeit bei einer Senkung bzw. Erhöhung des Wachstums um einen Prozentpunkt betrachtet, so beträgt diese 78 Jahre bei 0.9% und 25 Jahre bei 2.9%. Die exponentielle Wirkung der Wachstumsraten auf den Wohlstand wird in Abbildung 1.1 noch einmal grafisch dargestellt. Aus diesen Überlegungen ist es nur allzu leicht verständlich, wie wichtig ein angemessenes nachhaltiges Wachstum für den Wohlstand der Bevölkerung ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 MOTIVATION ZU DIESEM THEMA

1.2 ZIEL DER ARBEIT

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

2. HUMANKAPITAL

2.1 DEFINITION

2.2 HUMANKAPITAL - EINE INVESTITION

2.2.1 INVESTITIONEN IM VORSCHULALTER

2.2.2 INVESTITIONEN IM SCHULALTER

2.2.3 INVESTITIONEN IM BERUFSLEBEN

2.3 MESSUNG DES HUMANKAPITALS

2.3.1 DER BILDUNGSABSCHLUSS

2.3.1.1 INDIKATOR DER BILDUNGSABSCHLÜSSE

2.3.1.2 INDIKATOR DER DURCHSCHNITTLICHEN SCHULJAHRE

2.3.1.3 INDIKATOR DER BILDUNGSLÜCKE ZWISCHEN DEN GENERATIONEN

2.3.1.4 NACHTEILE DER INDIKATOREN

2.3.1.5 POSITIONIERUNG DER SCHWEIZ IM INTERNATIONALEN UMFELD

2.3.1.6 ENTWICKLUNG DER BILDUNGSABSCHLÜSSE

2.3.1.7 DIFFERENZEN ZWISCHEN DEN GESCHLECHTERN

2.3.2 FÄHIGKEITSTESTS

2.3.2.1 INDIKATOR DER DIREKTEN BEFRAGUNG

2.3.2.2 INTERNATIONAL ADULT LITERACY SURVEY (IALS)

2.3.2.3 POSITIONIERUNG DER SCHWEIZ IM INTERNATIONALEN UMFELD

2.3.3 MARKTWERTSCHÄTZUNG DES HUMANKAPITALS

2.3.3.1 MESSUNG ANHAND EINES MARKTWERT-HUMANKAPITALINDEX

2.3.3.2 AUFBAU DES INDEX

2.4 ALTERNATIVE INDIKATOREN FÜR DEN HUMANKAPITALSTOCK

2.4.1 BILDUNGSAUSGABEN

2.4.2 INNOVATIONSVERHALTEN

2.4.2.1 F&E PERSONAL UND FORSCHER/INNEN

2.4.2.2 F&E AUFWENDUNGEN IN % DES BIP

2.4.2.3 ANZAHL WISSENSCHAFTLICHE PUBLIKATIONEN PRO KOPF

2.4.2.4 ANZAHL PATENTANMELDUNGEN

2.4.2.5 ANZAHL DER INTERNETANSCHLÜSSE

3. DAS WACHSTUMSMODELL

3.1 STRUKTUR VON WACHSTUMSMODELLEN

3.1.1 PRIVATE HAUSHALTE

3.1.2 FIRMEN

3.1.3 MÄRKTE

3.2 DAS ERWEITERTE SOLOW-MODELL VON MANKIW, ROMER UND WEIL (1992)

3.2.1 AUFBAU DES MODELLS

3.2.2 ANNAHMEN DES MODELLS

3.2.3 NEOKLASSISCHE PRODUKTIONSFUNKTION

3.2.3.1 BEDINGUNGEN FÜR EINE NEOKLASSISCHE PRODUKTIONSFUNKTION

3.2.3.2 COBB-DOUGLAS PRODUKTIONSFUNKTION

3.2.3.3 DARSTELLUNG DES PRO-KOPF-EINKOMMENS

3.2.4 KAPITALAKKUMULATION

3.2.5 STEADY STATE

3.2.5.1 DEFINITION

3.2.5.2 WACHSTUM IM STEADY STATE

3.2.6 TRANSITIONSMECHANISMEN

3.2.6.1 STEADY STATE

3.2.6.2 ÄNDERUNGEN DER SPARQUOTE

3.2.6.3 ÄNDERUNGEN IN (g + n + δ )

3.2.7 DIE SCHÄTZGLEICHUNG

3.2.7.1 HERLEITUNG DER SCHÄTZGLEICHUNG

3.2.7.2 WERTE FÜR α UND β

3.2.7.3 INTERPRETATION DER KOEFFIZIENTEN

4. WACHSTUMSANALYSE

4.1 ENTWICKLUNG DER MODELLVARIABLEN IN DER SCHWEIZ

4.1.1 PRO-KOPF-EINKOMMEN Y

4.1.1.1 ENTWICKLUNG

4.1.1.2 INTERNATIONALER VERGLEICH

4.1.2 SACHKAPITAL PRO-KOPF K

4.1.2.1 ENTWICKLUNG

4.1.2.2 DATENQUALITÄT

4.1.2.3 SPARQUOTE FÜR DAS SACHKAPITAL SK

4.1.3 HUMANKAPITAL H

4.1.3.1 MESSMETHODE

4.1.3.2 ENTWICKLUNG HUMANKAPITAL

4.1.3.3 DATENQUALITÄT

4.1.4 ARBEITSKRÄFTE L

4.1.4.1 ENTWICKLUNG DER BEVÖLKERUNG

4.1.4.2 ENTWICKLUNG DER ERWERBSTÄTIGEN

4.2 WACHSTUMSBUCHHALTUNG 1980-2000

4.2.1 AUFBAU

4.2.2 WACHSTUMSBUCHHALTUNG FÜR DIE SCHWEIZ VON 1981-1999

4.2.2.1 DATENTABELLE

4.2.2.2 ENTWICKLUNG TFP

4.2.2.3 FEHLERQUELLEN

4.3 WACHSTUMSREGRESSION

4.3.1 EMPIRISCHES MODELL

4.3.2 ERGEBNISSE DER WACHSTUMSREGRESSION

4.3.3 AUTOKORRELATION

4.3.4 ERGEBNISSE GENERALIZED LEAST SQUARES

4.3.5 ENDOGENITÄTSPROBLEM

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen von Humankapital auf das Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz empirisch zu untersuchen. Dabei werden verschiedene Konzepte zur Messung von Humankapital evaluiert und in den Kontext eines neoklassischen Wachstumsmodells gestellt, um zu analysieren, welche Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten sind.

  • Messung und Definition von Humankapital (Bildungsabschlüsse, Fähigkeitstests, Marktwertschätzung)
  • Analyse des erweiterten Solow-Wachstumsmodells
  • Empirische Wachstumsanalyse für die Schweiz (1980-2000)
  • Wachstumsbuchhaltung zur Zerlegung des BIP-Wachstums
  • Schätzung des Einflusses von Humankapital mittels Wachstumsregression

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Investitionen im Vorschulalter

Gewisse Fähigkeiten bzw. Talente sind zweifelsohne angeboren. Es existieren Schätzungen wonach 50-70% des IQ durch die Gene vorherbestimmt sind. Die restlichen 30-50% können durch gezielte Förderung von Kleinkindern ausgebildet werden. Die wichtigsten Investitionen im Vorschulalter haben jedoch keinen Bildungscharakter im eigentlichen Sinne. Zentral für eine gute Entwicklung sind vor allem medizinische Faktoren und eine hochwertige Ernährung. Im Vorschulalter werden die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt, deshalb ist es wichtig den Kleinkindern die bestmöglichen Startbedingungen bereitzustellen. Ein Blick nach Afrika zeigt eindrücklich, welche Folgen Hunger und Mangel an Medikamenten auf die Entwicklung von Kleinkindern hat. Die Kosten dieser Investitionen bestehen primär aus der reduzierten Marktaktivität der Mutter. Der Nutzen einer guten Gesundheit entspricht einerseits einer Maximierung der Rekapitalisierungszeit für Humankapitalinvestitionen und andererseits der Auffassung, dass ein gesunder Erwachsener produktiver ist und deshalb in der Zukunft auch höhere Einkünfte erzielt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Auseinandersetzung mit Wachstumstheorie, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt deren strukturellen Aufbau.

2. HUMANKAPITAL: Hier wird der Humankapitalbegriff definiert, als Investition analysiert und verschiedene Messmethoden wie Bildungsabschlüsse und Fähigkeitstests für den Schweizer Kontext untersucht.

3. DAS WACHSTUMSMODELL: Dieses Kapitel präsentiert die theoretischen Grundlagen des erweiterten Solow-Modells nach Mankiw, Romer und Weil, inklusive der Produktionsfunktion und der Mechanismen der Kapitalakkumulation.

4. WACHSTUMSANALYSE: In diesem zentralen Analyseteil wird die Entwicklung der Modellvariablen für die Schweiz illustriert, eine Wachstumsbuchhaltung durchgeführt und der Humankapitaleffekt mittels Regression geschätzt.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die methodischen Ansätze und bewertet die wirtschaftliche Bedeutung des Humankapitals für die Schweiz.

Schlüsselwörter

Humankapital, Wirtschaftswachstum, Schweiz, Solow-Modell, Bildungsabschlüsse, Investition, Produktivität, Wachstumsbuchhaltung, Wachstumsregression, Pro-Kopf-Einkommen, Innovation, Sachkapital, Arbeitskräfte, TFP, Endogenität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den theoretischen und empirischen Zusammenhang zwischen der Ausstattung mit Humankapital und dem Wirtschaftswachstum in der Schweiz im Zeitraum von 1980 bis 2000.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition und Messung von Humankapital, die Theorie neoklassischer Wachstumsmodelle sowie die praktische Anwendung durch Wachstumsbuchhaltung und ökonometrische Regressionsanalysen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die empirische Relevanz der Beziehung zwischen Humankapital und dem Pro-Kopf-Einkommen in der Schweiz zu bestimmen und die Mechanik von Wachstumsmodellen darzulegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit verwendet eine Kombination aus Literaturanalyse, der deskriptiven Auswertung von Wirtschaftsindikatoren, dem neoklassischen Wachstumsmodell nach Mankiw, Romer und Weil sowie statistischen Verfahren wie Wachstumsbuchhaltung und Kleinstquadrat-Regressionen (inklusive GLS).

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des erweiterten Solow-Modells und den anschließenden empirischen Teil, in dem Modellvariablen analysiert, das Wachstum zerlegt und der Effekt des Humankapitals quantifiziert wird.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Humankapital, Wirtschaftswachstum, neoklassisches Wachstumsmodell, Produktivität und empirische Wachstumsregression in der Schweiz charakterisieren.

Wie bewertet die Arbeit die Datenlage zur Messung von Humankapital in der Schweiz?

Der Autor weist darauf hin, dass die Datenlage teilweise problematisch ist, da etwa eine Marktwertschätzung aufgrund fehlender längerer Zeitreihen schwierig ist und die Annäherung über Bildungsjahre nur eine begrenzte Variation bietet.

Welches Hauptergebnis liefert die Regressionsanalyse bezüglich des Humankapitals?

Die Analyse zeigt einen signifikant positiven Einfluss des Humankapitals, wobei der Autor jedoch aufgrund der hohen Koeffizienten und möglicher Endogenitätsprobleme (bidirektionale Kausalität) von einer potenziellen Überschätzung des Effekts ausgeht.

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Details

Title
Die Bedeutung des Humankapitals für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz
College
University of Basel  (Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum)
Grade
5.2 (Schweiz)
Author
David Saillen (Author)
Publication Year
2002
Pages
92
Catalog Number
V8737
ISBN (eBook)
9783638156318
Language
German
Tags
Humankapital Wirtschaftswachstum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Saillen (Author), 2002, Die Bedeutung des Humankapitals für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/8737
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