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Die menschliche Natur in der Pädagogik von Kant und Rousseau

Titel: Die menschliche Natur in der Pädagogik von Kant und Rousseau

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Katharina Schlaack (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit möchte die Pädagogiken von Immanuel Kant und Jean-Jacques Rousseau etwas näher betrachten. Dabei soll der Schwerpunkt auf dem ihren pädagogischen Analysen zugrundeliegenden Menschenbild liegen. Dafür werden jeweils die Erziehungsziele und -methoden von Kant und Rousseau betrachtet, um aus ihnen die impliziten Grundannahmen über die menschliche Natur, einer eventuellen Erziehungs-
bedürftigkeit usw. herauszuarbeiten.
Der Schwerpunkt wurde so gelegt, weil die Frage nach der menschlichen Natur für
die erziehungswissenschaftliche Theorie, und damit auch für meine pädagogische
Praxis, von höchster Bedeutung ist. Pädagogik ist normativ, will den Menschen nicht
nur erklären, sondern verändern, im Beispiel der hier genutzten Autoren hin zu einem
bestimmten moralischen Ideal. Dazu muss die Frage nach den Anlagen und Voraussetzungen
gestellt werden, denen der Mensch unterliegt, denn was nützt ein Ideal,
wenn die physischen Grenzen des Menschen dessen Realisierung verwehren?
Diese Fragen erscheinen auch und gerade heutzutage vor allem deshalb interessant,
weil in vielen Bereichen der Pädagogik die Erziehung hin zu bestimmtenWertvorstellungen
zu Gunsten der bloßen Vermittlung von berufspraktisch relevanten Fertigkeiten
vernachlässigt wird (So nennen sich z.B. einige Pädagogik-Institute in Institute für
Bildungsforschung um, ein Indikator für die Verschiebung des bearbeiteten Themenfeldes).
In der vorliegenden Arbeit wurde für jeden Autor eine von mir als pädagogisches
Hauptwerk betrachtete Schrift ausgewählt, Rousseaus Emile1 und Über die Erziehung
von Kant. Beide Autoren haben sich auch in mehreren anderen Werken zum Thema
geäußert, aber meine Sorge war, zu oberflächlich zu beschreiben, wenn ich noch
mehr Literatur als Quelle nutze. Zusätzlich wollte ich diese Arbeit als Chance nutzen,
meine Fähigkeiten in der Analyse von Primärliteratur zu verbessern, darum habe ich
weitgehend auf erklärende Sekundärliteratur verzichtet. Durch den über eintausend
Seiten großen Umfang des Emile schien mir das bei diesem Werk nicht möglich,
darum habe ich hier auf eine gekürzte Fassung von Otto Hansmann zurückgegriffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rousseau

2.1 Allgemein

2.2 Natur

2.3 Entwicklungsphasen

2.4 Erziehungsziele

3 Kant

3.1 Allgemein

3.2 Menschenbild

3.3 Erziehungsziele

3.4 Strafe

4 Zusammenfassung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogischen Ansätze von Immanuel Kant und Jean-Jacques Rousseau mit dem Ziel, das ihren Theorien zugrunde liegende Menschenbild und die impliziten Annahmen über die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen zu analysieren.

  • Vergleich der Erziehungsziele und -methoden bei Kant und Rousseau.
  • Analyse des Menschenbildes als Fundament pädagogischer Praxis.
  • Untersuchung der Bedeutung der menschlichen Natur für die Erziehung.
  • Herausarbeitung der politischen Dimension der Erziehung bei beiden Philosophen.
  • Kritische Reflexion der pädagogischen Konzepte aus heutiger erziehungswissenschaftlicher Sicht.

Auszug aus dem Buch

3.2 Menschenbild

Kant vertritt wie erwähnt die Position, dass der Mensch erzogen werden muss. Er begründet dies damit, dass die Gattung Mensch im Gegensatz zu anderen Tieren mit einem deutlich kleineren Repertoire an Instinkten ausgestattet ist (vgl. ebd., S. 3). Stattdessen kommt er “roh auf die Welt” (ebd., S.4), und muss diesen Mangel mit Hilfe der Vernunft ausgleichen, die er allerdings noch nicht (bzw. nur als Anlage, also als Potential) besitzt (vgl. ebd.). Diese Vernunft resultiert aus einer Erziehungsleistung anderer Menschen, ist also sozial erworben. Für Kant beschränkt sich die Erziehungsleistung aber nicht auf diese biologische Notwendigkeit. Die wesentliche qualitative Differenz des Menschen zum Tier ist das Potential zur Moralität. Ihre Entwicklung ist wesentliches Element seiner Vorstellung der Vervollkommung der Menschheit: "sich selbst besser machen, sich selbst kultivieren, und, wenn er böse ist, Moralität bei sich hervorbringen, das soll der Mensch." (ebd., S.13), und diese Vervollkommung ist nicht nur eine Option, sondern Bestimmung der Menschheit: “Die Vorsehung hat gewollt, dass der Mensch das Gute aus sich selbst herausbringen soll...” (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert das Ziel der Arbeit, das Menschenbild in den Pädagogiken von Kant und Rousseau durch einen Vergleich der Erziehungsziele und -methoden zu erarbeiten.

2 Rousseau: Dieses Kapitel widmet sich dem Erziehungsansatz Rousseaus, insbesondere seinem Konzept der Natürlichkeit, den Entwicklungsphasen des Kindes und den daraus abgeleiteten Erziehungszielen.

3 Kant: Hier wird Kants Vorlesung zur Erziehung analysiert, wobei sein Menschenbild, seine Erziehungsziele und seine Auffassung von pädagogischer Strafe im Fokus stehen.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse des Vergleichs zusammen und stellt Gemeinsamkeiten in den Kernpunkten sowie Unterschiede in der politischen Zielsetzung heraus.

5 Fazit: Das Fazit reflektiert die Relevanz der pädagogischen Klassiker und unterzieht deren Positionen einer kritischen Prüfung aus heutiger wissenschaftlicher Perspektive.

Schlüsselwörter

Pädagogik, Menschenbild, Erziehung, Rousseau, Kant, Natürlichkeit, Moralität, Vernunft, Erziehungsziele, Entwicklungsphasen, Erziehungswissenschaft, Freiheit, Gesellschaft, Vervollkommung, Primärliteratur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Pädagogik von Immanuel Kant und Jean-Jacques Rousseau, um das jeweils zugrunde liegende Menschenbild und die daraus resultierenden Erziehungsansätze freizulegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind das Verständnis von Natürlichkeit, die Rolle der Vernunft, die Gliederung der Erziehung in Entwicklungsphasen sowie die Zielsetzung der Erziehung als politisches Instrument.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aus den Erziehungszielen und -methoden beider Autoren die impliziten Grundannahmen über die menschliche Natur und die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin wählt einen analytischen Zugang zur Primärliteratur (Rousseaus „Emile“ und Kants „Über die Erziehung“), wobei sie bewusst auf erklärende Sekundärliteratur verzichtet, um ihre analytischen Fähigkeiten zu schulen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Abschnitte, in denen zunächst Rousseau (Allgemeines, Natur, Phasen, Ziele) und anschließend Kant (Allgemeines, Menschenbild, Ziele, Strafe) detailliert gegenübergestellt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Pädagogik, Menschenbild, Rousseau, Kant, Natürlichkeit, Moralität, Erziehungsziele und Freiheit sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Wie bewertet die Autorin die heutige Relevanz der analysierten Werke?

Obwohl sie den Werken große historische Bedeutung beimisst, hält sie die konkreten pädagogischen Positionen – etwa zu Entwicklungsmodellen oder Bestrafungsmethoden – aus moderner erziehungswissenschaftlicher Sicht für überholt oder teils fehlerhaft.

Welche Kritik äußert die Autorin speziell an den Erziehungsmethoden von Kant und Rousseau?

Sie kritisiert insbesondere das „Weinen lassen“ von Kindern sowie Bestrafungsmethoden wie Liebesentzug, da diese die kindliche Innenperspektive vernachlässigen und Bindungsprobleme verursachen können.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die menschliche Natur in der Pädagogik von Kant und Rousseau
Hochschule
Universität Rostock
Note
2,0
Autor
Katharina Schlaack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
17
Katalognummer
V86803
ISBN (eBook)
9783638021906
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Natur Pädagogik Kant Rousseau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Schlaack (Autor:in), 2007, Die menschliche Natur in der Pädagogik von Kant und Rousseau, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/86803
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Leseprobe aus  17  Seiten
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