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Die Reflektion von „America Divided“ im Comic nach 9/11

Title: Die Reflektion von „America Divided“ im Comic nach 9/11

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 33 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexander Golya (Author)

American Studies - Literature

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Umfassender Gegenstand dieser Arbeit ist erstens die Analyse der Reflektion unterschiedlicher politischer Standpunkte und Strömungen in amerikanischen Comics. Zweitens sollen diese auf politische und kulturelle Issues untersucht werden und herausbestimmt werden, ob diese einen (historischen) Erkenntnisprozess darstellen und welches politisch-gesellschaftliche Reflexionspotential Comics besitzen. Der Kern der Untersuchung wird der Zeitraum nach „9/11“ sein. Ausschlaggebend für diese Begrenzung sind zum einen die einschlagenden Veränderungen des amerikanischen Wertesystems und politischer Strömungen. Zudem hat sich nach dem 11. September 2001 die außenpolitische Konzentration auf die „axis of evil“ gerichtet. Die Comicwelt reagierte auf 9/11 und den Krieg in Afghanistan sowie den Dritten Golfkrieg in ungeahntem Ausmaße und verarbeitet die Ereignisse, Reaktionen und Folgen außerordentlich umfassend. Beide zu untersuchenden Komponenten basieren aufeinander, da der „War on Terror“ und Erkenntnisprozesse das Wertesystem beeinflussen. Daraus ergibt sich nach Samuel Huntington eine „neue Entwicklungsphase [der] nationalen Identität“. Diese Wandlung, welche bereits die Filmindustrie und Literatur sowie Bildende Kunst beeinflusst, sollte demnach auch in verschiedenen Arten von Comics direkt oder indirekt ersichtlich sein und wird in den folgenden Kapiteln ein Bearbeitungspunkt der Analyse darstellen. 9/11 und der „War on Terror“ sind somit die Ausgangs- und Referenzpunkte der Betrachtung. Nach der wissenschaftlichen Herangehensweise an das Medium und der obligatorischen methodischen Vorgehensweise werden anknüpfend daran exemplarisch in Comic-Publikationen politische, kulturelle und soziale Debatten und Issues wie der Irak-Krieg, Guantanamo, die Rolle der Medien in den USA zu untersuchen sein und daraus als Ziel ein Reflexionspotential-Schemata erstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erarbeitung und Fundierung der Fallbeispiele

2.1 Graphic Novels und der wachsende Anspruch politischer Reflektion

2.2 Superhelden-Comics und das Dilemma der Mythologie

3. Wissenschaftliche Methodik und Analyseinstrumentarien

4. DMZ und das progressive Reflexionspotential

4.1 Wirkungsabsichten der Struktur für die Sinnbildung

4.2 Die Erzählzeit als zentrales formales Mittel

4.3 Blackwater, die UN und politische Allegorien aus dem Irak

5. Civil War und das „America Divided“

5.1 Die Politisierung vom „Basic Human Dilemma“

5.2 „Section 206“ des Patriot Act

5.3 Die Wirkung und Reflektion der Medien

5.4 Vigilantismus und die mythologische Bedeutsamkeit

5.5 Captain America und der Untergang des amerikanischen Wertesystems

6. Konklusion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert, inwieweit US-amerikanische Comics nach dem 11. September 2001 als Medium zur Reflexion gesellschaftlicher und politischer Umbrüche dienen können. Im Fokus steht dabei die Untersuchung, ob und wie diese Werke historische Erkenntnisprozesse widerspiegeln und welches Reflexionspotenzial sie in Bezug auf das amerikanische Wertesystem besitzen.

  • Analyse politischer Standpunkte in modernen amerikanischen Comics.
  • Untersuchung der Auswirkungen von 9/11 auf das US-Wertesystem in der Fiktion.
  • Gegenüberstellung von Mainstream-Superhelden-Comics und unabhängigen Graphic Novels.
  • Hinterfragung der Darstellung von „War on Terror“, Überwachung und Bürgerrechten.
  • Methodische Verknüpfung von Comic-Analyse mit kulturwissenschaftlichen Theorien.

Auszug aus dem Buch

4. DMZ und das progressive Reflexionspotential

In den USA wütet seit Jahren ein Krieg. Die USA und die anti-imperialistischen Free States befinden sich inmitten eines gewaltigen Bürgerkriegs und beide Lager kämpfen unter Bomben- und Selbstmordanschlägen vergebens um die Vorherrschaft in New York City. Das gezeigte Szenario in Manhattan stellt eine „demilitarized zone“ dar, kurz: DMZ. Inmitten dieser Phase wird Matthew Roth (in den Mitzwanzigern) als Fotopraktikant der US-amerikanischen „Liberty News“ mit einem Team in das Krisengebiet gesandt, um Impressionen aus der Geisterstadt einzufangen. Doch beim Landeanflug wird der Pressehelikopter von aufständischen Rebellen angegriffen und zur Explosion gebracht. Matt Roth ist anscheinend der einzige Überlebende. Hier beginnt die eigentliche Storyline von Brian Wood, der ein melodramatisches Graphic Novel erschaffen hat.

Art Spiegelman betrachtet diese Art von Graphic Novels als wenig ergiebig, da er „da nichts rausziehen [kann]“. Jedoch ist vor allem bei einem derart vielschichtigen Comic eine exakte Herangehensweise erforderlich, um die verschiedenen Ebenen des Erzählens zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, wie politische und soziale Missstände in den USA in Comic-Formen reflektiert werden, und umreißt die Zielsetzung der Untersuchung im Kontext des Zeitraums nach 9/11.

2. Erarbeitung und Fundierung der Fallbeispiele: Dieses Kapitel begründet die Auswahl der untersuchten Werke, indem es die spezifischen Qualitäten von Graphic Novels und Superhelden-Comics für die politische Reflexion darlegt.

3. Wissenschaftliche Methodik und Analyseinstrumentarien: Hier wird der methodische Rahmen entworfen, der eine interdisziplinäre Herangehensweise an die Untersuchung von Comics sowie die Definition einer eigenen Terminologie erfordert.

4. DMZ und das progressive Reflexionspotential: Dieses Kapitel widmet sich der Graphic Novel DMZ, analysiert deren erzählerische Struktur und untersucht, wie politische Allegorien zum Irak-Krieg und zur Rolle internationaler Akteure eingebettet sind.

5. Civil War und das „America Divided“: In diesem Kapitel wird das Superhelden-Epos Civil War im Kontext des „Patriot Act“ und der Debatte um Sicherheit versus Freiheit analysiert, wobei die Rolle der Medien und die mythologische Bedeutung der Superhelden beleuchtet werden.

6. Konklusion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Reflexionspotenzial der beiden untersuchten Fallbeispiele hinsichtlich ihrer Darstellung der amerikanischen Gesellschaft in einer Phase der Werte-Neufindung.

Schlüsselwörter

9/11, War on Terror, Graphic Novels, Superhelden-Comics, DMZ, Civil War, Patriot Act, politische Reflexion, Identität, US-amerikanische Außenpolitik, Medienkritik, Bürgerkrieg, Allegorie, Mythologie, gesellschaftliche Spaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie US-amerikanische Comics nach dem 11. September 2001 auf die veränderten politischen und sozialen Bedingungen im Land reagieren und diese in fiktionaler Form reflektieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen des „War on Terror“, die Debatte um Sicherheit versus persönliche Freiheit, die Rolle der Medien in einer gespaltenen Gesellschaft sowie die Hinterfragung nationaler Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie Comics als Medium genutzt werden, um historische Prozesse und politisch-gesellschaftliche Dilemmas darzustellen und ein Reflexionspotenzial beim Leser zu erzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin bzw. der Autor?

Die Untersuchung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der kulturwissenschaftliche Perspektiven mit einer Analyse semantischer und rhetorischer Mittel von Comics sowie historischen Kategorien (insbesondere Jörn Rüsens „disziplinäre Matrix“) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zwei Fallbeispiele analysiert: die Graphic Novel „DMZ“ als Beispiel für eine dystopische Verarbeitung des Bürgerkriegs und die Superhelden-Reihe „Civil War“ als Allegorie auf den Patriot Act und den Sicherheitsstaat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie 9/11, War on Terror, Patriot Act, politische Allegorie, Identität und gesellschaftliche Spaltung aus.

Wie genau reflektiert „DMZ“ die US-Außenpolitik?

„DMZ“ spiegelt durch die fiktive Einbindung einer UN-Friedensmission und den Vergleich eines privaten Sicherheitsunternehmens mit Blackwater die Skepsis gegenüber der US-amerikanischen Interventionspolitik wider.

Welche Rolle spielt Captain America im Kontext der Arbeit?

Captain America dient als Symbol der amerikanischen Werte; seine Positionierung gegen den „Superhuman Registration Act“ und sein Tod werden als Ausdruck einer tiefen Krise und einer Niederlage des alten amerikanischen Wertesystems gedeutet.

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Details

Title
Die Reflektion von „America Divided“ im Comic nach 9/11
College
Free University of Berlin  (John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien)
Course
Hauptseminar: "Kultur und Gesellschaft: America Divided?“
Grade
1,3
Author
Alexander Golya (Author)
Publication Year
2007
Pages
33
Catalog Number
V86483
ISBN (eBook)
9783638021166
ISBN (Book)
9783638923286
Language
German
Tags
Reflektion Divided“ Comic Hauptseminar Kultur Gesellschaft America Divided
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Golya (Author), 2007, Die Reflektion von „America Divided“ im Comic nach 9/11, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/86483
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