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Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf das Personalwesen von Krankenkassen

Title: Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf das Personalwesen von Krankenkassen

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 58 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Patrick Meisel (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In meiner Funktion als Führungskraft in einer gesetzlichen Krankenkasse bin ich sehr schnell mit den Auswirkungen des AGG in Berührung getreten. Sei es bei der Formulierung von Absagen an Bewerber, Schulungen von Mitarbeitern oder bei Einstellungen von neuen Kolleginnen und Kollegen. Damit war für mich die Entscheidung gefallen, mich näher mit dem AGG, den daraus resultierenden Auswirkungen zu befassen. Es bot sich an, dies im Rahmen meiner Studienarbeit zu tun. Ziel dieser Studienarbeit ist es, das Allgemeine Gleichstellungsgesetz vorzustellen, die wesentlichen Regelungen für das Arbeitsrecht zu erklären und die Auswirkungen auf die Personalarbeit in einer gesetzlichen Krankenkasse darzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergrund und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau und Vorgehensweise

2 Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

2.1 Hintergrund zum AGG

2.1.1 Europäischer Hintergrund und Historie

2.1.2 Bestehendes nationales Recht

2.2 Ziele des AGG

2.3 Wichtige Begriffe des AGG

2.3.1 Allgemeines

2.3.2 Die Diskriminierungsmerkmale

2.3.2.1 Rasse

2.3.2.2 Ethnische Herkunft

2.3.2.3 Geschlecht und sexuelle Identität

2.3.2.4 Religion und Weltanschauung

2.3.2.5 Behinderung

2.3.2.6 Alter

2.3.3 Benachteiligungsformen nach AGG

2.3.3.1 Überblick

2.3.3.2 Unmittelbare Benachteiligung

2.3.3.3 Mittelbare Benachteiligung

2.3.3.4 Belästigung und sexuelle Belästigung

2.3.3.5 Anweisung zur Benachteiligung

2.4 Anwendungsbereiche des AGG

2.4.1 Räumlicher Anwendungsbereich

2.4.2 Sachlicher Anwendungsbereich

2.4.2.1 Überblick

2.4.2.2 Zugang zur Erwerbstätigkeit

2.4.2.3 Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen

2.4.2.4 Weitere sachliche Anwendungsbereiche

2.4.2.5 Problemfall Kündigungen

2.4.3 Persönlicher Anwendungsbereich

2.4.3.1 Überblick

2.4.3.2 Geschützter Personenkreis

2.4.3.3 Verpflichtete

2.5 Benachteiligungen und zulässige unterschiedliche Behandlung

2.5.1 Verbot von Benachteiligungen

2.5.2 Zulässige unterschiedliche Behandlung

2.5.2.1 Allgemeines

2.5.2.2 Betrachtung nach Diskriminierungsmerkmalen

2.5.2.3 Spezialvorschriften einzelner Diskriminierungsmerkmale

2.6 Rechte der Beschäftigten

2.6.1 Beschwerderecht

2.6.2 Leistungsverweigerungsrecht

2.6.3 Entschädigung und Schadenersatz

2.6.4 Beweislast und Gegenbeweis

3 Auswirkungen auf das Personalwesen in Krankenkassen

3.1 Allgemeines

3.2 Begründung des Arbeitsverhältnisses

3.2.1 Stellenausschreibung und Stellenplan

3.2.2 Bewerberauswahl und Fragerecht

3.2.3 Bewerbungsgespräche und Auswahlentscheidungen

3.2.4 Ablehnung von Bewerbern

3.3 Bestehendes Arbeitsverhältnis

3.3.1 Generelle Organisationspflichten des Arbeitgebers

3.3.2 Arbeitsbedingungen

3.4 Beendigung des Arbeitsverhältnisses

4 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit untersucht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und analysiert dessen konkrete Auswirkungen auf die Personalarbeit in einer gesetzlichen Krankenkasse. Dabei wird geklärt, wie das Gesetz die Anbahnung, das bestehende Arbeitsverhältnis und die Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen beeinflusst, um Rechtssicherheit im Personalmanagement zu gewährleisten.

  • Grundlagen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
  • Diskriminierungsmerkmale und Anwendungsbereiche
  • Rechte der Beschäftigten und Beweislastregelungen
  • Anforderungen an Stellenausschreibung und Bewerberauswahl
  • Organisationspflichten und Dokumentation in Krankenkassen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Stellenausschreibung und Stellenplan

In einem bestehenden Stellenplan darf keine Benachteiligung eines Bewerbers oder bereits Beschäftigten vorgesehen sein. Vor allem darf kein Ausschluss von der Einstellung oder Beförderung aufgrund eines Diskriminierungsmerkmals vorhanden sein. Der Anwendungsbereich des AGG erstreckt sich bei Stellenausschreibungen bereits auf das Vertragsanbahnungsverhältins. Dies gilt sowohl für interne als auch für externe Ausschreibungen und für den Bereich der beruflichen Fort- und Weiterbildung. Personalverantwortliche in Krankenkassen sind nach AGG angehalten eine Stellenausschreibung benachteiligungsfrei für alle Diskriminierungsmerkmale (z.B. geschlechtsneutral) zu gestalten. Dabei ist darauf zu achten, dass die benachteiligungsfreie Formulierung konsequent in der gesamten Stellenausschreibung durchgehalten wird.

Die Regelungen des § 11 AGG ersetzen und erweitern § 611b BGB a. F., der bisher lediglich die Verpflichtung zu einer geschlechtsneutralen Stellenausschreibung vorsah. Als Stellenbeschreibung ist jede, nicht gezielt an eine einzelne Person gerichtete Bekanntgabe anzusehen, dass ein Arbeitsplatz vorhanden und ein Arbeitsvertrag geschlossen werden soll (z.B. Zeitungsanzeigen, Mitteilung im Intranet, Aushänge, Mitteilungen an die Arbeitsagentur, usw.). Sollte die Krankenkasse bei der Ausschreibung auf externe Dienstleister zurückgreifen, so hat sie die Durchführung zu überwachen, da auch in diesem Fall haftbar gemacht werden kann. Sie hat in jedem Fall darauf zu achten, dass die Stellenausschreibung so objektiv und neutral wie möglich gestaltet ist und keine Angriffsfläche für eine vermutliche Benachteiligung im Sinne des AGG bietet. Zu vermeiden sind Formulierungen wie: ‚Wir suchen einen EDV-Spezialisten.’

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das AGG ein, erläutert die Beweggründe des Autors aufgrund seiner Tätigkeit in einer Krankenkasse und umreißt die Struktur sowie die Vorgehensweise der Arbeit.

2 Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG): Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über den europäischen und nationalen Hintergrund, die Ziele, die Diskriminierungsmerkmale, die Formen der Benachteiligung sowie die Anwendungsbereiche des AGG.

3 Auswirkungen auf das Personalwesen in Krankenkassen: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Grundlagen des AGG in die betriebliche Praxis der Personalarbeit bei Krankenkassen und behandelt den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus von der Ausschreibung bis zur Beendigung.

4 Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz, die feststellt, dass die Auswirkungen des AGG zwar die Personalarbeit prägen, aber durch gesunden Menschenverstand und lückenlose Dokumentation beherrschbar bleiben.

Schlüsselwörter

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG, Krankenkasse, Personalwesen, Diskriminierung, Gleichbehandlung, Arbeitsrecht, Bewerberauswahl, Benachteiligungsverbote, Rechtsunsicherheit, Dokumentationspflicht, Beweislast, Personalarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und dessen Umsetzung in die Praxis innerhalb des Personalwesens von gesetzlichen Krankenkassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des AGG, die verschiedenen Diskriminierungsmerkmale, die Rechte der Beschäftigten sowie die konkrete Anwendung im Personalmanagement.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, das AGG verständlich vorzustellen, die wesentlichen arbeitsrechtlichen Regelungen zu erläutern und den Krankenkassen Handlungsempfehlungen für eine rechtssichere Personalarbeit zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse relevanter Gesetzestexte sowie amtlicher Bundestagsdrucksachen, um die Auswirkungen auf Arbeitgeber darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Darstellung des AGG und eine praxisorientierte Analyse, wie sich diese gesetzlichen Vorgaben konkret auf die Personalarbeit in einer Krankenkasse auswirken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind AGG, Diskriminierungsmerkmale, Personalarbeit, Bewerbungsverfahren, Gleichbehandlung und Rechtssicherheit.

Warum ist eine lückenlose Dokumentation laut dem Autor so wichtig?

Eine lückenlose Dokumentation ist essenziell, damit die Krankenkasse im Falle eines Vorwurfs beweisen kann, dass Auswahlentscheidungen benachteiligungsfrei und im Einklang mit dem AGG getroffen wurden.

Wie sollten Krankenkassen laut der Arbeit mit Ablehnungsschreiben umgehen?

Ablehnungsschreiben sollten inhaltsleer, neutral und standardisiert formuliert werden, um keine unnötigen Anknüpfungspunkte für Diskriminierungsvorwürfe zu bieten.

Gibt es spezifische Besonderheiten für Krankenkassen beim AGG?

Der Autor stellt fest, dass sich Krankenkassen in dieser Hinsicht kaum von anderen Arbeitgebern im Dienstleistungsgewerbe unterscheiden und die allgemeinen Anforderungen für sie ebenso gelten.

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Details

Title
Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf das Personalwesen von Krankenkassen
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1.3
Author
Patrick Meisel (Author)
Publication Year
2007
Pages
58
Catalog Number
V85694
ISBN (eBook)
9783638043359
Language
German
Tags
Auswirkungen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes Personalwesen Krankenkassen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Meisel (Author), 2007, Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) auf das Personalwesen von Krankenkassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/85694
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