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Welche Möglichkeiten / Stolpersteine bieten sich Frauen in traditionellen Gesellschaften, die Bildung suchen? - Beispiel subsaharisches Afrika

Titel: Welche Möglichkeiten / Stolpersteine bieten sich Frauen in traditionellen Gesellschaften, die Bildung suchen? - Beispiel subsaharisches Afrika

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 15 Seiten , Note: 0,7

Autor:in: Dipl. Betriebswirtin Claudia Draemann (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Verschiedene internationale Organisationen haben das Recht auf Bildung in Resolutionen festgelegt. So haben beispielsweise die Vereinten Nationen in Artikel 26 ihrer „Universal Declaration of Human Rights of the United Nations“ folgende drei Absätze verabschiedet:
“(1) Everyone has the right to education. Education shall be free, at least in the elementary and fundamental stages. Elementary education shall be compulsory. Technical and professional education shall be made generally available and higher education shall be equally accessible to all on the basis of merit.
(2) Education shall be directed to the full development of the human personality and to the strengthening of respect for human rights and fundamental freedoms. It shall promote understanding, tolerance and friendship among all nations, racial or religious groups, and shall further the activities of the United Nations for the maintenance of peace.
(3) Parents have a prior right to choose the kind of education that shall be given to their children.”
Demnach gilt, dass jeder Mensch dieser Welt freien Zugang zu Bildung erhalten soll. Diskriminierungen aufgrund von individuellen menschlichen Merkmalen, die den Zugang zu Bildung verwehren, dürfen nicht stattfinden.
In dieser Arbeit soll nun erörtert werden, inwiefern das Recht auf Bildung auch bei Frauen in traditionellen Gesellschaften umgesetzt wird. Der Global Monitoring Report on Education des Jahres 2003/2004 stellte fest, dass eine umfangreiche Anzahl von Ländern immer noch keine Gleichheit von Mädchen und Jungen bei dem Besuch von Grundschulen und weiterführenden Schulen erzielten. Es gilt deshalb herauszufinden, welches die Gründe sind, die Frauen daran hindern, sich Bildung zu verschaffen. Als regionales Beispiel wird das subsaharische Afrika ausgewählt, da traditionelle Gesellschaften dort eine zentrale Bedeutung haben. Kapitel 2 stellte zunächst die wichtigsten Zahlen vor, die verdeutlichen, dass die Millennium Development Goals in wesentlichen Bereichen noch nicht erreicht wurden. Kapitel 3 führt auf, welche Bildungsmöglichkeiten es gibt und wo die Grenzen für Frauen liegen. Kapitel 4 betrachtet wesentliche Stolpersteine, die Frauen am Zugang zu Bildung hindern. Kapitel 5 zeigt Strategien der UNESCO auf, die Situation für Frauen zu verbessern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Bildung im Rahmen der Millennium Development Goals

2.1 Goal 2: Achieve universal primary education

2.2 Goal 3: Promote gender equality and empower women

3 Bildungsmöglichkeiten für Frauen im sub-saharischen Afrika

4 Stolpersteine für Frauen, Zugang zu Bildung zu erhalten

4.1 Geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Bildung

4.2 Gründe für eine fehlende Schulbildung oder einen vorzeitigen Schulabbruch bei Mädchen und Frauen

5 Schlussbetrachtungen

6 Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Barrieren, die Frauen in traditionell geprägten Gesellschaften beim Zugang zu Bildung begegnen, wobei das sub-saharische Afrika als regionales Fallbeispiel dient. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, warum Mädchen und Frauen trotz international verbriefter Bildungsrechte weiterhin benachteiligt sind und welche sozio-kulturellen Faktoren hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

  • Analyse des Rechts auf Bildung im internationalen Kontext.
  • Evaluation des Fortschritts der Millennium Development Goals im Bildungssektor.
  • Statistische Auswertung der Bildungssituation von Frauen im sub-saharischen Afrika.
  • Identifikation zentraler Stolpersteine wie Kinderarbeit, frühe Heirat und kulturelle Normen.
  • Diskussion von UNESCO-Strategien zur Verbesserung der weiblichen Bildungschancen.

Auszug aus dem Buch

(4) Pupertäts-Mythen

Kulturelle Praktiken und Riten haben einen starken Einfluss auf die Bedeutung von Bildung in einer Gesellschaft. Im Namen der Religion bzw. Kultur werden die Freiheiten von Mädchen eingeschränkt. Viele Einschränkungen betreffen z.B. die Entwicklung der Sexualität von Mädchen und Jungen. Wissensvermittlung wird dann gezielt eingesetzt, um kulturelle Praktiken und Riten zu stärken bzw. umzusetzen. Dies geschieht oftmals mit einer Einschränkung der schulischen Bildung bei Mädchen, um die Möglichkeit ihres Ausbrechens aus diesen traditionellen Strukturen zu verhindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Dieses Kapitel verortet das Recht auf Bildung in internationalen Resolutionen und definiert die Zielsetzung sowie die regionale Ausrichtung der Arbeit auf das sub-saharische Afrika.

2 Bildung im Rahmen der Millennium Development Goals: Es werden die zwei Bildungs-Ziele der Millennium Development Goals erläutert und anhand von Indikatoren deren Erreichungsgrad in der Region bewertet.

3 Bildungsmöglichkeiten für Frauen im sub-saharischen Afrika: Dieses Kapitel präsentiert statistische Daten zu Einschulungsquoten und Geschlechterungleichheiten, um den Status quo der weiblichen Bildung zu visualisieren.

4 Stolpersteine für Frauen, Zugang zu Bildung zu erhalten: Hier werden die vielfältigen Gründe für die Benachteiligung, von sozio-ökonomischen Faktoren bis hin zu traditionellen Riten und Konfliktsituationen, detailliert aufgeführt.

5 Schlussbetrachtungen: Das Kapitel fasst Strategien der UNESCO zur Verbesserung der Situation zusammen und mahnt eine stärkere Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse an.

6 Bibliographie: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen und weiterführende Literatur zur Unterstützung der argumentativen Ausführungen.

Schlüsselwörter

Bildung, Frauenrechte, Sub-saharisches Afrika, Millennium Development Goals, Grundschulausbildung, Geschlechtergleichheit, Schulabbruch, Kinderarbeit, Traditionelle Gesellschaften, UNESCO, Bildungsbarrieren, Frühverheiratung, HIV/AIDS, Armutsbekämpfung, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Hürden beim Zugang zu Bildung für Frauen in traditionell geprägten Gesellschaften am Beispiel des sub-saharischen Afrikas.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf internationalen Bildungsrechten, den Millennium Development Goals, statistischen Analysen zur Einschulung und den sozio-kulturellen Barrieren für Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für die unzureichende Bildungsteilhabe von Mädchen und Frauen in der Region zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, die Berichte internationaler Organisationen wie UNESCO, UN und World Bank auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Entwicklungsziele, eine statistische Bestandsaufnahme und eine detaillierte Untersuchung der „Stolpersteine“ wie Kinderarbeit oder kulturelle Praktiken.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Geschlechtergerechtigkeit, Bildungschancen, soziale Normen, Millennium-Ziele und die spezifische Situation in sub-saharischen Ländern.

Welche Rolle spielen „Pupertäts-Mythen“ beim Bildungszugang?

Sie dienen als kulturelles Instrument, um die Freiheiten von Mädchen einzuschränken und sie durch traditionelle Rollenbilder in ihrem häuslichen Umfeld zu halten, was den Schulbesuch verhindert.

Warum ist das Umdenken bei externen Fördermaßnahmen so wichtig?

Die Arbeit betont, dass viele westlich initiierte Projekte an der lokalen sozialen Wirklichkeit vorbeigehen und Bildung ohne die Berücksichtigung von Bedürfnissen vor Ort, wie z.B. Kleidung oder spezifische Lebensweisen, wenig effektiv ist.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Möglichkeiten / Stolpersteine bieten sich Frauen in traditionellen Gesellschaften, die Bildung suchen? - Beispiel subsaharisches Afrika
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Emanzipation im Globalisierungsprozess
Note
0,7
Autor
Dipl. Betriebswirtin Claudia Draemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
15
Katalognummer
V84900
ISBN (eBook)
9783638020183
ISBN (Buch)
9783638924658
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Welche Möglichkeiten Stolpersteine Frauen Gesellschaften Bildung Beispiel Afrika Emanzipation Globalisierungsprozess subsaharisches Afrika Entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Betriebswirtin Claudia Draemann (Autor:in), 2006, Welche Möglichkeiten / Stolpersteine bieten sich Frauen in traditionellen Gesellschaften, die Bildung suchen? - Beispiel subsaharisches Afrika, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/84900
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Leseprobe aus  15  Seiten
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