Studenten des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, untersuchen seit 1997, im Rahmen eines Forschungs- und Lehrprojektes, die wirtschaftliche Entwicklung von veröffentlichungspflichtigen Unternehmen, deren Geschäftssitz in Hamburg, bzw. der Metropolregion Hamburg, liegt.
Die Erfassung, Interpretation und Analyse der veröffentlichten Geschäftsberichte dieser Unternehmen erfolgt regelmäßig jedes Semester in Form eines Statistik - Praktikums, wobei in der Regel pro Semester etwa 20 Unternehmen untersucht werden.
Gegenstand dieser Studienarbeit ist die Interpretation der Gewinn- und Verlustrechnung der Beiersdorf AG in Bezug auf deren Ertragskraft und Wachstum.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 AUFGABENSTELLUNG
1.2 VORGEHENSWEISE
2 BESCHREIBUNG DES UNTERNEHMENS
3 STRUKTUR- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR 1990 - 2002
3.1 STRUKTUR-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG IN ABSOLUTEN WERTEN
3.2 STRUKTUR-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG IN PROZENT
3.3 INTERPRETATION DER STRUKTUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
4 KENNZIFFERN
4.1 ERTRAGS- UND GESAMTKAPITALRENDITE
4.1.1 Ertragsrendite
4.1.2 Gesamtkapitalrendite
4.2 INNENFINANZIERUNGSPOTENTIAL, SCHULDENTILGUNGSPOTENTIAL
4.3 MESSZAHLEN ERTRÄGE, AUFWENDUNGEN UND PERSONALKOSTEN
4.3.1 Messzahlen Erträge / Aufwendungen
4.3.2 Messzahl für Personalkosten
4.4 BESCHÄFTIGTE UND BESCHÄFTIGTE PRO 1 MIO. EURO ERTRÄGE
4.5 MATERIALINTENSITÄT
4.6 UMSCHLAGSHÄUFIGKEIT
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
6 LITERATURVERZEICHNIS UND QUELLEN ANGABE
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Entwicklung der Beiersdorf AG zwischen 1990 und 2002, indem sie die Gewinn- und Verlustrechnung analysiert, um Aussagen über Ertragskraft und Wachstum des Unternehmens zu treffen.
- Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung
- Untersuchung der Ertragskraft und Rentabilität
- Bewertung der Kostenstrukturen (Material und Personal)
- Untersuchung der Beschäftigtenentwicklung
- Einfluss der wirtschaftlichen Gesamtlage auf das Unternehmen
Auszug aus dem Buch
3.3 Interpretation der Struktur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse Zu den Umsatzerlösen gehören die Erlöse aus dem Verkauf von Fertigfabrikaten, sowie die Vergütungen für Dienstleistungen aus Werkverträgen. Hinzukommen die Erlöse aus Nebenprodukten und Abfällen und aus Verkäufen an Belegschaftsmitglieder u.a. Die Umsatzerlöse der Beiersdorf AG stiegen von 1990-2000 kontinuierlich an. Das Jahr 1990 verzeichnet das Minimum des Analysezeitraums mit einem Wert von 952,86 Mio. € Umsatz. Im Jahr 2000 wird das Maximum mit 1534 Mio. € erreicht. Der im Folgejahr deutlich zu erkennende Abfall auf einen Wert von 1285 Mio. € ist zum einen darauf zurückzuführen, dass sich die kräftige Expansion der Weltwirtschaft im Jahr 2000 positiv auf die Umsatzentwicklung von Beiersdorf ausgewirkt hat. Ebenfalls übernahm Beiersdorf in diesem Jahr die Marke Elastoplast sowie die Distribution der Nivea-Produkte. Zum anderen war das Jahr 2001 durch einen allgemeinen Abschwung der Wirtschaft geprägt, unter anderem auch durch das Ereignis des 11. Septembers.
Materialaufwendungen Unter Materialaufwendungen versteht man den Verbrauch von Rohstoffen (Hauptbestandteile), Hilfsstoffen (Nebenbestandteile) und Betriebsstoffen (die nur mittelbar der Herstellung dienen). Weiterhin zählen zu den Materialaufwendungen der Verbrauch von Handelswaren sowie fremdbezogene Leistungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Darstellung der Aufgabenstellung und der methodischen Vorgehensweise im Rahmen eines Statistik-Praktikums.
2 BESCHREIBUNG DES UNTERNEHMENS: Historischer Abriss zur Entwicklung der Beiersdorf AG sowie eine Analyse der Eigentümerstruktur.
3 STRUKTUR- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR 1990 - 2002: Darstellung und Analyse der GuV-Daten in absoluten Werten und in Prozent.
4 KENNZIFFERN: Berechnung und Interpretation betriebswirtschaftlicher Kennzahlen zur Beurteilung der Unternehmensentwicklung.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der wirtschaftlichen Lage der Beiersdorf AG und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.
6 LITERATURVERZEICHNIS UND QUELLEN ANGABE: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen.
Schlüsselwörter
Beiersdorf AG, Gewinn- und Verlustrechnung, Ertragskraft, Wachstum, Kennzahlen, Umsatz, Materialaufwand, Personalaufwand, Jahresüberschuss, Innenfinanzierungspotential, Beschäftigtenentwicklung, Materialintensität, Umschlagshäufigkeit, Hamburg, Wirtschaftsstatistik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der Beiersdorf AG im Zeitraum von 1990 bis 2002 auf Basis der veröffentlichten Gewinn- und Verlustrechnungen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen die Entwicklung von Umsätzen, Kostenstrukturen, Ertragsrentabilität sowie die Analyse der Beschäftigtenzahlen und Investitionsmöglichkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, die wirtschaftliche Lage der Beiersdorf AG im Hinblick auf deren Ertragskraft und Wachstum zu interpretieren und verständlich aufzubereiten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es wurde eine quantitative Analyse von Jahresabschlussdaten durchgeführt, die in eine standardisierte Datenmaske (SPSS) überführt und mittels betriebswirtschaftlicher Kennziffern ausgewertet wurden.
Welche Inhalte deckt der Hauptteil ab?
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Struktur der GuV, die Berechnung spezifischer Kennzahlen wie Renditen, Innenfinanzierungspotential und Materialintensität sowie deren Interpretation.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beiersdorf AG, GuV-Analyse, Ertragskraft, Kennzahlen, Cashflow und Personalaufwand.
Warum spielt das Jahr 2001 eine besondere Rolle in der Analyse?
Das Jahr 2001 wird als Wendepunkt identifiziert, der durch einen wirtschaftlichen Abschwung nach dem Ereignis des 11. Septembers und spezifische Restrukturierungen gekennzeichnet ist.
Wie beeinflusste das tesa-Restrukturierungsprojekt die Ergebnisse?
Das Restrukturierungsprojekt führte im Jahr 1997 zu einem deutlichen Ertragsrückgang, der sich in den Kennziffern der Studie widerspiegelt.
Wie hat sich die Personalintensität bei Beiersdorf entwickelt?
Die Personalintensität ist über den Analysezeitraum hinweg gesunken, da im Durchschnitt immer weniger Mitarbeiter benötigt wurden, um einen Euro Ertrag zu erwirtschaften.
- Arbeit zitieren
- Jens Rabien (Autor:in), 2003, Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung von veröffentlichungspflichtigen Unternehmen der Metropolregion Hamburg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/84536