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Zur Shop-Startseite › Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Fremdsprachenlehrmethoden

Titel: Fremdsprachenlehrmethoden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Rebekka Hahn (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Ich will zuerst gut Deutsch können und dann auch Englisch, weil mein Papa sagt, sonst krieg’ ich später keine Arbeit.“ (Nayir, 8 Jahre)
„Ich möchte Englisch lernen, weil ich die Britney Spears gerne mag, und die singt alle ihre Lieder auf Englisch.“ (Alina, 8 Jahre)
„Ich will keine fremde Sprache lernen, weil dann verwechsel [sic] ich ja alles, was ich sagen will; und dann versteh’ ich mich selber gar nicht mehr.“ (Lukas, 6 Jahre)
„Ich find’ es wichtig, dass man Fremdsprachen lernt, damit alle auf der Welt sich verstehen und damit es keine Kriege mehr gibt.“ (Hannah, 9 Jahre)

So unterschiedlich wie aufschlussreich antworten Grundschüler auf die Frage, ob sie gerne eine Fremdsprache lernen möchten, und wenn ja, welche und weshalb.
Die vorliegende Arbeit liefert, nach einer kurzen Erläuterung zum Begriff ‚Methode’, einen Überblick über Lehrmethoden für lebende Fremdsprachen, wie sie ab dem 19. Jahrhundert vornehmlich für den institutionalisierten – etwa für den schulischen – Unterricht entwickelt wurden. Faktoren, die auf Inhalte und Ziele der Methoden einwirkten, waren
a) vorangegangene Methoden,
b) die jeweiligen soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten,
c) neue wissenschaftliche Erkenntnisse u. a. der Linguistik, Pädagogik und Psychologie.
Mit Bezug auf diese Aspekte sollen im Folgenden in chronologischer Reihenfolge die acht wichtigsten der bisher bekannten und wissenschaftlich anerkannten Lehrkonzepte für Fremdsprachen vorgestellt werden. Die so genannten ‚alternativen’ Methoden werden im Anschluss kurz angesprochen.

Leseprobe


Struktur der Fremdsprachenlehrmethoden

1 Einleitung

2 Begriffsklärung ‘Methode’

3 Die Grammatik-Übersetzungsmethode

3.1 Entstehungshintergrund

3.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

3.3 Linguistische Grundlagen

3.5 Pädagogische Grundlagen

3.6 Kritik

4 Die Direkte Methode

4.1 Entstehungshintergrund

4.2 Zielsetzung und Prinzipien

4.3 Linguistische Grundlagen

4.4 Lerntheoretische Grundlagen

4.5 Pädagogische Grundlagen

4.6 Kritik

5 Die Audiolinguale Methode

5.1 Entstehungshintergrund

5.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

5.3 Linguistische Grundlagen

5.4 Lernpsychologische Grundlagen

5.5 Pädagogische Grundlagen

5.6 Kritik

6 Die Vermittelnde Methode

6.1 Entstehungshintergrund

6.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

7 Die Audiovisuelle Methode

7.1 Entstehungshintergrund

7.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

7.3 Linguistische Grundlagen

7.4 Lernpsychologische Grundlagen

7.5 Pädagogische Grundlagen

7.6 Kritik

8 Die Kognitive Methode

8.1 Entstehungshintergrund

8.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

8.3 Lerntheoretische Grundlagen

8.4 Linguistische Grundlagen

8.5 Pädagogische Grundlagen

9 Die Kommunikative Didaktik

9.1 Entstehungshintergrund

9.2 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

9.3 Sozialphilosophische und sozialpsychologische Grundlagen

9.4 Linguistische Grundlagen (Pragmatische Orientierung)

9.5 Lernpsychologische Grundlagen

9.6 Pädagogische Grundlagen (Pädagogische Orientierung)

9.7 Kritik

10 Die Interkulturelle Methode

10.1 Zielsetzung, Prinzipien und Umsetzung

10.2 Kritik

11 ‘Alternative’ Methoden

11.1 Entstehungshintergrund

11.2 Allgemeine Kennzeichen

11.3 Kritik

12 Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten, chronologischen Überblick über die wissenschaftlich anerkannten Lehrmethoden für lebende Fremdsprachen ab dem 19. Jahrhundert, um deren Entwicklung, Prinzipien und kritische Bewertung darzustellen.

  • Historische Einordnung der bedeutendsten Fremdsprachenlehrmethoden.
  • Analyse der soziokulturellen, linguistischen und psychologischen Einflussfaktoren auf die Methodenbildung.
  • Gegenüberstellung von kognitiven, behavioristischen und kommunikativen Lehransätzen.
  • Untersuchung der praktischen Anwendung und der pädagogischen Lehrer-Schüler-Interaktion.
  • Evaluation der Stärken und Schwächen sowie der Kritikpunkte an den verschiedenen Konzepten.

Auszug aus dem Buch

4.2 Zielsetzung und Prinzipien

Die Direkte Methode fordert den direkten Kontakt des Lernenden mit der Fremdsprache von Anfang an. Unterrichtssprache ist deshalb die Fremdsprache, die Schüler sollen sie wie eine zweite Muttersprache erlernen. Die eigentliche Muttersprache der Schüler wird so weit wie möglich oder sogar völlig aus dem Unterricht ausgeschlossen.

„Im Vordergrund des Unterrichts sollte die aktive mündliche Sprachbeherrschung stehen. Deshalb sollte der Ausspracheschulung besondere Beachtung geschenkt werden; Erkenntnisse der Phonetik und die phonetische Umschrift sollten in den Fremdsprachenunterricht miteinbezogen werden.“ (Neuner/Hunfeld 1993, 34) (Hervorhebung im Original)

Während der Phonetik ein besonderes Interesse zukommt, bleibt die Grammatik praktisch gänzlich außen vor. Die Schüler sollen sie nun umgekehrt zur Grammatik-Übersetzungsmethode selbstständig anhand von Beispielsätzen und -texten ableiten, die mit Bildern veranschaulicht werden. Das Vokabular wird in Situations- oder Themenkomplexen gelernt. Die Betonung liegt nicht mehr auf den schriftsprachlichen, sondern auf den mündlichsprachigen Kompetenzen; die Schüler sollen aktiv in der Fremdsprache kommunizieren lernen. Ziel ist die Entwicklung eines intuitiven Sprachgefühls für ‘richtigen’ bzw. ‘falschen’ Klang durch Nachahmung und Gewöhnung. Daneben wird aber auch die Lesekompetenz gefördert. Landes- und Geschichtskunde spielen ebenso eine wichtige Rolle. Zu den wichtigsten Übungsformen zählen lautes Vorlesen, mündliches Fragen und Antworten (möglichst mit Selbstkorrektur), Lückentexte und Diktate sowie Nacherzählungen und Klassengespräche jeweils in der Zielsprache. Daneben werden Lieder und Gedichte auswendig gelernt und Dialoge nachgespielt (vgl. Edmondson/House 2000, 116, 117; Larsen-Freeman 1986, 24-28, Neuner/Hunfeld 1993, 40, 42).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die verschiedenen Faktoren, die die Entwicklung von Fremdsprachenlehrmethoden seit dem 19. Jahrhundert beeinflusst haben.

2 Begriffsklärung ‘Methode’: Hier wird der Begriff der Methode im Kontext der Fremdsprachendidaktik differenziert und in die Ebenen von Unterrichtsansätzen, Lehrmethoden und Unterrichtstechniken unterteilt.

3 Die Grammatik-Übersetzungsmethode: Das Kapitel behandelt den historisch bedeutsamen Ansatz, der auf dem systematischen Auswendiglernen von Grammatikregeln und der Übersetzung von Texten basiert.

4 Die Direkte Methode: Der Fokus liegt hier auf dem direkten Kontakt mit der Fremdsprache und der aktiven mündlichen Sprachbeherrschung als Reaktion auf die Grammatik-Übersetzungsmethode.

5 Die Audiolinguale Methode: Dieses Kapitel erläutert den behavioristisch geprägten Ansatz, bei dem durch ständige Wiederholung und Imitation Sprachgewohnheiten gebildet werden sollen.

6 Die Vermittelnde Methode: Hier wird der Versuch beschrieben, traditionelle und moderne Unterrichtspraktiken eklektisch zu verbinden, um den Anforderungen heterogener Lerngruppen gerecht zu werden.

7 Die Audiovisuelle Methode: Der Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von akustischen und visuellen Reizen, um Sprache in einem situativen Kontext zu erlernen.

8 Die Kognitive Methode: Dieses Kapitel beschreibt den Ansatz, der das Sprachenlernen als bewussten, kognitiven Prozess betrachtet und sich gegen behavioristische Auffassungen richtet.

9 Die Kommunikative Didaktik: Hier steht die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz und die Anwendung der Sprache in authentischen Alltagssituationen im Mittelpunkt.

10 Die Interkulturelle Methode: Dieser Ansatz erweitert die kommunikative Didaktik um die Dimension des interkulturellen Vergleichs und des Verständnisses für fremde sowie die eigene Kultur.

11 ‘Alternative’ Methoden: Ein Überblick über unkonventionelle Konzepte, die oft kreative Ansätze oder Entspannungstechniken nutzen, jedoch meist weniger wissenschaftlich fundiert sind.

12 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die Entwicklung hin zu modernen, pragmatischen und kommunikativen Vermittlungsformen im Fremdsprachenunterricht.

Schlüsselwörter

Fremdsprachendidaktik, Sprachlehrforschung, Grammatik-Übersetzungsmethode, Direkte Methode, Audiolinguale Methode, Kommunikative Didaktik, Interkulturelle Methode, behavioristisch, kognitiv, Spracherwerb, Methodik, Lehrkonzepte, Sprachkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse und einen historischen Überblick über die Entwicklung wissenschaftlich anerkannter Lehrmethoden für lebende Fremdsprachen ab dem 19. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Das Hauptthema ist der methodische Wandel im Fremdsprachenunterricht – von der klassischen Grammatikvermittlung bis hin zu kommunikativen und interkulturellen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung, die theoretischen Hintergründe, die Prinzipien und die kritische Bewertung der wichtigsten Lehrkonzepte darzustellen, um zu verstehen, wie Fremdsprachenlehre didaktisch gestaltet wurde und wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Autorin nutzt eine chronologische, wissenschaftlich fundierte Literaturanalyse, um die verschiedenen Methoden in ihren historischen und soziokulturellen Kontext zu stellen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in einzelne Kapiteln zu verschiedenen Methoden (z. B. Grammatik-Übersetzungsmethode, Direkte Methode, Kommunikative Didaktik) unterteilt, wobei jedes Kapitel Entstehung, Ziele, linguistische Grundlagen und Kritik beleuchtet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Fremdsprachendidaktik, Sprachlehrforschung, Methodenentwicklung, kognitive/behavioristische Lerntheorien und kommunikative Kompetenz sind zentral für das Verständnis des Inhalts.

Was unterscheidet die Kognitive Methode von der Audiolingualen Methode?

Während die Audiolinguale Methode auf unbewusster Nachahmung und Habitubildung (Behaviorismus) beruht, betrachtet die Kognitive Methode das Sprachenlernen als bewussten, aktiven und kreativen Prozess.

Warum gilt die Kommunikative Didaktik als Wendepunkt?

Sie verlagerte den Fokus von der reinen Grammatik- oder Strukturbeherrschung hin zur tatsächlichen Kommunikationsfähigkeit in lebensnahen, authentischen Situationen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fremdsprachenlehrmethoden
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Sprachlehrforschung
Note
1,0
Autor
Rebekka Hahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V84231
ISBN (eBook)
9783638004121
ISBN (Buch)
9783638911610
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fremdsprachenlehrmethoden Einführung Sprachlehrforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebekka Hahn (Autor:in), 2007, Fremdsprachenlehrmethoden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/84231
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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