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Problematik der Verknüpfung von Ethik und Recht

Title: Problematik der Verknüpfung von Ethik und Recht

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 18 Pages , Grade: 1,75

Autor:in: Esther Duecker (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

Neue Möglichkeiten der Biotechnologie bringen neue ethische Probleme mit sich.
Die Vielschichtigkeit der Probleme kann beispielhaft anhand der Aufsätze von Ludger Honnefelder und Dr. Michael Quante aufgezeigt werden.
Der Schwerpunkt beider Aufsätze liegt in der Verknüpfung von Ethik und Recht, wobei Honnefelder anhand der Menschenrechtskonvention zur Bioethik des Europarates die internationale Ebene beleuchtet und Quante hingegen auf der nationalen Ebene, ausgehend von dem Begriff der Menschenwürde, die Legitimation verbrauchender Embryonenforschung untersucht.

B. Über den Aufsatz: Zur Problematik völkerrechtlicher Grenzziehung
am Beispiel der Menschenrechtskonvention zur Biomedizin des Europarates

Von Ludger Honnefelder, Direktor des philosophischen Seminars der Universität und des Instituts für Wissenschaft in Bonn

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Über den Aufsatz: Zur Problematik völkerrechtlicher Grenzziehung am Beispiel der Menschenrechtskonvention zur Biomedizin des Europarates

1. Aufbau des Aufsatzes:

2. Die Herausforderung für Ethik und Recht

3. Bioethik und werdendes Recht

a) Versuche der Antwort in den USA und in Europa

b) Europäischer Lösungsansatz

4. Die Menschenrechtskonvention zur Biomedizin de Europarates: Intention und Struktur

5. Umstrittene Regelungsfelder: Organtransplantation - Forschung -Emryonenschutz

6. Tragweite und die Grenzen einer völkerrechtlichen Vereinbarung rechtlicher Mindest normen

C. Über den Aufsatz von Michael Quante: Menschenwürde und der ethische Status des beginnenden menschlichen Lebens

1. Die nihilistische Strategie

2. Die Differenzierungsstrategie

3. Die Abwertungsstrategie

4. Die extensionale Strategie

5. Die intensionale Strategie

D. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Verknüpfung von Ethik und Recht im Kontext bioethischer Wertkonflikte. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie internationale und nationale Regelungen angesichts moderner biotechnologischer Entwicklungen eine Balance zwischen Forschungsfreiheit und dem Schutz der Menschenwürde wahren können.

  • Analyse der Menschenrechtskonvention zur Biomedizin des Europarates
  • Diskussion der Vereinbarkeit biomedizinischer Forschung mit der Menschenwürde
  • Vergleich nationaler und internationaler ethischer Lösungsansätze
  • Untersuchung der Problematik verbrauchender Embryonenforschung

Auszug aus dem Buch

2. Die Herausforderung für Ethik und Recht

Die Herausforderung der Biomedizin für Ethik und Recht hat ihren Ursprung in der schnellen und neuartigen Fortentwicklung der biomedizinischen Forschung und der sich daraus ergebenden fehlenden Regelungen. Der Grund für fehlende Normen liegt im Mangel an Wertvorstellungen, weil die erweiterten Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten die gemeinsamen Wertvorstellungen gegenüber den individuellen hat schrumpfen und die tradierten Handlungsmuster sich nicht ohne weiteres auf neuartige Probleme anwenden lassen. (Ethik und Recht finden Normen durch Erfahrung). Das Verhältnis von Wissenschaft und Recht und das Verhältnis von Ethik und Recht ist so aufgebaut, dass der Wissenschaft in Artikel 5 Absatz 3 GG umfassende Freiheit zugesichert wird (“Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.”)

Das Verhältnis von Ethik zu Wissenschaft soll werturteilsfrei sein, da die Wissenschaft um ihrer Erkenntnis willen handelt. Wenn aber die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in aktives Handeln umgesetzt werden sollen, kann die Ethik über das Recht eingreifen, z.B. über das Berufsausübungsrecht.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, wie neue Möglichkeiten der Biotechnologie den Bedarf an ethischen und rechtlichen Rahmensetzungen verstärken.

B. Über den Aufsatz: Zur Problematik völkerrechtlicher Grenzziehung am Beispiel der Menschenrechtskonvention zur Biomedizin des Europarates: Dieses Kapitel analysiert Honnefelders Ansatz, der die internationalen Aspekte der Bioethik und die Notwendigkeit rechtlicher Mindestnormen beleuchtet.

C. Über den Aufsatz von Michael Quante: Menschenwürde und der ethische Status des beginnenden menschlichen Lebens: Hier wird Quantes Untersuchung des Status des menschlichen Embryos und seine verschiedenen Strategien zur ethischen Bewertung im Kontext der Menschenwürde dargestellt.

D. Schlussbetrachtungen: Die Autorin resümiert, dass eine differenzierte Stammzellforschung unter engmaschiger Kontrolle ethisch vertretbar sein kann, um Missbrauch zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Bioethik, Menschenwürde, Forschung, Recht, Menschenrechtskonvention, Biomedizin, Embryonenschutz, Stammzellen, Biotechnologie, Globalisierung, Ethik, Organtransplantation, Instrumentalisierung, Rechtsprechung, Forschungsethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die durch den rasanten Fortschritt in der modernen Biotechnologie und Biomedizin entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Verknüpfung von Wissenschaft und Recht, die internationale Regelung der Bioethik sowie die ethische Einordnung des beginnenden menschlichen Lebens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lösungsansätze aufzuzeigen, wie gesellschaftliche und rechtliche Normen mit dem wissenschaftlichen Fortschritt Schritt halten können, ohne die Menschenwürde zu verletzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der philosophischen und rechtswissenschaftlichen Aufsätze von Ludger Honnefelder und Dr. Michael Quante.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der völkerrechtlichen Perspektive der Biomedizin-Konvention und eine kritische Auseinandersetzung mit der ethischen Argumentation zur Menschenwürde bei embryonaler Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Menschenwürde, Embryonenschutz, Forschungsfreiheit, Biomedizin und ethische Konsensbildung bestimmt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem US-amerikanischen und europäischen Ansatz wichtig?

Sie verdeutlicht, wie unterschiedlich Regionen ethische Mindestnormen herleiten: Während die USA stärker auf Prinzipien des Nürnberger Kodex setzen, fokussiert Europa primär auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde.

Wie bewertet die Autorin die Stammzellforschung?

Die Autorin plädiert für einen differenzierten Ansatz: Sie lehnt eine generelle Ablehnung ab, fordert jedoch strenge, unabhängige Kontrollen, um die Gefahren eines Missbrauchs der Forschungsmöglichkeiten zu bannen.

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Details

Title
Problematik der Verknüpfung von Ethik und Recht
College
University of Münster  (Philosophisches Seminar)
Course
Bioethische Wertkonflikte und ihre Handhabung in der gegenwärtigen Gesetzgebung und Rechtsprechung
Grade
1,75
Author
Esther Duecker (Author)
Publication Year
2000
Pages
18
Catalog Number
V8406
ISBN (eBook)
9783638153836
Language
German
Tags
Problematik Verknüpfung Ethik Recht Bioethische Wertkonflikte Handhabung Gesetzgebung Rechtsprechung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Esther Duecker (Author), 2000, Problematik der Verknüpfung von Ethik und Recht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/8406
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