Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › History of Germany - World War I, Weimar Republic

Die Verdrängung der ursprünglichen Führungskräfte der Kommunistischen Partei Deutschlands (1919-1929)

Title: Die Verdrängung der ursprünglichen Führungskräfte der Kommunistischen Partei Deutschlands (1919-1929)

Term Paper , 2005 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Günter Watermeier (Author)

History of Germany - World War I, Weimar Republic

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Anlass für die Themenwahl boten einzelne Biographien von Gründungs-Mitgliedern der kommunistischen Parteien Deutschlands und Österreichs und ihre Konflikte mit dem „real existierenden Kommunismus“ (Stalinisierung), die sie spätestens 1928/29 vor die Alternative stellten: Austritt bzw. Ausschluss aus der Partei oder eine sozusagen still geduldete Mitgliedschaft, bei der sich die Betroffenen nicht öffentlich exponierten.
Durch die oftmals ideologischen, den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen enthobenen Ansätze der kommunistischen Organisationskonzepte konnte die KPD als radikale Oppositionspartei kaum direkten Einfluss auf die deutsche Politik nehmen. Stattdessen wurde sie nach 1925 in zunehmendem Maße durch die Vorgaben des russischen Zentralkomitees gelenkt, das die deutschen Verhältnisse primär aus dem Blickwinkel der eigenen Interessen beurteilte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

I. Politik und Funktionsträger 1919 –1923

1. Paul Levi als Nachlassverwalter Rosa Luxemburgs

2. Die Ära Brandler/Meyer

a) Die „März-Aktion“ und ihre Folgen

b) Krisenjahr 1923

II. Die Stalinisierung der Partei 1924 – 1929

1. Fluktuation in Führungskader und Mitgliedschaft

2. Weimarer Schaltjahre 1928/29

a) Rechtsruck in der bürgerlichen Parteienlandschaft

b) Der linke Kurs der KPD

III. Zwei kommunistische Organisationsversuche (1929-1935)

1. Die Kommunistische Partei Opposition (KPO)

2. Die Org (Leninistische Organisation) -Neu Beginnen

Schluss

Quellen und Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die politisch-soziologische Transformation der Führungskräfte der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) zwischen 1919 und 1929 unter dem Einfluss der zunehmenden Stalinisierung. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch ideologische Konformität und den Ausschluss der ursprünglichen Gründungsgeneration die Partei von einer eigenständigen radikalen Kraft zu einer durch das russische Zentralkomitee gelenkten Institution wurde.

  • Die Entwicklung der KPD von der Gründungsphase unter Rosa Luxemburg bis zur vollständigen Stalinisierung.
  • Die Rolle zentraler Akteure wie Paul Levi, Brandler/Meyer und Ernst Thälmann.
  • Die Auswirkungen der "März-Aktion" und des Krisenjahres 1923 auf den Parteiapparat.
  • Die Entstehung und das Scheitern oppositioneller Gruppen wie KPO und "Org" (Neu Beginnen).
  • Der Einfluss des äußeren politischen Drucks und die Polarisierung der Weimarer Republik auf die KPD-Strukturen.

Auszug aus dem Buch

I. Politik und Funktionsträger 1919 –1923

Mit dem eindeutigen Beschluss (ca 400 zu 50 Stimmen) der Reichskonferenz der Arbeiter und Soldatenräte Deutschlands (16.-21.Dezember 1918), im Januar 1919 die Wahlen zur Nationalversammlung durchzuführen, waren die Weichen unweigerlich in Richtung einer parlamentarischen Demokratie gestellt.

In der Nacht zum 29. Dezember 1918 gaben die drei USPD -Volksbeauftragten ihre folgenschwere Entscheidung bekannt, aus dem sechsköpfigen Rat - und damit aus der Regierung – zurückzutreten, für die die SPD nunmehr allein verantwortlich zeichnete. Nach diesem Verzicht auf den direkten Zugriff zur politischen Macht wurde seitens der radikalen Linken die aussichtslose Hoffnung genährt, die Machtfrage – entgegen dem Beschluss der Rätekonferenz - doch noch auf außerparlamentarischem Weg zur Entscheidung zu bringen.

Der Gründungsparteitag der KPD (30.12-1.1.1919) war von den Mitgliedern des von Rosa Luxemburg (1871-1919) angeführten Spartakusbundes und den Bremer Linksradikalen dominiert. Eine folgenreiche Schwächung lag in der kurzfristigen Absage der Revolutionären Obleute, sich an der Gründung zu beteiligen. Sie hatten eine Parität in den Parteigremien gefordert und sich gegen die Straßentaktik von Karl Liebknecht (1871-1919) verwehrt. Einheit bestand bei den Delegierten im gemeinsamen Ziel: die Machtübernahme der Arbeiterklasse durch die Revolution. Dafür schien die Russische Revolution von 1917 ein nachahmenswertes Erfolgsmodell darzustellen, obwohl die dortige Bevölkerung wegen der unterentwickelten Industrialisierung in ihrer überwiegenden Mehrheit aus Bauern bestand.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Anlass der Themenwahl, nämlich den Konflikt der Parteigründer mit dem real existierenden Kommunismus und die daraus resultierende Stalinisierung der KPD.

I. Politik und Funktionsträger 1919 –1923: Dieses Kapitel behandelt die frühe Phase der KPD, geprägt von den Gründungsdebatten, dem Wirken Paul Levis und den internen Konflikten rund um die März-Aktion.

II. Die Stalinisierung der Partei 1924 – 1929: Hier wird der Machtwechsel in der Partei und die zunehmende Ausrichtung an Moskaus Vorgaben, insbesondere unter Ernst Thälmann, dargelegt.

III. Zwei kommunistische Organisationsversuche (1929-1935): Dieses Kapitel analysiert die Abspaltung der KPO und die Gründung der konspirativen Gruppe "Neu Beginnen" als Reaktion auf die Stalinisierung.

Schluss: Der Schluss fasst den Verlust des ursprünglichen ideologischen Gehalts der KPD und ihre Entwicklung zu einer Partei der Arbeitslosen unter Moskauer Regie zusammen.

Quellen und Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten ungedruckten Interviews sowie gedruckter Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

KPD, Stalinisierung, Weimarer Republik, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann, KPO, Neu Beginnen, März-Aktion, Komintern, Paul Levi, Arbeiterbewegung, Kommunismus, Politische Radikalisierung, Sowjetunion, Parteiausschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die innerparteiliche Verdrängung der ursprünglichen Führungskräfte der KPD zwischen 1919 und 1929 zugunsten einer moskautreuen, stalinisierten Parteistruktur.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte liegen auf der Parteigeschichte, den biographischen Konflikten der Gründungsmitglieder mit der Komintern-Linie und den gescheiterten Versuchen alternativer kommunistischer Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den politisch-soziologischen Prozess der Stalinisierung der KPD durch eine Betrachtung der Führungspersonen nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet einen politisch-soziologischen Ansatz, der Biographien und historische Dokumente nutzt, um die institutionelle Transformation der KPD zu belegen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die frühen Gründungsjahre, den Prozess der Stalinisierung ab 1924 und die darauffolgenden kommunistischen Splittergruppen wie KPO und die "Org".

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Stalinisierung, KPD-Opposition, ideologische Konformität, Parteiapparat und der Wandel von einer Arbeiterpartei zur Integrationspartei der Arbeitslosen.

Warum wurde die KPD in den 1920er Jahren zunehmend unflexibel?

Durch die straffe Führung Moskaus und die Ausgrenzung kritischer Intellektueller verlor die KPD ihre inhaltliche Debattenkultur und passte sich den opportunistischen Vorgaben des russischen Zentralkomitees an.

Was bedeutete die Gründung der "Org" (Neu Beginnen)?

Sie war der Versuch, eine konspirative, leninistisch organisierte Struktur zu schaffen, die die Fehler der KPD-Politik reflektierte und eine realistische Einschätzung der politischen Situation unter dem aufkommenden Faschismus anstrebte.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Die Verdrängung der ursprünglichen Führungskräfte der Kommunistischen Partei Deutschlands (1919-1929)
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Günter Watermeier (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V82734
ISBN (eBook)
9783638906388
ISBN (Book)
9783638906470
Language
German
Tags
Verdrängung Führungskräfte Kommunistischen Partei Deutschlands
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Günter Watermeier (Author), 2005, Die Verdrängung der ursprünglichen Führungskräfte der Kommunistischen Partei Deutschlands (1919-1929), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/82734
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  24  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint