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Ein Vergleich des „Deutschen Wörterbuches“ von Jacob und Wilhelm Grimm mit dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Daniel Sanders

Title: Ein Vergleich des „Deutschen Wörterbuches“ von Jacob und Wilhelm Grimm mit dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“  von Daniel Sanders

Seminar Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Kerstin Schmidt (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit vergleicht das bekannte "Deutsche Wörterbuch" der Brüder Grimm mit dem "Wörterbuch der Deutschen Sprache" von Daniel Sanders. Hierzu werden in einem ersten Schritt die Wörterbücher hinsichtlich ihres grundlegenden Konzepts, ihrer Leitidee u.ä. hin untersucht und in einem weiteren Schritt an einzelnen Beispielen anschaulich gegenübergestellt.

Excerpt


Gliederung

1 Jacob und Wilhelm Grimms „Deutsches Wörterbuch“

1.1 Das Konzept des DWB

1.2 Etymologie

1.2.1 Belegauswahl

1.2.2 Orthographie

1.3 Lexikographische Entscheidungen

1.4 Aufbau eines Artikels

1.4.1 Formteil und etymologischer Teil

1.4.2 Bedeutungs- und Belegteil

2 Sanders „Wörterbuch der deutschen Sprache“

2.1 Leitidee

2.2 Sprachgebrauch

2.3 Lexikographische Entscheidungen

2.3.1 Anordnungsweise

2.3.2 Aufbau eines Artikels

2.3.3 Stichwortgruppe und Formteil

2.3.4 Bedeutungsteil mit Belegen

2.3.5 etymologische Bemerkungen

3 Vergleich der beiden Wörterbücher

3.1 Formteil

3.2 Etymologischer Teil

3.3 Bedeutungs- und Belegteil

4 Fazit

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht das „Deutsche Wörterbuch“ der Brüder Grimm mit dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Daniel Sanders. Ziel der Untersuchung ist es, die unterschiedlichen lexikographischen Ansätze, methodischen Schwerpunkte und die jeweilige Intention der Autoren gegenüberzustellen und zu analysieren, wie beide Werke den Anspruch der nationalen Einheitsbildung sowie die Anforderungen an ein Wörterbuch für das Volk unterschiedlich interpretieren.

  • Historischer Kontext und Entstehungsgeschichte beider Wörterbücher
  • Methodischer Vergleich in den Bereichen Formteil, Etymologie und Bedeutungsdarstellung
  • Analyse der Leitideen (Bildung, Aufklärung vs. romantische Sprachauffassung)
  • Untersuchung der Zielgruppenorientierung und praktischen Brauchbarkeit
  • Gegenüberstellung des Umgangs mit Sprachwandel und Fremdwörtern

Auszug aus dem Buch

1 Jacob und Wilhelm Grimms „Deutsches Wörterbuch“

Den Anstoß zu einem großen neuhochdeutschen Wörterbuch, welches den Wortschatz von Luther bis Goethe verzeichnen sollte, gaben Karl Reimer und Salomon Hirzel, die Inhaber der Weidmannschen Buchhandlung in Leipzig. Wiederholte Male traten sie mit der Bitte, dieses Wörterbuch zu schreiben, erfolglos an die Brüder Grimm heran.

Erst als die Brüder am 18. September 1837 zusammen mit fünf weiteren Göttinger Professoren in einer Protestschrift den Diensteid auf die Verfassung von 1833 bekräftigten, die der neue König von Hannover, Ernst August II., als zu liberal aufgehoben hatte und die so genannten „Göttinger Sieben“ auf königliche Anordnung ihre Ämter verloren, hatten die Brüder genug Zeit, über andere Projekte nachzudenken. Diese Situation ausnutzend trat Karl Reimer erneut mit dem Konzept eines deutschen Wörterbuchs an Wilhelm heran. Die Brüder überdachten ihre Situation, und die Aussicht auf ein Einkommen und eine unabhängige wissenschaftliche Arbeit für die Nation ließen sie letztendlich einem Vertrag mit der Weidmannschen Buchhandlung zustimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Jacob und Wilhelm Grimms „Deutsches Wörterbuch“: Dieses Kapitel behandelt die historischen Hintergründe der Entstehung des Werks sowie die zentralen Konzepte der Etymologie und den Aufbau der Artikel.

2 Sanders „Wörterbuch der deutschen Sprache“: Hier werden die Entstehung des Werks von Daniel Sanders, seine Kritik an den Grimms sowie seine Leitideen und deskriptive Methode dargelegt.

3 Vergleich der beiden Wörterbücher: In diesem Kapitel erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der Formteile, etymologischen Ansätze sowie der Bedeutungs- und Belegteile beider Wörterbücher anhand konkreter Beispiele.

4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und bewertet den Einfluss beider Werke auf das deutsche Sprachverständnis.

5 Literatur: Dieser Abschnitt listet die für die Seminararbeit herangezogene Forschungsliteratur, Enzyklopädien und Quellen auf.

Schlüsselwörter

Deutsches Wörterbuch, Jacob und Wilhelm Grimm, Daniel Sanders, Lexikographie, Etymologie, Sprachgeschichte, Sprachgebrauch, Bedeutungslehre, Wortartikel, Wortschatz, Vergleich, Sprachnormen, historische Sprachwissenschaft, Wörterbücher, Sprachkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich dem vergleichenden Studium zweier bedeutender deutscher Wörterbücher des 19. Jahrhunderts: dem „Deutschen Wörterbuch“ der Brüder Grimm und dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Daniel Sanders.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die unterschiedlichen Konzepte zur Wortschatzdarstellung, die Bedeutung der Etymologie, den Umgang mit Sprachwandel sowie die Frage nach der Zielgruppe und der praktischen Nutzbarkeit der jeweiligen Wörterbücher.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die konzeptionellen Unterschiede zwischen dem wissenschaftlich-historisch orientierten Ansatz der Grimms und dem eher an der Gegenwart orientierten, deskriptiven Ansatz von Sanders herauszuarbeiten und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet eine vergleichende Analyse an, indem sie methodische Aspekte wie den Aufbau der Wortartikel, die Belegauswahl und die etymologische Herangehensweise beider Werke systematisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst beide Wörterbücher einzeln in ihren Entstehungsbedingungen und Zielen vorgestellt, gefolgt von einem detaillierten Vergleich ausgewählter Artikelstrukturen, wie etwa bei dem Wort „Ast“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lexikographie, Sprachgeschichte, historische Wortforschung, deskriptiver Sprachgebrauch, Sprachnormen und der Vergleich zwischen Grimm und Sanders.

Warum kritisierte Sanders das Wörterbuch der Brüder Grimm?

Sanders bemängelte, dass das Werk der Grimms zu gelehrt sei und den Bedürfnissen der Allgemeinheit nicht gerecht werde, da es den Fokus zu stark auf die Historie statt auf den zeitgenössischen Sprachgebrauch lege.

Welche Rolle spielt das Wort „Ast“ im Vergleich der beiden Wörterbücher?

Das Wort „Ast“ dient als anschauliches Beispiel, um die unterschiedlichen Schwerpunkte bei der Gliederung der Bedeutungen, der Aufnahme von Belegen und der Einbindung etymologischer Bemerkungen in der Praxis zu demonstrieren.

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Details

Title
Ein Vergleich des „Deutschen Wörterbuches“ von Jacob und Wilhelm Grimm mit dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Daniel Sanders
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Germanistik)
Course
Wörterbücher des Deutschen
Grade
2,3
Author
Kerstin Schmidt (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V81284
ISBN (eBook)
9783638860505
Language
German
Tags
Vergleich Wörterbuches“ Jacob Wilhelm Grimm Sprache“ Daniel Sanders Wörterbücher Deutschen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Schmidt (Author), 2005, Ein Vergleich des „Deutschen Wörterbuches“ von Jacob und Wilhelm Grimm mit dem „Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Daniel Sanders, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/81284
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