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Darstellung und kritische Würdigung von D. M. Armstrongs "A materialist theory of the mind"

Titel: Darstellung und kritische Würdigung von D. M. Armstrongs "A materialist theory of the mind"

Hausarbeit , 1996 , 22 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dr. Kenneth Mauerhofer (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seiner Abhandlung über eine materialistische Theorie des Geistes versucht D. M. Armstrong, die Plausibilität der sogenannten Identitätstheorie zu erweisen, nach der mentale Prozesse nichts anderes sind als Prozesse des Zentralnervensystems (ZNS) und im besonderen der Gehirns. Als nicht identisch gelten natürlich die verschiedenen Zugangsweisen oder Perspektiven: Der Träger der neuronalen Vorgänge erlebt diese als mental, der ihn untersuchende Neurologe dagegen erkennt sie als physikalisch.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Darstellung

Erster Teil – Zweiter Teil – Dritter Teil

2. Kritische Würdigung

Allgemeines – Zum Problem der Qualia

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit D. M. Armstrongs Werk "A Materialist Theory of the Mind" auseinander. Das primäre Ziel besteht darin, die Plausibilität der materialistischen Identitätstheorie zu prüfen, mentale Prozesse als physiologische Vorgänge des Zentralnervensystems zu verstehen, und dabei insbesondere die Herausforderungen durch die Existenz von Qualia und subjektiven mentalen Zuständen zu beleuchten.

  • Darstellung und kritische Bewertung der Identitätstheorie nach Armstrong
  • Vergleich materialistischer Positionen mit dualistischen und behavioristischen Ansätzen
  • Analyse des Begriffs der Disposition und deren Rolle bei mentalen Zuständen
  • Diskussion des Leib-Seele-Problems unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Behandlung sekundärer Qualitäten (Qualia)

Auszug aus dem Buch

Kapitel 6: Die Theorie des zentralen Zustands (Central-State Theory)

These: Wenn wir unter Geist das verstehen, was mentale Zustände hat, können wir sagen, dass, so gesehen, der Geist einfach das ZNS ist (ungenau, aber pointierter: das Gehirn).

i. Ist die Theorie wirklich paradox? Sie ist es fast nur für Philosophen, was an ihrer Ausbildung liegt. Zunächst gibt es Indizien in der Alltagssprache, die für sie sprechen, z. B. Ausdrücke wie "brain-washing". Auch gebildete Nicht-Philosophen akzeptieren die Theorie meist, und die meisten Psychologen neigen ihr zu. Die Gegner verneinen sie gewöhnlich aus theologischen Gründen.

ii. Die Theorie, gemessen an den bereits formulierten Forderungen: Sie ist (1) einheitlich, erklärt (2) die numerische Differenzierung verschiedener Seelen, kann (3) die Interaktion von Geist und Körper als die von ZNS und Körper verstehen, wird (4) der graduellen Entwicklung des Geistes gerecht und leugnet (5) die inneren mentalen Zustände nicht. Man könnte allerdings folgende Einwände erheben: (1) Die Existenz eines körperlosen Geistes ist logisch möglich, was nach der Theorie vielleicht nicht sein dürfte. (2) Unabhängig existierende Hirnzustände sind ausgeschlossen, was die Theorie nicht erklärt. (3) Die Intentionalität stellt ein Problem dar und (4) ebenso die Verhaltensdispositionen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor erläutert die notwendige Beschränkung der Argumentationsfülle des behandelten Werks und die Strukturierung der Arbeit in drei Teile.

1. Darstellung: Dieses Kapitel bietet eine systematische Übersicht der von Armstrong diskutierten Theorien des Geistes, einschließlich des Dualismus, des Behaviorismus und der Theorie des zentralen Zustands.

2. Kritische Würdigung: Hier erfolgt eine kritische Reflexion von Armstrongs Argumentation, wobei der ontologische Reduktionismus und das spezifische Problem der Qualia aus einer kritischen Perspektive beleuchtet werden.

Schlüsselwörter

Identitätstheorie, Materialismus, Zentralnervensystem, Qualia, Geist-Körper-Problem, Behaviorismus, Dualismus, Disposition, Mentale Zustände, Ontologischer Reduktionismus, Bewusstsein, Introspektion, Philosophie des Geistes, Substanzen, Phänomenalismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt D. M. Armstrongs materialistische Theorie des Geistes und untersucht, wie mentale Prozesse als physikalische Vorgänge im Gehirn erklärt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifikation von Geistestheorien, der Auseinandersetzung mit Dualismus und Behaviorismus sowie der wissenschaftlichen Fundierung des Mentalen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Würdigung von Armstrongs Identitätstheorie, unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen durch subjektive Qualia.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der analytischen Darstellung und kritischen Begriffsanalyse von Armstrongs Argumenten, ergänzt durch eine philosophische Einordnung der materialistischen Position.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Darstellung verschiedener Geistestheorien und eine anschließende kritische Prüfung der materialistischen Sichtweise auf mentale Phänomene.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Identitätstheorie, Reduktionismus, Qualia, Zentralnervensystem (ZNS) und das Leib-Seele-Problem.

Warum hält Armstrong die Identifizierung von Geist und Gehirn für plausibel?

Armstrong sieht darin die ökonomischste und wissenschaftlich konsistenteste Erklärung, die das Phänomen des Geistes ohne mystische oder dualistische Zusatzannahmen in das naturwissenschaftliche Weltbild integriert.

Wie begegnet die Arbeit dem Problem der "Qualia"?

Die Arbeit diskutiert Armstrongs Vorschlag, sekundäre Qualitäten nicht als irreduzible mentale Daten, sondern als intentionale, physikalisch beschreibbare Relationen zur Umgebung zu begreifen.

Ist der Materialismus laut dem Autor mit dem Begriff der "Person" vereinbar?

Ja, der Materialismus wird als eine Theorie verteidigt, die den Menschen als Teil der Natur begreift, ohne dabei das menschliche Selbstverständnis oder die Bedeutung mentaler Zustände zu leugnen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Darstellung und kritische Würdigung von D. M. Armstrongs "A materialist theory of the mind"
Hochschule
Universität Zürich  (Philosophisches Seminar)
Note
1,5
Autor
Dr. Kenneth Mauerhofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1996
Seiten
22
Katalognummer
V80955
ISBN (eBook)
9783638834353
ISBN (Buch)
9783638834377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung Würdigung Armstrongs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Kenneth Mauerhofer (Autor:in), 1996, Darstellung und kritische Würdigung von D. M. Armstrongs "A materialist theory of the mind", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/80955
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Leseprobe aus  22  Seiten
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