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Ökonomie der Superstars - Zur Ungleichverteilung von Einkommen auf Märkten der Unterhaltungsindustrie übertragen auf den Bereich Fernsehköche und Gourmetköche

Title: Ökonomie der Superstars - Zur Ungleichverteilung von Einkommen auf Märkten der Unterhaltungsindustrie übertragen auf den Bereich Fernsehköche und Gourmetköche

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Schmitt (Author)

Economics - Case Scenarios

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Summary Excerpt Details

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der typischen Ungleichverteilung von Einkommen auf Märkten der Unterhaltungsindustrie übertragen auf den Bereich Fernsehköche/Gourmetköche. Dies wird anhand von Erklärungsansätzen untersucht, die zum einen Talent als Ursache und zum anderen als unerheblich betrachten. Als wichtige Mechanismen in dieser Branche werden der mediale Hebel und die Migration in andere Bereiche explizit untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Star, Einkommen, Leistung der Köche

2.1 Star

2.2 Einkommen

2.3 Leistung der Köche

3. Erklärungsansätze

3.1 Talent

3.1.1 Talent unerheblich

3.1.2 Talent findet Berücksichtigung

3.2 Medialer Hebel

3.3 Migration

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das sogenannte Superstarphänomen im Kontext der deutschen Spitzengastronomie und Fernsehköche. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich die extreme Ungleichverteilung von Einkommen, wie sie aus der Unterhaltungsindustrie bekannt ist, auf den Bereich der Köche übertragen lässt und ob diese Unterschiede primär durch individuelle Leistungsunterschiede oder andere ökonomische Mechanismen erklärbar sind.

  • Analyse der Einkommensungleichheit bei Starköchen.
  • Untersuchung ökonomischer Erklärungsansätze für das Superstarphänomen (Talent vs. mediale Effekte).
  • Evaluation des medialen Hebels als Mechanismus zur Reichweitenmaximierung.
  • Bedeutung der Migration der Popularität in angrenzende Geschäftsfelder.
  • Betrachtung von Aufmerksamkeit als knappe Ressource in der Informationsgesellschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Talent unerheblich

Menschen versuchen, gemäß der Annahme der individuellen Rationalität, ihren durch Konsum erhaltenen Nutzen zu maximieren. Der Konsum ist von den persönlichen Präferenzen abhängig. Der erhaltene Nutzen setzt sich nach Stigler und Becker aus dem direkten Nutzen der konsumierten Wirtschaftsgüter/Dienstleistungen, den Konsumkosten und dem Humankapital zusammen. Konsumkosten können z.B. Suchkosten bzw. investierte Zeit für die Auswahl des Gutes sein. Unter Humankapital wird die Fähigkeit und Fertigkeit sowie das Wissen, das in der Person verkörpert ist und das durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung erworben werden kann, verstanden.

Die Bildung von Humankapital übertragen Stigler und Becker nun auf den Konsumbereich. Sie gehen davon aus, dass durch den Konsum und die Beschäftigung mit einem Gut/einer Leistung auf Dauer die Wertschätzung und das Wissen für dieses Gut ansteigen (Aufbau von Konsumkapital). Hier wird eine Genussmaximierung erst durch das Avancieren zum Kenner erreicht. Dafür muss Zeit in den Konsum der Leistung dieses Künstlers investiert werden. Eine Spezialisierung auf wenige wird durch die begrenzt zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll.

Ein Mensch wird nicht zum Spezialisten geboren. Bevor er die dafür benötigten Kenntnisse besitzt, durchläuft er einen „learning by doing“ Prozess. Ein Gourmet, also ein Kenner von Speisen und Getränken der sich dem Genuss von Delikatessen hingibt, muss erst zum Kenner werden. Er muss sich mit den Gourmetköchen, deren Philosophie, der Kochkunst, –geschichte und –entwicklung beschäftigen. Er beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema Gourmetköche und baut in diesem Bereich Konsumkapital auf. Die hier investierte Zeit kann er nicht mehr anderweitig nutzen. Die Entwicklung hin zum Fan oder Kenner einer Kochshow ist ebenso zu sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Superstarphänomen ein und vergleicht die Gastronomie mit der Unterhaltungsindustrie, um die Forschungsfrage der ungleichen Einkommensverteilung zu formulieren.

2. Star, Einkommen, Leistung der Köche: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, wobei das Einkommen nach Georg Francks Theorie der Aufmerksamkeit als immaterielle Ressource betrachtet wird.

3. Erklärungsansätze: Hier werden theoretische Ansätze (Talent, medialer Hebel, Migration) diskutiert, um die Einkommenskonzentration bei einer kleinen Gruppe von Starköchen ökonomisch zu begründen.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass mediale Reichweite und die Fähigkeit zur Migration in andere Tätigkeitsfelder eine entscheidende Rolle für die Einkommenssteigerung von Starköchen spielen, während eine rein talentbasierte Erklärung aufgrund fehlender objektiver Messkriterien nur schwer haltbar ist.

Schlüsselwörter

Superstarphänomen, Spitzengastronomie, Fernsehköche, Einkommensverteilung, Aufmerksamkeit, Humankapital, Konsumkapital, medialer Hebel, Rationalität, Marktmacht, Spezialisierung, Popularität, Qualitätsproblematik, Informationsgesellschaft, Existenzsicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen für die extreme Einkommensungleichheit bei Köchen und untersucht, ob das aus anderen Branchen bekannte Superstarphänomen auch auf die Spitzengastronomie übertragbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition von Starköchen, die ökonomische Bewertung von Leistung mittels Aufmerksamkeit sowie die Mechanismen des medialen Hebels und der Migration von Popularität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation der Faktoren, die dazu führen, dass eine kleine Gruppe von Köchen überproportional hohe Einkommen erzielt, im Vergleich zu anderen Akteuren der gleichen Branche.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoriegeleiteter Ansatz gewählt, der auf Modellen der Volkswirtschaftslehre (insb. Rosen, Stigler, Becker und Franck) basiert und diese auf den spezifischen Bereich der Starköche überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, die Diskussion von Talent als Erklärungsfaktor sowie die Untersuchung des Einflusses von Massenmedien und Diversifikationsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Superstarphänomen, Aufmerksamkeit, Humankapital, medialer Hebel und Einkommensungleichheit.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Talent und medialem Hebel eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist zentral, um zu klären, ob ein Starkoch allein durch handwerkliches Talent reich wird oder ob primär die mediale Vermarktbarkeit und die Reichweite entscheidend für das Einkommensniveau sind.

Welche Rolle spielt die "Migration" für den Erfolg eines Starkochs?

Migration bezeichnet die Ausweitung der Popularität auf andere Bereiche, wie etwa den Verkauf von Kochbüchern, Utensilien oder Live-Veranstaltungen, wodurch neue Einkommensquellen erschlossen werden, die über die reine Restauranttätigkeit hinausgehen.

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Details

Title
Ökonomie der Superstars - Zur Ungleichverteilung von Einkommen auf Märkten der Unterhaltungsindustrie übertragen auf den Bereich Fernsehköche und Gourmetköche
College
University of Hagen  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Course
Seminar zur Volkswirtschaftslehre
Grade
1,3
Author
Christian Schmitt (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V80856
ISBN (eBook)
9783638875554
ISBN (Book)
9783640910120
Language
German
Tags
Superstars Ungleichverteilung Einkommen Märkten Unterhaltungsindustrie Bereich Fernsehköche Gourmetköche Seminar Volkswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schmitt (Author), 2006, Ökonomie der Superstars - Zur Ungleichverteilung von Einkommen auf Märkten der Unterhaltungsindustrie übertragen auf den Bereich Fernsehköche und Gourmetköche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/80856
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