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Weiblichkeitsbilder in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" und "Der goldne Topf"

Titel: Weiblichkeitsbilder in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" und  "Der goldne Topf"

Seminararbeit , 2006 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Nadine Klein (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Frau war in vergangener Zeit ein reines Objekt für den Mann, doch in der Literatur konnte man schon früh Darstellungsweisen finden, die in Bezug zur Realität eindeutig fiktiver Art sind. Um dies zu untersuchen, habe ich die beiden phantastischen Werke „Der Sandmann“ und „Der goldne Topf“ ausgewählt, die aus der Epoche der Romantik stammen.
In der folgenden Ausarbeitung werde ich mich also mit der Frage beschäftigen, ob Silvia Bovenschens Thesen bezüglich der Situation der Frau an den beiden Werken von E.T.A. Hoffmann festzumachen sind.
Dabei werde ich zuerst die Frauen einzeln herausstellen und dann ihr Verhältnis zum jeweiligen Mann beleuchten, damit ich dies danach mit Bovenschens Ansätzen in Verbindung bringen kann. Anschließend wird ein Vergleich der Frauen untereinander folgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konträre Weiblichkeitsbilder in "Der Sandmann"

2.1 Clara

2.2 Verhältnis zwischen Clara und Nathanael

2.3 Olimpia

2.4 Verhältnis zwischen Olimpia und Nathanael

3. Konträre Weiblichkeitsbilder in "Der goldne Topf"

3.1 Veronika

3.2 Verhältnis zwischen Veronika und Anselmus

3.3 Serpentina

3.4 Verhältnis zwischen Serpentina und Anselmus

4. Grundgedanken von Silvia Bovenschens "Die imaginierte Weiblichkeit" am Beispiel der Hoffmann'schen Frauen

5. Vergleich der beiden Frauenpaare

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der Werke "Der Sandmann" und "Der goldne Topf" von E.T.A. Hoffmann, inwieweit die Thesen von Silvia Bovenschen zur Situation und Rolle der Frau in der Literatur auf diese romantischen Erzählungen anwendbar sind, um die geschlechtsspezifischen Darstellungsweisen zu analysieren.

  • Analyse weiblicher Rollenbilder in der Romantik
  • Gegenüberstellung von bürgerlichen Frauenfiguren und phantastischen Frauenwesen
  • Untersuchung der Projektionsfläche "Frau" in männlich geprägten Erzählstrukturen
  • Anwendung der Theorie der "imaginierten Weiblichkeit"
  • Vergleichende Betrachtung der Frauenpaare Clara/Olimpia und Veronika/Serpentina

Auszug aus dem Buch

2. Konträre Weiblichkeitsbilder in „Der Sandmann“

Clara ist eine bürgerliche Frau, die als Kind zur Waise wurde. Sie wird als freundlich und immer fröhlich beschrieben. Zwar hat sie schöne Augen, aber dennoch ist sie keine Schönheit. Der Erzähler stellt sie als ein heiteres und zartes Gemüt dar, das zugleich kindlich ist. Trotzdem verfügt Clara über einen scharfen Verstand und ist durch und durch realistisch.

Obwohl sie nicht an geheimnisvolle Dinge glaubt, ist sie immer unbefangen. Manche sagen ihr nach, sie sei kalt, gefühllos und prosaisch. Jedoch wird sie zugleich als sehr verständig charakterisiert. Trotz Claras gnadenloser Ehrlichkeit, ist sie meist eher schweigsam. Ihre Tätigkeiten drehen sich allesamt um den Haushalt. Unter anderem kocht, putzt und strickt sie.

Insgesamt wird sie in der Erzählung oft als Engel bezeichnet. Betrachtet man sich den Namen „Clara“ etwas genauer, entdeckt man, dass er aus dem Lateinischen stammt und für das Klare, Helle und Reine steht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt das Ziel fest, Silvia Bovenschens Thesen zur weiblichen Situation auf Hoffmanns Werke anzuwenden und die Frauenfiguren in ihrem Verhältnis zu den männlichen Protagonisten zu beleuchten.

2. Konträre Weiblichkeitsbilder in "Der Sandmann": Dieses Kapitel analysiert die Charaktere Clara und Olimpia sowie ihre jeweiligen Beziehungen zu Nathanael und stellt die bürgerliche Realistin der künstlichen, automatisierten Frau gegenüber.

3. Konträre Weiblichkeitsbilder in "Der goldne Topf": Hier werden Veronika und Serpentina sowie deren Beziehungen zu Anselmus untersucht, wobei die Spannung zwischen bürgerlichem Streben und phantastischer Idealität im Vordergrund steht.

4. Grundgedanken von Silvia Bovenschens "Die imaginierte Weiblichkeit" am Beispiel der Hoffmann'schen Frauen: Das Kapitel verknüpft theoretische Ansätze Bovenschens zur Passivität, Naturverbundenheit und Projektion mit den konkreten Frauenfiguren in Hoffmanns Erzählungen.

5. Vergleich der beiden Frauenpaare: Es erfolgt eine zusammenfassende Gegenüberstellung, die aufzeigt, wie die phantastischen Wesen die männliche Sehnsucht nach einem passiven, idealisierten "Gefäß" erfüllen, während bürgerliche Frauenfiguren als Individuen kritisch betrachtet werden.

6. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Analyse zeigt, wie Hoffmanns Werke typisch männliche Projektionsmuster reproduzieren, und begründet die Auswahl des eingangs zitierten Mottos.

Schlüsselwörter

E.T.A. Hoffmann, Silvia Bovenschen, Weiblichkeitsbilder, Der Sandmann, Der goldne Topf, Romantik, imaginierte Weiblichkeit, Frauenrollen, Passivität, Projektionsfläche, Naturwesen, Kunst, Literaturanalyse, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Darstellung von Frauen in E.T.A. Hoffmanns Werken "Der Sandmann" und "Der goldne Topf" unter Rückgriff auf die literaturwissenschaftlichen Thesen von Silvia Bovenschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der imaginierten Weiblichkeit, das Spannungsfeld zwischen bürgerlicher Realität und phantastischer Welt sowie die Rolle der Frau als Projektionsfläche männlicher Sehnsüchte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob sich Silvia Bovenschens Thesen bezüglich der Situation und Darstellung der Frau in der Literatur konkret an den Frauenfiguren von Hoffmann festmachen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die die Frauenfiguren einzeln charakterisiert, ihre Beziehungen zu den männlichen Protagonisten beleuchtet und diese Ergebnisse mit Bovenschens theoretischen Ansätzen vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Figurenpaare (Clara/Olimpia und Veronika/Serpentina) sowie in ein theoretisches Kapitel, das diese Ergebnisse in den Kontext von Bovenschens "Die imaginierte Weiblichkeit" stellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind E.T.A. Hoffmann, Weiblichkeitsbilder, Romantik, Passivität, Projektionsfläche und imaginierte Weiblichkeit.

Warum wird Olimpia als "leeres Gefäß" bezeichnet?

Da Olimpia ein Automat ist, besitzt sie keinen eigenen Willen und keine eigene Meinung, wodurch der Protagonist Nathanael sie nach Belieben mit seinen eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen füllen kann.

Wie unterscheidet sich Serpentina von Veronika?

Serpentina ist ein phantastisches Naturwesen aus Atlantis, das den Protagonisten in eine idealisierte Welt führt, während Veronika als bürgerliche Frau mit konkreten Lebenszielen und eigenem Willen dargestellt wird.

Warum scheitert die Beziehung zwischen Nathanael und Clara?

Die Beziehung scheitert, da Clara als Individuum mit eigenem Verstand und fester Meinung den narzisstischen Wunsch Nathanaels nach einer passiven, ihn bewundernden Projektionsfläche nicht erfüllt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weiblichkeitsbilder in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" und "Der goldne Topf"
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Weiblichkeitsbilder in der phantastischen Literatur
Note
2,3
Autor
Nadine Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
19
Katalognummer
V80739
ISBN (eBook)
9783638873758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weiblichkeitsbilder Hoffmanns Sandmann Topf Weiblichkeitsbilder Literatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Klein (Autor:in), 2006, Weiblichkeitsbilder in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" und "Der goldne Topf", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/80739
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Leseprobe aus  19  Seiten
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