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Die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten am Beispiel des privaten Fernsehens

Titel: Die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten am Beispiel des privaten Fernsehens

Seminararbeit , 2003 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Kaul (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zulassung und Einführung des privaten Rundfunks in der Bundesrepublik Deutschland, und damit die Dualisierung des Rundfunksystems, wurde von vielen Politikern und Medienvertretern als Urknall, als Meilenstein in der bundesdeutschen Mediengeschichte gesehen. Eine Vielzahl von privaten Fernsehsendern und Rundfunksendern ist seit dem Start des Privatrundfunks 1984 entstanden. Im Gegensatz zu den schon existierenden öffentlich-rechtlichen Programmen, welche sich ausschließlich aus den Rundfunkgebühren finanzieren, hängen die privaten Programmveranstalter von den Einnahmen aus der Werbung ab. Die privaten Programmveranstalter wurden als Wirtschaftsunternehmen gegründet deren Ziel in erster Linie der wirtschaftliche Erfolg ist. Programmaufträge existieren hier ebenso nicht wie ein internes Kontrollgremium, wie es beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Anstalten in Form der Rundfunkräte besitzen. Dennoch befand der Gesetzgeber, dass auch die privaten Programmveranstalter sich der Kontrolle eines externen, vom Staate unabhängigen, unter dem Einfluss der maßgeblichen gesellschaftlichen Kräfte und Richtungen stehenden Organs unterziehen müssen. Zur externen Kontrolle errichteten die Bundesländer 15 Landesmedienanstalten. Sie sollten eine gesellschaftlich-demokratische Kontrolle der privaten Programme gewährleisten. Um die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten soll es sich in dieser Hausarbeit handeln. Die Kontrolle der Landesmedienanstalten soll hier explizit am Beispiel des privaten Fernsehens dargelegt werden. Im Kapitel, welches dieser Einleitung folgt, soll es um die Anfänge des privaten Rundfunks gehen, ferner sollen daraufhin kurz die Landesmediengesetze sowie der Rundfunkstaatsvertrag skizziert werden. Im dritten Kapitel folgt dann die Arbeitsweise und die Struktur der Landesmedienanstalten: Es sollen die Aufgaben dargelegt werden, die Strukturen und die Zusammenarbeit der einzelnen Landesmedienanstalten erläutert werden. Im vierten Kapitel sollen die Instrumente der Medienkontrolle erläutert werden, im folgenden fünften Kapitel sollen einige Beispiele der Kontrolle dargelegt werden. Im sechsten Kapitel sollen dann die Probleme der Medienkontrolle geschildert werden, die Schlussbetrachtung in Kapitel sieben beschäftigt sich mit dem Erfolg oder Misserfolg der Medienkontrolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anfänge des privaten Rundfunks

2.1. Die Landesmediengesetze (Beispiel NRW)

2.2. Der Rundfunkstaatsvertrag

3. Arbeitsweise und Struktur der Landesmedienanstalten

3.1. Die Aufgaben der Landesmedienanstalten

3.2. Die Struktur der Landesmedienanstalten

3.3. Die Zusammenarbeit der Landesmedienanstalten

3.4. Die Aufgaben der ALM

4. Die Medienkontrolle

4.1. Die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten

4.2. Die Programmbeschwerde

4.3. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)

4.4. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration (KEK)

5. Beispiele für die Medienkontrolle

6. Probleme in der Medienkontrolle

7. Die Medienkontrolle: Erfolg oder Misserfolg (Schlussbetrachtung)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität der Medienkontrolle durch die Landesmedienanstalten in Deutschland am Beispiel des privaten Fernsehens. Dabei wird analysiert, inwiefern die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Strukturen der Anstalten eine gesellschaftlich-demokratische Kontrolle privater Rundfunkveranstalter ermöglichen und welchen Herausforderungen sich diese Regulierung gegenüber sieht.

  • Struktureller Aufbau und Aufgaben der Landesmedienanstalten
  • Rechtliche Grundlagen wie Landesmediengesetze und Rundfunkstaatsvertrag
  • Instrumente der Medienaufsicht und Sanktionsmöglichkeiten
  • Konzentrationskontrolle auf dem Medienmarkt (KEK)
  • Konfliktfeld zwischen Medienförderung und Medienkontrolle

Auszug aus dem Buch

3. Arbeitsweise und Struktur der Landesmedienanstalten

Die Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland sind Anstalten des öffentlichen Rechts - im gesamten Bundesgebiet ist für jedes Bundesland eine Medienanstalt zuständig. Außer den Ländern Berlin und Brandenburg, die eine gemeinsame Landesmedienanstalt besitzen, haben die restlichen Bundesländer eigene Landesmedienanstalten. Die Aufgaben und die Strukturen der Landesmedienanstalten, sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Behörden, soll in diesem Kapitel behandelt werden. Jede der 15 Landesmedienanstalten in Deutschland kann eigene Arbeitsschwerpunkte setzen und sich in kleinen Nuancen von der Struktur der restlichen Medienanstalten unterscheiden. Das Hauptaufgabengebiet ist jedoch bei allen Behörden das Gleiche, auch die gewisse Grundstruktur im Behördenaufbau gleicht sich in jeder Medienanstalt. Jede einzelne Landesmedienanstalt mit ihren Besonderheiten darzulegen wäre für diese Hausarbeit zu aufwendig. Exemplarisch für alle Landesmedienanstalten soll die Struktur und das Aufgabengebiet der Landesmedienanstalt für Nordrhein Westfalen (LfM) besprochen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Medienkontrolle im dualen Rundfunksystem ein und legt die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2. Anfänge des privaten Rundfunks: Hier werden die historischen Ursprünge des privaten Rundfunks ab 1984 sowie die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen wie Landesmediengesetze und der Rundfunkstaatsvertrag beschrieben.

3. Arbeitsweise und Struktur der Landesmedienanstalten: Dieses Kapitel erläutert die organisatorische Struktur, die Aufgabenbereiche und die länderübergreifende Zusammenarbeit der Landesmedienanstalten innerhalb der ALM.

4. Die Medienkontrolle: Hier werden die verschiedenen Instrumentarien wie die Programmbeschwerde, die Selbstkontrolle (FSF) und die KEK als Werkzeuge der Medienaufsicht vorgestellt.

5. Beispiele für die Medienkontrolle: Dieser Teil illustriert die praktische Arbeit der Landesmedienanstalten durch konkrete Fallbeispiele von Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen private Fernsehsender.

6. Probleme in der Medienkontrolle: Dieses Kapitel analysiert die strukturellen Defizite, wie etwa den Zielkonflikt zwischen Medienförderung und -kontrolle sowie Standortwettbewerbe.

7. Die Medienkontrolle: Erfolg oder Misserfolg (Schlussbetrachtung): Die Schlussbetrachtung wägt die Erfolge und das teilweise Versagen der Kontrollinstanzen kritisch gegeneinander ab.

Schlüsselwörter

Medienkontrolle, Landesmedienanstalten, Privatfernsehen, Rundfunkstaatsvertrag, Medienregulierung, Meinungspluralismus, Jugendschutz, Medienkompetenz, KEK, Ordnungswidrigkeitsverfahren, Konzentrationskontrolle, duales Rundfunksystem, Medienpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der staatlich unabhängigen, gesellschaftlichen Kontrolle privater Fernsehveranstalter durch die Landesmedienanstalten in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die rechtliche Zulassung, die Sicherung der Meinungsvielfalt, der Jugendschutz sowie die Problematik von Medienkonzentrationen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die kritische Analyse, ob die Landesmedienanstalten ihrem gesetzlichen Auftrag zur Kontrolle nachkommen oder ob wirtschaftliche Interessen der Sender die Regulierung behindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf rechtlichen Grundlagen, Dokumentationen und Fallbeispielen der Medienaufsicht basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Struktur der Medienanstalten, ihre Kontrollinstrumente, die Zusammenarbeit in der ALM und konkrete Sanktionsverfahren bei Regelverstößen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen Medienkontrolle, Landesmedienanstalten, Rundfunkstaatsvertrag, Meinungsvielfalt und Medienaufsicht.

Welche Rolle spielt die KEK in diesem Zusammenhang?

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration (KEK) fungiert als spezialisierte Kontrollinstanz, um eine marktbeherrschende Meinungsmacht einzelner Medienkonzerne zu verhindern.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Landesmedienanstalten von der der öffentlich-rechtlichen Rundfunkräte?

Während Rundfunkräte interne Kontrollgremien öffentlich-rechtlicher Anstalten sind, verstehen sich Landesmedienanstalten als externe Aufsichtsbehörden für den privaten Rundfunk.

Warum wird im Dokument oft das Beispiel der Landesanstalt für Medien NRW genannt?

Da alle 15 Landesmedienanstalten eine ähnliche Grundstruktur aufweisen, dient die LfM NRW als repräsentatives und exemplarisches Beispiel für den Behördenaufbau und die Arbeitsweise.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten am Beispiel des privaten Fernsehens
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Seminar für politische Wissenschaft der Universität Bonn)
Veranstaltung
Medien und Demokratie
Note
2,0
Autor
Andreas Kaul (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
20
Katalognummer
V79684
ISBN (eBook)
9783638857406
ISBN (Buch)
9783638859745
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienkontrolle Landesmedienanstalten Beispiel Fernsehens Medien Demokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Kaul (Autor:in), 2003, Die Medienkontrolle der Landesmedienanstalten am Beispiel des privaten Fernsehens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/79684
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Leseprobe aus  20  Seiten
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