Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Exportkreditversicherung und Exportfinanzierungsverfahren in den Ländern Skandinaviens

Title: Exportkreditversicherung und Exportfinanzierungsverfahren in den Ländern Skandinaviens

Diploma Thesis , 2005 , 119 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Magister Florian Schallmeiner (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Finanzierungs- und Absicherungsmöglichkeiten stellen notwendige Voraussetzungen für Exportgeschäfte dar. Ohne ausländischen Partnern eine Finanzierung anzubieten, wäre es nur schwer möglich, zu bestehen. Da der Exporteur in den seltensten Fällen selbst für die Finanzierung sorgen kann, erfolgt diese meist über Dritte. Daher ist die Kenntnis der Methoden der Risikofinanzierung für den wirtschaftlichen Erfolg des Exportgeschäfts unabdingbar. Oft können oder wollen private Risikoversicherer und -kapitalgeber auf Grund der Risikosituation Kredite und Garantien zu kommerziellen Bedingungen bereitstellen. In solchen Fällen erfolgt ein Eingreifen staatlicher Spezialinstitutionen. Gegenwärtig verfügt jeder Mitgliedstaat der OECD über derartige Institutionen.
Diese setzen Exportkreditgarantien und -finanzierung, welche dem Exporteur, dem Importeur oder anderen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden ein. Auf Grund der Einbindung staatlicher Institutionen in die Finanzierung oder Versicherung von Exportgeschäften sind im Regelfall Subventionselemente enthalten. Da der Einsatz von Beihilfen zu Wettbewerbsverzerrungen führen kann, wurden multilaterale Regelungen und Beschränkungen zur Eindämmung und Harmonisierung der offiziellen Förderpolitik getroffen. Diese haben das Ziel, einer Ausweitung derartiger Handelpraktiken entgegenwirken und einen Subventionswettbewerb zu unterbinden, da oftmals das Förderungsausmaß für den Erfolg einer Exporttransaktion ausschlaggebend zu sein scheint.
Im Rahmen der Arbeit werden die Fördermaßnahmen der Länder Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen dargestellt. Darauf basierend sollen die Unterschiede dieser Länder hervorgehoben werden.
Die Länder eignen sich deshalb für eine Analyse, da sie einerseits offene und in vielerlei Hinsicht homogene Volkswirtschaften sind. Ein Beispiel für die intensive Zusammenarbeit aus wirtschaftlicher Sicht kommt durch die „nordische Kooperation“ zum Ausdruck. Andererseits sind diese Länder aber auch Konkurrenten im globalen Wettbewerb um Exportanteile, und somit angehalten, ihre nationalen Exportunternehmen für den Wettbewerb zu rüsten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Risikoabsicherung und verfahrensmäßige Finanzierung im Export

2.1 Exportmotive und Exportbarrieren

2.2 Risiken im Außenhandel

2.2.1 Risikomanagement

2.2.2. Kommerzielle Risiken und politische Risiken

2.2.3 Marktfähige und nicht-marktfähige Risiken

2.3 Offiziell unterstütze Exportförderung

2.3.1 Der Begriff „Exportförderung“

2.3.2 Arten der Exportförderung

2.3.2.1 Funktionelle Exportförderung

2.3.2.2 Finanzielle Exportförderung

2.4. Pure Cover versus Finanzierung

2.4.1 Ausfuhrgarantien

2.4.2 Ausfuhrfinanzierung

2.4.2.1 Finanzierungsbedarf im Außenhandel

2.4.2.2 Kurzfristige Außenhandelsfinanzierung

2.4.2.3 Mittel- und langfristige Außenhandelsfinanzierung

2.4.3 Verhältnis offizieller und privater Exportförderung

2.5 Internationale Rechtsgrundlagen

2.5.1 International Credit Insurance & Surety Association und Berner Union

2.5.2 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

2.5.2.1 Mitglieder und Ziele

2.5.2.2 OECD-Arrangement on Guidelines for Officially Supported Export Credits

2.5.3 Europäische Union

2.5.3.1 EU-Mitteilung zur kurzfristigen Exportkreditversicherung

2.5.3.2 EU-Richtlinie zu mittel- und langfristigen Geschäften

2.5.3.3 Konsultationsverfahren der Europäischen Union

2.5.4 Welthandelsorganisation

2.5.4.1 Der Subventionskodex von 1979

2.5.4.2 Die gegenwärtige Subventionsordnung der WTO

2.5.4.3 Definition der Subvention, der Spezifizität und Nicht-Spezifizität

2.5.4.4 Das Ampelverfahren

2.5.4.5 Vorgehensweise bei Vertragsverletzungen

2.5.4.6 Ausnahmen für Entwicklungs- und Transformationsländer

3. Länderanalyse

3.1 Die nordische Finanzgruppe

3.1.1 Die nordische Investitionsbank

3.1.2 Der nordische Entwicklungsfonds

3.1.3 Die nordische Umweltfinanzierungsgesellschaft

3.1.4 Der nordische Projektfonds

3.2 Finnland

3.2.1 Länderprofil

3.2.2 Staatliche Exportförderung

3.2.2.1 Finnvera

3.2.2.2 Finnish Export Credit

3.2.2.3 Sitra und Tekes

3.2.3 Projektfinanzierung

3.2.3.1 Sampo Gruppe

3.2.3.2 Finnfund

3.2.4 Privatinstitutionen

3.2.4.1 Euler Hermes

3.2.4.2 Atradius

3.2.5 Zusammenfassung Finnland

3.3 Dänemark

3.3.1 Länderprofil

3.3.2 Staatliche Exportförderung

3.3.2.1 Eksport Kredit Fonden

3.3.2.2 Danida

3.3.3 Projektfinanzierung

3.3.4 Privatinstitutionen

3.3.4.1 Atradius

3.3.4.2 Dansk Kautionsforsikrings-Aktieselskab

3.3.4.3 Zusammenfassung Dänemark

3.4 Schweden

3.4.1 Länderprofil

3.4.2 Staatliche Exportförderung

3.4.2.1 Exportkreditnämden

3.4.2.2 Swedish Export Credit Corporation

3.4.2.3 Sida

3.4.2.4 Swedfund

3.4.3 Projektfinanzierung

3.4.4 Privatinstitutionen

3.4.4.1 Euler Hermes Nordic

3.4.4.2 Atradius

3.4.5 Zusammenfassung

3.5 Norwegen

3.5.1 Länderprofil

3.5.2 Staatliche Exportförderung

3.5.2.1 Garantie-Instituttet for Eksportkreditt

3.5.2.2 GIEK Kredittforsikring AS

3.5.2.3 Eksportfinans

3.5.2.4 Norad

3.5.2.5 Innovation Norway

3.5.3 Projektfinanzierung

3.5.4 Privatinstitutionen

3.5.4.1 Atradius

3.5.5 Zusammenfassung

4. Vergleich der Exportförderungssysteme Skandinaviens

4.1 Allgemeine Informationen zur Datenerhebung

4.2 Struktureller Aufbau der skandinavischen Exportförderung

4.3 Offizielle Exportkreditversicherungen

4.4 Offizielle Exportkreditagenturen

4.5 Weitere staatliche und halbstaatliche Organisationen

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die exportfördernden Organisationen sowie deren Absicherungs- und Finanzierungsangebote in den Ländern Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen zu geben, Unterschiede in deren Ausgestaltung aufzuzeigen und den strukturellen Aufbau dieser Institutionen zu untersuchen.

  • Struktureller Vergleich der Exportförderungssysteme in Skandinavien.
  • Analyse der Rolle offizieller Exportkreditagenturen (ECA) und deren Garantieinstrumente.
  • Untersuchung internationaler Rechtsgrundlagen (OECD, EU, WTO) für die staatliche Exportförderung.
  • Bewertung länderspezifischer Besonderheiten bei Exportkrediten und Versicherungen.
  • Einordnung staatlicher Förderinstitutionen in den Kontext von Marktfähigkeit und Subsidiarität.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Risikomanagement

Generell wird Risiko als Gefahr definiert, dass ein erwartetes Ergebnis in ungünstiger Weise verfehlt wird. Vor allem der grenzüberschreitende Handel erhöht die Risikosituation für die beteiligten Unternehmen beträchtlich. Exportseitig handelt es sich dabei vor allem um das Verfehlen von Erlöserwartungen. Bei Importgeschäften treten im Gegensatz dazu, häufig Nicht- oder Falschlieferungen, Lieferverzögerungen oder Kostenüberschreitung auf.

Für das Unternehmen ist es somit wichtig, Risiken rechtzeitig zu erkennen und ihre Bedeutung bzw. Eintrittswahrscheinlichkeit zu beurteilen. Darauf basierend hat die Risikopolitik die Aufgabe zu entscheiden, ob das Risiko vermieden werden soll oder durch Risikosteuerungsinstrumente aktiv beeinflussbar ist. Durch die Risikontrolle wird die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft und falls nötig adaptiert.

Je nach der Risikoeinstellung der Unternehmen, können verschiedene Varianten der Risikopolitik angewandt werden, wobei folgende Strategien zur Verfügung stehen:

Risikovermeidung: Bei dieser Risikoeinstellung werden riskante Ursachen gemieden oder gänzlich beseitigt. Dies bedeutet somit, dass kein Risiko in Kauf genommen wird. Die extremste Form ist dabei ein völliger Verzicht auf riskante Vorhaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit von Exportkreditgarantien und Finanzierungen für den Erfolg internationaler Geschäfte und definiert das Ziel, die Systeme in Skandinavien zu vergleichen.

2. Risikoabsicherung und verfahrensmäßige Finanzierung im Export: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Exportrisiken und die Instrumente offizieller staatlicher Exportförderung im Rahmen internationaler Rechtsvorgaben.

3. Länderanalyse: Es erfolgt eine detaillierte Untersuchung der Exportförderung in den skandinavischen Ländern Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen, inklusive der Vorstellung der jeweiligen nationalen Agenturen.

4. Vergleich der Exportförderungssysteme Skandinaviens: Hier werden die zuvor untersuchten nationalen Systeme strukturell gegenübergestellt und auf Basis der Datenerhebung verglichen.

5. Schlussbemerkung: Der letzte Teil fasst die erzielten Erkenntnisse zusammen und resümiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der untersuchten Förderlandschaften.

Schlüsselwörter

Exportförderung, Exportkreditversicherung, Exportkreditagentur, Risikoabsicherung, Außenhandelsfinanzierung, OECD-Konsensus, Finnland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Subventionen, Käuferkreditgarantie, Lieferkreditgarantie, Projektfinanzierung, KMU.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Systeme der staatlichen Exportförderung in den skandinavischen Ländern, mit einem Fokus auf die Absicherung von Risiken und die Finanzierung von Exportgeschäften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der strukturelle Aufbau der nationalen Exportkreditagenturen, die verschiedenen Instrumente wie Exportgarantien und Kredite sowie die internationale rechtliche Einbettung dieser Förderpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die exportfördernden Organisationen Finnlands, Dänemarks, Schwedens und Norwegens sowie deren Angebote vergleichend darzustellen und auf länderspezifische Besonderheiten hinzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse und einen systematischen Vergleich der nationalen Exportförderungssysteme, wobei internetbasierte Quellen als primäre Informationsbasis dienen.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Risiken und Finanzierungsinstrumente im Außenhandel sowie eine detaillierte Ländereinzelanalyse, gefolgt von einem direkten Vergleich dieser Systeme.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Exportkreditversicherung, staatliche Exportförderung, OECD-Regularien und die spezifische Situation in den skandinavischen Volkswirtschaften charakterisieren.

Warum spielt der OECD-Konsensus eine so wichtige Rolle für diese Organisationen?

Der OECD-Konsensus bildet den internationalen Rahmen, der Wettbewerbsverzerrungen durch staatliche Subventionen eindämmen und die Förderpolitik der Mitgliedsstaaten harmonisieren soll.

Inwiefern unterscheidet sich Norwegen von den anderen skandinavischen Ländern hinsichtlich der Exportförderung?

Norwegen nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als dass es seine Exportförderung organisatorisch stärker aufteilt und teilweise andere strukturelle Rahmenbedingungen für die staatliche Anteilsfinanzierung an Exportkreditinstituten aufweist.

Wie ist die "Nordische Finanzgruppe" in die Förderung eingebunden?

Die Gruppe fungiert als regionale Kooperationsplattform, die ergänzend zu den nationalen Institutionen Projekte fördert, die für den nordischen Raum von wirtschaftlichem Nutzen sind.

Excerpt out of 119 pages  - scroll top

Details

Title
Exportkreditversicherung und Exportfinanzierungsverfahren in den Ländern Skandinaviens
College
Vienna University of Economics and Business  (BWL des Aussenhandels)
Grade
1,5
Author
Magister Florian Schallmeiner (Author)
Publication Year
2005
Pages
119
Catalog Number
V79061
ISBN (eBook)
9783638804486
ISBN (Book)
9783638807760
Language
German
Tags
Exportkreditversicherung Exportfinanzierungsverfahren Ländern Skandinaviens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Florian Schallmeiner (Author), 2005, Exportkreditversicherung und Exportfinanzierungsverfahren in den Ländern Skandinaviens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/79061
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  119  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint