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Überprüfung der Kultivierungshypothese anhand der Sendungen „TV total“ und „Harald Schmidt“

Title: Überprüfung der Kultivierungshypothese anhand der Sendungen „TV total“ und „Harald Schmidt“

Diploma Thesis , 2006 , 143 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susanne Hoch (Author)

Psychology - Media Psychology

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Studie wurden anhand der Formate „TV total“ und „Harald Schmidt“ Kultivierungseffekte in nonfiktionalen Unterhaltungsshows überprüft. Gemäß den Hypothesen müssten Personen, die häufig beziehungsweise seit einem längeren Zeitraum die Sendungen verfolgen, öfter und schneller den dort vermittelten Einstellungen zustimmen. Dafür wurden die genannten Sendungen auf ihre Inhalte analysiert und 35 Items erstellt, die das in den Sendungen repräsentierte Meinungsspektrum widerspiegeln sollten. 107 vorwiegend studentische Versuchspersonen beurteilten diese Aussagen per computergestützem Fragebogen, indem sie ihnen zustimmten oder sie ablehnten. Zudem wurde die Reaktionsgeschwindigkeit im Zustimmungsfall erfasst. Im Anschluss an die Bewertung der Items sollten die Probanden angeben, wie oft sie „TV total“ und „Harald Schmidt“ sehen. Dann wurden die Korrelationen zwischen Häufigkeit beziehungsweise Dauer des Konsums und dem Antwortverhalten beziehungsweise der Antwortgeschwindigkeit berechnet. Da sich die Zusammenhänge nur in Einzelfällen als signifikant erwiesen, konnten die Ergebnisse die Kultivierungstheorie nur bedingt stützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Forschungshintergrund zur Kultivierungshypothese

2. Fragestellung und Hypothesen

3. Voruntersuchung: Analyse der Formate „Harald Schmidt“ und „TV total“

3.1 Harald Schmidt

3.2 TV total

3.3 Einstellungsanalyse

3.3.1 Analyse der Themengebiete

3.3.2 Auswahl der Einstellungsitems

3.4 Zuschauerprofil

4. Methodik

4.1 Versuchsplan

4.2 Stichprobe

4.3 Datengewinnung

4.4 Auswertungsmethoden

5. Ergebnisse

5.1 Reaktionsbaseline

5.2 Antwortverhalten

5.3 Ergebnisse zur Hypothese 1: Korrelation r1 zwischen Antwortverhalten und Fernsehhäufigkeit

5.4 Ergebnisse zur Hypothese 2: Korrelation r2 zwischen Antwortverhalten und Fernsehdauer

5.5 Ergebnisse zur Hypothese 3: Korrelation r3 zwischen Antwortgeschwindigkeit bei Zustimmung und Fernsehhäufigkeit

5.6 Ergebnisse zur Hypothese 4: Korrelation r4 zwischen Antwortgeschwindigkeit bei Zustimmung und Fernsehdauer

6. Diskussion

6.1 Betrachtung des Gesamtergebnisses vor dem Forschungshintergrund

6.2 Interpretation der Einzelergebnisse

6.2.1 Interpretation der Ergebnisse zur Hypothese 1

6.2.2 Interpretation der Ergebnisse zur Hypothese 2

6.2.3 Interpretation der Ergebnisse zur Hypothese 3

6.2.4 Interpretation der Ergebnisse zur Hypothese 4

6.2.5 Interpretation der Ergebnisse entgegen den Hypothesen

6.3 Methodische Aspekte

6.4 Fazit

7. Zusammenfassung

8. Literatur

9. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht inwiefern die Kultivierungshypothese auf nonfiktionale Unterhaltungsformate, konkret „Harald Schmidt“ und „TV total“, anwendbar ist. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Zuschauer, die diese Formate häufig und über einen längeren Zeitraum konsumieren, die darin vermittelten Weltbilder in höherem Maße übernehmen und diese Einstellungen stärker verfestigen, was sich in einer schnelleren Reaktionszeit bei Zustimmung äußern würde.

  • Überprüfung der Kultivierungshypothese an nonfiktionalen Formaten
  • Analyse der Einstellungsstärke durch Reaktionszeitmessung
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Sehdauer/Häufigkeit und Einstellungen
  • Vergleich von Vielsehern und Wenigsehern hinsichtlich fernsehaffiner Meinungen

Auszug aus dem Buch

1. Forschungshintergrund zur Kultivierungshypothese

Das Fernsehen ist aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken. Während es auf der einen Seite ein Spiegel der Gesellschaft ist, hat es gleichzeitig auch einen steuernden Einfluss (Morgan & Signorielli, 1990). Dabei unterscheidet sich das Fernsehen grundsätzlich von anderen Medien wie Zeitung, Kino oder Radio. Der Konsument muss beispielsweise nicht lesen können. Außerdem steht das Fernsehen durchgehend zur Verfügung, kann sowohl durch Bild als auch durch Ton Inhalte vermitteln und erfordert keine Mobilität (Gerbner & Gross, 1976). Da es sich inzwischen zur Hauptquelle für Informationen jeglicher Art entwickelt hat, bietet es zudem eine gemeinsame Basis für ein breites Publikum aus sonst sehr unterschiedlichen Schichten und Gruppierungen (Gerbner, Gross, Morgan & Signorielli, 1994). Allerdings ist bei näherer Untersuchung der Sendeinhalte oft auch eine verzerrte Repräsentation der Realität festzustellen (Gerbner & Gross, 1976). Aus dem Bemühen, eine Antwort auf die Frage, was davon in den Köpfen der Zuschauer bleibt, zu finden, entstand die Forschung zur Kultivierungstheorie, vor allem in Bezug auf Gewaltdarstellungen.

Im Jahr 1976 wurde von Gerbner und Gross die erste Violence-Profile-Untersuchung durchgeführt. Dazu analysierten sie zunächst umfassend das Fernsehprogramm (Message System Analysis) und erstellten den Violence Index, der als Maße Prävalenz und Häufigkeit von Gewalt sowie die charakteristischen Beschreibungen von Tätern und Opfern enthielt. Es ergab sich eine quantitative Überrepräsentation von Gewalt. Anschließend überprüften Gerbner und Gross, inwiefern diese Merkmale der Fernsehwelt bei den Zuschauern „kultiviert“ worden waren, indem sie die Versuchspersonen zu ihrer Einschätzung von verschiedenen Gewaltszenen befragten. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Vielseher häufiger eine Fernsehantwort gaben. Das heißt, sie nahmen ihre Umwelt als weit gefährlicher wahr als Wenigseher und begegneten ihr mit mehr Misstrauen. Daraus entwickelten Gerbner und Gross die Kultivierungshypothese, die besagt, dass das Ausmaß des Fernsehkonsums die Sichtweise der realen Welt beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Forschungshintergrund zur Kultivierungshypothese: Einführung in die theoretischen Grundlagen der Kultivierungstheorie, ihre Entstehung durch Violence-Profile-Untersuchungen und deren Bedeutung für die Wahrnehmung der Realität durch Vielseher.

2. Fragestellung und Hypothesen: Formulierung der vier zentralen Hypothesen, die den Zusammenhang zwischen Konsumhäufigkeit bzw. Dauer der Sendungen „Harald Schmidt“ und „TV total“ mit der Übernahme von Weltbildern und der Einstellungsstärke untersuchen.

3. Voruntersuchung: Analyse der Formate „Harald Schmidt“ und „TV total“: Detaillierte Inhaltsanalyse der beiden Sendungen über vier Wochen, um thematische Schwerpunkte zu identifizieren und Einstellungsitems für die Hauptuntersuchung abzuleiten.

4. Methodik: Erläuterung des Versuchsaufbaus, der Stichprobenzusammensetzung (107 Vpn) und der computergestützten Datenerhebung mittels Fragebogen zur Erfassung des Antwortverhaltens und der Reaktionszeiten.

5. Ergebnisse: Darstellung und statistische Auswertung der Daten, differenziert nach den vier Hypothesen und den verschiedenen untersuchten Item-Kategorien wie Politik, Prominente und Medien.

6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext des Forschungshintergrunds, Diskussion der nur teilweisen Bestätigung der Hypothesen sowie methodische Reflexion der Vorgehensweise.

7. Zusammenfassung: Kurze Rekapitulation der Zielsetzung, der methodischen Durchführung und der zentralen Schlussfolgerungen der Diplomarbeit.

Schlüsselwörter

Kultivierungshypothese, TV total, Harald Schmidt, Fernsehkonsum, Einstellungsstärke, Reaktionszeit, Medienwirkung, Comedy, Kultivierungseffekte, Meinungsbildung, quantitative Inhaltsanalyse, Zuschauerprofil, Fernsehforschung, Medienpsychologie, Sozialverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung der medienwissenschaftlichen Kultivierungshypothese auf nonfiktionale Unterhaltungsformate, specifically die Late-Night-Sendungen „Harald Schmidt“ und „TV total“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit analysiert, ob und wie der Konsum dieser Comedysendungen die Einstellungen der Zuschauer zu politischen, gesellschaftlichen und medialen Themen beeinflusst und verfestigt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit und Dauer des Konsums dieser Sendungen und der Übernahme des dort vermittelten Weltbildes sowie der Einstellungsstärke (messbar durch Reaktionszeiten) besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine Inhaltsanalyse der Sendungen durch, um Einstellungsitems zu generieren, und nutzte dann einen computergestützten Fragebogen zur Befragung von 107 Versuchspersonen, um deren Antwortverhalten und Reaktionsgeschwindigkeiten zu messen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Voruntersuchung zur inhaltlichen Analyse der Formate, die detaillierte Methodik der Erhebung sowie die umfassende statistische Auswertung der Ergebnisse und deren kritische Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Kultivierungshypothese, Einstellungsstärke, Fernsehkonsum, Reaktionszeitmessung, Medienwirkung und die spezifischen Formate „Harald Schmidt“ und „TV total“.

Warum wurden gerade „TV total“ und „Harald Schmidt“ für die Untersuchung ausgewählt?

Diese Formate wurden gewählt, da sie als populäre Unterhaltungsmedien eine humoristische Aufarbeitung aktuellen Zeitgeschehens bieten und somit als geeignete Grundlage für die Untersuchung von Kultivierungseffekten in nonfiktionalen Inhalten dienen.

Wie wurde die Einstellungsstärke operationalisiert?

Die Einstellungsstärke wurde operationalisiert, indem gemessen wurde, wie schnell Versuchspersonen einer Aussage zustimmen konnten. Schnellere Reaktionen werden hierbei als Indikator für eine höhere Einstellungsstärke interpretiert.

Welche Rolle spielt die „Verfügbarkeitsheuristik“ in der Arbeit?

Sie dient als psychologisches Erklärungsmodell, um zu verstehen, warum Vielseher Informationen aus dem Fernsehen schneller abrufen können und somit eher zur Zustimmung bei fernsehvermittelten Einstellungen neigen.

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Details

Title
Überprüfung der Kultivierungshypothese anhand der Sendungen „TV total“ und „Harald Schmidt“
College
University of Regensburg
Grade
1,0
Author
Susanne Hoch (Author)
Publication Year
2006
Pages
143
Catalog Number
V78287
ISBN (eBook)
9783638897716
ISBN (Book)
9783638903837
Language
German
Tags
Kultivierungshypothese Harald Schmidt TV total Medienpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Hoch (Author), 2006, Überprüfung der Kultivierungshypothese anhand der Sendungen „TV total“ und „Harald Schmidt“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/78287
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