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Frühkindliche motorische Entwicklungsdefizite und Rechtschreibschwäche

Zusammenhänge und Förderansätze

Titel: Frühkindliche motorische Entwicklungsdefizite und Rechtschreibschwäche

Diplomarbeit , 2006 , 209 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Mag. Maria Ablinger (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei Kindern mit Lese- Rechtschreibschwäche werden häufig auch motorische Entwicklungsrückstände beobachtet. Diese Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen motorischen Defiziten und Schwierigkeiten beim Rechtschreiben. Aufbauend auf die einschlägige Fachliteratur zum Thema werden die wichtigsten Störungen der motorischen Entwicklung beschrieben und mögliche Korrelationen mit Lese-Rechtschreibschwäche aufgezeigt.

Die daraus entwickelten Hypothesen werden in einer empirischen Untersuchung unter Zuhilfenahme eines Rechtschreibtests, eines Elternfragebogens und eines motorischen Tests überprüft. Es zeigt sich, dass Zusammenhänge zwischen Rechtschreibleistung und auffälliger oder verzögerter motorischer Entwicklung sowie motorischen Fähigkeiten bestehen. Kinder mit Rechtschreibschwäche weisen schlechtere Gesamtergebnisse beim motorischen Test auf und sind häufiger nicht gekrabbelt als Kinder ohne Rechtschreibschwäche.

Ausgehend von diesen Ergebnissen werden abschließend Förderansätze im motorischen Bereich beschrieben und deren Einsatz in der pädagogischen Arbeit mit Kindern mit Lese- Rechtschreibschwäche diskutiert.

Schlüsselwörter:
Motorik, Lese- Rechtschreibschwäche, Legasthenie, frühkindliche Reflexe

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Abstract deutsch

Abstract englisch

Einleitung

1 Begriffsklärungen

1.1 Motorik

1.2 Entwicklungsdefizite

1.3 Frühkindliche Reflexe

1.4 Lese-Rechtschreibschwäche – Legasthenie

2 Lese- Rechtschreibschwäche

2.1 Grundlagen des Schriftspracherwerbs

2.2 Symptomatik der Lese-Rechtschreibschwäche

2.3 Epidemiologie

2.4 Ursachen

2.5 Diagnostik

2.6 Förderung und Therapie

3 Die motorische Entwicklung des Kindes

3.1 Gehirnentwicklung - Grundlage der Bewegungsentwicklung

3.2 Wahrnehmung und sensorische Integration

3.3 Die Prinzipien der motorischen Entwicklung

3.4 Die wichtigsten Entwicklungsschritte

3.5 Frühkindliche Reflexe und Reaktionen

3.6 Lebenslange Halte- und Stellreaktionen

4 Störungen der motorischen Entwicklung und Auswirkungen auf Lernverhalten und Rechtschreibprobleme

4.1 Umschriebene Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen

4.2 Entwicklungsverzögerungen und Überspringen von Entwicklungsphasen

4.3 Sensorische Integrationsstörungen

4.4 Fein- und graphomotorische Defizite

4.5 Kopfgelenks-Induzierte-Symmetriestörung - KISS

4.6 Persistierende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe

5 Zusammenfassung und Hypothesenentwicklung

6 Empirische Untersuchung

6.1 Stichprobe

6.2 Angewandte Untersuchungsverfahren

6.3 Instrumente

6.4 Testgütekriterien

6.5 Untersuchungsverlauf

6.6 Verfahren der Datenanalyse

7 Ergebnisse

7.1 Deskriptive Ergebnisbeschreibung

7.2 Hypothesenprüfung

7.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

8 Diskussion

8.1 Diskussion der Ergebnisse

8.2 Einordnung in den aktuellen Forschungsstand

8.3 Kritische Würdigung der Untersuchung

8.4 Ausblick

9 Relevanz für die Praktische Arbeit – Förderansätze

9.1 Psychomotorik und Motopädagogik

9.2 Mototherapie

9.3 Reflexhemmende Übungsprogramme

9.4 Neurofunktionelle Reorganisation nach Padovan

9.5 Sensorische Integrationstherapie

9.6 Edu-Kinestetik

9.7 Weitere Therapiemöglichkeiten

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen frühkindlichen motorischen Entwicklungsdefiziten und einer Lese-Rechtschreibschwäche. Ziel ist es, durch die Analyse der theoretischen Grundlagen und eine eigene empirische Untersuchung zu überprüfen, inwiefern motorische Auffälligkeiten und insbesondere persistierende frühkindliche Reflexe mit Schwierigkeiten beim Erlernen der Schriftsprache korrelieren.

  • Motorische Entwicklung des Kindes und deren Meilensteine
  • Symptomatik und Ursachen der Lese-Rechtschreibschwäche
  • Zusammenhänge zwischen Reflexen (wie Moro-Reflex, ATNR, STNR) und motorischen Leistungen
  • Empirische Überprüfung motorischer Basiskompetenzen bei Grundschulkindern
  • Förderansätze durch mototherapeutische und reflexhemmende Methoden

Auszug aus dem Buch

3.5.1 DER MORO-REFLEX

Der Moro-Reflex entsteht als erster primitiver Reflex schon in einer sehr frühen Phase im Mutterleib. Er bildet sich zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche heraus und ist bei der Geburt des Kindes voll funktionstüchtig. Es handelt sich dabei um eine erste primitive Schreckreaktion.

„Der Moro-Reflex umfasst eine Reihe von schnellen Bewegungen in Reaktion auf plötzliche Reize. Er besteht in einer plötzlichen symmetrischen Aufwärtsbewegung der Arme – weg vom Körper – mit einem Öffnen der Hände, kurzem Erstarren und einer schrittweisen Rückkehr zu einer Haltung, in der die Arme in einer Umklammerungshaltung um den Körper gelegt werden“ (Goddard, 2004, S. 24).

Begleitet ist die Moro-Reaktion von einem plötzlichen Einatmen, häufig auch von einem kurzen Schrei. Auslöser können verschiedenste unerwartete Reize, vestibuläre Stimulation bei Änderung der Kopfhaltung, laute Geräusche, plötzliche Bewegungen oder Lichtwechsel sein. Schmerz oder Temperaturveränderung können ebenso zu einer Moro-Reaktion führen wie unsanfte Berührungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffsklärungen: Definitorische Einordnung der zentralen Begriffe Motorik, Entwicklungsdefizite, frühkindliche Reflexe und Lese-Rechtschreibschwäche.

2 Lese- Rechtschreibschwäche: Detaillierte Betrachtung des Schriftspracherwerbs, der Symptome, Diagnostik und gängiger Therapiemöglichkeiten.

3 Die motorische Entwicklung des Kindes: Darstellung der biologischen Grundlagen der Bewegung, sensorischer Integration sowie der motorischen Meilensteine und Reflexentwicklung.

4 Störungen der motorischen Entwicklung und Auswirkungen auf Lernverhalten und Rechtschreibprobleme: Analyse spezifischer Störungsbilder und deren Auswirkungen auf schulische Leistungen.

5 Zusammenfassung und Hypothesenentwicklung: Synthese der Theorie zur Ableitung der sieben zentralen Forschungshypothesen.

6 Empirische Untersuchung: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Stichprobe und der eingesetzten Testverfahren.

7 Ergebnisse: Deskriptive Auswertung der erhobenen Daten und statistische Prüfung der Hypothesen.

8 Diskussion: Interpretation der Untersuchungsergebnisse, Einordnung in den Forschungsstand und kritische Reflexion der Arbeit.

9 Relevanz für die Praktische Arbeit – Förderansätze: Überblick über therapeutische Ansätze zur motorischen Unterstützung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche.

Schlüsselwörter

Motorik, Lese-Rechtschreibschwäche, Legasthenie, frühkindliche Reflexe, sensorische Integration, motorische Entwicklung, Diagnostik, Förderansätze, Mototherapie, Schreibprobleme, Reflexhemmung, Empirische Untersuchung, Schulerfolg, Lernverhalten, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen der Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Zusammenhänge zwischen motorischen Entwicklungsdefiziten in der frühen Kindheit und Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechtschreibens bestehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die frühkindliche Reflexentwicklung, die motorischen Basiskompetenzen, die Symptomatik der Lese-Rechtschreibschwäche sowie therapeutische Förderkonzepte wie Mototherapie und Reflexhemmung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den konkreten Korrelationen zwischen persistierenden frühkindlichen Reflexen, einer verzögerten motorischen Entwicklung und dem Auftreten von Lese-Rechtschreibproblemen bei Grundschulkindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung genutzt?

Die Autorin kombiniert einen standardisierten Rechtschreibtest (SLRT), einen selbst entwickelten motorischen Test zur Überprüfung der Reflexe sowie eine schriftliche Befragung der Eltern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zu Motorik und LRS, eine empirische Untersuchung der Probandengruppe sowie eine fundierte Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf aktuelle Forschungserkenntnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die persistierenden frühkindlichen Reflexe (wie ATNR, STNR, Moro), motorische Basiskompetenzen und die Bedeutung der sensorischen Integration für den Schriftspracherwerb.

Wie wirken sich persistierende Reflexe auf das Schreiben aus?

Persistierende Reflexe, insbesondere der ATNR und STNR, können die Augen-Hand-Koordination und Lateralität stören, was zu verkrampfter Stifthaltung, Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung und einer Überlastung des Arbeitsgedächtnisses beim Schreiben führt.

Welche Bedeutung hat das Krabbeln für den Lese-Rechtschreibprozess?

Das Krabbeln dient der Entwicklung kreuzkoordinierter Bewegungsmuster und unterstützt das Zusammenspiel beider Gehirnhälften, was als wesentliche Grundlage für die spätere Lese- und Schreibfähigkeit angesehen wird.

Ende der Leseprobe aus 209 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frühkindliche motorische Entwicklungsdefizite und Rechtschreibschwäche
Untertitel
Zusammenhänge und Förderansätze
Hochschule
Universität Salzburg
Note
2,0
Autor
Mag. Maria Ablinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
209
Katalognummer
V77796
ISBN (eBook)
9783638785051
ISBN (Buch)
9783638795685
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frühkindliche Entwicklungsdefizite Rechtschreibschwäche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Maria Ablinger (Autor:in), 2006, Frühkindliche motorische Entwicklungsdefizite und Rechtschreibschwäche, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/77796
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