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Standards für die Lehrerbildung - Analyse einer hochaktuellen Debatte

Titel: Standards für die Lehrerbildung - Analyse einer hochaktuellen Debatte

Hausarbeit , 2007 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Torsten Strecke (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

PISA, TIMMS und Co., Input-Orientierung, Globalisierung – bescheidene Ergebnisse in internationalen Vergleichsstudien, vage Formulierungen von Richtlinien und Verordnungen sowie Unkenntnis über die Wirksamkeit von Lehrerbildung haben dazu geführt, dass das Lehrerhandeln für Misserfolge hinsichtlich des deutschen Bildungssystems offenbar verstärkt ins Blickfeld gerät – und damit auch die Lehrer(aus)bildung. Seit einiger Zeit wird eifrig in Politik und Wissenschaft diskutiert, wie ein Paradigmenwechsel in der Lehrerbildung – der übrigens von allen Seiten gefordert wird – aussehen kann. Standards und deren Semantik werden „heute wie eine Zauberformel gebraucht […], denen die Lösung aller Probleme zugetraut wird“, wie es Jürgen Oelkers süffisant formuliert. Hinzu kommt, dass schulisch vermittelte Kompetenzen als entscheidender Produktionsfaktor angesehen werden – für einen reibungslosen Übergang von der Industrie- über die Dienstleistungs- hin zur Wissensgesellschaft. Bildung hat deshalb den Status eines „Megathemas“ im 21. Jahrhundert erlangt.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich inhaltlich mit dem Thema „Standards für die Lehrerbildung“ – einem Element im Reformprozess der Lehrerbildung. Dabei soll der gegenwärtige Entwicklungsstand gemäß einer deskriptiven Vorgehensweise nachvollzogen werden. Im Dezember 2004 hat die KMK6 erste Standards für die Lehrerbildung im Bereich der „Bildungswissenschaften“ verabschiedet, die seit dem Ausbildungsjahr 2005/2006 verbindlich gelten. In einem weiteren Abschnitt sollen einige Stellungnahmen von Verbänden und Gremien hinzugezogen werden, mit deren Argumente ich die Standards inhaltlich und substanziell bewerten möchte. Am Ende sollen mögliche Entwicklungslinien sowie ein persönliches Fazit die Arbeit abrunden.
Eines wird in der gesamten Diskussion deutlich: Standards leisten nur die Vorarbeit. Darauf aufbauende Evaluationen verfolgen in einem nächsten Schritt das eigentliche Ziel in der Debatte: die Lehrerbildung transparent zu machen und die in der Vergangenheit immer wieder geäußerten, teils polemischen Vorwürfe verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen zu versachlichen.
In der Arbeit möchte ich einzelne Standards exemplarisch aufführen und gegenüber bisher vermitteltem Wissen in den Ausbildungsphasen abgrenzen. Ziel soll nicht sein, die Standards für die Bildungswissenschaften Schritt für Schritt abzuarbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Eingrenzung des Themas

2. Theoretische und begriffliche Ausgangspunkte

2.1 Kompetenzen und Standards

2.2 Input- vs. Outputsteuerung

2.3 Wechselwirkung von Lehrerbildung und Schülererfolg

2.4 Spezifika der deutschen Lehrerbildung

3. Standards – eine wissenschaftliche Kontroverse

3.1 Einordnung in den Reformprozess

3.2 Konsequenzen aus und Vorbehalte gegen Standards

4. Von der ersten Idee bis zum aktuellen Stand – Praktische Umsetzungen

4.1 Einflüsse aus dem Ausland

4.2 Einschlägige Kommissionen und Empfehlungen

4.3 Standards für die Bildungswissenschaften

4.4 Kritische Beäugung der endgültigen Standards

5. Perspektiven

5.1 Was passiert mit schlechten Lehrern?

5.2 Was bleibt…

5.3 Was kommt…

6. Anhang

6.1 Ausgangspunkte für Standards

6.2 Standards aus Sicht der Arbeitsgruppe und der KMK

6.3 Standards im Kontext länderspezifischer Programme

6.4 Standards im Kontext neuer Ausbildungsstrukturen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den aktuellen Reformprozess der deutschen Lehrerbildung, insbesondere die Einführung von Standards im Bereich der Bildungswissenschaften, um die Qualität des Lehrerhandelns zu verbessern und auf die Herausforderungen einer Wissensgesellschaft zu reagieren.

  • Grundlagen von Kompetenzen und Standards im pädagogischen Kontext.
  • Wechselwirkung zwischen Lehrerbildung, professionellem Handeln und Schülererfolg.
  • Kritische Analyse der KMK-Standards sowie die Rolle von Akkreditierungen.
  • Vergleich von Ansätzen in den Bundesländern und im internationalen Umfeld.
  • Perspektiven für die weitere Professionalisierung des Lehrerberufs.

Auszug aus dem Buch

2. Theoretische und begriffliche Ausgangspunkte

Wie oben schon angerissen, befindet sich das deutsche Lehrerbildungssystem in einer Phase des Paradigmenwechsels: Weg von inhaltlichen Vorgaben hin zu professionsbezogenen Kompetenzen. Und noch mehr: Galt für die (gymnasiale) Lehrerausbildung fast 200 Jahre das Humboldtsche Bildungsideal im Sinne einer zweckfreien und ganzheitlichen Bildung, so scheint sich momentan die Auffassung durchzusetzen, dass der Zielerreichungsgrad von erworbenen Kompetenzen prüfbar sein muss – ohne ständig auf idealistische Bildung Bezug zu nehmen. Bislang gilt die Freiheit der Lehre: Der Dozent ist gegenwärtig noch frei in der Auswahl der Inhalte, ohne auf verbindliche Vorgaben achten zu müssen. Zwangsläufig setzt sich so das berufliche Erfahrungswissen der Lehrkraft gegenüber der eigentlich intendierten professionellen Kompetenz durch. Bislang genügt also die Rhetorik von der „Wissenschaftlichkeit“, womit auf Qualität verwiesen wird.

Zukünftiges Ziel ist, die angehenden Lehrkräfte besser auf ihr Berufsfeld vorzubereiten, das in die Kategorien Unterricht, Unterrichtsinhalte, Schulorganisation und das politische oder gesellschaftliche Umfeld gegliedert werden kann. Statt beispielsweise in der ersten Phase ausschließlich Wissen zu akkumulieren, soll es in situierte Lernprozesse eingebracht werden, d.h. es werden Elemente künftiger Berufspraxis gedanklich und praktisch antizipiert, um einen Anwendungsbezug herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Eingrenzung des Themas: Das Kapitel führt in die Debatte um Lehrerbildungsstandards ein, die durch internationale Vergleichsstudien wie PISA und den Bedarf eines Paradigmenwechsels ausgelöst wurde.

2. Theoretische und begriffliche Ausgangspunkte: Es wird der Wandel von der Input- zur Outputsteuerung beschrieben und das Verhältnis zwischen Lehrerbildung und der Entwicklung professioneller Kompetenzen theoretisch fundiert.

3. Standards – eine wissenschaftliche Kontroverse: Das Kapitel beleuchtet die Funktionen von Standards im Reformprozess und diskutiert kritische Vorbehalte hinsichtlich der Gefahr einer Mechanisierung der Ausbildung.

4. Von der ersten Idee bis zum aktuellen Stand – Praktische Umsetzungen: Hier wird die Genese der KMK-Standards nachvollzogen, von internationalen Einflüssen bis hin zur konkreten Verabschiedung und den verschiedenen Reaktionen aus Wissenschaft und Praxis.

5. Perspektiven: Das Kapitel analysiert zukünftige Herausforderungen, insbesondere den Umgang mit unzureichenden Qualifikationen und die Notwendigkeit, den Fokus von der Ausbildung auf die langfristige Lehrerfortbildung zu erweitern.

6. Anhang: Der Anhang ergänzt die Arbeit um internationale Vergleiche, detaillierte Kompetenzbeschreibungen und Beispiele für die Umsetzung in verschiedenen Bundesländern.

Schlüsselwörter

Lehrerbildung, Standards, Kompetenzen, Bildungsreform, KMK, Outputsteuerung, Professionalisierung, Bildungswissenschaften, Unterrichtsqualität, Evaluation, Schulentwicklung, Lehramtsstudium, Reformprozess, Didaktik, Wissensgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einführung von Standards in der deutschen Lehrerbildung als Antwort auf aktuelle bildungspolitische Reformen und gesellschaftliche Anforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der Paradigmenwechsel hin zur Kompetenzorientierung, die Abkehr von der Inputsteuerung, die Rolle der Bildungswissenschaften sowie die wissenschaftliche Kontroverse über die Wirksamkeit von Standards.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der Lehrerbildungsstandards deskriptiv nachzuvollziehen und durch Stellungnahmen verschiedener Gremien kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit verfolgt eine deskriptive Vorgehensweise, kombiniert mit einer Analyse von Stellungnahmen, Expertisen und offiziellen KMK-Dokumenten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Grundlegung der Standards, ihrer praktischen Umsetzung in den Phasen der Lehrerbildung sowie den kritischen Stimmen aus Wissenschaft und Verbänden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Lehrerbildung, Standards, Kompetenzorientierung, Outputsteuerung und Professionalisierung.

Wie bewerten Experten den bisherigen Stand der Standards?

Experten begrüßen Standards grundsätzlich als Instrument der Qualitätsverbesserung, warnen jedoch vor einer zu starken bürokratischen Einengung oder einer lediglich rhetorischen Umsetzung ohne echte pädagogische Wirkung.

Welche Rolle spielen die Bundesländer bei der Umsetzung?

Aufgrund des Föderalismus haben die Länder Spielräume bei der Implementierung, was zu unterschiedlichen Ansätzen und Geschwindigkeiten bei der Einführung von Standards und neuen Studienstrukturen führt.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Standards für die Lehrerbildung - Analyse einer hochaktuellen Debatte
Hochschule
Universität Münster
Note
1,0
Autor
Torsten Strecke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
32
Katalognummer
V77531
ISBN (eBook)
9783638828994
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Standards Lehrerbildung Analyse Debatte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torsten Strecke (Autor:in), 2007, Standards für die Lehrerbildung - Analyse einer hochaktuellen Debatte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/77531
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Leseprobe aus  32  Seiten
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