Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Konrad Raiser - Ökumene in einer veränderten Zeit

Titel: Konrad Raiser - Ökumene in einer veränderten Zeit

Seminararbeit , 2003 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tobias Schreiner (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit möchte angesichts des Endes der „Ära Raiser“ zunächst einen knappen Überblick über das Leben Konrad Raisers geben und daran anschließend einige seiner grundliegenden Überlegungen, Visionen und Impulse im Kontext einer Ökumene der Zukunft zusammenfassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographisches

3. Raisers Ökumenebegriff

4. Theologie des Lebens: Eine ökumenische Herausforderung

5. Globalisierung und der 11. September 2001

5.1. Globalisierung als zentraler Faktor einer veränderten Welt

5.2. Der 11. September 2001 und seine Folgen

6. Impulse zur Neugestaltung der ökumenischen Bewegung

7. Schluss

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert das ökumenische Wirken von Konrad Raiser als Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Welt. Das primäre Ziel besteht darin, seine visionären Impulse, sein Verständnis von Ökumene sowie seine Konzepte zu globalen Herausforderungen wie der „Theologie des Lebens“ und den Auswirkungen der Globalisierung nach dem 11. September 2001 kritisch zusammenzufassen und zu beleuchten.

  • Lebensweg und ökumenisches Profil von Konrad Raiser
  • Definition und Herausforderungen des ökumenischen Begriffs im 21. Jahrhundert
  • Die „Theologie des Lebens“ als ökumenische Antwort auf globale Krisen
  • Analyse der Globalisierung und ihrer Auswirkungen auf die ökumenische Arbeit
  • Impulse und Strategien zur strukturellen Neugestaltung der ökumenischen Bewegung

Auszug aus dem Buch

3. Raisers Ökumenebegriff

Ausgehend von Erlebnissen während seiner Reisen in alle Teile der Welt stellt Raiser eine „weit verbreitete Unsicherheit und sogar Konflikte über das Verständnis von Ökumene“ fest. Beispielhaft für diese Unsicherheit im Umgang mit dem Begriff Ökumene, bzw. dessen eigentlicher Bedeutung führt er drei grundverschiedene Verständnisweisen aus: zunächst der klassische Ökumenebegriff, der die Beziehungen zwischen den historischen Lateinamerikanischen Kirchen einschließlich der römisch-katholischen Kirche hinterfrage, wiewohl er selbst bemerkt, dass „weder die Grundlage noch die Ziele dieser Beziehung klar“ seien. Weiterhin gebe es Tendenzen, die den Schwerpunkt auf eine Überwindung des Denominationalismus setzen würden und die Kommunikation der protestantischen mit den evangelikalen und pfingstlichen Kirchen in den Vordergrund rückten. „Makro-Ökumene“ überschreibt er ein drittes Konzept, das den Blick von innerkirchlicher Kommunikation wendet und sich mit dem interkulturellen und interreligiösen Dialog auseinandersetzt. Allein diese drei Entwürfe beinhalten derart unterschiedliche Ansätze, dass sie sich schwerlich mit demselben Wort umschreiben lassen.

Raisers Ökumeneverständnis hängt eng zusammen mit dem Selbstverständnis des ÖRK: Wie schon in der Erklärung des Zentralausschusses in Toronto von 1950 festgelegt, lehnt auch er die Vorstellung des ÖRK als eine Art ‚Über-Kirche’ strikt ab, vielmehr müsse der ÖRK einen ökumenischen Raum für seine Mitglieder bereitstellen, „der offen und zugleich umfangen ist von der Treue Gottes und geschützt durch das Band des Friedens, einen Raum wechselseitiger Annahme und wechselseitigen Verständnisses.“ Diese Vorstellung negiert eine Anspruchshaltung der Mitgliedskirchen an den ÖRK als eine Art Dienstleistungseinrichtung ebenso wie eine Reduktion und Relativierung des Ökumenebegriffs auf eine bloße gegenseitige - auch interreligiöse - Kommunikation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Wechsel des Generalsekretärs beim ÖRK dar und würdigt die Bedeutung von Konrad Raiser als prägende Figur der ökumenischen Bewegung.

2. Biographisches: Dieses Kapitel gibt einen Abriss über den Lebensweg von Konrad Raiser, seine akademische Laufbahn sowie seinen Werdegang bis zur Wahl zum Generalsekretär des ÖRK.

3. Raisers Ökumenebegriff: Hier wird analysiert, wie Raiser die Vielfalt ökumenischer Ansätze bewertet und welche Vision eines „ökumenischen Raums“ er dem institutionellen Selbstverständnis des ÖRK gegenüberstellt.

4. Theologie des Lebens: Eine ökumenische Herausforderung: Das Kapitel erläutert Raisers Konzept einer „Theologie des Lebens“, die als ökumenische Antwort auf Globalisierung und Umweltzerstörung die gesamte Schöpfung in den Blick nimmt.

5. Globalisierung und der 11. September 2001: Raiser untersucht die ökonomischen Ursachen der Globalisierung sowie die Folgen der Terroranschläge für den interreligiösen Dialog und die Rolle der Kirchen in einer unsicheren Welt.

6. Impulse zur Neugestaltung der ökumenischen Bewegung: Dieses Kapitel thematisiert Raisers Kritik an der strukturellen Schwerfälligkeit des ÖRK und seinen Wunsch nach einer neuen Rolle des Rates als Moderator in einem Netzwerk von Kirchen.

7. Schluss: Der Schluss reflektiert die bleibende Relevanz von Raisers Wirken für die Zukunft der ökumenischen Bewegung und schließt mit seinen persönlichen Abschiedsworten.

Schlüsselwörter

Konrad Raiser, Ökumenischer Rat der Kirchen, Ökumene, Globalisierung, Theologie des Lebens, Ökumenische Bewegung, Christentum, Interreligiöser Dialog, Schöpfungsverantwortung, Weltethos, Zentralausschuss, Friedensethik, Kirchengeschichte, Ökumenische Vision.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Person und dem Wirken des deutschen Theologieprofessors Konrad Raiser als Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und dessen Vision für eine zukunftsfähige ökumenische Bewegung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des ökumenischen Begriffs, die Auswirkungen der Globalisierung, die ökologische „Theologie des Lebens“ sowie die strukturelle Neugestaltung der ökumenischen Zusammenarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel der Arbeit ist es, Konrad Raisers Grundüberzeugungen und Impulse am Ende seiner Amtszeit zu würdigen und aufzuzeigen, wie er den ÖRK angesichts globaler gesellschaftlicher Veränderungen neu ausrichten wollte.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse der Schriften und Berichte von Konrad Raiser sowie offizieller Pressemitteilungen des ÖRK.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Raisers Definition von Ökumene, seine ethischen Impulse für die Weltgesellschaft und seine konkreten Vorschläge für eine interne Umstrukturierung der ökumenischen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ökumene, Globalisierung, Theologie des Lebens, interreligiöser Dialog, Schöpfungsverantwortung und die institutionelle Zukunft des ÖRK charakterisiert.

Wie bewertet Raiser die Rolle des ÖRK nach dem Ende des Kalten Krieges?

Raiser sieht den ÖRK vor der Herausforderung, sich von einer zentralistischen Institution hin zu einer moderierenden Kraft zu entwickeln, die den Kirchen einen geschützten Raum zum Dialog und zur Zusammenarbeit bietet.

Welche Bedeutung hat die „Theologie des Lebens“ in Raisers ökumenischer Vision?

Die „Theologie des Lebens“ ist für Raiser ein inklusiver Ansatz, der den Fokus auf Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung legt und einen Gegenentwurf zu einer rein ökonomisch getriebenen Globalisierung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konrad Raiser - Ökumene in einer veränderten Zeit
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Evangelisch-Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Proseminar: Geschichte der Ökumenischen Bewegung
Note
1,0
Autor
Tobias Schreiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V77120
ISBN (eBook)
9783638825818
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konrad Raiser Zeit Proseminar Geschichte Bewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Schreiner (Autor:in), 2003, Konrad Raiser - Ökumene in einer veränderten Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/77120
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum