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Die Deutsche Bank und die NS-Eroberungspolitik – 1938 bis 1941

Titel: Die Deutsche Bank und die NS-Eroberungspolitik – 1938 bis 1941

Seminararbeit , 2006 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: René Cremer (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die ungeheuren Rüstungsausgaben Deutschlands, vor allem während der beiden Weltkriege, wurden ebenso von einigen Banken finanziert wie in anderen Ländern ebenfalls. Aufgrund der Tatsache, dass der Einfluss von Banken aus unserer heutigen und auch schon aus der damaligen Gesellschaft bzw. Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist, möchte ich mich mit diesem Thema in meiner Hausarbeit auseinandersetzen. Daher habe ich im Rahmen des Hauptseminars „Banken und Finanzmärkte in Deutschland von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg“ jene Zeitspanne gewählt, die nach dem Zweiten Weltkrieg so massiv von Historikern diskutiert worden ist – die Zeit zwischen der „friedlichen“ Expansion Deutschlands (1938/39) und der „kriegerischen“ Expansion Deutschlands (1939 bis 1942). Das spezielle Fallbeispiel hierfür ist die Deutsche Bank, welche gegenwärtig immer noch existiert.
In dieser Hausarbeit werde ich weitestgehend chronologisch vorgehen, um so die Entwicklung der Expansionsbestrebungen der Deutschen Bank von 1938 bis 1942 besser darstellen zu können. Die Fragestellung dieser Arbeit bezieht sich eindeutig auf die Vorgehensweise der Deutschen Bank zur Einflussgewinnung und Expansion in den jeweiligen besetzten Gebieten. Gab es strukturelle bzw. prozessuale Unterschiede zwischen dem Vorgehen in Ost- und Westeuropa? Wenn ja, welches Ausmaß erreichten diese? War das Vorgehen in Friedenszeit anders, als in Kriegszeiten? Da diese Fragen ohne den historischen Kontext nicht zu verstehen ist, werde ich in Punkt 2. versuchen diesen Kontext in groben Zügen darzustellen. In Punkt 3. gehe ich dann spezieller auf die Entwicklungen der Expansionsbestrebungen der Deutschen Bank bis zum „Anschluss“ Österreichs ein, um anschließend im Punkt 4. den „Anschluss“ Österreichs in Bezug auf die Deutsche Bank expliziter darzustellen. Punkt 5. umfasst anschließend die letzten Monate der Tschechoslowakei bezüglich der Aktivitäten der Deutschen Bank bis zum März 1939, womit dann auch der Abschnitt der „friedlichen Expansion“ Deutschlands beendet ist.
Punkt 6. befasst sich demnach mit der „kriegerischen Expansion“ Deutschlands, allerdings hier nur bis 1940 (mit geringen Anmerkungen bis 1943), wobei ich speziell die „Vorgehensweise“ der Deutschen Bank geographisch in Westeuropa und Osteuropa unterteilen werde. Dem folgt abschließend eine Schlussbetrachtung, welche versuchen wird, die wichtigsten Darstellungen zusammenzufassen und die eingehende Fragestellung zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Die Einflusssteigerung der Deutschen Bank in Österreich bis zum „Anschluss“

4. Vom „Anschluss“ Österreichs bis zum „Münchner Abkommen“

5. Die schrittweise Annexion der Tschechoslowakei bis März 1939

6. Die Expansion der Deutschen Bank während des Krieges bis 1941

6.1. Die Besetzung Osteuropas

6.2. Die Besetzung Westeuropas

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Expansionsbestrebungen und die Vorgehensweise der Deutschen Bank bei der Einflussgewinnung in besetzten Gebieten während der Zeit von 1938 bis 1941. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse struktureller und prozessualer Unterschiede im bankwirtschaftlichen Handeln zwischen Ost- und Westeuropa sowie der differenzierten Strategien in Friedens- und Kriegszeiten.

  • Historischer Rahmen der deutschen Bankenpolitik unter dem NS-Regime
  • Einflussnahme auf den österreichischen Bankensektor und das „Münchner Abkommen“
  • Methoden der Bankenübernahme in den besetzten Ostgebieten (Polen)
  • Vergleich der Expansionspraktiken in Westeuropa (Niederlande)
  • Rolle des Bankensektors bei der Finanzierung und Umsetzung nationalsozialistischer Interessen

Auszug aus dem Buch

6.1. Die Besetzung Osteuropas

Der Angriff auf Polen erfolgte am 1. September 1939 und führte bereits wenige Wochen später zur Annexion desselbigen. Bereits während des Vormarsches der deutschen Wehrmacht – also Mitte September 1939 – übernahm bzw. errichtete die Deutsche Bank Filialen in den besetzten polnischen Gebieten. Hier sei vor allem die erstaunliche Schnelligkeit zu erwähnen mit dem dieses „Vordringen“ der Deutschen Bank vonstatten ging, erhoffte sie sich doch mit den militärischen Eroberungen Deutschlands neue wirtschaftliche Chancen erschließen zu können, obwohl das Hauptaugenmerk der Deutschen Bank vorerst auf die Erfassung von Vermögenswerten und Beschaffung derselbigen war, da hier für die Deutschen die Vermutung nahe lag, dass Vermögenswerte im Zuge der militärischen Eroberung außer Landes geschafft werden könnten. So wurden am 11. September 1939 Filialen in Bielitz und Teschen eröffnet, am 14. September folgte eine Außenstelle in Oderberg.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der chronologischen Untersuchung der Expansionsbestrebungen der Deutschen Bank von 1938 bis 1942.

2. Historischer Kontext: Darstellung der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise und der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik auf den deutschen Bankensektor.

3. Die Einflusssteigerung der Deutschen Bank in Österreich bis zum „Anschluss“: Analyse der Vorbereitungen zur Einflussnahme im österreichischen Bankennetz unter Hermann Joseph Abs.

4. Vom „Anschluss“ Österreichs bis zum „Münchner Abkommen“: Untersuchung der Kapitalquerinvestitionen und der schrittweisen Integration österreichischer Kreditinstitute.

5. Die schrittweise Annexion der Tschechoslowakei bis März 1939: Beschreibung der Neuordnung des tschechischen Bankwesens und der Filialübernahmen durch die Deutsche Bank.

6. Die Expansion der Deutschen Bank während des Krieges bis 1941: Gegenüberstellung der restriktiven Vorgehensweise in Osteuropa und der weniger autoritären Strategien in Westeuropa.

7. Schlussbetrachtung: Fazit über die chronologischen und geografischen Unterschiede der Übernahmepraktiken der Deutschen Bank in der Kriegszeit.

Schlüsselwörter

Deutsche Bank, Nationalsozialismus, Expansionspolitik, Bankenkrise, Anschluss Österreichs, Münchner Abkommen, Protektorat Böhmen und Mähren, Ostgebiete, Westeuropa, Treuhandstelle, Aktienmehrheit, Wirtschaftssteuerung, Arisierung, Kriegswirtschaft, Finanzverflechtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Deutschen Bank bei der wirtschaftlichen Expansion des nationalsozialistischen Deutschlands in besetzte europäische Gebiete zwischen 1938 und 1941.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Einflussnahme auf ausländische Banken, die Übernahme von Aktienmehrheiten sowie die strategische Kooperation mit dem NS-Regime während der Besatzungszeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob es strukturelle oder prozessuale Unterschiede im Vorgehen der Deutschen Bank zwischen Ost- und Westeuropa gab und wie sich die Expansionsstrategien durch den Krieg veränderten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine chronologische und geografisch vergleichende Analyse, die auf bestehenden historischen Studien und Geschäftsberichten der Deutschen Bank basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die schrittweisen Übernahmen von Kreditinstituten in Österreich, der Tschechoslowakei, Polen und den Niederlanden vor und während des Zweiten Weltkriegs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Expansionspolitik, Kapitalverflechtung, Treuhandverwaltung und nationalsozialistische Diktatur charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Strategie der Deutschen Bank in den Ostgebieten von der in Westeuropa?

In den Ostgebieten agierte die Bank restriktiv und autoritär, oft in Verbindung mit der Beschlagnahmung von Vermögenswerten, während in Westeuropa diskretere Methoden der Einflussnahme gewählt wurden.

Welche Rolle spielte Hermann Joseph Abs in diesem Prozess?

Abs leitete das Auslandsressort der Deutschen Bank und war maßgeblich an der professionellen Steuerung der Expansionsbestrebungen und der Einflussnahme auf ausländische Geldinstitute beteiligt.

Warum wählte der Autor das Jahr 1941 als chronologische Grenze?

Das Jahr markiert die größte territoriale Ausdehnung des deutschen Einflussbereichs und geht der Manifestation des Holocaust durch die Wannseekonferenz voraus.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Deutsche Bank und die NS-Eroberungspolitik – 1938 bis 1941
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltung
Banken und Finanzmärkte in Deutschland von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg
Note
1,3
Autor
René Cremer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
19
Katalognummer
V76979
ISBN (eBook)
9783638812931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsche Bank NS-Eroberungspolitik Banken Finanzmärkte Deutschland Weltkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
René Cremer (Autor:in), 2006, Die Deutsche Bank und die NS-Eroberungspolitik – 1938 bis 1941, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/76979
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Leseprobe aus  19  Seiten
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