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Nonverbale Kommunikation als Lerngegenstand in Rhetorikseminaren

Title: Nonverbale Kommunikation als Lerngegenstand in Rhetorikseminaren

Term Paper , 2007 , 62 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Patricia Liebling (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen des Seminars „Gespräche analysieren“ haben wir uns mit verschiedenen Aspekten von Gesprächsanalyse beschäftigt. Diese Hausarbeit soll eine Vertiefung eines der von uns behandelten Themen darstellen. Zu Anfang soll ein kurzer historischer Abriss stehen. Folgend wird die Aktualität dieses Themas verdeutlicht, wobei auch zu klären sein wird, was genau nonverbale Kommunikation überhaupt bedeutet und was diese alles impliziert. An dieser Stelle sollen auch pädagogische und psychologische Betrachtungen ihren Platz finden. Zudem soll ein Konzept bzw. Vorschläge entwickelt werden, wie man kommunikative Kompetenzen für den Gebrauch im Alltag wie auch in Redesituationen vermittelt. Schließlich soll die Analyse eines Beispiels folgen, an der ich versuchen werde, vorangegangene Erkenntnisse festzumachen. Daneben werde ich überprüfen, ob die von mir herausgearbeiteten nonverbalen Kompetenzen Benennung finden und zu vermitteln versucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Nonverbale Kommunikation genauer betrachtet

2.1 Historische Grundlagen

2.2 Aktualität der Thematik

2.3 Nonverbale Kommunikation-was steckt dahinter?

2.3.1 Die Gestik

2.3.2 Die Mimik

2.3.3 Das Blickverhalten

3. Funktionen nonverbaler Kommunikation

4. Ist nonverbale Kommunikation lehr- und lernbar?

5. Methodische Gesichtspunkte

6. Gesprächskompetenz

7. Der Erwerb kommunikativer Fähigkeiten

8. Was ist das Ziel von Kommunikationstrainings?

9. Ein Trainingsprogramm

9.1 Durchführung des Trainingsprogramms

10. Übertragung auf ein Rhetorikseminar

11. Analyse eines praktischen Beispiels

11.1 Analyse der Rede anhand der Videoaufzeichnung

11.2 Analyse der Diskussion anhand der Videoaufzeichnung

11.3 Analyse des Feedbacks anhand des Transkripts

12. Schlussbemerkung

13. Literatur

15. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Vermittelbarkeit nonverbaler Kommunikation im Kontext von Rhetorikseminaren. Ziel ist es, die Rolle nonverbaler Elemente in alltäglichen sowie formellen Redesituationen zu beleuchten und Ansätze für ein Training zur Steigerung der kommunikativen Kompetenz zu entwickeln, wobei ein praktisches Beispiel einer universitären Gesprächsanalyse methodisch ausgewertet wird.

  • Historische und theoretische Grundlagen der nonverbalen Kommunikation
  • Die Rolle von Mimik, Gestik und Blickverhalten in der Interaktion
  • Konzeptualisierung von Trainingsprogrammen zur Verbesserung der nonverbalen Sensibilität
  • Analyse von Gesprächskompetenz und deren Erwerb
  • Empirische Untersuchung mittels Videoanalyse und Transkriptauswertung

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Die Gestik

Die nach Ellgring eng mit der Sprache verknüpfte Gestik ist der Teil des nonverbalen Verhaltens, der am häufigsten bewusst geübt wird. Dies lässt sich bereits im Altertum bei Quintilian in seiner Lehre vom Gestus erkennen. Zudem wird zwischen sprachbezogenen Gesten und Manipulationen unterschieden. Sprachbezogene Gesten beinhalten objektgerichtete Bewegungen und Illustratoren. Diese akzentuieren als Taktgeber das Gesagte, skizzieren als Ideographen den Gedankenfluss, verweisen als deiktische Bewegungen auf ein Referenzobjekt, bilden als rhythmische Bewegungen zeitliche Aspekte ab, verweisen als spatiale Bewegungen auf räumliche Relationen, bilden als Kinetographen verschiedene Handlungen und als Piktographen verschiedene Objekte ab. Des Weiteren können Gesten als Embleme die gesprochene Sprache ersetzen.

Manipulationen unterteilen sich in körpergerichtete Bewegungen und Adaptoren. Den körpergerichteten Bewegungen sind kontinuierliche Bewegungen und diskrete Körperberührungen zuzuordnen. Adaptoren gelten eher als sprachunabhängige Bewegungen und stehen in Beziehung zu allgemeiner emotionaler Erregung. Dies zeigt sich in selbstbezogenen, objektbezogenen und personenbezogenen Bewegungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit stellt eine Vertiefung im Rahmen des Seminars „Gespräche analysieren“ dar und skizziert die geplante Untersuchung von theoretischen Grundlagen bis hin zur praktischen Analyse.

2. Nonverbale Kommunikation genauer betrachtet: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung, die aktuelle Relevanz sowie die Definition der Komponenten Mimik, Gestik und Blickverhalten.

3. Funktionen nonverbaler Kommunikation: Es wird erörtert, wie nonverbales Verhalten Unsicherheit reduziert, Inhalte ergänzt oder ersetzt und Interaktionsverläufe reguliert.

4. Ist nonverbale Kommunikation lehr- und lernbar?: Das Kapitel diskutiert die Kontrollierbarkeit nonverbaler Signale und das Verhältnis von angeborenen und erlernten Verhaltensanteilen.

5. Methodische Gesichtspunkte: Es wird begründet, warum die Analyse von Mimik und Gestik zwingend auf Videoaufnahmen angewiesen ist.

6. Gesprächskompetenz: Der Begriff der Gesprächskompetenz wird als Schlüsselqualifikation definiert und theoretisch eingeordnet.

7. Der Erwerb kommunikativer Fähigkeiten: Hier wird der Zusammenhang zwischen kommunikativen Erfordernissen, sozialen Situationen und den notwendigen Kompetenzen des Handelnden beleuchtet.

8. Was ist das Ziel von Kommunikationstrainings?: Es wird erläutert, wie durch Trainings die Selbstwahrnehmung geschärft und das Ausdrucksrepertoire erweitert werden soll.

9. Ein Trainingsprogramm: Dieses Kapitel stellt ein konkretes, auf Sensibilisierung ausgerichtetes Trainingskonzept und dessen theoretische Fundierung vor.

10. Übertragung auf ein Rhetorikseminar: Es wird die Relevanz der vorangegangenen Erkenntnisse für den spezifischen Kontext eines Rhetorikseminars hergeleitet.

11. Analyse eines praktischen Beispiels: Die Arbeit führt eine empirische Analyse einer realen Seminarsituation durch, unterteilt in Rede, Diskussion und Feedback.

12. Schlussbemerkung: Ein Resümee zur Bedeutung der nonverbalen Kommunikation sowie eine Reflexion über die Namensgebung und die Notwendigkeit von Seminaren zur Förderung sozialer Kompetenzen.

13. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

15. Anhang: Enthält das Korpus zur Gesprächsanalyse.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Gesprächskompetenz, Rhetorik, Gestik, Mimik, Blickverhalten, Kommunikationstraining, Proxemik, Interaktionsverhalten, Videoanalyse, Körpersprache, soziale Fertigkeiten, Gesprächsanalyse, Trainingsprogramm, Kommunikationsszenarien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der nonverbalen Kommunikation als Lerngegenstand in Rhetorikseminaren und untersucht, wie diese in sozialen Interaktionen und Redesituationen bewusst wahrgenommen und eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition nonverbaler Kommunikation, die Analyse von Gesprächskompetenz, die Didaktik von Kommunikationstrainings sowie die methodische Auswertung von Videoaufzeichnungen und Transkripten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung nonverbaler Signale zu schärfen und aufzuzeigen, wie kommunikative Kompetenzen für den Alltag und formelle Redesituationen durch gezielte Trainings verbessert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine praktische Analyse von Videoaufnahmen und Transkripten einer Seminarsituation, um nonverbales Verhalten in Interaktionen konkret zu dokumentieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der nonverbalen Kommunikation, die Erläuterung von Trainingsprogrammen zur Sensibilisierung und die detaillierte Analyse eines praktischen Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Nonverbale Kommunikation, Gesprächskompetenz, Körpersprache, Rhetorik, Kommunikationstraining und Gesprächsanalyse geprägt.

Warum ist eine Videoanalyse für die Erforschung nonverbaler Kommunikation unerlässlich?

Laut der Arbeit läuft nonverbales Geschehen, insbesondere die Mimik, zu schnell und komplex ab, als dass es ohne die Möglichkeit einer wiederholten Betrachtung und Analyse präzise interpretiert werden könnte.

Was ist das zentrale Ergebnis der Analyse des praktischen Beispiels?

Die Analyse verdeutlicht, dass非-verbale Aspekte oft unbewusst geschehen und bei der Analyse von Gesprächskompetenz eine wichtige Rolle spielen, wobei die Teilnehmer ihre eigenen nonverbalen Verhaltensweisen häufig erst durch gezieltes Feedback reflektieren.

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Details

Title
Nonverbale Kommunikation als Lerngegenstand in Rhetorikseminaren
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
2,0
Author
Patricia Liebling (Author)
Publication Year
2007
Pages
62
Catalog Number
V75698
ISBN (eBook)
9783638883566
ISBN (Book)
9783638884822
Language
German
Tags
Nonverbale Kommunikation Lerngegenstand Rhetorikseminaren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patricia Liebling (Author), 2007, Nonverbale Kommunikation als Lerngegenstand in Rhetorikseminaren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/75698
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